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Intensiver Kontakt mit Städtepartner Differdingen

Offizieller Empfang des Differdinger Schöffenrates (Anm.: vergleichbar den Dezernenten in Deutschland) am Vorabend des Feiertages: v.l. Fred Bertinelli, Tom Ulveling, Erni Müller, Bürgermeister Roberto Traversini, Dr. Alexander Berger, Georges Liesch, Alois Steinkamp (Städtepartnerschaftsverein) und Christoph Wessels.

Die Feierlichkeiten zum luxemburgischen Nationalfeiertag haben in der vergangenen Woche auch etwa 30 Ahlenerinnen und Ahlener in der Partnerstadt Differdingen begleitet. Höhepunkt war die Teilnahme an der Festparade durch Differdingens Stadtzentrum am Vorabend des Feiertages. Neben einer großen Reisegruppe, die sich auf Initiative des Städtepartnerschaftsvereins auf die rund 400 Kilometer lange Reise machte, nahmen am Festprogramm auch Bürgermeister Dr. Alexander Berger und Christoph Wessels, Fachbereichsleiter für Schule, Kultur, Weiterbildung und Sport, teil.

„Unsere Partnerschaft ist geschmiedet aus westfälischer Kohle und luxemburgischem Eisenerz“, erinnerte Berger beim offiziellen Empfang an die Ursprünge der vor mehr als dreißig Jahren besiegelten Städteehe. Passend dazu fand das Abendessen statt in einem früheren Teil des jetzt zum Arcelor-Mittal-Konzern gehörenden Differdinger Stahlwerkes. Seit Kurzem bieten die ehemaligen Industriegebäude als Gründerzentrum „1535 C“ innovativen Unternehmen und kreativen Künstlern ein Zuhause. Der Name leitet sich ab aus dem Schmelzpunkt von Eisenerz. Auch heute noch ist Ahlens Partnerstadt ein Zentrum für die Herstellung von hochwertigem Baustahl. „Halb Manhattan besteht aus unseren Doppel-T-Trägern, kein Hochhausbau kommt ohne sie aus“, erklärte Serge Goffinet von der örtlichen Kulturkommission den Gästen aus dem Münsterland. Weltweit bekannt seien diese auch unter dem Begriff „Differdinger“.

Dr. Alexander Berger und sein Amtskollege Roberto Traversini vereinbarten für die nächsten Jahre eine intensivere kulturelle, sportliche und schulische Zusammenarbeit beider Städte. „Es gibt in Ahlen konkret die Nachfrage nach Schulfreizeiten im französischen Sprachraum“, übermittelte Ahlens Stadtoberhaupt einen Wunsch aus dem Städtischen Gymnasium. Der kontinuierliche Auslandsaustausch sei wichtiger denn je, um Jugendliche vom europäischen Gedanken zu überzeugen, unterstrich Berger. Ins Auge gefasst werden soll nun, Ahlener Schülergruppen in der städtischen Jugendherberge „Alte Schule“ im landschaftlich idyllisch gelegenen Ortsteil Lasauvage unterzubringen. Als „hervorragend geeignet“ bezeichnete diese Christoph Wessels, nachdem er sich das Schullandheim vor Ort anschaute. Zusammen mit der angeschlossenen Naturschule und dem benachbarten Erlebnismuseum für Bergbau böten sich ideale Lern- und Freizeitbedingungen für einen fünftägigen Aufenthalt.

Georges Liesch, in Differdingen für das Schulwesen verantwortlicher Schöffe (Dezernent), kann sich noch mehr vorstellen: „Wir bieten an, dass die Ahlener Gäste eine Woche lang am Unterricht teilnehmen, um auch den Alltag ihrer Altersgenossen hier näher kennen zu lernen.“ Wünschenswert sei ebenfalls eine Kooperation Ahlener Schulen mit dem in diesem Jahr gestarteten „Europäischem Lyzeum“, das international ausgerichtet konsequent mehrsprachigen Unterricht durchführt.

Für Differdingens Ambitionen, im Jahre 2022 Kulturhauptstadt Europas zu werden, boten die Vertreter der Stadt Ahlen wahrnehmbare Unterstützung an. Als Teil der Region „Südliches Luxemburg“ bemüht sich Differdingen derzeit intensiv um den Zuschlag für das prestigeträchtige Veranstaltungsformat. Ahlens Kulturchef Christoph Wessels sieht darin auch für Ahlen eine Chance, sich auf der großen europäischen Bühne zu präsentieren: „Welchen Beitrag dazu etwa das Kunstmuseum oder das Fritz-Winter-Haus leisten können, werden wir jetzt sorgfältig erörtern.“

Interesse herrscht in Differdingen wie in Ahlen am sportlichen Kräftemessen unter Freunden. Ähnlich wie die Wersestadt ist die knapp 25.000 Einwohner zählende Stadt Differdingen Hochburg im Handball und Fußball. Die „Red Boys“ errangen in diesem Jahr den luxemburgischen Handball-Landesmeistertitel, der FC Differdingen 03 wurde dritter in der Fußballliga und steht am Donnerstag in der ersten Qualifikationsrunde zur UEFA Europa Ligue. „Naheliegend“ sei es, beide auch einmal gegen die ASG bzw. Rot Weiss antreten zu lassen, findet Ahlens Bürgermeister. Die Handballer haben erste Kontakte nach Luxemburg schon geknüpft: Im August werden sie sich zum wiederholten Male den letzten Schliff für die kommende Saison im Differdinger Trainingslager holen. Mit einem herzlichen „Äddi“ nahmen auf Luxemburgisch Ahlener und Differdinger nach dem dreitägigen Besuch voneinander Abschied. Dieser ist jedoch zum Trost einer von nur kurzer Dauer. Schon am kommenden Freitag heißt es wieder zum Stadtfest „Wëllkomm in Ahlen“.

