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40 Jahre bei der Stadt keine Selbstverständlichkeit

Dr. Alexander Berger (r.) und Personalratsvertreter Klaus Marquardt (l.) gratulierten den Jubilaren: (v.l.) Barbara Kohlmay, Andrea Osthues, Stephanie Eberschneider, Jörg Sontowski, Petra Spirawski und Jürgen Kramer.

Dr. Alexander Berger (r.) und Personalratsvertreter Klaus Marquardt (l.) gratulierten den Jubilaren: (v.l.) Barbara Kohlmay, Andrea Osthues, Stephanie Eberschneider, Jörg Sontowski, Petra Spirawski und Jürgen Kramer.

Zu ihrem 40-jährigen Dienstjubiläum bei der Stadt Ahlen gratulierte Bürgermeister Dr. Alexander Berger in einer kleinen Feierstunde Petra Spirawski und Jörg Sontowski. „Es ist gar nicht mehr selbstverständlich, dass Arbeitnehmer vier Jahrzehnte lang ihrem Dienstherrn die Treue halten“, verdeutlichte Berger. Er sehe darin auch die Bestätigung für arbeitnehmerfreundliche Bedingungen im öffentlichen Dienst. 1976 begann Petra Spirawski bei der Stadt Ahlen die Ausbildung zur Bürogehilfin. Über Stationen im früheren Schreibdienst und Meldeamt ging es für die Angestellte in das Schulverwaltungsamt, wo sie viele Jahre im Bereich der Schülerbeförderung tätig war. Seit dreizehn Jahren ist die gebürtige Ahlenerin zuständig für Erschließungsbeiträge.
Vor seiner Anstellung bei der Stadt Ahlen hatte sich der gelernte Maurer Uwe Sontowski zwölf Jahre bei der Bundeswehr verpflichtet. Am Studieninstitut für kommunale Verwaltung in Soest qualifizierte er sich zum Verwaltungsfachangestellten und arbeitete zunächst bei der Stadt Herne. 1992 ergab sich die Gelegenheit, als Vollstreckungsangestellter zur Stadtkasse seiner Heimatstadt Ahlen zu wechseln. Dort ist er seitdem ununterbrochen im Außen- und Innendienst beschäftigt. Auf 25 Jahre im öffentlichen Dienst zurückblicken können Stephanie Eberschneider, Andrea Osthues, Barbara Kohlmay und Jürgen Kramer. Eberschneider und Osthues „bauten“ am Städtischen Gymnasium 1991 ihr Abitur und begannen in demselben Jahr ihre Beamtenlaufbahn im Rathaus. Stadtamtfrau Stefanie Eberschneider ist heute tätig im Fachbereich Finanzen, Stadtamtsrätin Andrea Osthues leitet stellvertretend das Rechnungsprüfungsamt. Ihren großen Beitrag zum gepflegten Erscheinungsbild der Stadtbücherei leistet Barbara Kohlmay. Die Hauwirtschafterin war zunächst in verschiedenen Ahlener Firmen angestellt, bevor sie 1991 als Küchenhilfe und später als Raumpflegerin an die Gesamtschule kam. Die Stadtbücherei ist seit acht Jahren ihr Einsatzfeld. Im Schuldienst ist der als Bote zur Stadt Ahlen gekommen Jürgen Kramer seit 1994 zuhause. In der Johanna-Rose-Schule bereitet der Hausmeister gegenwärtig alles vor, damit die Paul-Gerhardt-Schule im kommenden Jahr an den neuen Standort umziehen kann. Für den Personalrat schloss sich dessen stellvertretender Vorsitzender Klaus Marquardt den Glückwünschen des Bürgermeisters an.

Kulturell unterwegs auf der „Digitalen Stadtrallye“

Kulturell unterwegs waren die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule mit ihren Smartphones.

Kulturell unterwegs waren die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule mit ihren Smartphones.

Zum ersten Mal unterwegs waren jetzt Schülerinnen und Schüler der Fritz-Winter-Gesamtschule auf der „Digitalen Stadtrallye“. Per Unterstützung durch die Smartphone-App ,,Actionbound‘‘ liefen die jungen Leute in der Ahlener Innenstadt acht geschichtsträchtige Orte und kulturelle Einrichtungen ab. Dabei erfuhren sie nicht nur jede Menge Informationen über ihre Heimatstadt, sondern wurden auch zum genauen Hinschauen aufgefordert. „Vielen ist überhaupt erst klar geworden, wie bestimmte Gebäude oder Orte genutzt werden und welche Bedeutung sie für die Stadt haben“, resümierte anschließend Projektbetreuerin Lucia Höpfner, die in der Kulturabteilung der Stadt Ahlen zurzeit ihr freiwilliges soziale Jahr (FSJ) absolviert.
Die Stadtrallye dauert ca. 45 Minuten und richtet sich an Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen zwischen 10 und 16 Jahren. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer, die im Unterricht auch einmal auf Stadtrallye gehen möchten, erhalten einen Zugangscode in der Kulturabteilung der Stadt Ahlen von Annika Neumann. Sie ist zu erreichen unter T. 02382 59189 oder per E-Mail: neumanna@stadt.ahlen.de.

In welcher Gesellschaft möchten wir leben? Demokratiekonferenz am 6. Oktober sucht nach Antworten

Daniela Noack und Michael Engbers freuen sich auf die Demokratiekonferenz und über zahlreiche Teilnehmer.

Daniela Noack und Michael Engbers freuen sich auf die Demokratiekonferenz und über zahlreiche Teilnehmer.

