Facebook Fanbox
Kinospot Ahlen.Biz
Dezember 2016
M D M D F S S
« Nov    
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  
Archive

Musikschule unter neuer Leitung – Auf den Kopf 1000 Ahlener Musikschüler

Eine große Bereicherung ist die Kreismusikschule für die Stadt Ahlen, versicherte der Bürgermeister dem neuen Schulleiter: v.l. Antje Günther, Dr. Alexander Berger, Holger Blüder, Christoph Wessels.

Eine große Bereicherung ist die Kreismusikschule für die Stadt Ahlen, versicherte der Bürgermeister dem neuen Schulleiter: v.l. Antje Günther, Dr. Alexander Berger, Holger Blüder, Christoph Wessels.

Als einen wichtigen kulturellen Bereich, der in der Stadt Ahlen stark wahrgenommen werde, bezeichnet Bürgermeister Dr. Alexander Berger die Kreismusikschule. Deren neuen Leiter empfing der Verwaltungschef jetzt zu einem ersten Kennenlernen im Rathaus. Seit vier Monaten steht Holger Blüder als Nachfolger von Dr. Wolfgang König an der Spitze der kreisweiten Einrichtung, die in Ahlen nach seiner ersten Einschätzung „über einen festen Stand“ verfüge. Zum Stichtag 1. Dezember habe die Schule in Ahlen exakt 1000 Schülerinnen und Schüler gezählt. Mit zwei Prozent der Bevölkerung bewege sich die Wersestadt damit in einem guten Bereich. Der Durchschnitt in den dreizehn Städten und Kommunen liege zwischen 1,5 und 2,3 Prozent.
Mit dem im städtischen Eigentum stehenden Haus Sandgathe habe die Musikschule an Süd- und Wilhelmstraße „ein tolles Unterrichtsgebäude“, dankte Blüder der Stadt für die räumlichen Möglichkeiten in Ahlen. Präsent ist die Einrichtung aber nicht nur in den zehn Unterrichtsräumen und dem großen Saal. Ein erheblicher Teil der musikalischen Bildung findet auch in den Kindertagesstätten und Schulen statt. Die für Ahlen zuständige Regionalleiterin Antje Günther macht deutlich, welchen integrierenden Wert Musikunterricht für Kinder und Jugendliche hat. In den Musikstunden sei nicht erkennbar, welche Kinder im sonstigen schulischen Bereich Förderbedarf haben. „Der gemeinsame Musikunterricht schafft Gleichberechtigung, weil er die Unterschiede aufhebt“, so Günthers Beobachtung.
Die große Zahl an Schülerkonzerten in Ahlen möchte Holger Blüder auch in Zukunft erhalten wissen. Im regen Austausch mit Kulturamt, Schulen und weiteren kulturellen Trägern will der Schulleiter, „aus der Breite an Begabungen eine Spitze formen“. Kulturfachbereichsleiter Christoph Wessels ermutigte Blüder, die bedeutende Rolle weiter auszubauen, welche die Musikschule schon heute im kulturellen Leben der Stadt spiele. Mit einer hochkarätigen Veranstaltung wartet die Musikschule am 19. Februar auf. Dann wird im Saal Sandgathe nach mehrjähriger Pause wieder das Regionalpreisträgerkonzert des Wettbewerbes „Jugend musiziert“ stattfinden.

„Blind Date“ mit einem Buch – Das besondere Geschenk aus der Stadtbücherei

Liebevoll verpackte „Blind Dates“

Liebevoll verpackte „Blind Dates“

Zu einem echten „Blind Date“, der Verabredung mit etwas Unbekanntem, lädt in der kommenden Woche die Stadtbücherei ein. Sich selbst oder einen lieben Menschen kann überraschen, wer während des Sonderbuchverkaufs eines der liebevoll eingepackten Bücher erwirbt, die vom Eine-Welt-Laden in der Weihnachts-Sonderaktion für nur 2,50 Euro angeboten werden. Im Lesecafé der Stadtbücherei freuen sich die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen des Ladens über Bucherinnen und Besucher, die sich die Neugier bewahren und auf das kleine Wagnis einlassen. Damit aus dem „Blind Date“ nicht die „Katze im Sack“ wird, verspricht Büchereileiterin Ute Czieslik-Mende: „Alle Bücher sind durch die Bank sehr gut erhalten und fast wie neu.“ Sie kommen aus den Sparten Krimis, Historisches und Liebesromane. Neben dem eigentlichen Hauptakteur, dem Buch, bekommt man aber auch noch eine nette Kleinigkeit aus dem Weltladen im wahrsten Sinne „obendrauf“. Eine schöne Idee zum Verschenken oder Selbstbehalten.
Sonderbuchverkauf und „Blind Date“ laufen von Montag, 5. Dezember, bis einschließlich Freitag, 9. Dezember. Für Interessierte gibt es Taschenbücher, Hörbücher, Filme, CDs und DVDs zum Schnäppchen-Preis. „Tolle Lektüre für die besinnlichen Tage, für die sich das Vorbeischauen auf alle Fälle lohnt“, verspricht Czieslik-Mende. Verkauft wird zu den regulären Öffnungszeiten der Stadtbücherei: Mo., Di., Do. und Fr. 10.00 bis 12.30 Uhr und 14.30 bis 18.00 Uhr, Mi. geschlossen.

