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Einzigartigkeit durch anders sein.

Auf der Suche nach philosophischen und künstlerischen Antworten auf „große Fragen“.

Das inklusive Theater Götterspeise zeigt sein neues Stück „Fragen.Bewegen.“. Am Freitag, dem 09. September ab 18.00 Uhr führen 16 Schauspielerinnen und Schauspieler das Stück im Saal der Ahlener Schuhfabrik auf.  Das Ensemble geht auf die Suche nach philosophischen und künstlerischen Antworten auf „große Fragen“. Was bedeutet das mittlerweile allgegenwärtige und oft beschworene Zauberwort „Inklusion“? Behinderten Menschen wird in dieser Gesellschaft wenig aktiv und respektvoll zugehört. Sie stellen andere Fragen als nichtbehinderte Menschen, auch wenn es oft Schnittmengen gibt. Wie ehrlich wird mit Inklusion umgegangen, wirklich als Chance oder hinter vorgehaltener Hand als Last? Die aktuelle Produktion stellt als Premiere „große Fragen“, die bewegen, zu kleinen und großen Lebensthemen. Liebe, Glück, Religion, Spiritualität, Geburt, Alter, Tod, Vergänglichkeit, Erinnerung(en) Zeit, (Mit-)Gefühl, Kunst, Sehnsucht, Macht, Empörung oder Beziehung werden als Theatercollage in Szene gesetzt. Die Schauspieler machen sich mit vielen künstlerischen Facetten auf die Suche nach Antworten oder Deutungen und zeigen, dass auf das Individuum besonders Acht zu geben ist.
Regie führen Christel Brüning, Diemut Döninghaus, Martin Neumann. Eine Produktion des Forum für Kreativität und Kommunikation e.V. in Kooperation mit Begegnungs- und Freizeitzentrum Eckardtsheim, Bethel.regional Süd. Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Netzwerk Handicap, zu denen das Bürgerzentrum Schuhfabrik, St. Vincenz Ahlen, St. Vitus Everswinkel und die Lebenshilfe Warendorf gehören. Die Karten sind im Vorverkauf in der Gastronomie oder auf der Internetseite der Schuhfabrik zum Preis von 10,-€ (Ak.: 12,-€) erhältlich. Weitere Infos: www.schuhfabrik-ahlen.de.

„Endlich angekommen“ – Bürgermeister Berger begrüßt Aufklärer in der Westfalenkaserne

Vor der Truppe überreichte Bürgermeister Berger dem Kommandeur ein Ortsschild der Stadt Ahlen.

Vor der Truppe überreichte Bürgermeister Berger dem Kommandeur ein Ortsschild der Stadt Ahlen.

Mit dem sogenannten Husarenbiwak haben die Soldatinnen und Soldaten des Aufklärungsbataillons 7 am Donnerstag den Einzug in die Westfalenkaserne abgeschlossen. Zuvor war das militärische Großgerät, darunter 16 Spähfahrzeuge, vom Altstandort Augustdorf nach Ahlen verlegt worden. „Wir sind endlich angekommen“, rief Kommandeur Stefan Kribus seinen angetretenen Aufklärern auf dem Exerzierplatz zu. Ohne große Öffentlichkeit wollte man den ersten Abend miteinander verbringen. „Was wir hier machen, ist Familie“, beschrieb er die Stimmung und das Gefühl aller Versammelten. Nicht nur für seinen Verband, auch für die Stadt Ahlen sei dies ein guter Tag.Als einer der wenigen eingeladenen Gästen hatte Bürgermeister Dr. Alexander Berger die Gelegenheit genutzt, ein Grußwort an die nach Ahlen verlegten Soldatinnen und Soldaten zu richten. „Mir ist es eine Ehre, diesem historischen Tag persönlich beiwohnen zu dürfen“, dankte Berger für die Einladung. Die Bundeswehr gehörte und gehöre als ein vitaler Bestandteil zu Ahlen. „Fühlen bitte auch Sie sich eingeladen, in unserer Stadt Wurzeln zu schlagen und heimisch zu werden“, appellierte das Stadtoberhaupt an die „Neu-Ahlener“. Er werde alles ihm Mögliche dafür tun, dass es dem Verband und den Soldaten in Ahlen an nichts fehlen werde. Auch in eigener Sache sollten die Männer und Frauen ihren Aufklärungsauftrag ernst nehmen. „Lassen Sie sich davon einfangen, was das Ahlener Umland zu bieten hat und entdecken Sie die vielfältigen Seiten unserer Stadt. Am besten gelingt dieses bei einem geführten Stadtrundgang, bei dem Sie die glanzvolle Geschichte und spannende Gegenwart unserer Stadt kennenlernen.“ Organisiert von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft werden schon in Kürze erste Rundgänge durch die Stadt stattfinden. Als Willkommensgeschenk überreichte Berger ein Ortsschild der Stadt Ahlen, das auch als Bindeglied in die Heimat bei Einsätzen im Ausland dienen darf. Oberstleutnant Kribus, der vor zwei Wochen seinen Antrittsbesuch im Rathaus absolvierte, dankte Berger für sein Erscheinen: „Ich kann jetzt schon sagen, dass Sie zu Ihrem Wort stehen und sich für die Belange der Soldaten einsetzen.“ Er spüre, dass im Bürgermeister ein Soldatenherz schlage.