Schüler des Städtischen beweisen tolle „English skills“

Asya Atasoy, Selin Atasoy, Gaye Aygör, Maik Bensch, Ayyüce Cekic, Yilmaz Cihangir, Marcel Hinners, Jens Nötzold, Nico Rubert, Miriam Seriyo, Kaan Tüney, Zeliha Yilmaz. Besondere Erwähnung verdient hier Lennart Stüker, welcher sogar die mitunter höchste Niveaustufe C2 gemeistert hat. Allen Beteiligten herzlichen Glückwunsch!

Über Wochen haben sich Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums Ahlen intensiv auf die Prüfungen für das Cambridge Certificate vorbereitet. In enger Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Münster trainierten die Schüler in den Vorbereitungskursen von den Englisch-Lehrkräften Ines Püning, Julia Nowak und Paolo Cipolla ihre Englischkenntnisse sowie die speziellen Aufgabenformate des weltweit anerkannten Sprachdiploms mit dem Siegel der altehrwürdigen University of Cambridge.

Dieses wird sowohl von Hochschulen als auch von Arbeitgebern sowie Institutionen als Nachweis qualifizierter Sprachkenntnisse anerkannt und geschätzt. Dadurch stellt dies für die Schüler der Jahrgangsstufen EF und Q1 nicht nur eine außerordentliche Leistung dar, sondern öffnet ihnen zusätzlich Türen bei der späteren Studien- und Berufswahl. Alle beteiligten Schülerinnen und Schüler haben erfolgreich die angestrebten und anspruchsvollen Sprachniveaus B2 und C1 erreicht, somit bekamen sie von den verantwortlichen Lehrkräften und der stellvertretenden Schulleiterin Dr. Anne Giebel das Zertifikat überreicht.

Ahlener Wirtschaftspreis 2016 – Das „Ahlener Mammut“ geht in diesem Jahr an die Ostendorf GmbH

Seit 80 Jahren ist die Ostendorf GmbH eine feste Größe am Standort Ahlen.

Das inhabergeführte Mercedes-Benz Autohaus ist seit fast 80 Jahren am Standort Ahlen beheimatet. Stadt Ahlen, Pro Ahlen e.V. und die WFG Ahlen mbH zeichnen einen Familienbetrieb aus, der in mittlerweile dritter Generation aus der Wersestadt heraus operiert. Das 1937 an der Ahlener Weststraße von Hans Ostendorf als Tankstelle mit Reparaturwerkstatt gegründete Unternehmen beschäftigt derzeit 350 Mitarbeiter an sieben Standorten in der Region.

„Die Ostendorf GmbH zeichnet sich seit Jahrzehnten durch einen hohen Einsatz für den Standort Ahlen aus, egal ob als Gastgeber für den Unternehmerabend, die Ahlener Ausbildungsmesse oder als Akteur mit umfangreichem sozialen Engagement“, würdigt Bürgermeister Dr. Alexander Berger das Familienunternehmen. Die Firma sei das ideale unternehmerische Aushängeschild für Ahlen. Es freue ihn, Geschäftsführer Timm Ostendorf und seinem Team bald diese besondere Auszeichnung zu überreichen.

Sowohl innerhalb des Unternehmens als auch nach außen fühle sich Ostendorf dem Thema Fach- und Nachwuchskräfte verpflichtet, ergänzt WFG-Geschäftsführer Jörg Hakenesch. „Eine goldrichtige Entscheidung, dass in diesem Jahr die Ostendorf GmbH mit diesem wichtigen Preis ausgezeichnet wird.“

Der Geehrte sieht in der Verleihung des Ahlener Wirtschaftspreises vor allem eine Anerkennung für die Leistungen seines Vaters und seiner Großeltern, „die das Unternehmen mit den Beschäftigten gemeinsam aufgebaut und über die Zeit geprägt haben“, sagt Timm Ostendorf. Es mache ihn stolz, „unser Unternehmen heute gemeinsam mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der dritten Generation fortführen zu können.“

„Pro Ahlen“-Vorstand Peter Schmidt sieht ein wichtiges Signal darin, in diesem Jahr ein Ahlener Traditionsunternehmen auszuzeichnen: „In acht Jahrzehnten hat es die Familie Ostendorf geschafft, mit allen Herausforderungen zu wachsen und sich als feste Größe für Mercedes in der Region zu präsentieren.“ Das Unternehmen und die Familie seien Ahlen immer treu geblieben. „Diese Leistung und das Bekenntnis zum Standort verdienen unsere Würdigung!“

Der elfte Ahlener Wirtschaftspreis wird in diesem Jahr am Donnerstag, den 27. Oktober, in der Ahlener Stadthalle feierlich verliehen.

