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Blumen, Bühne und Bodensee – Seniorenprogramm bietet Rezept für Kurzweil

 „Lippolino“, das Maskottchen der diesjährigen „Laga“, begrüßt die Ahlener Gäste am 11. Juli (Foto: Landesgartenschau Bad Lippspringe 2017 GmbH).

„Lippolino“, das Maskottchen der diesjährigen „Laga“, begrüßt die Ahlener Gäste am 11. Juli (Foto: Landesgartenschau Bad Lippspringe 2017 GmbH).

Eine abwechslungsreiche Mischung aus Tagesfahrten und mehrtägigen Exkursionen sowie bunten Einzelveranstaltungen bietet das Seniorenprogramm der Stadt Ahlen für 2017. Das im dritten Jahr vom „Arbeitskreis Seniorenprogramm“ geplante und organisierte Programm nimmt wieder die Wünsche und Anregungen auf, die Bürger und Bürgerinnen eingebracht haben. Gar nicht nachtragend scheinen die Menschen in Ahlen zu sein, was die verpasste Vergabe der Landesgartenschau angeht. Vor sechs Jahren unterlag die Bewerbung der Stadt Ahlen nach einem fulminanten Jury-Tag nur knapp im Finale Bad Lippspringe. „Wir können gönnen“, sagt die Vorsitzende des Sozialausschusses, Manuela Esper, warum am 11. Juli ein Bus voller Senioren ins Lippische fährt, um die Blumen- und Gartenschau zu besuchen. Dort werde man mit eigenen Augen sehen, ob das Votum für die Siegerstadt wirklich gerechtfertigt war.
Für Theaterfreunde steht am 21. Juni ein Besuch der Waldbühne Heessen auf dem Programm, wo das Musical „Hello Dolly“ für einen kurzweiligen Nachmittag sorgt. Zur „Symphonie der Hengste“ geht es am 12. August nach Warendorf. Ein Zwischenstopp wird eingelegt im Freckenhorster Café Hof Lohmann. Bei einer Führung erfahren die Teilnehmer mehr über das besondere Konzept des Betriebes, in dem überwiegend Menschen mit Behinderung beschäftigt werden. Am 20. September wird Seetauglichkeit und Schwindelfreiheit vorausgesetzt, wenn in Königswinter das Schiff zur Fahrt über den Rhein ablegt und es anschließend mit der Zahnradbahn auf den Drachenfelsen geht.
Zwei Mehrtagesfahrten führen in Ahlens luxemburgische Partnerstadt Differdingen (8.-11. Juni) und nach Friedrichshafen am Bodensee (11.-14. September). Neu im Angebot ist das erstmals sonntags von 15 bis 18 Uhr im Taubenheim an der Sachsenstraße ausgerichtete „Tanz-Café“. Geschwungen wird das Tanzbein am 12. März, 7. Mai und 15. Oktober. Zum Bingo treffen sich die Seniorinnen und Senioren samstags von 15 bis 18 Uhr im Mittrops Hof. Die Termine sind 1. April, 15. Juli, und 11. November. Traditioneller Abschluss des Seniorenprogramms ist die Veranstaltung „Um 8 am Schacht“ am 17. November in der Lohnhalle der Zeche Westfalen.
Der organisierende „Arbeitskreis Seniorenprogramm“ setzt sich zusammen aus ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern, politischen Vertretern und Beschäftigten der Leitstelle Älter werden in Ahlen. „Wir haben im letzten Jahr festgestellt, dass vor allem die Tages- und Mehrtagesfahrten sehr gut angenommen worden sind“, sagt Cristina Loi aus der Leitstelle. Das Angebot an Tagesfahrten sei der Nachfrage entsprechend erhöht worden. Alle Fahrten, die jeweils von einem Paten aus dem bürgerschaftlichen Arbeitskreis begleitet werden, seien rein touristisch ausgerichtet.

Weitere Auskünfte zum Programm erteilt in der Leitstelle Älter werden in Ahlen Anne Althaus unter Tel. 02382 59743 (E-Mail: althausa@stadt.ahlen.de).