Endspurt für den Sommerleseclub Und Leseclub Junior! – Der Lesesommer neigt sich dem Ende zu

Auch wenn der meteorologische Sommer mit Temperaturen über 30 Grad noch einmal richtig aufdreht, für den Lese-Sommer geht es jetzt ins Finale. Im Endspurt sind schon die ersten Leselogbücher beim Stadtbüchereiteam abgegeben worden. Diejenigen, die noch etwas Zeit benötigen, sollten sich sputen. Am Freitag, 26. August, ist der offiziell letzte Abgabetermin für die restlichen Logbücher. Auf den letzten Drücker können aber auch die Zuspätkommenden am Montag, 29. August, ihre Logbücher abgeben. Alle erfolgreichen Leseratten erhalten dann postalisch neben einem Zertifikat und einem Eisgutschein einen Kinogutschein für den großen Kinovormittag am Samstag, 24. September, ab 11 Uhr im CinemAhlen. Es werden wieder vier aktuelle Filme gezeigt, zwischen denen die Kinder und Jugendlichen wählen können. Freuen können sich die kleineren Kinder auf die Filme „Elliot, der Drache“ sowie „Conny & Co.“ und die älteren Teilnehmer ab 12 Jahren auf die Filme „Ghostbusters“ und „Tarzan“. Also ganz wichtig: Leselogbuch rechtzeitig abgeben und den Kinogutschein am Kinovormittag nicht vergessen!

Sehen, was sonst niemand zu sehen bekommt – Zweimal Führung über den Bauhof am 3. September

Bernd Döding (r.) und Frank Buntrock erläutern auch die Pläne für den neuen Bauhof. Um 12:15 Uhr beginnt ein Rundgang am früheren Güterbahnhofsgelände.

Bernd Döding (r.) und Frank Buntrock erläutern auch die Pläne für den neuen Bauhof. Um 12:15 Uhr beginnt ein Rundgang am früheren Güterbahnhofsgelände.

Am Samstag, 3. September, sind alle Interessierten eingeladen, hinter die Kulissen des jetzigen Bauhofes an der Alten Beckumer Straße zu blicken. Der Leiter der Ahlener Umweltbetriebe, Bernd Döding, führt Besucherinnen und Besucher persönlich dorthin, wo betriebsfremde Personen ansonsten keinen Zutritt haben. „Man muss die teils haarsträubenden Bedingungen, unter denen meine Beschäftigten arbeiten müssen, einfach mal gesehen haben, um zu verstehen, dass wir dringend einen zeitgemäßen Neubau benötigen“, sagt Döding. Es handle sich bei der erweiterten Besuchsmöglichkeit allerdings ausdrücklich um keinen „Tag der offenen Tür“ mit Rahmenprogramm, sondern um ein zusätzliches Serviceangebot innerhalb der üblichen Öffnung am Samstagvormittag. Zweimal starten Besuchergruppen ab Treffpunkt Haupteingang zu je etwa 30-minütigen Rundgängen, bei denen sich auch die Sanitär- und Sozialräume sowie Werkstätten öffnen. Beginn ist jeweils um 10:00 und 11:00 Uhr. Um 12:00 Uhr schließt sich ein Abstecher zum Standort des neuen Baubetriebshofes am früheren Güterbahnhofgelände an, wohin gemeinsam per Fahrrad gefahren wird. Die Ankunft dort ist voraussichtlich gegen 12:15 Uhr. Interessierte können auch direkt dorthin fahren, Treffunkt ist an der Daimlerstraße Ecke Ostberg. Sowohl am Bauhof an der Alten Beckumer Straße als auch später beim „Ausflug“ zum Neustandort werden ausführlich die Pläne für das Neubauvorhaben vorgestellt. Der Rat der Stadt Ahlen hatte in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause für die Realisierung des 16-Millionen-Euro-Projekts auf der früheren Brache des Güterbahnhofes an der Daimlerstraße gestimmt.

Prognose: Schwarze Null – Kämmerer legt aktuellen Finanzbericht vor

Kämmerer Dirk Schlebes hat am Montag den aktuellen Finanzbericht für das zweite Quartal 2016 vorgelegt.

Das laufende Haushaltsjahr 2016 wird voraussichtlich mit einem ausgeglichenen Haushalt abschließen. Damit würde zum ersten Mal seit Einführung der doppelten Buchführung für Kommunen im Jahre 2008 eine „schwarze Null“ zum Jahresende stehen. „Der Planentwurf für 2016 sah noch ein Defizit von 1,65 Millionen Euro vor und war damit schon einer der positivsten Pläne seit Einführung des neuen Rechnungswesens“, freut sich Stadtkämmerer Dirk Schlebes über die jüngste Entwicklung. Die jetzt im aktuellen Finanzbericht vorgelegten Zahlen lassen einen Jahresüberschuss von rund 650.000 Euro erwarten, „und das obwohl die Gewerbesteuer deutlich hinter den Erwartungen für 2016 zurückbleibt“, so Schlebes. Besonders positiv stechen dabei die vom Bund und Land übernommenen Kostenerstattungen im Bereich der Flüchtlingsaufnahme hervor, die der Kämmerer in diesem Maße nicht erwartet hatte. Einen weiteren Teil der guten Nachrichten mache die nicht erwartete Gewinnausschüttung der Stadtwerke aus, die sich im Wesentlichen aus der verzögerten Übernahme der Verkehrsgesellschaft ergeben habe. Der Stadtkämmerer legt Wert auf die Feststellung, dass die jetzt zu verzeichnenden Haushaltsentlastungen im Wesentlichen auf einmalige Sondereffekte zurückzuführen seien. „Wiederholen werden sie sich nicht“, warnt Schlebes vor falscher Euphorie. Die Stadtwerke ließen mit der Übernahme der Verkehrsgesellschaft keine Überschüsse mehr erwarten. Ähnlich verhalte es sich bei der Kostenerstattung für die Flüchtlingsaufnahme. Die hierfür ab dem 1. Januar 2017 geltenden Neuregelungen würden die Kommunen weniger gut stellen, als dies heute noch der Fall sei. Trotz aller gebotenen Zurückhaltung erkennt Bürgermeister Dr. Alexander Berger in der Entwicklung ein ermutigendes Zeichen: „Den eingeschlagenen Weg der absoluten Ausgabendisziplin müssen wir konsequent weitergehen.“ Nur so ließe sich die Stadt auch in Zukunft handlungsfähig gestalten. Der Finanzbericht für das zweite Quartal 2016 mit seiner Prognose für das Jahresende ist am heutigen Montag den Mitgliedern des Finanz- und Personalausschusses zur Verfügung gestellt worden. Beraten wird er in der kommenden Sitzung des Finanz- und Personalausschusses am 22. September.