Noch bis Ende dieser Woche können sich Interessierte für die Teilnahme an der 2. Ahlener Demokratiekonferenz anmelden, die am 6. Oktober im Rathaus tagt. „Dort wird die Frage erörtert, in welcher Gesellschaft wir leben möchten“, kündigt Michael Engbers an, der die Fach- und Koordinierungsstelle des Projekts „Demokratie leben!“ leitet. Verschiedene Aspekte würden auf der Konferenz angesprochen. „Themen wie Migration, Integration oder soziale Gerechtigkeit spielen eine wesentliche Rolle, wobei es konkret um unser Zusammenleben in Ahlen geht.“ Zu Beginn  der Konferenz begrüßt um 17:00 Uhr Bürgermeister Dr. Alexander Berger die Teilnehmer. Es folgt ein Vortrag zum Thema Demokratie, das Andreas Müller hält, der als Referent für Rechtsextremismus, Abwertungsmentalitäten und Demokratieförderung tätig ist. Michael Engbers versichert, dass es ohne Vorgabe reichlich Raum für Diskussion und Austausch geben wird: „Die Besucherinnen und Besucher entscheiden nämlich selbst, welches Thema ihnen wichtig ist.“ Ein Höhepunkt werde das „E-Voting“ sein: Wie in der TV-Sendung „Wer wird Millionär?“ können die Teilnehmenden live und unmittelbar über eine Abstimmungsfläche Stellung beziehen zu den diskutierten Standpunkten. „Jeder Besucher hat es buchstäblich in der Hand, so dass rasch und anonym ein Meinungsbild entsteht“, beschreibt Engbers das Verfahren, das häufig erstaunliche Ergebnisse hervorbringe. Da es sich hungrig nur schwer denken lässt, wird es zwischenzeitlich einen Abendsnack und in der Pause Zeit zu weiterem Austausch geben. Gegen Ende der Demokratiekonferenz haben Glückliche die Chance, in einer Verlosung Eintrittskarten zu gewinnen. Die Konferenz läuft voraussichtlich bis  gegen 21:00 Uhr. Eingeladen sind alle interessierten Personen, die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen gibt es bei Michael Engbers, der Anmeldungen telefonisch entgegen nimmt unter T. 02382 59765 oder per E-Mail: engbersm@stadt.ahlen.de. Die Partnerschaft für Demokratie „Demokratie leben! Eine Idee vom Glück“ ist eine Kooperation der Stadt Ahlen, der AWO im Unterbezirk Hamm-Warendorf und des Bürgerzentrums Schuhfabrik. Sie wird gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

INFA GmbH setzt weiterhin auf den Standort Ahlen

Prof. Dr.-Ing. Klaus Gellenbeck, Bürgermeister Dr. Alexander Berger, Dr.-Ing. Heinz Josef Dornbusch und Jörg Hakenesch (v.L.n.R.)

Prof. Dr.-Ing. Klaus Gellenbeck, Bürgermeister Dr. Alexander Berger, Dr.-Ing. Heinz Josef Dornbusch und Jörg Hakenesch (v.L.n.R.)

Das INFA-Institut für Abfall, Abwasser und Infrastruktur-Management GmbH hält dem Standort Ahlen die Treue. Das gaben am heutigen Dienstag die beiden Geschäftsführer, Prof. Dr.-Ing. Klaus Gellenbeck und Dr.-Ing. Heinz Josef Dornbusch bekannt. „Wir werden unseren bald auslaufenden Mietvertrag bis ins Jahr 2025 verlängern und halten uns weitere Vertragsverlängerungen offen“, so Professor Gellenbeck. „Ein gutes Zeichen für den Standort Ahlen. Wir können uns als Kommune glücklich schätzen, mit dem INFA-Institut eine Einrichtung mit einer exzellenten Expertise in den Bereichen Entsorgungslogistik, Abwasserwirtschaft und Energietechnik zu besitzen, um den uns viele Kommunen beneiden“, so Bürgermeister Dr. Alexander Berger. Das INFA-Institut wurde als An-Institut der Fachhochschule Münster gegründet und hat seinen Sitz seit 1995 im gdz Office PLUS+, dem Gründer- und Dienstleistungszentrum an der Beckumer Straße 36. Gemeinsam mit dem Schwesterinstitut ISFM mit den Arbeitsbereichen Site- und Facility-Management gehört das Institut zu den führenden Dienstleistern für interdisziplinäre Lösungen und Strategien in den Bereichen Versorgungs-, Entsorgungs-, und Verkehrsinfrastruktur. Egal ob Straßenreinigung, Winterdienst, Energiemanagement oder der Neubau von Baubetriebshöfen. Für jede Problemanalyse hält das INFA-Institut Experten bereit. Viele hundert deutsche sowie ausländische kommunale und private Entsorgungsunternehmen wurden und werden durch INFA beraten, darunter alle deutschen sowie viele europäische Großstädte und die größten Privatunternehmen. Daneben verfügt das Institut auch über Kompetenzen bei der Beratung ausländischer Entsorgungsbetriebe, wie etwa in China, Jordanien, Japan, Saudi-Arabien, Kuwait, Slowenien und Österreich. Momentan sind am Standort Ahlen rund 40 Mitarbeiter beschäftigt.

Wenn der Druck zu viel wird – Ulrike Gerhards ist Soziale Ansprechpartnerin im Rathaus

Blumen zum Start: (v.l.) Klaudia Froede und Dr. Alexander Berger sicherten Ulrike Gerhards die volle Unterstützung für ihre wichtige Aufgabe zu. Zugleich dankten sie Klaus Marquardt und Peter Hermes (fehlt auf dem Bild) für ihre Pionierarbeit im Bereich der betrieblichen Eingliederung und Suchtkrankenhilfe.

Blumen zum Start: (v.l.) Klaudia Froede und Dr. Alexander Berger sicherten Ulrike Gerhards die volle Unterstützung für ihre wichtige Aufgabe zu. Zugleich dankten sie Klaus Marquardt und Peter Hermes (fehlt auf dem Bild) für ihre Pionierarbeit im Bereich der betrieblichen Eingliederung und Suchtkrankenhilfe.