Teilweise Sperrung der Chamissostraße

Im Zuge des Endausbaus der Chamissostraße beginnt am kommenden Montag, 28. November, die Erneuerung der Schmutz- und Regenwasserkanäle. Hierzu wird die Chamissostraße eine Woche lang im Einmündungsbereich zur Friedrich-Ebert-Straße vollständig gesperrt. Zudem wird der Geh- und Radweg der Friedrich-Ebert-Straße im Bereich der Einmündung bis zum 2. Dezember geschützt über die Fahrbahn geführt. Zwischen Hans-Sachs-Straße und Westfalendamm entfallen wegen der Bauarbeiten einige Parkplätze am Seitenstreifen der Friedrich-Ebert-Straße.

Playstation 4 und Nintendo 3DS in der Stadtbücherei

In der Gaming-Zone bequem gemacht haben es sich v.l. Stadtbücherei-Mitarbeiterin Wiebke Wewer, Christoph Wessels und Ute Czieslik-Mende

In der Gaming-Zone bequem gemacht haben es sich v.l. Stadtbücherei-Mitarbeiterin Wiebke Wewer, Christoph Wessels und Ute Czieslik-Mende

Zeitgemäß dehnt die Stadtbücherei Ahlen ihr Angebot ab sofort auch auf Konsolenspiele aus, die für Playstation 4 und den Nintendo 3DS geeignet sind. Etwa 100 Spiele stehen dazu in der Ausleihe zur Verfügung. In einer eigens eingerichteten Gaming-Zone können die Spiele auch vor Ort gespielt werden. Ein gemütliches Sofa und Sitzsäcke bieten das passende Ambiente für das „Zocken“ mit Freundinnen und Freunden unter dem Dach der Stadtbücherei, die als einzige im Kreis Warendorf ein solches Angebot macht. Auch zwei 3DS-Konsolen können zur Benutzung in der Bücherei ausgeliehen werden. „Wir beobachten schon seit langem, wie beliebt bei Kindern und Jugendlichen elektronische Medien sind“, sagt Büchereileiterin Ute Czieslik-Mende. CDs und DVDs gehörten bei jüngeren Besuchern zu „den Rennern“. Konsolenspiele seien entgegen manchem Irrtum wesentlich mehr als nur „Ballerspiele“, auf die sie von Kritikern gerne reduziert werden. Wie Bücher und Musik gelten sie heute als Kulturgut. „Im Gegensatz zu Büchern und Filme, die einen erzählenden Charakter besitzen, fordern solche Spiele die Nutzer direkt zu Aktivitäten heraus“, erklärt Fachbereichsleiter Christoph Wessels. Interaktiv verlangen sie, Strategien zu entwickeln, was sich auf den Verlauf des Geschehens unmittelbar auswirke. Es sei nur konsequent, diese im Rahmen der Förderung der Lese- und Medienkompetenz von jungen Leuten ins Büchereiangebot aufzunehmen.  
Ausgeliehen werden können in der Stadtbücherei Spiele, die von der unabhängigen Selbstkontrolle der Software-Industrie (USK) ab 0, 6, 12 und vereinzelt auch ab 16 Jahren zugelassen sind. In der Gaming-Zone aber dürfen nur solche Spiele genutzt werden, die ab 0 bzw. 6 Jahren erlaubt sind. Nutzungsvoraussetzung sind ein gültiger Benutzerausweis der Stadtbücherei Ahlen und eine Einverständniserklärung der Eltern. Zu einem Informationsabend lädt die Stadtbücherei Eltern und Jugendliche ein, die sich schlau machen wollen über die aktuellen Trends bei Computer- und Videospielen. Der Medienpädagoge Thomas Erzberger gibt Hilfestellungen für den vorurteilsfreien und unvoreingenommenen Umgang mit Erlebnismedien am Donnerstag, 1. Dezember, um 19:00 Uhr im Foyer der Stadtbücherei.

Weihnachtlicher Baum im Rathaus

Zahlreiche kleine Helfer halfen beim Baumschmücken im Rathaus

Zahlreiche kleine Helfer halfen beim Baumschmücken im Rathaus

Weihnachtlicher Glanz empfängt seit heute im Eingangsbereich die Besucherinnen und Besucher des Rathauses. Pünktlich vor dem ersten Advent am kommenden Sonntag haben Kindergartenkinder die ehrenvolle Aufgabe übernommen, aus der gewöhnlichen Tanne einen stattlichen Weihnachtsbaum zu zaubern. Bürgermeister Dr. Alexander Berger empfing am Vormittag die Mädchen und Jungen aus den städtischen Einrichtungen Ostwall, Milchzahn und Beumers Wiese. „Damit macht Ihr allen Menschen, die ins Rathaus kommen, eine ganz große Freude“, dankte Berger den zahlreichen kleinen Helfern für ihre tatkräftige Unterstützung beim Baumschmücken. Als Lohn für die getane Arbeit besorgte Assistentin Renate Polland aus dem Bürgermeisterbüro Naschereien und Getränke, die im Nu verputzt waren. Bis zum Dreikönigstag verbreitet der mit gebasteltem Weihnachtsschmuck verzierte Baum stimmungsvolle Atmosphäre im Rathaus-Foyer.

Behinderungen auf der August-Kirchner-Straße

Wegen des Fußball-Regionalligaspiels zwischen Rot-Weiss Ahlen und Rot-Weiss Oberhausen kommt es am Samstag, 26. November, zu Einschränkungen für den Autoverkehr. Gesperrt wird die August-Kirchner-Straße zwischen 12 Uhr und längstens 18 Uhr zwischen Wersebrücke und Kreisverkehr Dolberger Straße. Davon nicht betroffen sind Radfahrer und Fußgänger.