Vorgartenwettbewerb in der Bergarbeiterkolonie

Hermann Huerkamp (Stadtteilbüro), Uwe Jeremias (Vivawest), Bruno Kolekta (Mieter-Interessengemeinschaft), Markus Schulze (HVG-Grünflächenmanagement), Rainer Müller (Mieter-Interessengemeinschaft)

„Wer hat den schönsten Vorgarten in der Zechenkolonie?“- diese Frage im Rahmen eines Gartenwettbewerbes ging die Jury bestehend aus Vertretern der Wohnungsgesellschaft Vivawest, Mieter-Interessengemeinschaft MIG, der Gartenbaufirma HVG und des Stadtteilbüros im Ahlener Osten nach. Die Mieter-Interessengemeinschaft hatte schon eine Vorauswahl getroffen und so mussten noch 15 Vorgärten direkt in Augenschein genommen werden. Uwe Jeremias von der Wohnungsgesellschaft und Bruno Kolekta von der MiG stellten unisono fest: „Viele Mieter haben ihre Vorgärten sehr schön mit großem Engagement hergerichtet und es ist für uns nicht leicht, diese zu beurteilen“. So dauerte die Begehung in der Kolonie doch länger als erwartet, denn der Anspruch bestand, auch gerecht zu beurteilen.
Die Jury konnte als Hilfmitteil Punkte in den Kategorien Pflege, Ästhetik, dauerhafte und jahreszeitliche Bepflanzung vergeben. „Das Ergebnis steht fest, wird aber erst auf dem Stadtteilfest auf der Hansastraße am 10 September verkündet“, teilte Hermann Huerkamp vom Stadtteilbüro mit „bis dahin bleibt es geheim“. Die Gewinner müssen sich also noch etwas gedulden. Sie erhalten als Anerkennung Urkunden und Gutscheine, die zur weiteren Aufwertung der Gärten eingesetzt werden können.

Drachenbegonie Hingucker im Stadtpark

Gärtner, Krankenhausleitung und Bürgermeister „inspizieren“ die Beete im Stadtpark.

Die perfekte Pflanze für den Stadtpark hat nach mehreren Versuchen Gärtner Reinhold Schulze Eckel entdeckt: Die Drachenbegonie. „Da gehen keine Schnecken dran und auch für Kaninchen ist die nichts“, sagte der Gärtnermeister beim Rundgang durch den Park am Krankenhaus, zu dem Stadt und Krankenhaus die Gartenbaubetriebe eingeladen hatten, die sich seit Jahren für einen blühenden und gepflegten Stadtpark bürgerschaftlich einbringen. Die Pflanze mit ihren großen roten Blüten ist aber nicht nur auf öffentlichen Flächen ein Hingucker, auch im privaten Garten macht sie sich gut. Ihre Resistenz gegen Schädlinge macht sie zum Liebling aller (Hobby)-Gärtner, auch der Pflegebedarf ist überschaubar. „Jedenfalls habe ich das Beet in diesem Sommer kein einziges Mal gießen müssen“, meinte Schulze Eckel. Auch Gärtnermeister Albert Barrey und Bernhard Wallgärtner zeigten Krankenhausleiter Winfried Mertens und Pflegedirektor Werner Messink, was ihre Betriebe auf eigene Kosten im Stadtpark gepflanzt hatten und die gesamte Saison über pflegen. Da das St.-Franziskus-Hospital über keinen eigenen Park verfügt, sei die Grünanlage vor dem Haus eine besondere Bereicherung, so Mertens: „Vor allem auch für Schwangere, die ja nicht krank sind, aber unmittelbar vor der Geburt sich bewegen müssen und hier ihre Runden drehen.“ Der schön gestaltete Park hinterlässt auch bei Bürgermeister Dr. Alexander Berger Freude auf dem morgendlichen Weg zur Arbeit, „ein echter Gewinn für die Ahlenerinnen und Ahlener.“ Für den städtischen Grünflächenchef Jörg Pieconkowski besitzt die Zusammenarbeit mit den Gartenbaubetrieben „Modellcharakter auch für andere Flächen“. Das Miteinander funktioniere von Beginn an „wunderbar“. Neben den drei anwesenden Gartenbetrieben beteiligt sich auch das Unternehmen Ulrich Weber an der Kooperation für den Stadtpark.

Lea und Rachel – Zwei neue Patenkinder für den Bundespräsidenten

Bürgermeister Dr. Alexander Berger und Pfarrer Petrus Kaya mit den beiden Täuflingen Lea und Rachel Gören.

Eine besondere Anerkennung ist den Zwillingsschwestern Lea und Rachel Gören zuteil geworden. Aus Anlass ihrer Taufe überreichte Bürgermeister Dr. Alexander Berger den Eltern Urkunden über die Ehrenpatenschaft des Bundespräsidenten Dr. Joachim Gauck. Die im April geborenen Mädchen sind das siebte und achte Kind von Isa und Besna Gören. Gilt die Ehrenpatenschaft ansonsten nur für das siebte Kind einer Familie, kommen bei Mehrlingsgeburten sämtliche zur Welt gekommenen Kinder in den Genuss der Auszeichnung.  In der St.-Gottfried-Kirche feierte am Sonntagmittag die Familie das Tauffest nach aramäischem Ritus. Das Sakrament spendete Pfarrer Petrus Kaya von der Gemeinde St. Johannes der Täufer. „Für mich ist es ein ganz besonderer Moment, Ihnen in diesem würdevollen Rahmen stellvertretend den Respekt des Bundespräsidenten auszusprechen“, wandte sich der Bürgermeister im Anschluss an die Taufzeremonie an die stolzen Eltern. Neben Geldgeschenk und Patenschaftsurkunden aus dem Dienstsitz des Bundespräsidenten hatte Berger auch Buch- und Freizeitgutscheine für die älteren Kinder der Familie dabei.