Bürger können noch eine Woche abstimmen – Fragebogenaktion der Ahlener Umweltbetriebe geht dem Ende zu

Noch bis Ende der Woche können Kunden der Ahlener Umweltbetriebe ihre Meinung über den Service am Wertstoffhof abgeben. Laut Betriebsleiter Bernd Döding hatten bis Montagmittag 162 Personen die Möglichkeit genutzt, den Fragebogen im Internet zu beantworten. „Weitere 239 haben ihn ausgefüllt bei den Abgabestellen am Bauhof und im Rathaus abgegeben.“  

Acht Fragen sind es, die die Umweltbetriebe den Kundinnen und Kunden stellen. Von besonderem Interesse ist es, wann die Nutzer tatsächlich auf den Service des Wertstoffhofes zugreifen möchten. „Es kommt immer wieder die Diskussion auf über längere Öffnungszeiten, da wollen wir uns selbst Klarheit verschaffen“, so Bernd Döding. Weitere Fragen betreffen u.a. die Kundenzufriedenheit, den „Tonnenticker“ sowie die Häufigkeit der Besuche auf dem Wertstoffhof.

Zu finden ist der Fragebogen auf der Internetseite der Stadt Ahlen unter www.ahlen.de, ebenso beim Wertstoffhof an der Alten Beckumer Straße, im Rathaus-Bürgerservice und im Stadtwachtbüro. Überall dort kann er auch wieder – ganz anonym – abgegeben werden. Wer auf Anonymität keinen Wert legt, kann andere Wege wählen. „Der einfachste ist das Online-Ausfüllen direkt am Rechner, iPad oder Mobiltelefon“, empfiehlt Bernd Döding. Über die Funktion „Senden“ landen die Antworten direkt bei den Umweltbetrieben. An einer vergleichbaren Fragebogenaktion vor sechs Jahren nahmen knapp 600 Bauhofnutzer teil.

Neues Basiskonto für alle – Der Paritätische in Warendorf begrüßt den Rechtsanspruch aufs Girokonto

Ein Leben ohne Girokonto ist eigentlich nicht möglich. Trotzdem wird in Deutschland bis zu einer Million Menschen der Zugang zu einem eigenen Konto verwehrt. Nur weil sie arm und überschuldet sind oder als Flüchtlinge kein gesichertes Aufenthaltsrecht haben. Damit ist nun Schluss: Ab dem 20. Juni gibt es einen allgemeinen Rechtsanspruch auf ein „Basiskonto“. Damit greift die Bundesregierung eine seit vielen Jahren erhobene Forderung der Wohlfahrtsverbände und der Schuldnerberatungsstellen auf.
„Hier geht es um die Würde der einzelnen Menschen“, findet Lena Bringenberg, Kreisgruppengeschäftsführerin des Paritätischen im Kreis Warendorf. „Seit Jahren fordert der Paritätische gemeinsam mit den anderen Wohlfahrtsverbänden, auch Überschuldeten oder Menschen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus den Weg zu einem eigenen Konto frei zu machen.“ Denn ohne ein eigenes Konto fehlt diesen Menschen jegliche Perspektive: Sie können weder eine Arbeit aufnehmen, noch eine Wohnung anmieten. Auch Strom, Wasser, Telefon und Zeitungsabonnements und zahlreiche Kaufverträge und damit viele Alltagsgeschäfte erfordern ein Girokonto.   
Das Zahlungskontengesetz schafft einen Rechtsanspruch auf ein Basis-Girokonto für alle, gerade auch für Überschuldete, Geringverdiener/-innen, Wohnungslose, Asylsuchende und auch für bloß „geduldete“ Flüchtlinge, die bislang häufig vom bargeldlosen Zahlungsverkehr ausgeschlossen waren. Das Basiskonto ermöglicht Ein- und Auszahlungen, Lastschriften, Überweisungen und das Bezahlen mit Karte.

Elternschule am St. Franziskus-Hospital Ahlen an neuem Standort

Die Elternschule am St. Franziskus-Hospital Ahlen wird in neue  Räume, an der Parkstraße 45, umziehen. Ab dem 20. Juni finden hier alle Interessierten das bewährte Angebot zum Thema Geburtsvorbereitung, Aquafitness für Schwangere, Akupunktursprechstunde, Rückbildungsgymnastik, PEKiP-Kurse, Babyschwimmen, Spielgruppen nach dem 1. Geburtstag und viele Einzelveranstaltungen. Die Bürozeiten sind gleich geblieben: Montag bis Freitag von 8.00 bis 9:30 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag von 14:30 bis 15:30 Uhr.
Eltern können sich schon jetzt für Kurse nach den Sommerferien unter der Telefonnummer 02382/858321 bzw. per email elternschule@sfh-ahlen.de anmelden.Die Leiterin der Elternschule, Susann Mansbrügge weist darauf hin, dass der Zugang zur Elternschule nur über die Parkstraße möglich ist.

Nur 4,219 km von Berlin entfernt…

Erwarten rund 350 Aktive zur 22. Auflage: (v.l.) Dieter Austrup, Astrid Eckel und Detlef Muntschick.