Senioren sind wieder online

Screenshot von der überarbeiteten Internetseite

Screenshot von der überarbeiteten Internetseite

Aktuelles aus Kultur, Freizeit und Bildung erfahren ältere Menschen in Ahlen auf der Internetseite www.senioren-ahlen.de. Das ehrenamtlich betriebene Portal für alles, was Senioren in ihrer Heimatstadt wissen müssen, ist nach längerer Pause wieder online. „Die lokale Internetplattform für Information, Kommunikation und Dienstleistungen der Stadt Ahlen war einige Zeit nur in reduzierter Form im Internet erreichbar“, sagt Cristina Loi aus der Leitstelle „Älter werden in Ahlen.“ Die Internetseite sei auf einen anderen Server umgezogen, wodurch es zu vorübergehenden Einschränkungen gekommen sei.
Ab sofort aber stehen wieder wie gewohnt die Informationen für Ältere zur Verfügung. Neben „Elmars Veranstaltungskalender“ über aktuelle Termine und Veranstaltungen informiert die „Senioren-Ahlen.de“ auch über Wissenswertes rund um die Themen Gesundheit und Wohnen. Auch Ahlener Projekte aus der Seniorenarbeit und dem SINN-Netzwerk sind dort nachzulesen. Interessierte bekommen Informationen, wie man sich in Ahlen ehrenamtlich einbringen kann. „Gespannt darf man auch auf den diesjährigen Adventskalender sein, der jedes Jahr wieder interessante Ansichten aus unserer Stadt zeigt“, macht Loi neugierig auf den 1. Dezember, wenn sich das erste digitale Türchen öffnet. Besonders freut sich das Redaktionsteam über Unterstützung aus der Bevölkerung. Die ehrenamtliche Mannschaft erstellt Texte zu aktuellen Themen und Veranstaltungen, sucht passendes Bildmaterial aus und stellt diese auf die Homepage. Regelmäßig trifft sich die Gruppe im Rathaus-Pavillon am ersten Donnerstag im Monat zu Redaktionssitzungen. Die nächste Redaktionssitzung findet am 8. Dezember statt. „Wer einmal in das Redaktionsteam reinschnuppern möchte, ist gerne zu diesem Treffen eingeladen“, freut sich Cristina Loi über das eine oder andere neue Gesicht. Ebenso sei herzlich willkommen, wer sich als Gastautor oder Gastautorin einbringen möchte. „Es können eigene Texte auf der Internetseite veröffentlicht und auch eigene Initiativen, Projekte oder Veranstaltungen vorgestellt werden.“
Weitere Auskünfte erteilen Christa Tertel per E-Mail unter christa.tertel@senioren-ahlen.de oder Cristina Loi in der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ unter Tel. 02382 59467 (E-Mail: loic@stadt.ahlen.de). Die  Homepage www.senioren-ahlen.de wird gefördert von der Stadt Ahlen und der Sparkasse Münsterland Ost.

Am 1. Advent zusätzlichen Gottesdienst in der Paul-Gerhardt-Kirche

Am kommenden 1. Adventssonntag hält der ehemalige Ahlener Pfarrer Gerhard Trottier einen zusätzlichen Gottesdienst um 9.30 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche. Der Theologe war von 1971 bis 1979 vor allem an der Neustadtkirche tätig. Der Gottesdienst wurde wegen des sich anschließenden, traditionellen Adventsfrühstücks angesetzt. Um 11 Uhr findet dann der turnusmäßige Gottesdienst statt, den Pfarrer Markus Möhl hält und in dem zwei Kinder getauft werden. Zu beiden Gottesdiensten ist die Gemeinde eingeladen.

Stadtteilbeirat Süd mit ersten Beschlüssen

Dr. Alexander Berger, Anna Wroblewski, Hermann Huerkamp, Paula Rose, Sabine Giesecke-Hellwig, Urim Kodzadziku, Ingrid Reckzügel, Ralf Topp, Christel Wagener, Alois Brinkkötter, Sabine Holtzkamp

Dr. Alexander Berger, Anna Wroblewski, Hermann Huerkamp, Paula Rose, Sabine Giesecke-Hellwig, Urim Kodzadziku, Ingrid Reckzügel, Ralf Topp, Christel Wagener, Alois Brinkkötter, Sabine Holtzkamp