Hintergrund:
Die Ehrenpatenschaft hat in erster Linie symbolischen Charakter. Der Bundespräsident bringt mit der Ehrenpatenschaft für das siebte Kind einer Familie die besondere Verpflichtung des Staates für kinderreiche Familien zum Ausdruck. Sie stellt die besondere Bedeutung heraus, die Familien und Kinder für unser Gemeinwesen haben. Seit 1949 wurden insgesamt rund 79.325 Ehrenpatenschaften übernommen (Stand: 31.12.2015). Im Jahr 2015 waren es 550 (2014: 600, 2013: 600, 2012: 460, 2011: 670, 2010: 603). Bundespräsident Joachim Gauck hat seit dem Amtsantritt am 18. März 2012 bisher 2.209 Ehrenpatenschaften übernommen (Stand: 31.12.2015).

Sprachen lernen, Vorurteile überwinden

2 SchülerInnen vom Städtischen Gymnasium Ahlen sind beim Bundescup „Spielend Russisch lernen“ dabei. Eine gemeinsame Sprache finden, heißt, den anderen zu verstehen. Früh übt sich – so lautet auch das Motto beim Bundescup „Spielend Russisch lernen“. Mit dem deutschland-weiten Sprachwettbewerb trägt das Deutsch-Russische Forum dazu bei, dass sich immer mehr Jugendliche für die russische Sprache und die russische Kultur interessieren. „Junge Leute für die russische Sprache zu begeistern, ist wichtiger denn je. Durch eine gemeinsame Sprache können Vorurteile abgebaut werden. Zudem bietet die Fremdsprache eine wichtige Perspektive für die Zukunft eines jungen Menschen“, erläutert Martin Hoffmann vom Deutsch-Russischen Forum. Bereits zum neunten Mal vermittelt der Sprachwettbewerb Jugendlichen spielerisch den Zugang zur russischen Sprache. Bundesweit treten die Schüler bis Juli in Zweiermannschaften an, wobei jeweils ein Partner Russischkenntnisse besitzt und einer nicht. So erhalten auch Jugendliche, die noch kein Russisch können, einen kinderleichten Einstieg in die neue Sprache. Die aktuelle Schulrunde ist die erste von insgesamt drei Runden des bundesweiten Sprachturniers. Im Städtischen Gymnasium Ahlen fand diese in diesem Jahr zum vierten Mal statt. 8 Schülerinnen und Schüler in 4 Teams spielten beim diesjährigen Russisch-Cup mit. Die frisch gekürten Schulsieger heißen Zainab Madmar (15) und Vladyslav Baranyuk (17). Für sie geht es nach den Sommerferien dann zur Regionalrunde.
Auf die Sieger der Regionalrunden wartet ein besonderes Highlight: Im Herbst verbringen die Schüler auf Einladung der GAZPROM Germania GmbH ein Wochenende in Deutschlands größtem Freizeitpark, dem Europa-Park in Rust bei Freiburg. 32 Russischlerner aus ganz Deutschland werden zwischen Achterbahn und Zuckerwatte ihre Sprachkenntnisse unter Beweis stellen und um eine mehrtägige Russlandreise spielen. „Mit diesem Engagement tragen wir dazu bei, Jugendliche an die russische Sprache heranzuführen und damit ihr Interesse an Russland, seiner Kultur und seinen Menschen zu wecken. Das gemeinsame Lernen bringt die Menschen noch näher zusammen und fördert das gegenseitige Verständnis und das Miteinander der Kulturen. Wir freuen uns die Schüler bald im Europa-Park begrüßen zu dürfen“, betont Burkhard Woelki, Direktor Unternehmenskommunikation der GAZPROM Germania GmbH. Weitere Informationen gibt’s im Internet unter www.spielendrussisch.de und auf Facebook  www.facebook.com/spielendrussisch

Bundeswehr bleibt Ahlen treu – Staatssekretär gibt Bekenntnis zum Standort ab

Besuch in der Westfalenkaserne Ahlen: v.l. Stadtbaurat Andreas Mentz, Brigadegeneral Peter Gorgels (Kommandeur des Landeskommandos NRW), Bürgermeister Dr. Alexander Berger, Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Ralf Brauksiepe, Oberstleutnant Stefan Kribus, Reinhold Sendker, Christian Prahl, Henning Rehbaum.