…sind am kommenden Dienstag rund 350 Kinder und Jugendliche der weiterführenden Schulen Ahlens, wenn im Sportpark Nord die Startschüsse für die Läufe zum 22. Sparkassen-Mini-Marathon fallen. Vier Läufe über die Mini-Marathon-Distanz von 4,219 km bedeuten am Ende für die jeweils drei Schnellsten das Ticket für eine dreitägige Reise nach Berlin. Vom 23. bis 25. September findet dann der Mini-Marathon in der Bundeshauptstadt statt. Der Anreiz am Dienstag an den Start zu gehen, auch wenn man nicht unbedingt zu den Favoriten gehört, wird dadurch gesteigert, dass die Ahlener Berlin-Delegation wie in den Vorjahren durch zwölf weitere Aktive auf insgesamt 24 Läuferinnen und Läufer aufgestockt werden wird, die per Losentscheid ermittelt werden. „Und dieses Rezept geht auf“, freuen sich Detlef Muntschick und Dieter Austrup von der städtischen Sportabteilung, „denn seit 2008 knacken wir kontinuierlich die 300er Marke der Teilnehmenden.“

Am Dienstag, 21. Juni, teilen sich die rund 350 Aktiven auf diese Läufe auf:

Lauf 1: 09.30 Uhr Mädchen Jahrgang 2003 und jünger
Lauf 2: 10.00 Uhr Jungen Jahrgang 2003 und jünger
Lauf 3: 10.30 Uhr Mädchen Jahrgang 2000 bis 2002
Lauf 4: 11.00 Uhr Jungen Jahrgang 2000 bis 2002

Für den reibungslosen Ablauf der beliebten Laufveranstaltung sorgt ein knapp 50-köpfiges Organisationsteam. Hier bedankt sich Detlef Muntschick besonders für den Einsatz von 30 Sporthelfern der Overbergschule. Dass letztlich 24 junge Läuferinnen und Läufer mit ihrem Betreuerpersonal nach Berlin fahren können, ermöglicht auch in diesem Jahr wieder einmal die Sparkasse Münsterland Ost. „Wir sind ja eigentlich Förderer der ersten Stunde und sehen unser Engagement als schöne Motivation für die jungen Leute“, bekräftigt Astrid Eckel die langjährige Unterstützung und lobt die Ausrichter für das „runde und erfolgreiche Konzept“.

Schnäppchen in der Stadtbücherei – Sonderbuchverkauf geht weiter

Verlängert um eine Woche ist der Schnäppchen-Verkauf in der Stadtbücherei. Bis zum 24. Juni haben alle interessierten Lesehungrigen die Möglichkeit, für kleines Geld an Taschenbücher, Hörbücher, Filme, CDs und DVDs zu kommen. Tolle Lektüre für die Sommerferien erwartet die Käufer und Käuferinnen. Vorbeischauen lohnt sich! Der Verkauf findet zu den regulären Öffnungszeiten der Stadtbücherei Ahlen statt: Mo., Di., Do. und Fr. 10.00-12.30 Uhr und 14.30-18.00 Uhr, Mi. geschlossen.

Fotografieseminar als raumgestaltendes Element – Hochschule für Architektur und Innenarchitektur Ostwestfalen-Lippe vor Ort

Die Bestandsgebäude der Zeche Westfalen war das Ziel einer Exkursion der Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Ca. 20 Studentinnen der Studienrichtungen Architektur und Innenarchitektur wollten Praxiserfahrungen in dem Wahlpflichtfach Fotografie sammeln und suchten interessante industrielle Motive, um ihre Semesteraufgabe: Fotografische Inszenierungen zu erfüllen. Auf Initiative der Sendenhorsterin Lea Honerpeick, die als wissenschaftliche Assistentin an der Hochschule tätig ist, kam der Kontakt zum Geschäftsführer der Projektgesellschaft Westfalen Hermann Huerkamp zu Stande. „Unsere Zeche hat einiges an Bildmotiven zu bieten, gerade in der alten Maschinenzentrale sieht noch vieles so aus wie zum Ende des Bergbaus“, so Hermann Huerkamp. Der betreuende Dozent des studentischen Seminars „Fotografie als raumgestaltendes Element“ Dirk Schelpmeier ist immer auf der Suche nach interessanten alten Industriemotiven und er zeigte sich begeistert von den Möglichkeiten, die gerade die Maschinenzentrale bietet. „Steine, Eisen, Rost, alte Motoren – die Industriearchitektur über verschiedene Stockwerke und die alten Fördermaschinen bieten ungeahnte Möglichkeiten für Kreative“, zeigt sich Schelpmeier hoch erfreut. „Wir werden auf alle Fälle wieder kommen!“, so der Wunsch. Künftig soll die Zusammenarbeit zwischen der Hochschule und der Projektgesellschaft Westfalen mbH ausgebaut werden und ein fester Bestandteil werden.

Gartenparadiese öffnen ihre Pforten

Auch Landschaftsgärten laden ein zu einem Blick hinter sonst verschlossene Türen und Tore.

Am Sonntag, 19. Juni, werden wieder für alle Interessierten am „Tag der offenen Gärten“ verschiedene Gartenparadiese zu einem Besuch einladen. Startpunkt ist wie immer am Mittrops Hof, Görlitzer Straße 1a, wo auch Kaffee und Kuchen angeboten werden. Hier erhalten alle Teilnehmer für 4 Euro eine Broschüre, in der alle offenen Gärten verzeichnet sind. Als Erkennungszeichen gibt es obendrauf eine Tasche. Individuell kann dann jeder seine eigene Route festlegen und sich mit den Gartenbesitzerinnen und -besitzern nach Lust und Laune austauschen. Kinder bis 12 Jahren können kostenfrei mitkommen. Anne Althaus aus der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ freut sich über die Vielfalt der sechs teilnehmenden Gärten, von denen vier das erste Mal dabei sind. Der „Tag der offenen Gärten“ beginnt am Mittrops Hof um 11 Uhr, die Gartenpforten schließen dann wieder um 17 Uhr. Der „Tag der offenen Gärten“ wurde 2009 auf Anregung der Ahlener Seniorinnen und Senioren von der städtischen Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ ins Leben gerufen. Seitdem hat diese generationenübergreifende Aktion mehr als 1000 Besucherinnen und Besucher in die Ahlener Gärten gelockt.
Weitere Auskünfte erteilt Anne Althaus unter T. 02382 59743 oder per Mail althausa@stadt.ahlen.de.