Erstmalig tagte der Stadtteilbeirat, der die Aufgabe hat, die Entwicklung im Ahlener Süden voranzutreiben und die Bürgerinteressen vor Ort wahrzunehmen. Bekanntlich besteht seit Februar das Stadtteilbüro Süd als Koordinationsstelle, das die Vernetzung und Umsetzung verschiedener Projekte im Rahmen der Stadtteilerneuerung zum Ziel hat und das wiederum von dem Beirat unterstützt und begleitet wird. Der Beirat selbst berät und entscheidet über die Anträge, die zum Stadtteiletat gestellt werden, darunter verbirgt sich ein jährliches Budget in Höhe von 32.500 €. Unter Leitung von Ralf Topp, dem Vorsitzenden des Stadtteilforums und dem Geschäftsführer Hermann Huerkamp setzt sich der Beirat aus weiteren Vorstandsmitgliedern des Stadtteilforums, wie z. B. Bürgermeister Alexander Berger und Alois Brinkkötter und weiteren Bürgern aus dem Ahlener Süden zusammen.
Dazu zählen Wilfried Schein, Melanie Glomb, Beate Syzmanski, Recep Hazar, Beate Wichmann und Ingrid Reckzügel, die als „Mexikaner“ die eigentlichen Stadtteilexperten sind.
„Der Beirat ist mit sehr unterschiedlichen Personen besetzt und soll die gesellschaftlichen Gruppen, die im Südenstadtteil leben, präsentieren,“ so Hermann Huerkamp zur Funktion des Bürgergremiums.
In der Beratung standen die ersten Anträge, die die städtebauliche, soziale und kulturelle Infrastruktur im Ahlener Süden – von vielen auch liebevoll Mexiko genannt – verbessern sollen. Gefördert wird künftig ein Kinderkulturprogramm zwischen dem Ganztagsbetrieb der Mammutschule und dem JuK-Haus, das Seniorenprogramm „Urlaub ohne Koffer“ der Caritas und das Projekt „Anstiften“ zur besseren beruflichen Orientierung der Schüler der Geschwister – Scholl – Schule. Ebenfalls sollen im Süden zusätzlich einige Mülleimer mit Halterungen für Hundekotbeutel und eine Bank an der Christuskirche aufgestellt werden, dadurch soll das Programm „Sauberkeit im Stadtteil“ gestartet werden. „Der Vorstand ist ein wichtiges Gremium, der sehr konstruktiv arbeitet und das gilt auch für den Beirat“, äußerte sich Bürgermeister Dr. Alexander Berger. Der Vorsitzende Ralf Topp wies darauf hin, dass weitere Anträge mit einem speziellen Bezug zum Ahlener Süden noch gern gestellt werden können. Die Antragstellung ist im Stadtteilbüro Süd bei der Quartiersmanagerin Anna Wroblewski möglich, die gern eine erste Beratung leistet.

Gedenken an die Toten aller Völker – Kundgebung zum Volkstrauertag auf dem Marktplatz

Zu Beginn der Kundgebung wandte sich der 18-jährige Reserveoffizieranwärter Jakob Benjamin Baumgärtner an die Versammelten.

Zu Beginn der Kundgebung wandte sich der 18-jährige Reserveoffizieranwärter Jakob Benjamin Baumgärtner an die Versammelten.

Der Einladung von Bürgermeister Dr. Alexander Berger zur Teilnahme an der Veranstaltung zum Volkstrauertag folgten auch in diesem Jahr zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Abordnungen von Vereinen, Organisationen und Verbänden. Am Ehrenmal auf dem Marktplatz gedachten sie am Sonntagabend der Opfer beider Weltkriege sowie der Millionen von Menschen, denen in aller Welt durch Gewaltherrschaft das Leben genommen wurde. Die Ehrenrede hielt Oberstleutnant Stefan Kribus, Kommandeur des seit einigen Monaten in der Westfalenkaserne stationierten Aufklärungsbataillons 7. „Die gefallenen Soldaten aller Nationen, die im Bombenhagel umgekommenen Kinder, Frauen und Männer, sowie diejenigen, die in Gefangenschaft, bei Vertreibung, wegen ihrer Nationalität, ihrer Rasse, ihrer Überzeugung oder ihres Glaubens ihr Leben verloren haben, mahnen uns in ihrer furchtbaren Bilanz, nicht zu vergessen“, richtete Kribus sich an die Teilnehmer der Mahn- und Gedenkveranstaltung. Er betonte, dass die Menschen „an diesem Tag unser Totengedenken, unsere Trauer und unsere Ehrfurcht den Toten aller Völker zu widmen“ haben. Die jungen Jahrgänge unserer Zeit sowie die nach ihnen folgenden Generationen dürften nicht das ganze Ausmaß der schrecklichen Folgen kriegerischer Auseinandersetzungen und verbrecherischer Handlungen aus Gleichgültigkeit vergessen. In das Gedenken an die Toten der Weltkriege schloss Kribus ausdrücklich auch alle Opfer von Naziherrschaft und SED-Diktatur ein. „Gerade in diesen Epochen starben besonders viele Menschen durch Kriegseinwirkungen und durch Gewalttaten totalitärer Staatsapparate.“ Als Offizier gelte sein Gedenken darüber hinaus allen Angehörigen der Bundeswehr, die ihr Leben in Ausübung ihres Dienstes verloren haben. Die Gesellschaft erschüttere es zutiefst, wenn heute das Grauen der Vergangenheit von Unwissenden und Unbelehrbaren verdrängt wird und Flüchtlingsunterkünfte angezündet werden, sowie Asylsuchende und Andersgläubige beschimpft werden oder ihnen sogar Gewalt angetan wird. „Indem wir uns vor den Opfern von Krieg und Gewalt in der Vergangenheit verneigten, verfolgen wir ein ganz wichtiges Zukunftsziel – nie wieder Krieg und nie wieder Diktatur.“ Zu Beginn der Kundgebung wandte sich der 18-jährige Reserveoffizieranwärter Jakob Benjamin Baumgärtner an die Versammelten. Er betonte die Rolle, die die Bundeswehr einnimmt, um aktiv für den Frieden einzutreten. Die traditionelle Totenehrung der vom Musikverein Vorhelm umrahmten Veranstaltung trug Nina Ebbers, Auszubildende der Stadtverwaltung Ahlen, vor.