„Wir stehen zu diesem Standort!“ bekräftigte Verteidigungsstaatssekretär Dr. Ralf Brauksiepe anlässlich einer Visite in der Ahlener Westfalenkaserne. Bürgermeister Dr. Alexander Berger vernahm diese klare Positionierung mit großer Zufriedenheit, zumal Brauksiepe sie mit imponierenden Zahlen unterlegte. Bis Ende 2020 will der Bund im Laufe der gegenwärtigen Modernisierungskampagne fast 33 Millionen Euro am Standort Ahlen verbaut haben. Das Geld fließt zu einem Großteil in den Um- und Neubau von Unterkünften, damit der Dienst in den Streitkräften attraktiver wird. „Mir müssen Verhältnisse schaffen, wie sie in der Wirtschaft längst üblich sind“, räumte der CDU-Parlamentarier einen unabweisbaren Nachholbedarf ein.
Während eines Kasernenrundgangs, an dem auch der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker sowie sein Parteikollege aus dem NRW-Landtag, Henning Rehbaum, teilnahmen, bestätigte der Kommandeur des Aufklärungsbataillons 7 und Standortälteste, Oberstleutnant Stefan Kribus, das ausgezeichnete Verhältnis zwischen Bundeswehr und Stadt Ahlen. Wichtiger Bestandteil der künftigen Kaserneninfrastruktur werde eine „Information-Point“ werden, der den Soldatinnen und Soldaten u.a. als Anlaufstelle auf der Suche nach Wohnungen oder Kindergartenplätzen dienen möge. „Es ist ein Netzwerk in Richtung Stadt“, machte Kribus deutlich, wie wichtig ihm ein enger Austausch mit Stadtverwaltung und Bürgerschaft ist.
Berger wiederholte sein Versprechen, dass er dem neuen Kommandeur bei dessen Antrittsbesuch im Rathaus gab: „Wir schnüren den neu nach Ahlen kommenden Soldaten ein Rundum-Wohlfühlpaket“, so Berger, der sich anbot, bei der Wohnraumsuche zu helfen. Interessierte Vermieter können nicht nur in der Westfalenkaserne, sondern auch im Bürgermeisterbüro anrufen, wenn sie Apartments oder größere Wohnungen leer stehen haben.
Ahlens Bürgermeister dankte dem Parlamentarischen Staatssekretär ausdrücklich für die Unterstützung, die die Bundeswehr im letzten Herbst bei der Bewältigung der Flüchtlingszuwanderung geleistet hatte. In zwei vom Kasernengelände ausgegliederten Wohnblocks werden seitdem Plätze für 350 Asylbewerber vorgehalten. Wie von Anfang an vertraglich geregelt, wird die vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) geführte Landesnotunterkunft zum 31. März 2017 endgültig auslaufen.
Reinhold Sendker macht es als Vertreter des Kreises Warendorf im Bundestag stolz, dass mit dem zurzeit laufenden Umzug des Aufklärungsbataillons 7 von Augustdorf in die Westfalenkaserne wieder das Heer in die größte militärische Einrichtung auf dem Kreisgebiet zurückkehrt. Dieses habe auch mit dem Einsatz Sendkers für den Erhalt des Standortes Ahlen zu tun, hob Brauksiepe hervor. Dass die Bundeswehr in Ahlen für die örtliche Wirtschaft von nicht zu unterschätzendem Vorteil sei, ergänzte Landtagsabgeordneter Henning Rehbaum.
Mit einem Verlegemarsch des militärischen Großgerätes wird der Umzug der Aufklärer nach Ahlen am kommenden Donnerstag, 25. August, abgeschlossen. Etwa 900 Soldatinnen und Soldaten werden dann einen neuen Dienstposten in der traditionsreichen Kaserne gefunden haben.

Schulung für Ehrenamtliche – Es gibt noch freie Plätze!

In Kooperation mit den Vereinen Lebenshilfe Kreis Warendorf, Füreinander aus Beckum und Innosozial aus Ahlen startet ab Montag, dem 29.08.16, wieder eine Schulung von Ehrenamtlichen, die gerne Menschen mit Behinderungen oder Senioren betreuen möchten. In insgesamt 10 Modulen mit jeweils 3 Stunden Dauer wird an den Erfolg der letzten 15 Jahre angeknüpft. Wer an allen Modulen teilnimmt erhält ein Zertifikat und ist berechtigt, in einem familienunterstützenden Dienst als Betreuer(in) von behinderten Menschen oder auch in der Begleitung von Senioren tätig zu werden. Die Themenbereiche sind sehr vielfältig – so gibt es Informationen zur Ersten Hilfe, zum Umgang mit Demenz, aber auch Krankheiten, Behinderungen und Wahrnehmungsstörungen. Die erfahrenen Referenten vermitteln ein umfangreiches Wissen und geben auch praktische Anregungen zum Spiel für Kinder und Erwachsene sowie Menschen mit Behinderungen. Die Schulungen finden jeweils montags in der Zeit von 18.00 – 21.00 Uhr statt. Wir bitten um telefonische Anmeldung unter 02382 7099-89 (Innosozial gGmbH), 02581 459940 (Lebenshilfe e. V.) oder 02521 8248216 (fuer-ein-ander e. V.). Die Teilnahmegebühren betragen 20 Euro pro Person. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen beschränkt.

Internationaler Reggae-Showcase

Authentischer Reggae und extrem vielseitige Musiker.