Als „Soziale Ansprechpartnerin“ für die Beschäftigten der Stadtverwaltung hat Bürgermeister Dr. Alexander Berger jetzt Ulrike Gerhards vorgestellt. Sie führt in der neuen Funktion die Aufgabe des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BEM) fort, das bislang von ihrem Vorgänger Klaus Marquardt betreut wurde. Marquardt wurde im Frühsommer nach der  letzten Personalratswahl freigestelltes Personalratsmitglied und schied deswegen als BEM-Manager aus. Zusätzlich übernimmt Gerhards als Soziale Ansprechpartnerin die Angelegenheiten der betrieblichen Suchtkrankenhilfe. Mit seiner Einführung Anfang der 1990er-Jahre lag dieser Bereich in den Händen von Peter Hermes, der in zwei Jahren in den Ruhestand treten wird. „Sie dürfen auf unsere volle Unterstützung bauen, wenn Sie sich für das Wohl der uns anvertrauten Beschäftigten verwenden“, gaben Bürgermeister und Personalleiterin Klaudia Froede der Ansprechpartnerin Rückenwind für ihre sensible Aufgabe.
Ulrike Gerhards ist seit 15 Jahren bei der Stadt Ahlen im Fachbereich für Jugend- und Soziales beschäftigt. Die Funktion als Soziale Ansprechpartnerin bekleidet sie mit der Hälfte ihrer wöchentlichen Arbeitszeit. Die andere Hälfte koordiniert die Diplom-Sozialpädagogin das Kooperationsprojekt „Jugend stärken in Ahlen – Gemeinsam stark vor Ort“ im Rahmen der Jugendsozialarbeit. Ihr Ziel ist es, die erfolgreiche Arbeit beider Vorgänger fortzusetzen und zusammen mit der Personalabteilung ein integriertes Gesundheitsmanagement bei der Stadtverwaltung aufzubauen. Mit Einführung des BEM vor drei Jahren seien die Krankheitszahlen der städtischen Beschäftigten „signifikant“ gesunken, sagte Klaus Marquardt bei der Amtsübergabe.
Zunehmende Aufgaben bei stagnierender bis tendenziell abnehmender Personaldecke ließen laut früherem BEM-Manager in der Mitarbeiterschaft „kein Land mehr sehen vor lauter Arbeit.“ Hinzu komme ein sich verstärkender „rauer Umgangston“ mancher Bürgerinnen und Bürger. Bis hin zur offenen Pöbelei und Bedrohung reichten die steigenden seelischen Belastungen, die sich in vielerlei Krankheitsbildern manifestierten. „Viele Kolleginnen und Kollegen wollen dann einfach nur mal einen Rat oder etwas loswerden, oft auch aus dem privaten Umfeld“, stellte Marquardt immer wieder in vertraulichen, der Schweigepflicht unterliegenden Gesprächen fest. Durch Zuhören könne man enorm viel abfedern, ohne dass jemand zum Krankenschein zu greifen braucht. „Die Menschen, die zu mir kamen, wussten gar nicht, dass sie die Lösung ihrer Probleme meistens dabei hatten.“ Der „Garant für den Erfolg“, so Marquardt, sei fast immer das aufmerksame Hinhören.  
In nahezu allen Fällen habe er mit der Personalverwaltung Auswege für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gefunden. „Das setzt gegenseitiges Vertrauen und Respekt voraus“, was – im Gegensatz zu manch anderen Kommunen –  bei der Stadt Ahlen nie ein Problem gewesen sei. „Wir sind jetzt auf einer korrigierenden Ebene, in einem nächsten Schritt müssen wir ein präventiv wirkendes System schaffen“, will Marquardt auch von seiner neuen Position aus Ulrike Gerhards Absichten zur Einführung eines Gesundheitsmanagements unterstützen. Die Personalabteilung hatte dazu schon im Frühjahr eine Umfrage unter den Beschäftigten durchgeführt, um mehr über Wünsche und Sorgen des städtischen Personals zu erfahren.
„Vertrauen und Verschwiegenheit“ seien auch in der Suchthilfe das A&O, so Peter Hermes. Zu Beginn seiner Tätigkeit habe er dicke Bretter bohren müssen. „Sucht war ein Fremdwort“, erinnert er sich an die mühsamen Anfänge Ende der 1980er-Jahre, als der Landschaftsverband erste Ausbildungen zum Suchtkrankenhelfer anbot. Bis zu 12 Prozent der Belegschaft eines jeden Betriebs gilt als alkoholgefährdet. Als sich die Fälle auch in der Stadtverwaltung unübersehbar häuften, habe die Behördenleitung entschieden: „Wir müssen etwas tun!“
Die Fähigkeit zur Empathie sei eine wesentliche Voraussetzung, um mit Suchtkranken zu arbeiten. „Andererseits muss man offen und bereit sein, an sich selbst zu arbeiten, sonst kann man keine Einsichten vermitteln“, hat Peter Hermes sich auch intensiv mit sich selbst auseinandersetzen müssen. Es sei ein langer Weg gewesen, bis Hermes das notwendige Vertrauen in der Verwaltung erworben hatte. „Die Leute haben erst geglaubt, ich sei der Sheriff, der durch die Gänge geht und auffällig gewordene Kollegen anspricht“. Genau dies habe er nie getan. Wer Hilfe benötige, der müsse von sich aus auf den Suchtkrankenhelfer zugehen. Ohne Einsicht seien jedoch jegliche Hilfsangebote zwecklos: „Die Betroffenen haben eine Mitwirkungspflicht, sie müssen den Therapieerfolg wollen.“ Der Arbeitgeber habe auch an die anderen Kollegen zu denken, wenn Unterstützungen ausgeschlagen würden, falsche Rücksicht sei dann fehl am Platze. „Wenn die rote Linie überschritten ist, muss man sich auch von Beschäftigten trennen“, lässt Peter Hermes keinen Zweifel.

Ohne Leine glücklich – Fünf Auslaufflächen für Hunde im Stadtgebiet

Stadt und Hundefreunde sind – wie hier am Grenzweg - mit der gefundenen Lösung sehr zufrieden: (v.l.) Michael Göttfert, Miriam Epping und Melanie Fischer (Hundefreunde), Gabriele Hoffmann.