„YOU ARE WELCOME – WILLKOMMEN“ – Frauen feiern Interkulturelles Fest

Farbenfrohes Treffen der Kulturen – das Interkulturelle Fest am kommenden Samstag in Ahlen.

Am Samstag, 18. Juni, lädt das Internationale Frauenfrühstück zu einem interkulturellen Sommerfest für die ganze Familie ein. Von 10 bis 14 Uhr heißt es im Gemeindezentrum St. Marien in der Nordstraße sowie in der Familienbildungsstätte Ahlen: Zusammen essen, miteinander feiern und Spaß haben. Musik, Tanz und Theater für Jung und Alt werden draußen und drinnen in Kooperation mit der VHS Ahlen, dem Förderverein für Flüchtlinge Ahlen, dem Projekt „Altersgerechtes Quartier in Ahlen Nord“, der Familienbildungsstätte sowie dem Integrationsteam der Stadt Ahlen geboten. „Ob aus Ahlen oder von weit weg, ob mit oder ohne Migrationshintergrund – alle sind herzlich willkommen, auch Männer“, sagt Organisatorin Laina Remer. Los geht es um 10 Uhr wie gewohnt mit einem reichhaltigen Frühstück, zu dem die Teilnehmenden mit mitgebrachten Speisen selbst beitragen. Anschließend zeigen Nkwabi und John Mponda aus Bagamoyo/Tansania ihr Kinder-Theaterstück „Die Geschichte eines kleinen Diebes“. Freunden knackiger Gitarrenklänge heizt Dimi Kassiouris derweil mit rauem Charme musikalisch ein. Danach geht es mit einer halbstündigen Trommel- und Tanzperformance mit Nkwabi und John Mponda weiter. Als Ausdruck des fröhlichen Miteinanders, das beim Internationalen Frauenfrühstück Monat für Monat ungeachtet kultureller Unterschiede gelebt wird, hat der Ahlener Künstler Manfred Brückner eigens eine partizipative Kunstaktion entwickelt. Alle Frauen sind eingeladen, ein Stück Tuch mitzubringen, das für sie möglichst von besonderer Bedeutung ist. Die Einzelstücke werden vor Ort zu einem bunten „Frauentuch“ vernäht, das für die Schönheit der Vielfalt steht und die Geschichte jeder einzelnen Beitragenden repräsentiert. Anschließend wird Brückner die große Arbeit, die sich auch in Zukunft noch fortsetzen lässt und vielfältig einsetzbar ist, dem Internationalen Frauenfrühstück zur Verfügung stellen. Getanzt wird zu den Lieblingsliedern aus aller Welt, welche die Frauen des internationalen Frauenfrühstücks zuvor ausgewählt haben. Dazu präsentieren sie Kleider, Gewänder und Trachten aus ihren Heimatländern. Den ganzen Vormittag werden internationale Speisen und Gerichte zum Probieren angeboten, so dass für das leibliche Wohl der Besucher bestens gesorgt ist. Für Kinder stehen viele spannende Möglichkeiten zum Spielen. Das interkulturelle Sommerfest ist kostenlos; Spenden werden aber gerne entgegen genommen.

Auf Anruf Wocheneinkauf ins Haus – „Forum gegen Armut“ bewirbt sich um Förderung

Anrufen und der Einkauf kommt ins Haus –  Mit diesem Service für alle in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen will das „Forum gegen Armut“ einen Beitrag für das Leben im Quartier leisten. „Lebensmitteltaxi“ heißt das Vorhaben, mit dem sich der Verein um die Auszeichnung als „PSD Bürgerprojekt 2016“ bewirbt. Ausgelobt wird der Wettbewerb von der PSD Bank Westfalen Lippe. Ab Mittwoch, 15. Juni, können Unterstützer zwei Wochen lang für die Idee im Internet abstimmen. „Im Rahmen von Stadtteilarbeit wollen wir es diesem Personenkreis unabhängig von Alter und Einkommen ermöglichen, länger in ihrem Stadtteil wohnen zu können“, erklärt Forumsvorsitzender Sebastian Richter. Menschen sollen selbstbestimmt bleiben und nicht auf ambulante Pflegedienste oder ein Heim angewiesen sein. So könne laut Richter „ein Wocheneinkauf bei uns bestellt werden, den wir dann bis in die Wohnung bringen.“ Ziel sei es, die Lebensqualität zu vergrößern, damit fehlende Mobilität nicht zum Umzug in ein Heim führen muss. „Sollte es mit dem Lebensmitteltaxi klappen, dann wäre dies eine ganz wichtige Ergänzung zu den Bemühungen der Stadt Ahlen, Menschen einen Lebensabend im angestammten Wohnquartier zu ermöglichen“, drückt Lena Leberl aus der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ die Daumen. Für das Online-Voting ist das Vereinsprofil bereits unter http://www.psd-buergerprojekt.de/profile/forum-gegen-armut-e-v/ freigeschaltet. Bei der Publikumswahl zählt jede Stimme! Die Abstimmung ist kostenlos und erfordert keine Angabe persönlicher Daten. Fünf Projekte mit den meisten Stimmen werden für die zweite Runde nominiert. Zusätzlich nominiert eine Jury bis zu zehn weitere Projekte für die zweite Runde. Alle Projekte, die für die zweite Runde nominiert werden erhalten eine Grundförderung von je 1.000 Euro. In der zweiten Runde haben die Projekte die Möglichkeit, eine ausführliche Bewerbung einzureichen und somit Ihre Förderchancen zu erhöhen. Eine fachkundige Jury entscheidet dann über die Vergabe der weiteren Fördermittel. Insgesamt können hierbei einzelne Projekte mit bis zu 10.000 Euro gefördert werden.
Mit dem Förderwettbewerb will die PSD Bank dem bürgerschaftlichen Engagement in der Region eine Plattform bieten.