Karibisches Feeling, authentischer Reggae und extrem vielseitige Musiker – ein Muss für jeden Reggae-Fan. Beim ersten Indoor Konzert nach der Sommerreihe Fernweh präsentieren sich Joseph Aly (Mozambique) & Ras Mandingo (Jamaica) mit ihrer Band ROCKERS im Saal des Bürgerzentrums Schuhfabrik. Am Samstag, dem 3. September ab 20.00 Uhr lädt dieser ganz besondere Reggae-Showcase zum Mitfeiern ein. Das Repertoire der Band umfasst auch bekannte Hits von Künstlern wie Justin Hinds, Desmond Dekker, Jimmy Cliff, Alton Ellis, Toots and The Maytals und Bob Marley and the Wailers. Der jamaikanische Musiker Ras Mandingo, auch bekannt als Junior Mandingo wartet mit diesem ungewöhnlichen Projekt auf. Er verbindet die musikalische Kultur seiner Heimat mit karibischen Rhythmen, amerikanischem Jazz und Blues. Ihm zur Seite stehen die hochkarätigen Musiker Max Preiß am Bass, Jannis Lewe am Schlagzeug, David Gast an der Gitarre und Sebastian Schulte an der Posaune die auf allen bekannten Festivals gespielt haben, und als Studiomusiker und Produzenten tätig sind. Seine Shows werden von den Kritikern als spektakulär und authentisch gefeiert. Zentrale Botschaft seiner Musik ist eine bessere Verständigung zwischen verschiedenen Kulturen. Joseph Aly ist Sänger, Schlagzeuger und Songwriter, geboren in Xai-Xai in Mosambik. Über die Jahre ist Joseph Aly in seinem Heimatland und auch in angrenzenden Nachbarländern wie Südafrika aufgetreten und mit bekannten mosambikanischen Musikern auf Tournee gegangen. In den letzten zwei Jahrzehnten ist Joseph Aly besonders im Süden Mosambiks zu einer musikalischen Hausnummer geworden. Musiker meinen, dies liegt an seinem Charisma, seiner musikalischen und sprachlichen Vielseitigkeit und Flexibilität. Seine Lieder werden in Englisch, Portugiesich und Shangana (eine von seinen Muttersprachen) gesungen. Seit 2011 residiert er in Deutschland. Auf der Bühne führen uns die Künstler des „International Reggae-Showcase“ auf eine Zeitreise von Standards über Ska und Rocksteady bis zum heutigen Reggae. Tickets sind im Vorverkauf in der Kneipe der Schuhfabrik oder im Internet unter www.schuhfabrik-ahlen.de für 10,-€ erhältlich. An der Abendkasse kosten sie 12,-€. Auf diese Bands können sich die Musikfreunde in der Schuhfabrik schon freuen: 24.09. Custard Pies (Led Zeppelin), 30.09. Dimi & The Firesuckers, 08.10. Purpendicular (Deep Purple), 22.10. Maria Solheim u. Nic Koray, 29.10. Les Brünettes, 05.11. The Watch (I, Genesis), 12.11. RUMBLE, 03.12. Tres Amigos, 17.12. Best of David Bowie (DK, Tributeband).

Sprachcamp macht fit für die Schule

Viele Fragen hatten die Sprachcamp-Kinder an den Bürgermeister

Ja, er sei sehr gerne Bürgermeister von Ahlen, „vor allem bei Terminen wie diesem“, versicherte Dr. Alexander Berger den Kindern im Sprachcamp von Innosozial. Bevor dieses am Freitag mit einer selbst einstudierten Theatervorführung für Eltern und Freunde zu Ende geht, besuchte das Stadtoberhaupt im Pumpenhaus an der Langst die Mädchen und Jungen. Während der beiden letzten Ferienwochen verbesserten diese auf spielerische Weise ihre Deutschkenntnisse. Zum neunten Mal führte Innosozial das Sprachcamp durch, „und noch nie war es so harmonisch wie in diesem Sommer“, hatte auch Organisator Burkhard Lensing viel Freude an den zurückliegenden Tagen. Insgesamt 40 Kinder nutzten das Angebot in ruhiger Lage am Waldesrand, um in der schulfreien Zeit an ihren Sprach- und Sprechfertigkeiten zu basteln. Unterstützt wurden sie dabei von einem zwölfköpfigen Betreuerteam, darunter je zwei Lehrerinnen und Theaterpädagoginnen. Nach morgendlichem Frühstück und kleinen Lerneinheiten, in denen das Theaterstück entwickelt worden war, folgte nach dem Mittagessen das Freispiel auf dem benachbarten Rodelhügel und im Langstwald. „Sprachanlässe zu schaffen“, sei bei allen Aktivitäten das Ziel, so Lensing. Zu spürbarem Erfolg führe es, wenn freies Sprechen und Unterrichtseinheiten miteinander verzahnt werden. Dabei werde nicht nur das Sprachvermögen geschult. „Die Kinder lernen, aus sich herauszukommen“, beobachtet Lensing immer wieder, wie im Laufe der Theaterproben aus stillen Kindern selbstbewusste und mutige Jungen und Mädchen werden. Wie integrativ das Sprachcamp wirkt, zeigten nicht nur die vielen Herkunftsländer der teilnehmenden Kinder. Erstmals machten im Betreuerteam auch zwei Jugendliche mit, die als unbegleitete Asylbewerber nach Deutschland kamen und in einer betreuten Wohngruppe leben. Lensing stellte fest, „dass beide einen super Draht zu den Kindern haben und ein echter Gewinn fürs Camp sind.“ Bürgermeister Berger, der zum Abschluss seines Besuches eine Runde Eis in die Runde warf, dankte dem Innosozial-Team für ihr großes Engagement „von dem die Kinder in der Schule wirklich profitieren.“

„Summer School“ am Städtischen Gymnasium

Summer School am Städtischen: Während andere im Freibad Sonne tanken, nutzen einige Seiteneinsteiger das Angebot, um sich schon einmal auf den neuen Lebensabschnitt vorzubereiten.