Stadt und Hundefreunde sind – wie hier am Grenzweg – mit der gefundenen Lösung sehr zufrieden: (v.l.) Michael Göttfert, Miriam Epping und Melanie Fischer (Hundefreunde), Gabriele Hoffmann.

Fröhliche Hunde mit ihren zufriedenen Halterinnen und Haltern konnte man am Donnerstagnachmittag am Grenzweg erleben. Dort, neben dem Ostfriedhof auf einer nicht genutzten städtischen Wiese gelegen, befindet sich seit drei Wochen eine der insgesamt fünf Hundeauslaufflächen, auf denen Hundebesitzer ihre vierbeinigen Gefährten ohne Leine laufen lassen dürfen. Stadt Ahlen und Hundefreunde zogen eine erste Bilanz. „Ziel erreicht“, fasste es Melanie Fischer zusammen, die die mittlerweile auf 785 Köpfe angewachsene Gruppe Hundefreunde koordiniert. Sie zählte mit zu den Pionieren, die vor einigen Monaten das Projekt „Hundeauslaufflächen“ in Angriff nahmen. In zahlreichen Gesprächen entwickelten Hundefreunde und der zuständige Fachbereich der Stadtverwaltung ein Konzept, das der Rat der Stadt Ahlen in seiner letzten Sitzung beschlossen hatte. Fachbereichsleiterin Gabriele Hoffmann findet die Zusammenarbeit mit den Hundeliebhabern geradezu vorbildlich. „Von Anfang an haben wir sehr vertrauensvoll und auf Augenhöhe gemeinsam geschaut, wie wir die Wünsche realisieren können.“ Herausgekommen sind vorerst fünf Flächen, auf denen der Leinenzwang aufgehoben ist: Zwei im Natur- und Gewerbegebiet Olfepark und jeweils eine am Langst-Rodelberg, am Grenzweg und in Vorhelm-Bahnhof (Alte Ladestraße). Im Ahlener Süden sowie in Dolberg sei man noch nicht fündig geworden, räumt Michael Göttfert ein, Gruppenleiter für das Ordnungswesen. Er gibt die Hoffnung aber nicht auf, auch dort noch geeignete Flächen zu finden, auf denen Hunde ihre Freiheit ausleben dürfen.  

Spielplatz am Schullandheim wird erweitert

Die Helfer beim Aufbau des Schaukelgerüstes.

Die Helfer beim Aufbau des Schaukelgerüstes.

Der Trägerverein des Schullandheimes in Winterberg hat beschlossen, den Spielplatz am Schullandheim umzugestalten. Dies wurde erforderlich, da einige Spielgeräte in die Jahre gekommen sind. Insbesondere das Schaukelgerüst musste dringend ersetzt werden, da es keine ausreichende Sicherheit mehr bot. Mit tatkräftiger Unterstützung der Schreinerei Bolte und einiger Vereinsmitglieder ist das neue Schaukelgerüst bereits aufgestellt. Ebenfalls erneuert wird der erforderliche Fallschutz. Im Frühjahr wird dann eine Rutschanlage folgen, die freundlicherweise von McDonalds in Ahlen gespendet wurde. Im Rahmen der Neugestaltung des Spielplatzes bei McDonalds an der Beckumer Straße wurde eine neue Nutzung für die alte Rutschanlage gesucht. Einige Vereinsmitglieder und Mitarbeiter der Schreinerei Bertram haben die alte Spielanlage mit allen Fallschutzmatten abgebaut. Das Spielgerät ist nun zunächst eingelagert und soll über den Winter einen neuen Anstrich erhalten. Im Frühjahr wird es dann seinen endgültigen Platz am Schullandheim erhalten.

Gefeiert wird gleich zweimal – Ein Vierteljahrhundert Städtepartnerschaft mit Teltow

Dr. Alexander Berger und Alain Gamper (r.) ließen sich beim Pöttkes- und Töttkenmarkt die berühmte Teltower Rübchentorte schmecken. Rudi Pollex schaut zu.

Dr. Alexander Berger und Alain Gamper (r.) ließen sich beim Pöttkes- und Töttkenmarkt die berühmte Teltower Rübchentorte schmecken. Rudi Pollex schaut zu.

Ein Vierteljahrhundert alt wird in diesem Jahr die Städtepartnerschaft zwischen Ahlen und Teltow. Am 3. Oktober 1991 unterzeichneten Stadtverordnetenvorsteher Siegfried Kluge und Bürgermeister Valentin Groth auf Teltower sowie Bürgermeister Horst Jaunich und Stadtdirektor Dr. Gerd Willamowski auf Ahlener Seite die Partnerschaftsurkunde. „Eine Verbindung, die auf einem lebendigen Fundament steht, und von bürgerschaftlichem Engagement getragen wird“, sagt Bürgermeister Dr. Alexander Berger. Anlässlich des Pöttkes- und Töttkenmarktes traf er am Stand des Ahlener Städtepartnerschaftsvereins Alain Gamper, den Vorsitzenden von „Teltow ohne Grenzen“. Im Jahre 2002 gründete sich der Verein, um die drei Städtepartnerschaften Teltows zu pflegen und zu intensivieren. Mit messbarem Erfolg, wie Berger erfuhr. „Wir haben einen sehr guten Draht zu unseren Ahlener Freunden, was über die üblichen Besuche zu Stadtfesten hinausgeht“, bestätigt der gebürtige Franzose. Eine Reihe persönlicher Freundschaften seien über die Jahre entstanden und gewachsen. In einem Festakt am 2. Oktober begeht das in Brandenburg vor den Toren Berlins gelegene Teltow gleich ein Dreifach-Jubiläum. Seit 50 Jahren besteht die Verbindung mit der französischen Stadt Gonfreville l`Orcher, 25 Jahre lang währt die Partnerschaft mit Ahlen. Jüngste Beziehung ist die zur Stadt Zagan in Polen, die vor zehn Jahren offiziell geschlossen worden ist. Als offizielle Ahlener Vertreter nehmen an den Feierlichkeiten in Teltow die stellvertretende Bürgermeisterin Rita Pöppinghaus-Voss und der Fachbereichsleiter für Schule, Kultur, Weiterbildung und Sport, Christoph Wessels, teil. Groß gefeiert werden soll die Ahlen-Teltower-Beziehung etwas versetzt im nächsten Jahr in der Wersestadt. „Dann steht auch bei uns quasi ein dreifaches Jubiläum an, das Stadt und Städtepartnerschaftsverein gebührend begehen wollen“, kündigt Berger an. Der neu entstehende Platz der Städtepartnerschaft am Berliner Park wird in Anwesenheit von Delegationen aus Teltow, Penzberg und Differdingen im Umfeld des Stadtfestes offiziell eingeweiht. Die Verbindungen nach Bayern bzw. Luxemburg blicken dann auf 10 und 35 Jahre zurück.