Auf dem Toelen: Straßenausbau führt zu Behinderungen

Der Ausbau der Straße Auf dem Toelen geht ab Mittwoch, 16. November, in die heiße Phase. Bis voraussichtlich Ende April wird die Straße ab dann nur noch eingeschränkt zu befahren sein. Zwischen dem Firmengelände Heitkamm und der Zufahrt zur Geringhoff-Halle gilt ab Mittwoch ein absolutes Durchfahrtverbot. Die Gewerbeunternehmen im nördlichen Bereich der Straße bleiben über die Zufahrt am Vatheuershof weiterhin erreichbar.

 

Taschengeldbörse führt Jugendliche und Ältere zusammen

Horst Adam (links) und Franz Kreft machen es vor: Jugendliche sind nicht nur eine große Hilfe im Haushalt. Die Taschengeldbörse fördert auch den Dialog zwischen den Generationen.

Horst Adam (links) und Franz Kreft machen es vor: Jugendliche sind nicht nur eine große Hilfe im Haushalt. Die Taschengeldbörse fördert auch den Dialog zwischen den Generationen.

Älteren Menschen helfen und dabei das Taschengeld aufbessern: Die Taschengeldbörse in Ahlen vermittelt junge Menschen an Senioren, die für kleine Erledigungen im Haushalt Unterstützung wünschen. „Hier wird älteren oder mobilitätseingeschränkten Menschen Hilfe von Jugendlichen gegen ein Taschengeld angeboten“, erklärt Cristina Loi von der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ das auf Gegenseitigkeit beruhende Prinzip. Die Taschengeldbörse bietet Hilfe an bei der Vermittlung von verschiedenen Arbeitsaufträgen, wie etwa Rasen mähen, Straße kehren, Computerhilfe oder sonstige Unterstützungen im Haushalt. Die Jugendlichen können auf diese Weise nicht nur selbstständig ein kleines Taschengeld verdienen, sondern sammeln auch erste Erfahrungen, die an das spätere berufliche Leben heranführen. Die Taschengeldbörse soll aber mehr leisten, als nur den Jugendlichen den chronisch leeren Geldbeutel aufzufüllen. „Schön wäre es, wenn das Projekt auch einen Beitrag zur Begegnung zwischen den Generationen leisten würde“, findet Cristina Loi. Nicht jeder habe seine Großeltern bzw. Enkel heutzutage am Ort leben. Man spreche dann auch von der sogenannten multilokalen Familie, in der einzelne Familienmitglieder räumlich voneinander getrennt lebten. Der Verein „kgv – keiner geht verloren“ organisiert das Zusammenkommen von Job- und Hilfesuchern. Wer kleine Erledigungen abgenommen bekommen möchte, kann sich dienstags und donnerstags von 15 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 02382 7042801 an den Verein wenden. Auch schriftlich können Job-Angebote auf der Internetseite www.taschengeldboerse-ahlen.de abgegeben werden. Über die Homepage können ebenso interessierte Jugendliche nach Angeboten fragen und sich zur Taschengeldbörse anmelden. Der Verein führt mit allen Jugendlichen vor dem ersten Einsatz intensive Gespräche. Erst danach wird entschieden, welche Jugendlichen mit welchen Auftraggebern zusammengeführt werden. Die Taschengeldbörse Ahlen ist Kooperationspartner im SINN-Netzwerk (Senioren In Neuen Netzwerken) und wird gefördert von der Stadt Ahlen, dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Europäischen Sozialfonds. Weitere Auskünfte zur Taschengeldbörse erteilt in der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ Lenka Garbrecht unter T. 02382 59743 (garbrechtl@stadt.ahlen.de).

In der Weihnachtsbäckerei …

Süße Leckereien, Zimt und Ingwer … passende Aromen für die kalte Jahreszeit. Weihnachtlich duftender Teig und passende Weihnachtsmusik zum Wohlfühlen. Wie Rolf Zuckowski es singt, wollen wir gemeinsam an drei Terminen jeweils von 16.30-19.00 Uhr in die JuK-Haus-Weihnachtsbäckerei gehen. Weihnachtsgebäck zum selbst verziehren und verpacken, süße Leckereien und Teig, die herrlich nach Zimt, Ingwer und Kardamom duften. Nach Herzenslust backen und ausstechen, naschen und verschenken,  wenn nach der ganzen Schlemmerei noch was übrig geblieben ist. Die hübsch verpackten Werke mit nach Hause genommen werden , wo sie mit  der Familie und Freunden geteilt werden können. Gerne würden wir mit euch den Beginn der Festtage einläuten und uns schon mal warm backen. Eine Voranmeldung ist erforderlich, entweder direkt im JuK-Haus, Im Burbeckort 53 oder telefonisch unter der Telefonnummer 02382/ 60 146. Der Preis für alle drei Termine beträgt 5 €. Für alle Kinder zwischen 7-12 Jahren.
Die Termine: 25.11.2016, 02.12.2016, 09.12. 2016

In Gemeinschaft schmeckt es besser!