Während zahlreiche Handwerken die letzten Umbau- und Renovierungsarbeiten abschließen, die Putzteams für ein sauberes Schulgebäude sorgen, die Lehrer organisatorische Vorbereitungen für den Schulstart vornehmen und das Hausmeisterteam für die notwendige Ausstattung der Räume sorgt, hat die „Summer-School“ am Städtischen Gymnasium begonnen. Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschulen, die sich für die Oberstufe am Städtischen Gymnasium angemeldet haben, nutzen dieses Projekt in der letzten Ferienwoche, um sich auf das neue Schuljahr vorzubereiten. Der in diesem Jahr bereits zum siebten Mal angebotene Vorkurs erfreut sich großer Beliebtheit. Er richtet sich an alle Seiteneinsteiger, die jetzt aus den zehnten Klassen in die Oberstufe des Gymnasiums wechseln und die Allgemeine Hochschulreife anstreben. Die Schule nimmt damit die Herausforderung an, einer wachsenden Zahl von interessierten Schülern die Möglichkeit zu bieten, sich über den Mittleren Bildungsabschluss hinaus weiter zu qualifizieren und das Abitur zu erlangen. Ziel der „Summer-School“ ist es, den Neulingen den Einstieg zu erleichtern. So werden den Teilnehmern in dieser Vorbereitungswoche einerseits die Schule mit ihren Kurs- und Fachräumen sowie ihrer Lern- und Lebensumgebung vorgestellt. Andererseits wird ihnen in Kleingruppen der organisatorische Rahmen des Kurssystems in der Oberstufe näher gebracht und es wird darüber hinaus auch inhaltlich gearbeitet. So gibt es eine Einführung in das methodische Arbeiten in der Gymnasialen Oberstufe und es werden grundlegende Inhalte der Sekundarstufe I in den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik aufgefrischt. „Neben der Reaktivierung der fachlichen Inhalte aus der Sekundarstufe I ist es auch wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler erste Kontakte knüpfen und dass die Hemmschwelle für den Neustart am Mittwoch möglichst niedrig gehalten wird“, betont die stellvertretende Schulleiterin Dr. Anne Giebel. Die Teilnahme an diesem 4-tägigen Vorkurs ist selbstverständlich freiwillig. Wer aber bis einschließlich Montag durchhält, kann sicher sein, dass er gut vorbereitet am Mittwoch an den Start gehen kann, wenn es dann richtig losgeht.

Endless Summer – die Party der Generation 29+

DJ Gino bespielt erstmals den Main Floor im großen Saal

Am Samstag, 10. September 2016 ab 20:00 Uhr startet die Stadthalle Ahlen ihr neues Partyformat. Kurz nach den großen Ferien treffen sich hier Freunde, Paare, Bekannte oder gleich ganze Cliquen um sich endlich wieder zu treffen und den Sommer bei heißer Musik und guter Laune zu verlängern…
3 Diskjockeys, davon zwei „Neuzugänge“, sorgen für den passenden tanzbaren Sound auf den drei Party-Areas:
· DJ Gino bespielt erstmals den Main Floor im großen Saal mit den aktuellen Hits und natürlich auch den Evergreens der 80er und 90er Jahre.
· DJ Micky Bania legt im Foyer Erdgeschoss Sommerhits, Schlager und Fox auf.
· DJ Martin T. lässt im kleinen Saal seinen schon legendären und etwas härteren Sound von Independent-Hollywood-Rock-Musik erklingen.
Ein aufwendig gestalteter Außenbereich schließt sich auf dem Rathausplatz an: Pagodenzelte mit Sitzmöglichkeiten, ein Bierwagen und natürlich passend zum Motto leckere Speisen vom Grill werden hier den Partygängern geboten werden. Sommerliche Drinks werden natürlich auch an der Cocktail-Bar im großen Saal das „Sunshine Feeling“ unterstützen. Also auf zur „Endless Summer“ und plaudern, tanzen, flirten und genießen bei guter Laune! Eintrittskarten kosten im Vorverkauf € 8,00 Euro und sind kreisweit erhältlich in allen Geschäftsstellen der Tageszeitung „Die Glocke“, in Ahlen beim Reisebüro Dr. Pieper sowie selbstverständlich bei der Stadthalle Ahlen (Telefon 0 23 82 – 20 00). Hier können Tickets auch per Post bestellt werden. Weitere Informationen unter: www.stadthalle-ahlen.de

Pop und Gospel mit der bekannten Sängerin Jeanette Assiamah „Ekua“

Sängerin Jeanette Assiamah „Ekua“

Am Samstag, dem  03.09.2016 beginnt die Marktmusik nach der Sommerpause mit einem Konzert mit der Sängerin Jeanette Assiamah unter dem Titel: „Die Zehn Gebote“.Das Konzertet startet um 11:00 Uhr. „Ich singe seit ich denken kann“, sagt die junge Sängerin über sich. „Mit vier Jahren bekam ich meinen ersten Musikunterricht und sammelte ab dem 6. Lebensjahr Chorerfahrungen im Bereich Klassik, Kirchenmusik und Gospel.“ Ab dem Alter von elf stand sie regelmäßig auf einer großen Bühne für das Musical „Tabaluga & Lili“ (Oberhausen). Schon mit 15 Jahren arbeitete sie als Backgroundsängerin und nur drei Jahre später durfte sie für Weltstars wie Barry Ryan und Jeff Brown („Sweet“) singen. „Von 2005 bis 2007 genoss ich eine Jazzgesangsausbildung an der Dortmunder Glenn-Buschmann-Jazzakademie und wurde Preisträgerin bei ,Jugend jazzt’ NRW“, berichtet die Sängerin.
Begleitet wird Jeanette Assiamah von Kantor Andreas Blechmann am Piano. Den Schlusspunkt dieses Marktmusikkonzertes setzt ein gemeinsamer Auftritt, zusammen mit der Chorgemeinschaft St. Bartholomäus, und dem „Agnus Dei“ aus der Gospelmesse von Robert Ray, gemeinsam gesungen.

Dazu Texte gelesen von der Ahlener Autorin Ilse Blomberg.
Mehr Infos: http://www.marktmusik-ahlen.de/news/indische-musikkultur/

Wochenmarkt karibisch

Mit karibischem Flair findet an diesem Samstag, 20. August, der Wochenmarkt auf dem Marktplatz statt. Trotz der aufgebauten Kulisse für das Sommerspektakel „Ahlen karibisch“ werden die Markthändler ihre Stände an gewohnter Stelle aufbauen und für ihre Kunden da sein, teilt Marktmeister Dietmar Kisolowski mit.