Großes Saubermachen der Parkplätze

Halbjährlich werden die Autoparkplätze in der Innenstadt von Unkraut und Schmutz befreit.

Halbjährlich werden die Autoparkplätze in der Innenstadt von Unkraut und Schmutz befreit.

Wegen einer Grundreinigung ist der Stadthallen-Parkplatz am kommenden Donnerstag, 29. September, von 7:00 Uhr bis voraussichtlich 15:00 Uhr gesperrt. Eine Woche später, am 6. Oktober, reinigen die Umweltbetriebe den Parkplatz am Rathaus, der ebenfalls vom frühen Morgen bis in den Nachmittag nicht zur Verfügung stehen wird.

Bachkantate Nr.47 „Wer sich selbst erhöhet“ zur Marktmusik im Juni am 01.10.2016

Am Samstag, den 01.10.16 wird um 11:00 Uhr zur Marktzeit in St. Bartholomäus in Ahlen, die Kantate Nr.47 von Johann Sebastian Bach „Wer sich selbst erhöhet“ aufgeführt. Die Ausführenden sind Sylvia Schlenkert, Sopran, Christian Henneberg Bass, das Vokalensemble Ahlen und ein Kammerorchester. Die Leitung hat Kantor Andreas Blechmann. Wie bei allen barocken Kantaten handelt es sich um mehrsätzige musikalische Werke für Chor; Orchester und Vokalsolisten, die für die Aufführung im Gottesdienst (Kirchenkantate) oder bei einem festlichen gesellschaftlichen Anlass (weltliche Kantate) bestimmt waren. Für jeden Sonntag der 3 Lesejahre der katholischen Kirche komponierte Bach eine Kantatate, die häufig von ihm selbst für den Anlass neu komponiert wurde. Als Textgrundlage dienten im Zusammenhang mit dem Thema des Sonntags Bibeltexte bzw. Paraphrasen darüber, freie zeitgenössische Dichtung und sinnvoll ausgewählte Choräle. Das Thema der Kantate und des kleinen Gottesdienstes lautet diesmal: „Oben und unten“! Eigentlich ein Dauerthema in der gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung um Gerechtigkeit. Pastor Willi Stroband wird in einer kurzen Ansprache die Problematik erläutern. „Wer sich selbst erhöhet, wird erniedrigt werden“. Ist das als eine Anordnung Gottes zu verstehen? Jesus erklärt uns, durch das Suchen eines höheren Platzes in der Schule, in der Gesellschaft, in der Politik geraten wir in den Konflikt mit anderen Menschen, die ebenfalls nach dem Platz oben suchen. Im Gleichnis aus dem Lukasevangelium heißt es, daß der am oberen Ende der Tafel der Hochzeitsgesellschaft seinen Platz suchte, später weichen muss, wenn andere Gäste diesen Platz zugewiesen bekommen. Wenn Gott sich uns in Demut in Jesus gleich macht, dann gibt es keine Rechtfertigung dafür, daß wir uns über andere stellen.
Bach komponierte die Kantate Nr. 47 „Wer sich selbst erhöhet) aus seinem 03. Kantatenzyklus1726 in seinem 4. Amtsjahr in Leipzig für den 17. Sonntag nach Trinitatis. Der Text stammt von Johann Friedrich Helbig  (1680 – 1722), Hofdichter in Sachsen – Eisennach war. Der Text erschien in einer Sammlung von Kantatentexten für ein Jahr „Aufmunterung der Andacht“.
In starken Worten wird im Text vor Hochmut gewarnt, die letzte Arie ist ein Gebet um Debut. Der Schlusschoral zitiert die elte Strophe aus dem Lied „Warum betrübst du dich mein Herze“
Der Eingangschor „Wer sich selbst erhöhet, wird erniedrigt“ ist das zentrale Stück der Kantate. Bach komponierte hier sehr tonmalerisch. Ein aus einem Orgel – Präludium entnommenes Thema beginnt mit sequenzartigen Aufwärtsbewegungen, später in den Singstimmen als Fugato, als Erhöhung seiner selbst. Die Erniedrigung erfolgt mit einem Kontrasubjekt in Gegenrichtung. Die Sopran – Arie, gesungen von Sylvia Schlenkert, beschreibt Demut im ersten Abschnitt, Hochmut im Mittelteil durch widerborstige Rhythmik während das Continuo Themen aus dem ersten Abschnitt beibehält.  Die zweite Arie ist dreiteilig. Oboe und Violine sind gleichwertige Partner zur Bass-Stimme in einem Gebet um Demut. Der Schlusschora ist in auffälliger Schlichtheit vierstimmig gesetzt.