Am Donnerstag, 17. November, lädt das Projekt „Altengerechte Stadtteilentwicklung Ahlen-Nord“ gemeinsam mit dem Bürgerzentrum Schuhfabrik e. V. und der katholischen St. Elisabeth Gemeinde zu einem leckeren Mittagessen ins barrierefreie Gemeindehaus am Bürgermeister-Corneli-Ring 15 ein. Ab 12 Uhr stehen zwei Speisenvarianten aus der Küche des Bürgerzentrums Schuhfabrik zur Auswahl: Putengeschnetzeltes mit Salzkartoffeln und Salat sowie ein Brokkoli-Kartoffel-Gratin als vegetarisches Angebot. Serviert werden die Speisen zu einem Preis von 5,80 Euro. Im Anschluss an das Mittagessen besteht wie immer die Möglichkeit, bis 13.30 Uhr den Mittag gemeinsam bei Kaffee oder Tee ausklingen zu lassen. Um eine verbindliche Anmeldung bei der Schuhfabrik unter der Telefonnummer 02382 3005 wird gebeten.! Jeden dritten Donnerstag im Monat findet der Seniorenmittagstisch statt – und das nun schon zum 11. Mal in diesem Jahr. Der Mittagstisch im Gemeindehaus St. Elisabeth hat das Ziel, insbesondere für die Bürger und Bürgerinnen im Ahlener Norden ein Begegnungsort zu sein, um neue Bekanntschaften zu schließen und in gemütlicher Atmosphäre gemeinsam zu Mittag zu essen. Die Schuhfabrik sorgt für die leckeren Speisen und liefert diese frisch in das barrierefreie Gemeindehaus.
Für weniger mobile Interessierte und Menschen mit Gehbehinderung bietet der Stadtverband der Malteser einen kostenlosen Fahrdienst für den Mittagstisch an. Unter der Telefonnummer 02382 80219 (Mo. und Mi. 17.00-18.00 Uhr oder Anrufbeantworter) kann der Service angefordert werden.

 

Evangelische Andachten zum Ewigkeitssonntag auf den Friedhöfen

In neuer Form werden in diesem Jahr die evangelischen Andachten auf dem Friedhöfen zum Totengedenken am Ewigkeitssonntag (20. November) gestaltet. So finden keine Gottesdienste mehr in den Kapellen statt. Stattdessen spielen vor den Trauerhallen bzw. an anderen Orten auf dem Friedhof der Posaunenchor oder andere Bläsergruppen und -solisten. Dazu werden Lesungen und Gebete zu hören sein, die von Lektoren vorgetragen werden. Außerdem ist die Gemeinde zum Singen der vertrauten Kirchenlieder eingeladen.
Mit dieser veränderten Gestaltung verbunden sind auch die neuen Anfangszeiten der jeweiligen Andachten:
13 Uhr Ostfriedhof
14 Uhr Südfriedhof
14.30 Uhr Friedhof Walstedde
15 Uhr Westfriedhof
16 Uhr Friedhof Dolberg.
Schon am Vormittag finden zwei Gottesdienste in der Christuskirche und in der Pauluskirche statt (jeweils um 10 Uhr), in denen der im letzten Jahr Verstorbenen gedacht und ihre Namen verlesen werden. In der Pauluskirche werden die Namen aller Verstorbenen verlesen, die auf dem Westfriedhof, dem Ostfriedhof sowie in Walstedde bestattet worden sind. In der Christuskirche werden alle Verstorbenen namentlich genannt, die auf dem Südfriedhof, in Dolberg und außerhalb der Kirchengemeinde Ahlen bestattet worden sind.

Treffen in Ahlen

Die „alten Herren“ begannen ihr Treffen mit einer Zusammenkunft bei Bürgermeister Dr. Alexander Berger: erste Reihe von links: Benedikt Ruhmöller, Werner Wiewel (Drensteinfurt), Dr. Alexander Berger. Dahinter von links nach rechts: Theo Dickgreber (Warendorf), Werner Dufhues (Sendenhorst), Joachim Schindler (Ostbevern), Hubert Rammes (Telgte), Herbert Gövert (Wadersloh), Hermann Walter (Everswinkel) und Heinrich Wiegard (Sendenhorst).

Die „alten Herren“ begannen ihr Treffen mit einer Zusammenkunft bei Bürgermeister Dr. Alexander Berger: erste Reihe von links: Benedikt Ruhmöller, Werner Wiewel (Drensteinfurt), Dr. Alexander Berger. Dahinter von links nach rechts: Theo Dickgreber (Warendorf), Werner Dufhues (Sendenhorst), Joachim Schindler (Ostbevern), Hubert Rammes (Telgte), Herbert Gövert (Wadersloh), Hermann Walter (Everswinkel) und Heinrich Wiegard (Sendenhorst).

Ahlen, sein Rathaus und die frühere Zeche „Westfalen“ waren jetzt das Ziel ehemaliger Hauptverwaltungsbeamte aus dem Kreis Warendorf. Zweimal jährlich treffen sich die „alten Herren“, wie sich die früheren hauptamtlichen Bürgermeister sowie Stadt- und Gemeindedirektoren selbst nennen, in einem anderen Ort des Kreises zu Besichtigungen und Gedankenaustausch. Natürlich kommen dabei die Erinnerungen an die damalige Zusammenarbeit und die Diskussion aktueller Entwicklungen in den Kommunen nicht zu kurz. Auf die Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Alexander Berger im Rathaus folgten am Montag ein ausführlicher Rundgang über die frühere Zeche Westfalen und die Besichtigung des Startergebäudes. An den Kraftakt der Gelände- und Gebäudeentwicklung zu Beginn dieses Jahrtausends erinnerte der frühere Ahlener Bürgermeister Benedikt Ruhmöller. Die Eröffnung des Gebäudekomplexes Lohnhalle/Waschkauen bereits 2006 sei nach der Zechenschließung nur durch sehr enge Zusammenarbeit und dank der großzügigen – auch politischen – Landesförderung gelungen. Der Geschäftsführer der Projektgesellschaft „Westfalen“, Hermann Huerkamp, verwies bei der Besichtigungstour darauf, dass das Startergebäude nun seit zehn Jahren fast durchgängig ausgelastet sei und wirtschaftlich sehr solide dastehe. Auch zum Abschluss ihrer Zusammenkunft blieben die ehemaligen Rathaus-Chefs „Ahlen-typisch“: Der Ausklang ihres „Treffens in Ahlen“ fand in einem türkischen Lokal statt.