 

 

Reparieren statt Wegwerfen im Mittrops Hofs

Tüftler am Werk

Dem „Wegwerf-Wahn“ entgegen treten Ahlener Tüftler und Tüftlerinnen. Sie stehen bereit für die Reparatur von kleineren Haushaltsgeräten, Kleinmöbeln, Textilien und allem, was mit handwerklichem Geschick wieder flott zu bekommen ist. Nächstes Treffen der Tüftler ist am Freitag, 24. Juni, zwischen 15 und 18 Uhr im Mittrops Hof, Görlitzer Straße 1a. Im Mittelpunkt steht dabei das Ehrenamt und auf keinen Fall gewerbliches Interesse, betont Manfred Kehr, Mitarbeiter der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“. „Wir wollen dazu beitragen, dem Nachhaltigkeitsgedanken Geltung zu verschaffen“, erläuterte Manfred Kehr die Idee des Reparatur-Cafés. Vieles könne leicht repariert werden, bevor es im Müll lande. Oft sei lediglich das Wissen nicht vorhanden, wie etwa „das kleine Loch im Pullover mit einfachen Mitteln geflickt werden kann.“ „Ehrenamtler der Anti-Rost-Initiative zeigen, wo der Dreher angesetzt wird, damit man bestimmte Reparaturen auch alleine machen kann“, sagt der Vorsitzende von Anti Rost, Wolfgang Schröder. Das Motto laute „Hilfe zur Selbsthilfe“. Dass den Profis dabei nicht ins Handwerk gepfuscht werden soll, versichert Manfred Kehr: „Wir reparieren ausschließlich gemeinsam in geselliger Runde, ohne dass dafür Geld fließt.“ Auch werden keine Aufträge angenommen. Wer Hilfe sucht, bekommt sie nur persönlich. Ausgenommen von Reparaturen sind sogenannte „Weiße Waren“, also Kühlschränke, E-Herde und sonstige große Haushaltsgeräte. Das Projekt „Reparatur-Café“ ist eine Kooperationsveranstaltung der Stadt Ahlen mit der Caritas Ahlen sowie dem Verein Anti-Rost Kreis Warendorf. Das Café ist eine von vielen Aktionen im Rahmen des Programms „Altengerechte Quartiersentwicklung Ahlen-Nord“, das durch das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW gefördert wird.
Weitere Auskünfte erteilt Anne Althaus unter T. 02382 59743.

Bauarbeiten auf Dolberger Straße beginnen – Sperrung und Umleitung ab Mittwoch

Eine neue Fahrbahndecke erhält die Dolberger Straße ab dieser Woche. Die rund zweiwöchigen Arbeiten auf der gut einen Kilometer langen Strecke werden unter Vollsperrung im Baustellenbereich durchgeführt. Während der Bauarbeiten erreichbar bleibt die AVIA-Tankstelle über eine Einbahnregelung in Richtung Ortsausgang. Der Landesbetrieb Straßen.NRW beginnt am Mittwoch mit den Bauarbeiten, weil die vorhandene Fahrbahn mit den Jahren und den zunehmenden Belastungen nachgegeben hat. Mittlerweile weist die Straße deutlich erkennbare Schäden wie Unebenheiten der Oberfläche, Spurbildungen und Rissbereiche auf. Der gesamte Oberbau der Fahrbahn wird abgefräst und anschließend mit neuen Asphaltschichten saniert. Die Baustrecke beginnt etwa 100 Meter südlich der Kreuzung Dolberger Straße/Am Röteringshof/Am Vatheuershof und endet in Richtung Dolberg etwa 200 Meter südlich der Kreuzung mit der K27, Im Hövenerort. Die Dolberger Straße wird von der Kreuzung mit der Gemeindestraße Am Röteringshof bis zur Kreuzung L547/K27 für den Verkehr voll gesperrt. Im Kreuzungsbereich L547/K27 wird zusätzlich die Kreisstraße in Richtung Beckum gesperrt. Während der Arbeiten im Kreuzungsbereich und der südlichen Baustrecke Richtung Dolberg wird der Verkehr mit einer Baustellenampel geregelt. Für den überörtlichen Verkehr wird eine großräumige Umleitungstrecke eingerichtet. Bis Ende Juni sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.  Den Auftrag für die Instandsetzungsmaßnahme mit gesamtkosten on  390.000 Euro hat die Firma Karl Pollmann GmbH aus Beckum-Neubeckum erhalten.