Seniorenfrühstück im Oktober fällt aus

Das monatlich stattfindende Seniorenfrühstück im Ahlener Norden fällt im Oktober aus. Die Veranstalter, das Projekt Stadtteilentwicklung Ahlen-Nord und der AWO-Ortsverein Ahlen, machen aber schon jetzt aufmerksam auf den Novembertermin am Samstag, 5. November, von 9 bis 11 Uhr in der AWO-Seniorenbegegnungsstätte in der Freiheit 1. Im Anschluss besteht wie immer die Möglichkeit zum gemeinsamen Stadtbummel. Das leckere Frühstücksbuffet wird zum Selbstkostenpreis von 4,50 Euro angeboten. Das Angebot soll nicht nur eine Möglichkeit zum leckeren Speisen bieten, sondern auch Begegnungen schaffen und Menschen zusammen bringen“, so Michelle Graap, Stadtteilentwicklerin im Ahlener Norden. Wer das Frühstücksbuffet genießen möchte, sollte sich baldmöglichst unter der Rufnummer 02382 5470647 bei der AWO anmelden. Erreichbar ist die Seniorenbegegnungsstätte dienstags und donnerstags von 14 bis 17 Uhr und mittwochs von 10 bis 12 Uhr.

Die Westfalenkaserne im Wandel der Zeit – Ahlen und seine Soldaten

Aufgebaut wird zurzeit die neue Sonderausstellung zur Geschichte Ahlens als Garnisonsstadt. Noch einiges zu tun haben (v.l.) Ingolf Klotzsch, Petra Schäfer (Kulturabteilung), Thomas Kras und Helmut Ransleben von der Interessengemeinschaft Ahlener Panzergrenadiere.

Aufgebaut wird zurzeit die neue Sonderausstellung zur Geschichte Ahlens als Garnisonsstadt. Noch einiges zu tun haben (v.l.) Ingolf Klotzsch, Petra Schäfer (Kulturabteilung), Thomas Kras und Helmut Ransleben von der Interessengemeinschaft Ahlener Panzergrenadiere.

In Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft Ahlener Panzergrenadiere zeigt die Kulturabteilung der Stadt Ahlen ab dem 1. Oktober eine neue Sonderausstellung im Heimatmuseum an der Wilhelmstraße 12. Sechs Wochen lang wird die Ausstellung sowohl die Garnisonsstadt Ahlen als auch die Geschichte der Westfalenkaserne präsentieren. Dabei liegt der Schwerpunkt der Sonderausstellung in der Verknüpfung von Ahlener Soldaten mit lokalen „zivilen“ Veranstaltungen sowie Menschen aus der Ahlener Bürgerschaft. Diverses Bild- und Textmaterial sowie zahlreiche Exponate und Videos in Endlosschleife dokumentieren die Präsentation, die inhaltlich in die drei Zeitepochen „Kalter Krieg“, „Deutsche Einheit“ und „Bundeswehr im Einsatz“ unterteilt ist. Sie beginnt im Jahre 1959 mit dem Einzug der Soldaten in die neu errichtete Westfalenkaserne und schlägt den Bogen bis in die heutige Zeit der Aufklärer und Flüchtlingsunterbringung. Die Ausstellung ist an den Wochenenden geöffnet, samstags von 14.30 bis 17.00 Uhr und sonntags von 11.00 bis 16.00 Uhr. Führungen auf Anfrage sind ebenfalls möglich.

 

Im Reparatur-Café: Spaß haben, statt Wegschmeißen

Erstmal gucken, bevor etwas weggeworfen wird: Im Reparatur-Café bekommen alte Geräte ihre zweite Chance.

Erstmal gucken, bevor etwas weggeworfen wird: Im Reparatur-Café bekommen alte Geräte ihre zweite Chance.

Am 30. September ist es wieder so weit: Das Reparatur-Café unter dem Motto „Heile machen – Spaß haben“ findet wieder in Ahlen in den Räumen des St. Vinzenz am Stadtpark statt. Versierte ehrenamtliche Handwerker und Handwerkerinnen gehen Menschen aus Ahlen zur Hand mit ihren reparaturbedürftigen Schätzen. „Die Pumpe Ihres Mannes tut es nicht mehr? Ihre Frau hat Probleme mit einer lockeren Schraube, und Sie wissen nicht genau, wo ansetzen?“ fragt schmunzelnd Lenka Garbrecht aus der Leitstelle Älter werden in Ahlen. Antworten und praktische Hilfe gibt es im Reparatur-Café. Kaum ein Problem, das die ehrenamtlichen Experten nicht lösen können. Unterstützt werden sie durch die Kooperation mit der Stadt Ahlen, der Caritas Ahlen und dem Verein „Anti-Rost“ im Kreis Warendorf. In gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen helfen Sachkundige bei der Wiederherstellung von Geräten und beim Lösen von Problemen (fast) jeder Art. Die ersten Reparatur-Cafés entstanden in den Niederlanden im Jahre 2009 nach der Wirtschaftskrise, um zu verhindern, dass reparaturfähige Produkte auf dem Müll landen. Seitdem ist diese Bewegung auch in Deutschland auf große Resonanz gestoßen und das Netzwerk Reparatur Initiativen verzeichnet inzwischen ca. 400 Reparatur-Cafés in Deutschland. Die Idee ist so einfach wie genial: Kundige Handwerker und Technikfreaks unterstützen Mitmenschen bei der Reparatur eines kleineren Haushaltsgerätes, Ausbesserungen eines Möbelstückes oder auch bei Textilien, wie Kleidung oder Gardinen. Alles, was vielleicht noch zu retten ist, wird von einem kompetenten und engagierten Team bestehend u.a. aus Elektrikern, Tischlern und Schneidern versucht instand zu setzen. „Somit setzt das Reparatur-Café auch ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft und unterstützt den Gedanken der Nachhaltigkeit, denn ca. 70 Prozent der Gegenstände können wiederhergestellt werden“, berichtet Manfred Kehr, Mitarbeiter der Leitstelle. Doch nicht nur das Reparieren steht bei dieser Veranstaltung im Mittelpunkt. Auch das gemeinsame Tüfteln an einer Sache und der Jubel beim erfolgreichen Lösen eines Problems stehen im Fokus. Interessierte sind von 15 bis 18 Uhr am Freitag, 30. September, und am Freitag, 4. November, herzlich willkommen in den Räumen des Gruppenergänzenden Dienstes (GED) im St. Vinzenz am Stadtpark, Kampstraße 13-15.