Volksbund-Sammlung im Januar

 Die Friedens- und Versöhnungsarbeit des Volksbundes wird durch die jährliche Haussammlung unterstützt. Hier der deutsche Soldatenfriedhof im belgischen Lommel.

Die Friedens- und Versöhnungsarbeit des Volksbundes wird durch die jährliche Haussammlung unterstützt. Hier der deutsche Soldatenfriedhof im belgischen Lommel.

In Ahlen findet die traditionelle Haussammlung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) im Januar statt. Mit Rücksicht auf Verpflichtungen des Aufklärungsbataillons 7 sei die Verschiebung zwischen Volksbund, Bundeswehr und Stadt Ahlen vereinbart worden, sagt VDK-Ortsgeschäftsführer Wilfried Hejnal. Am 14. Januar bildet den Auftakt die Prominentensammlung, bei der auf öffentlichen Plätzen und an viel frequentierten Orten Politiker, kommandierende Bundeswehrangehörige und Vertreter der Stadtverwaltung um Spenden für die Jugend- und Versöhnungsarbeit des VDK bitten. In der darauffolgenden Woche führen die Haussammlung Soldatinnen und Soldaten aus dem Ahlener Aufklärungsbataillon durch. Eine Ausnahme bilden die Ortsteile: „Noch im November wird in Verantwortung der Vereine in Vorhelm gesammelt“, kündigt Hejnal an. Der Geschäftsführer gibt sich zuversichtlich, dass es auch in Dolberg gelingen wird, noch in diesem Jahr eine Sammlung auf die Beine zu stellen.

Lian und die Nachtigall – 18.12.2016, 16 Uhr in der Stadthallle

Wolfgang König und Veronika te Reh haben ihr 19. Musical geschrieben, das am 20. Februar in der Stadthalle Ahlen uraufgeführt wurde. Die Geschichte von „Lian und die Nachtigall“ geht auf das Märchen „Die chinesische Nachtigall“ von Andersen zurück und spielt am Hof des Kaisers von China. Der Cross Over-Chor und das „Lian“-Orchester der Musikschule unter der Leitung von Veronika te Reh gestalten das Musical. Die musikalische Leitung hat Dr. Wolfgang König. Die Musik wird chinesisch inspiriert sein. Wolfgang König hat sich dafür viel mit traditioneller chinesischer Musik beschäftigt, und als eine besondere Note wird die Gouzheng (Zither) – Spielerin Fenxia Xu dabei sein und einen Hauch von Originalität vermitteln. Die Aufführung ist am Sonntag, 18. Dezember 2016 um 16:00 Uhr in der Stadthalle Ahlen. Die Eintrittskarten sind ab sofort zum Preis von € 16,00 für Erwachsene und für 11,00 € für Kinder (bis 14 Jahren) im Vorverkauf der Stadthalle Ahlen am Rathausvorplatz, Telefon 0 23 82 – 20 00 und bundesweit bei allen ADticket-Vorverkaufsstellen erhältlich.