Gemeinsam zu Mittag speisen

Am Donnerstag, 16. Juni, lädt das Projekt „Altersgerechte Stadtteilentwicklung Ahlen-Nord“ gemeinsam mit der katholischen St.-Elisabeth-Gemeinde und dem Bürgerzentrum Schuhfabrik wieder zu einem leckeren Mittagstisch im Ahlener Norden ein. Gedeckt ist die Tafel ab 12.30 Uhr im barrierefreien Gemeindehaus St. Elisabeth am Bürgermeister-Corneli-Ring 15. „Paprika-Rahmschnitzel oder Gemüseschnitzel?“ lautet dann die Frage für den Mittagstisch im Ahlener Norden.
Seit Februar diesen Jahres findet der Mittagstisch monatlich am jeweils 3. Donnerstag statt. „Mit dem Mittagstisch wollen wir weitere Gemeinschaftsangebote im nördlich zentral gelegenen Gemeindehaus anbieten“, so Ingo Gall, Projektleiter für die Stadtteilentwicklung Ahlen-Nord. Die Schuhfabrik liefert die frisch gekochten Speisen und das eingespielte Team Ise Einars und Gabi Fahle sorgen für eine freundliche und zuvorkommende Bewirtung. Die St. Elisabeth-Gemeinde stellt freundlicherweise die barrierefreien Räumlichkeiten zur Verfügung.
Diesen Donnerstag kocht die Schuhfabrik Putenmedaillon mit Champignon-Rahmsauce mit Röstis und Salat oder vegetarische Maultaschen mit Gemüsestreifen. Die Speisen werden zum Mittagstischpreis von 5,80 Euro serviert. Dazu oder gibt es nach Wunsch Kaffee, Tee und Mineralwasser. Wichtig ist eine verbindliche Anmeldung bei der Gastronomie der Schuhfabrik unter der Telefonnummer 02382 3005 oder bei Ise Einars und Gabi Fahle unter 02382 84499.

 

Schnäppchen in der Stadtbücherei – Sonderbuchverkauf beginnt Montag

Am Montag, 13. Juni, startet wieder der beliebte Sonderbuchverkauf in der Stadtbücherei Ahlen. Bis zum 17. Juni haben alle interessierten Lesehungrigen die Möglichkeit, Taschenbücher, Hörbücher, Filme, CDs und DVDs zum „Schnäppchen-Preis“ zu erwerben. Tolle Lektüre für die Sommerferien erwartet die Käufer und Käuferinnen. Vorbeischauen lohnt sich! Der Verkauf findet zu den regulären Öffnungszeiten der Stadtbücherei Ahlen statt: Mo., Di., Do. und Fr. 10.00-12.30 Uhr und 14.30-18.00 Uhr, Mi. geschlossen.

Letzter Familiensonntag mit dem Spielmobil in der Langst

Die Wohnzimmerpiraten

Zum sechsten Familiensonntag der diesjährigen Jubiläumsreihe „Raus in die Langst“ wird das Spielmobil am kommenden Sonntag, 12.06.2016 zum letzten Mal von 14.30- 18.00 Uhr, Station auf der großen Langstwiese machen. Es wird natürlich wieder möglich sein, geschminkt zu werden oder in einer Kiste die Rollbahn herunter zu sausen. Für die älteren Geschwister und Eltern gibt es beliebte Geschicklichkeitsspiele wie Leitergolf oder Kubb im Spielangebot. Bei gutem Wetter können Kinder ihrer Kreativität beim bau des Wassersystemes freien Lauf lassen. Diesmal erhalten die Besucher/Innen auch einen Einblick in die Vergangenen „Raus in die Langst“ Jahrzehnte. Bestehend aus alten Zeitungsartikeln und Fotos richtet das Spielmobilteam eine kleine „Austellung“ ein, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Um 16.00 Uhr beginnt das Theater „Schnurzpiepe“ mit dem schräg-lustigen Stück: Die Wohnzimmerpiraten.

Zum Stück:
Was machen wasserscheue Piraten, die einfach nicht zur See fahren wollen? Ganz klar! Der furchtlose Kapitän Kurzundklein, die Köchin Klumpen Karla und der Steuermann Krawall Klaus brauchen eine Piratenbleibe auf dem Trockenen. Verzweifelt begeben sie sich auf die Suche. Und tatsächlich finden sie einen geeigneten Ort. Dass es sich dabei um ihr eigenes Wohnzimmer handelt, macht ihnen nichts aus. Kurzerhand wird das Wohnzimmer zum „Piratenschiff“ umgebaut! Das Abenteuer beginnt, als jeder der drei Piraten eine Schatzkarte findet. Jedoch wird auf der Suche nach den Schätzen ihre Freundschaft auf die Probe gestellt…
Ob sie überhaupt einen Schatz finden werden? Ein turbulentes und witziges Piratenabenteuer der besonderen Art für Kinder und Erwachsene mit Rhythmus, Gesang und ausdrucksstarken Bildern!Es geht um Freundschaft, Toleranz und Sehnsucht. Für alle Menschen ab 3 Jahren.

Nach dem Theater findet noch ein kleines „Raus in die Langst-Finale“ auf der statt.

50 Jahre – 50 Celli, Musik für Cello-Ensemble zum Musikschuljubiläum

Am Samstag, den 11. Juni und Sonntag, den 12. Juni gratulieren die Cellisten der Musikschule Beckum-Warendorf in zwei Ensemble-Konzerten der Schule zum 50jährigen Jubiläum. In drei Gruppen präsentieren die Schüler Musik arrangiert für Cello-Ensemble. Das Publikum erwartet ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm: Es enthält Werke von Purcell und Mozart, genauso aber auch bekannte Melodien aus Film und Fernsehen. Die jüngsten Cellisten führen Musik zu einer Bärengeschichte in Wort und Bild auf. Beteiligt sind die Celloklassen der Musikschule Beckum-Warendorf aus dem gesamten Kreis, insgesamt über 50 Cellisten, die zum Schluss sogar alle gemeinsam musizieren.
Die genauen Termine:
Samstag, 11. Juni, 17. 00 Uhr, Warendorf/Sophiensaal
Sonntag, 12. Juni, 17. 00 Uhr, Oelde/Aula der Realschule
Der Eintritt ist frei.