Ahlener SG startet Kartenvorverkauf

In knapp zwei Wochen startet der Aufsteiger Ahlener SG in der dritten Handballliga durch. Zum Saisonauftakt empfangen die Ahlener die Bundesligareserve von GWD Minden in der Friedrich-Ebert-Halle. Karten für die Partie am Samstag, 03. September 2016, um 18 Uhr gibt es ab sofort im Vorverkauf bei Teamsport Otte, Kampstraße, und in der ASG-Geschäftsstelle am Sportpark Nord, Otto-Schott-Straße. Erwachsene zahlen neun Euro, Jugendliche ab 13 Jahren vier Euro.

Außerdem bietet die Ahlener SG weiterhin Dauerkarten für die Saison 2016/17 an.

Wie funktioniert Deutschland? – Junge Flüchtlinge informieren sich im Rathaus

Patrick Hütter brachte den jungen Flüchtlingen Ahlen und das politische System in Deutschland näher.

Über den in Deutschland fundamentalen Unterschied von gesetzgebender und ausführender Gewalt haben sich im Rathaus junge unbegleitete Flüchtlinge informiert. „Wie funktioniert Deutschland?“ lautet der Titel einer Maßnahme von „Innosozial“, die vom Arbeits- und Integrationsministerium gefördert wird. In diesem Kurs sollen die Teilnehmer die Grundlagen der freiheitlich-demokratischen Grundordnung kennenlernen und verstehen. Patrick Hütter, Mitarbeiter im Sitzungsdienst der Stadt Ahlen, begrüßte die Heranwachsenden und stellte ihnen im Ratssaal anhand von Lichtbildern wichtige Institutionen und Persönlichkeiten der Stadt vor. „Auch wenn die Stadt selbst außer dem Ortsrecht keine Gesetze macht, war es für die Jugendlichen schon neu zu erfahren, dass es auch in den deutschen Städten und Gemeinden zwischen Rat und Verwaltung eine Art Gewaltenteilung gibt“, stellte Hütter fest.
Beim sich anschließenden Rundgang lernten die Besucher wichtige Anlaufstellen in der Verwaltung kennen. Neben dem Bürgerservice und dem Jugendamt standen ein Blick in das Büro des Bürgermeisters und die Fahrt in die oberste Etage auf dem Programm. Der Blick über die Dächer der Stadt war wie bei fast jeder Rathausführung zweifelloser Höhepunkt der gut anderthalbstündigen Veranstaltung, die auch einen Gang zur Verbraucherberatungsstelle einschloss.
Patrick Hütter vermittelte den jungen Leuten, dass im Gegensatz zu ihren Herkunftsländern das Rathaus in Deutschland ein serviceorientierter Ort der Bürger ist. „Hier bekommen die Menschen Unterstützung in Notlagen und bei allen Angelegenheiten des Lebens“, lautete seine Botschaft. Die Rechtssicherheit sei in Deutschland ein wesentliches Merkmal der öffentlichen Verwaltung. In Streitfällen ließen sich staatliche Maßnahmen durch unabhängige Gerichte überprüfen und gegebenenfalls revidieren. „Anders als in autokratischen Diktaturen hat in unserem Rechtsstaat die unabhängige Justiz das letzte Wort“, gab der Verwaltungsfachmann den interessierten Gästen mit auf den Weg.

22. SINN-Konferenz bietet Information, Austausch und Geselligkeit

Stets gut besucht sind die SINN-Konferenzen in Ahlen.

Beim Ahlener SINN-Netzwerk ist der Name Programm. Die „Senioren in neuen Netzwerken“ stehen für innovative und aktive Seniorenarbeit. Zahlreiche Partner aus der Seniorenarbeit pflegen hier eine enge Zusammenarbeit, tauschen Informationen aus und planen gemeinsam Projekte. Im Rahmen der 22. SINN-Konferenz am Freitag, 2. September, um 15.00 Uhr lädt die Stadt Ahlen zum diesjährigen Austauschtreffen der „Aktiven 50+“ in die Familienbildungsstätte ein. Auf dem Programm stehen Information, Austausch und Geselligkeit.
Die Konferenz beginnt mit dem Markt der Möglichkeiten, wo sich jeder Besucher seinen Interessen widmen kann. Nach der Begrüßung der Gäste durch Bürgermeister Dr. Alexander Berger und Hausherr Lars Koenig, referiert Dr. Timm Hüttemann von der Sparkasse Münsterland Ost zu dem Thema „Bank für alle Generationen“. Ihm folgen Michael Engbers vom Projekt „Demokratie leben!“ mit einem Kurzvortrag über „Armut im Alter“ und Petra Brennert mit der Vorstellung der Selbsthilfegruppe „Leukämie und Lymphon Münsterland e.V.“. Unter der Überschrift „Neues aus dem Sinn-Netzwerk“ berichten Cristina Loi von der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ über das Projekt „Alt für Jung-Patenschaften – Seniorenbüros unterstützen Geflüchtete“ sowie Sebastian Richter vom Forum gegen Armut e.V. über das Lebensmitteltaxi für Ahlen.
Aufgelockert werden die informativen Wortbeiträge durch eine bewegte Pause mit Bettina Neuhaus und dem Singkreis 2500 Lebensjahre. Im Anschluss an das Programm ist dann wieder der Markt der Möglichkeiten geöffnet. Der Nachmittag klingt mit einem gemütlichen Beisammensein aus, das sicherlich Gelegenheit zum Kennenlernen und Themenaustausch bietet. Für gegrillte Gaumenfreuden auf der Terrasse der Familienbildungsstätte wird gesorgt.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die SINN-Konferenz ist das Austauschtreffen der Ehrenamtlichen und Aktiven 50+ in Ahlen und findet einmal jährlich mit wechselnden Themen statt. Weitere Informationen erteilt gerne die städtische Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ unter Telefon 02382 59467.

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