ASG-Bus fährt nach Langenfeld

Diesen Samstag, 24. September 2016, steht für die Ahlener SG das zweite Auswärtsspiel in der dritten Handballliga an. Gastgeber ist die SG Langenfeld, die ebenfalls aus der Oberliga aufgestiegen ist. Die Ahlener SG setzt zu diesem Auswärtsspiel wieder ihren kombinierten Mannschafts-Fanbus ein. Abfahrt ist am Samstag um 13:30 Uhr an der Friedrich-Ebert-Halle, der Fahrpreis beträgt fünf Euro. Verbindliche Anmeldungen nimmt Karina Dornscheidt unter 0174-8898300 an.

17 erfolgreiche Examenskandidaten an Zentraler Krankenpflegeschule Ahlen

Erfolgreich examiniert: Insgesamt 17 neue Gesundheits- und Krankenpfleger/innen haben ihre Prüfungen an der Zentralen Krankenpflegeschule in Ahlen bestanden.

Erfolgreich examiniert: Insgesamt 17 neue Gesundheits- und Krankenpfleger/innen haben ihre Prüfungen an der Zentralen Krankenpflegeschule in Ahlen bestanden.

Insgesamt 17 Schülerinnen und Schüler der Zentralen Krankenpflegeschule am St. Franziskus-Hospital Ahlen, haben ihre dreijährige Ausbildung mit dem Examen abgeschlossen. Nach einem Gottesdienst in der Kapelle des Ahlener Krankenhauses, erhielten sie ihre Abschlusszeugnisse. An der Abschlussfeier nahmen Angehörige und Freunde der aus dem gesamten Kreis Warendorf stammenden Absolventen teil, sowie Vertreter der Einrichtungen, in denen sie ihre praktische Ausbildung durchgeführt haben. In dem feierlichen Gottesdienst, in dem auf Vergangenes und Zukünftiges eingegangen wurde, sprach Pfarrerin Katrin Naechster den Anwesenden Mut zu. Unter dem Motto „Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen“ blickten die Schüler auf die Ausbildung zurück, die sie gut gemeistert haben. In der sich anschließenden Feierstunde bat der Schulleiter, Dirk Siedenhans: „Sie werden sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen müssen, nutzen Sie diese als Chance, Ihre Zukunft sowohl beruflich als auch privat so zu gestalten, dass Sie einen Sinn darin sehen und zufrieden sind. Auf den Weg gab er den jungen Menschen einen Satz von Aristoteles mit: „Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen“. Er dankte den Familien für deren geduldige Unterstützung während der dreijährigen Ausbildungszeit. „Haben Sie den Mut und die Beherztheit neue Dinge auszuprobieren“, forderte der Schulleiter die jungen, engagierten Schülerinnen und Schüler auf und bedankte sich bei den Leitern der praktischen Ausbildungsstätten und den Lehrern. Auch der Pflegedirektor des St. Franziskus-Hospitals Ahlen, Werner Messink, wünschte alles Gute für die kommenden Berufsjahre. „Dieser Beruf hat viele Komponenten und man erhält viel zurück“, stellte er fest. Innerhalb von drei Jahren hatten die frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger ihr berufliches Rüstzeug in 5200 Ausbildungsstunden im St. Franziskus-Hospital Ahlen, im Haus St. Vincenz am Stadtpark Ahlen, im Haus St. Marien am Vossbach Enniger, im St. Elisabeth-Hospital Beckum, im St. Joseph-Heim Neubeckum, in der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen, im St. Josef-Stift Sendenhorst, im Josephs-Hospital Warendorf und weiteren Einrichtungen erworben. Fachlich geleitet und begleitet wurden sie dabei insbesondere von ihrer Klassenlehrerin, Ute Petermann, Dirk Siedenhans und ihren jeweiligen Fachlehrern.
Die Absolventinnen und Absolventen sind:  Sebastian Arnold, Marina Assauluk, Maria Baykal, Christina Bock, Jennifer Cerny, Evelyn, Funk,  Janina Hartmann, Kai Hölzel, Heike Homann, Marcel Horstmann, Anna-Maria Koch, Christian Koslowski, Tim Pätz, Kim Pischke, Sarah Steghaus, Daniel Wefers, Meike Woywod.

Aktiv gegen Stürze – Stadtteilstammtisch Ahlen-Nord gibt Tipps

(v.l.) Annika Schulte, Carina Scheffler (Gezeitenland), Bettina Neuhaus und Swetlana Sinner laden ein zum 10. Stadtteilstammtisch.

(v.l.) Annika Schulte, Carina Scheffler (Gezeitenland), Bettina Neuhaus und Swetlana Sinner laden ein zum 10. Stadtteilstammtisch.

Mit zunehmenden Alter verlieren Senioren die Sicherheit bei Bewegungsabläufen. Stürze passieren häufiger, oft mit gravierenden Langzeitfolgen. Schon leichte Übungen zuhause können helfen, dass es erst gar nicht so weit kommt. Der 10. Stadtteilstammtisch im Ahlener Norden will Tipps und Hinweise geben, wie ältere Leute sicher durch den Alltag gelangen. Am kommenden Donnerstag, 22. September, erläutert Bettina Neuhaus vom Kreissportbund Warendorf „Stürze – warum falle ich und was kann ich tun?“ Im Betreuungszentrum Gezeitenland am Lütkeweg 13 gibt sie von 15:30 bis 17:30 Uhr wertvolle und gesundheitsschonende Ratschläge, die durch Übungen zum Mitmachen aufgelockert werden. Der Zugang zur Veranstaltung ist barrierefrei. „Bewegung hält uns länger fit, aktiv und mindert das Risiko zu fallen“, weiß Bettina Neuhaus, die im Anschluss ihres Vortrages in einer eine Diskussions- und Fragerunde Rede und Antwort steht. Das alles, wie immer beim Stadtteilstammtisch im Ahlener Norden, in angenehmer Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen. Wer Interesse hat, sich regelmäßig an der Organisation, Planung und Durchführung des Stadtteilstammtisches zu beteiligen, kann sich an Annika Schulte und Swetlana Sinner vom Projekt Altersgerechte Stadtteilentwicklung Ahlen-Nord wenden. Erreichbar sind beide unter T. 02382 94099714 (montags, dienstags und donnerstags), sowie E-Mail: ahlen-nord@alter-und-soziales.de.