HLZ Ahlener SG startet den Dauerkartenverkauf

Die Staffeleinteilung für das neue Liga-Zuhause des HLZ Ahlener SG in der Dritten Liga West ist seit dieser Woche fix. Die Liga umfasst insgesamt 16 Teams, die, bis auf Eintracht Baunatal (bei Kassel), alle aus NRW kommen. Mit dabei ist zum Beispiel Zweitligaabsteiger Dormagen oder auch die Bundesligareserven von Gummersbach, Lemgo und Minden, die spannende Spiele in der Friedrich-Ebert-Halle versprechen.

Nachdem die Liga nun steht, starten die Ahlener Handballer jetzt mit dem freien Dauerkartenverkauf für die Saison 2016/17. Aufgrund der neuen Ligazugehörigkeit, gestiegener Heimspielkosten und zwei Spielen mehr, hat der Verein die Kosten entsprechend angepasst. Erwachsene zahlen für ihren reservierten Sitzplatz 120 Euro, Mitglieder, Schüler und Studenten 90 Euro. Jugendliche von 13 bis 18 Jahren zahlen 50 Euro für die Dauerkarte, ermäßigt lediglich 35 Euro.

Dauerkartenbestellungen nimmt die ASG-Geschäftsstelle telefonisch (02382-84455) oder per Mail entgegen (info@hlz-ahlen.de). Die bestellten Dauerkarten liegen dann ab Mitte August zur Abholung bereit, der Versand kostet zwei Euro zusätzlich pro Bestellung.

„Trotz der Preisanpassung sparen unsere Dauerkartenkäufer je nach Kategorie zwischen zwölf und 23 Prozent gegenüber dem Einzelticketkauf. Außerdem kann die Dauerkarte auch an Freunde und Bekannte weitergegeben werden“, so Sprecher Sven Sandbothe.

An der Abendkasse zahlen Erwachsene ab September neun Euro für eine Einzelkarte und ermäßigt sieben Euro, Jugendliche vier beziehungsweise drei Euro als Vereinsmitglied.

Kommunales Spitzentreffen in Düsseldorf – Bürgermeister Dr. Alexander Berger berichtete über Ehrenamtsarbeit

Bürgermeister Dr. Alexander Berger (5.v.l.) berichtete auf dem Netzwerktreffen über die Ahlener Ehrenamtsarbeit.

„Das Ehrenamt ist einer der Grundpfeiler für eine funktionierende Kommune“, sagt Bürgermeister Dr. Alexander Berger, der jüngst am Ehrenamts-Spitzentreffen im Düsseldorfer Familienministerium teilnahm. Auf Einladung von Staatssekretär Bernd Neuendorf trafen sich 25 Bürgermeister, Landräte und Beigeordnete der Städte, Gemeinden und Kreise des „Kommunen-Netzwerk: engagiert in NRW“ zu einem interkommunalen Erfahrungsaustausch, der das Thema „Bürgerschaftliches Engagement“ in den Mittelpunkt stellte. Seit vielen Jahren genießt das Thema Ehrenamt in Ahlen einen hohen Stellenwert.
„Mit Einrichtungen wie dem SINN-Netzwerk oder der im Rathaus angesiedelten Leistelle Älter werden in Ahlen nehmen wir NRW-weit einen der vorderen Plätze ein, wenn es um Ehrenamtsförderung und Kontaktpflege geht“, berichtete Berger nach dem Treffen. Auf großes Interesse sei die Absicht der Stadt Ahlen gestoßen, mit Schwerpunkt Süd-Ost-Stadtteil Strukturen aufzubauen, die das Ehrenamt nachhaltig unterstützen. Das „Kinder- und Jugendhaus“ der Stadt Ahlen und der „Mittrops Hof“ werden im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ ab 2016 zu den „Bürgerhäusern Süd“ umgebaut. Ziel ist hier nicht nur die bauliche Veränderung, sondern auch eine intergenerative und interkulturelle Zusammenführung der Nutzer. Gefördert wird das Vorhaben durch Mittel aus dem Landesprogramm „Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen.“ Auch mit Einführung der Ehrenamtskarte habe Ahlen unter Beweis gestellt, dass es das bürgerschaftliche Engagement seiner Bevölkerung wertschätzt, sagte Ahlens Bürgermeister. Das einmal jährlich stattfindende Spitzentreffen bietet laut Staatssekretär Neuendorf gute Anregungen für die eigene Entwicklung und Gestaltung des bürgerschaftlichen Engagements vor Ort. Ziel ist es, voneinander zu lernen und miteinander zu wirken. Bei dem diesjährigen Erfahrungsaustausch wurde über die Weiterentwicklung des Netzwerks und die damit verbundenen Perspektiven diskutiert. Außerdem wurden Themen wie die Entwicklung gemeinsamer Strategien, Leitlinien und politischer Grundsätze zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements auf kommunaler wie auf Landesebene erörtert.

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