Moe Mitchell kommt nach Ahlen -FFF-Hip-Hop-Night-Deluxe-

Moe Mitchell

Moe Mitchell

Am Samstag, 26.11.2016 um 19.00 Uhr findet im Juk-Haus ein wahres Schmankerl-Event für Hip-Hop-Fans statt. Zu dieser FFF-Hip-Hop-Deluxe Night ist neben Sylser, Telson Cris,Codex und dem Trio mit vier Fäusten, der Rapper und Sänger Moe Mitchell mit von der Partie. Moe Mitchell wurde 1983  Bremerhaven geboren.  Bereits als Kind begann Mitchell zu singen. Seinen ersten Auftritt als Sänger im Alter von elf Jahren in einem Nachtclub hatte ihm ein Bekannter seiner Mutter vermittelt. Es folgten weitere Auftritte in der Umgebung seiner Heimatstadt und schließlich erste Aufnahmen in den Candy-Station-Studios. Gemeinsam mit seinem Cousin und einem weiteren Musiker bildete er zudem die Gruppe Empada. Später absolvierte er Auftritte innerhalb der Formationen Wermelskirchen-Bremerhaven-Connection und Straßenlage, in denen er auf englisch rappte und sang. Im Jahr 1999 steuerte Mitchell den Titelsong Professional Robbing & Crime zu dem Film ’Ne günstige Gelegenheit bei. 2003 lernte Moe Mitchell den Rapper Kool Savas kennen. Zwei Jahre später lud Savas den Sänger nach Berlin ein und nahm ihn kurze Zeit später bei seinem Musiklabel Optik Records unter Vertrag.  Im September 2006 wurde Mitchell im Zuge der Veröffentlichung des Labelsamplers Optik Takeover! sowie der darauf enthaltenen Singles Das ist O.R.  bekannt. Für einen Großteil der folgenden  Alben des Labels Optik Records steuerte Moe Mitchell Gastbeiträge bei. 2007 nahm er für das Album „Tot oder lebendig“ das Stück Melodie mit Kool Savas und Senna auf. Am 25. April 2008 wurde das Lied auch als Single veröffentlicht. Zeitgleich war Mitchell auch auf „Sparring 3“ des Rappers Olli Banjo zu hören. Neben seiner Tätigkeit als Sänger trat Moe Mitchell 2008 auch unter dem Pseudonym Sizzlac als Rapper in Erscheinung. So war er mit Beiträgen auf den Alben Caputalismus des Rappers Caput und John Bello Story 2 von Kool Savas vertreten. Ab Ende 2009 arbeitete Moe Mitchell auch verstärkt mit Hip-Hop-Künstlern außerhalb des Label-Umfeldes von Kool Savas zusammen, wie z. B. mit Azad,  Kaas,  Laas Unltd. und Fler. 2012 erschien Mitchells Debütalbum MMS . Dieses war bereits 2009 als gemeinsames Album von Mitchell, Metalbeatz und Savas angekündigt worden. Die Lieder Meine Stadt, Gangster, Feuer und Flamme und MMS aus MMS wurden als Videos umgesetzt. Von Ende März bis Mitte April 2012 war Mitchell zusammen mit Kool Savas, Olli Banjo, Laas Unltd., Die Orsons und Buddy Ogün unter dem Motto „Die Liga der außergewöhnlichen Mcees“ auf einer Konzert-Tournee. Zudem absolvierte er im Mai 2012 eine eigene Tournee unter dem Titel „We Got Soul“. Diese umfasste Auftritte in sechzehn Städten. Des Weiteren nahm Mitchell einen Song mit Alpa Gun für dessen Album „Ehrensache“ auf. Für Flers Album „Hinter blauen Augen“ steuerte Mitchell zwei Beiträge bei, darunter das auch visuell umgesetzte Lied Du bist es wert. 2013 war er zudem auf Alpa Guns Album „Alles kommt zurück“ vertreten. Am 27. Dezember wurde das Musikvideo Optik 4 Life als erstes Stück von Mitchells erstem Mixtape veröffentlicht. Aktuell ist gerade sein zweites Debütalbum „M.O.E.-Musik über alles“ erschienen, das mit Produktionen von Louis Vito Beats  und mit bekannten Feature Gästen wie Kools Savas und Rapsta neue Maßstäbe in Moes musikalischem Schaffen gesetzt hat. Unterstützt wird Moe Mitchell unter anderem von zwei lokalen Rapgrößen. Wie zum Beispiel Slyser, der schon seit einigen Jahren und durch viele Auftritte in und um Ahlen mittlerweile eine große Fanbase im Kreis hat. Das Trio mit vier Fäusten ist in dieser Kombo erst seit kurzer Zeit auf ahlens Bühnen unterwegs. Allerdings sind die einzelenen Mitglieder aus anderen Formationen und Genres über ahlens Grenzen hinaus bekannt. Telson Cris ist ein Newcommer aus Köln und seine Songs erfreuen sich großer Beliebtheit auf Youtube. Dadurch hat er sich mit seinem Deutschrap auch in der ahlener Jugendszene einen Namen machen können. Ein weiterer Support an diesem Abend ist der Rapper Codex. Codex ist besser bekannt unter dem Namen White, da er in der Vergangenheit mit diesem Künstlernamen in verschiedenen Formationen im Kreis unterwegs war. Dieses Rapevent sollte kein Hip-Hop-Fan verpassen. Weitere Infos gibt es im Juk-Haus, Im Burbecksort 53, oder unter Tel.: 02382-60146. Eintritt: 5 €, Einlass 19.00 Uhr

Junge Flüchtlinge finden Gefallen am Handwerk

Von Grund auf ist der Bauwagen aufgearbeitet worden

Von Grund auf ist der Bauwagen aufgearbeitet worden

Zum Abschluss ihrer Ausbildungszeit im „talentCAMPus plus“ hat Bürgermeister Dr. Alexander Berger den Teilnehmern ihre Zertifikate überreicht. Die jungen Männer kamen als unter 18-jährige Asylbewerber nach Deutschland. In dem von der Volkshochschule Ahlen ausgerichteten Kurs erhielten sie neben 320 Stunden Deutschunterricht weitere 190 Stunden im Sport- und Kreativbereich. Unter künstlerischer Leitung von Franz-Josef Kosel gestalteten die jungen Flüchtlinge einen Bauwagen, den sie zuvor entkernt und komplett neu aufgebaut hatten. Berger zeigte sich von der Leistung „schwer beeindruckt“, wie er den erfolgreichen Absolventen versicherte. Das Projekt zeige, was man mit Disziplin und Leidenschaft erreichen könne. VHS-Leiter Rudolf Blauth freute sich über den Erfolg, dass alle Lehrgangsteilnehmer in folgende Qualifizierungen und schulische Bildungsgänge vermittelt werden konnten.
Keiner der jungen Männer hatte vor dem „talentCAMPus plus“ handwerkliche Erfahrungen. „Hier wurde aber schnell erkannt, wer welche Begabung hat“, dankte der VHS-Leiter Jürgen Helmers und Volker Michalczak, die das Projekt auf Seiten der SBH-West betreut haben. Der Wagen soll schon bald an zwei noch zu bestimmenden Orten in Ahlen zu sehen sein.

Klick die Besten
Aktuelles Stadtfenster
Klug und Weise
Kurz und Knackig