Custard Pies erweisen Led Zeppelin die Ehre

Custard Pies

Led Zeppelin war die größte Rockband der 70er Jahre und spiegelt wie kaum eine andere Gruppe die glamouröse Ära der großen Rock’n’Roll-Bands wider. Ihre Virtuosität, Experimentierfreude und kraftvolle Mixtur aus Rock, Blues und Folk läutete ein neues musikalisches Zeitalter ein und begeistert noch immer unzählige Hörer aller Altersschichten. Alles gute Gründe ihre Musik auch Live wieder hörbar zu machen, dachten sich die Programmplaner in der Schuhfabrik und engagierten eine der angesagtesten Led Zeppelin Tribute Bands Deutschlands: Custard Pies. Das Konzert findet am Samstag, dem 24. September ab 20.00 Uhr im Bürgerzentrum Schuhfabrik in der Königstraße 7 in Ahlen statt.
Custard Pies (Gesang, Gitarre & Akustikgitarre: Pascal Cherouny, Drums: Marco Menzer, Bass & Mandoline: Alexander Ranft) entführen ihr Publikum auf eine berauschende Zeitreise in die faszinierende Atmosphäre eines Led Zeppelin Konzertes. Authentisch bis ins musikalische Detail spielen sie sich dabei mitreißend und druckvoll durch ein schillerndes Jahrzehnt ekstatischer Rockmusik. Ihre herausragenden musikalischen Fähigkeiten und Pascals unglaublich Robert Plant ähnliche Stimme, ermöglichen den Custard Pies eine täuschend echte Annäherung an das Original. Seit ihrem Bestehen hat die Band selbst unter eingefleischten, meist kritischen Led Zeppelin Fans immer wieder wahre Begeisterungsstürme entfacht.
Die fast unglaubliche Nähe zum Original wird immer wieder von unzähligen Konzertbesuchern bescheinigt. Im Fachblatt „Gitarre & Bass“ erschien ein 2-seitiges Interview mit Pascal Cherouny und das Magazin bescheinigt der Band Authentizität, die live absolut überzeugend wirkt. Custard Pies präsentieren auch sehr experimentelle Stücke so gut, dass die Zuhörer sich um Jahrzehnte zurückversetzt fühlen. Ein Zuschauer schrieb in ihr Gästebuch: „Ich habe Zeppelin 1969 und ’79 live gesehen. Als ich während Eures Konzerts die Augen zu machte habe ich fast geglaubt, wieder im Jahr ’69 zu sein und vor ihnen zu stehen.“ Ein größeres Kompliment kann einer Tribute Band wohl nicht gemacht werden. Tickets sind in der Gastronomie oder im Internet www.schuhfabrik-ahlen.de im Vorverkauf für 13,-€ erhältlich. An der Abendkasse kosten sie 16,-€. Mehr Infos unter www.custardpies.de.
Auf diese Bands können sich die Musikfreunde in der Schuhfabrik schon freuen: 30.09. Dimi & The Firesuckers, 08.10. Purpendicular (Deep Purple), 22.10. Maria Solheim u. Nic Koray, 29.10. Les Brünettes, 05.11. The Watch (Genesis), 12.11. RUMBLE, 03.12. Tres Amigos, 17.12. The Best of Bowie (DK, Tributeband).

Digitale Stadtrallye

Premiere für eine neues Jugendformat: Erstmals startet am Donnerstag, 22. September, um 13:30 Uhr am Bürgerzentrum Schuhfabrik die digitale Stadtrallye „(Jugend)-Kultur in Ahlen – Orientierung in meiner Stadt“. Sie ist ein Angebot im Rahmen des Kulturrucksacks NRW. In der Zeit von 13:30 bis ca. 14:30 Uhr wird eine 10. Klasse der Fritz-Winter-Gesamtschule mit ihren Smartphones auf einen spannenden Rundgang über acht Stationen durch die Ahlener Innenstadt gehen. Die Erkundung dauert etwa 45 Minuten. Treffpunkt ist das Bürgerzentrum Schuhfabrik, Königstraße 7.

111 Jahre Kita Ostwall

Was im Jahre 1905 als „Kinderbewahrschule mit Turnhalle“ gegründet worden ist, hat sich über mehr als ein Jahrhundert zum heutigen Familienzentrum Kita Ostwall gemausert. Am Samstag, 17. September, feiern ab 14:00 Uhr Kinder, Eltern und Erzieherinnen das Jubiläum des ältesten Kindergartens in Ahlen. Bürgermeister Dr. Alexander Berger begrüßt gegen 14:15 Uhr die Festgesellschaft.

Flohmarkt rund ums Baby

Am Samstag, 17. September 2016, veranstaltet die Elternschule des St. Franziskus-Hospitals Ahlen, in der Zeit von 14.00 bis 16.00 Uhr, in der Lohnhalle der Zeche Westfalen 1, in Ahlen, den Flohmarkt „Rund ums Baby und Kleinkind“. Verkauft werden von Eltern Umstandsbekleidung, Bekleidung bis Größe 110, Spielzeug, Bücher, Babyausstattung und vieles mehr. Eltern können sich zusätzlich über die Angebote der Elternschule informieren. Nähere Information erhalten Sie im Büro der Elternschule, Telefon 02382/858321.

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