Ahlen putz(t)munter am 11. März

Frühjahrsputz für die Landschaft ist alljährlich die Aktion „Ahlen putz(t)munter“, die die Umweltbetriebe in diesem Jahr zum 26. Mal durchführen. „Eigentlich schade, dass es immer noch notwendig ist, den Abfall anderer Leute aus dem Grünen zu fischen“, findet Marianne Dams, in deren Händen die Organisation des „Großreinemachetages“ am Samstag, 11. März, liegt. Bis Ende Februar nimmt sie Anmeldungen entgegen. Auch nach einem Vierteljahrhundert bleibt es eine vordringliche Aufgabe, Umweltbewusstsein zu vermitteln und für den pfleglichen Umgang mit der Natur zu werben. Die lange Liste der Vereine und Einzelteilnehmer, darunter zahlreiche treue „Wiederholungstäter“, zeigt aber auch, dass viele Menschen in Ahlen sehr wohl ihre Verantwortung kennen und sich für den Umweltschutz engagieren wollen.
Dies beweisen die Vereine, Verbände, Nachbarschaften und Einzelpersonen, die am 11. März die Ärmel aufkrempeln, um Ahlens Landschaft von wildem Müll zu befreien. Anschließend gibt es für alle Helfer ein gemeinsames Mittagessen in der Hauptfeuerwache am Konrad-Adenauer-Ring. Unterstützt wird der große Frühjahrsputz unter anderem von der Sparkasse Münsterland Ost, McDonald’s Ahlen und Leifeld Metal Spinning.
Um die Aktion sorgfältig planen und genügend Arbeitsmaterial zur Verfügung stellen zu können, ist eine rechtzeitige Anmeldung bis zum 24. Februar erforderlich. Anmeldungen nimmt Marianne Dams von den Ahlener Umweltbetrieben entgegen unter der Telefonnummer 02382 985828 oder per E-Mail, damsm@stadt.ahlen.de.

Helau und Rumskedi, An alle Jecken.

Am Donnerstag, den 23.02.2017 wird im JuK-Haus (an der Geschwister-Scholl-Schule) Kinderkarneval gefeiert. Die Besucher erwartet ein buntes und vielfältiges Programm, bei dem garantiert keine Langeweile aufkommen wird. Tanzen und Spaß haben, das steht an diesem Tag im Vordergrund. Kostümwettbewerbe, Showacts mit tollen Preisen erwartet die Besucher.

Die Aktion beginnt um 15:30 Uhr und endet um 18:00 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, eine Eintrittsgebühr von 1 € kann direkt vor Ort (JuK-Haus) entrichten werden.
Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Es gibt Kuchen sowie Waffeln und Getränke.

Rosenmontag mit Sicherheit!

Verlauf des Umzuges am Rosenmontag

Verlauf des Umzuges am Rosenmontag

Alles für die Sicherheit, Sauberkeit und gute Stimmung: Mit einem sicheren Gefühl können die Besucher des Ahlener Rosenmontagszuges am 27. Februar den Höhepunkt der närrischen Saison feiern. Der Bürgerausschuss zur Förderung des Ahlener Karnevals (BAS), die Kreispolizeibehörde Warendorf und die Stadt Ahlen haben jetzt ein Sicherheitskonzept vorgelegt, das nicht nur allen Aktiven in den bunten Fußgruppen und auf den geschmückten Rosenmontagswagen, sondern auch den vielen Gästen am Wegesrand einen sorgenfreien Umzug ermöglichen soll. Von 14.11 Uhr bis voraussichtlich 17 Uhr wird sich der närrische Lindwurm auf der altbekannten Wegstrecke durch den Ahlener Osten und die Innenstadt schlängeln. Das Konzept geht davon aus, dass bis zu 20.000 Jecken dabei sein wollen, wenn Prinz Pille I. sich auf Triumphfahrt durch die Wersestadt begibt. Anlass zu unangemessener Besorgnis ist laut Sicherheitskonzept nicht gegeben. Nach gründlicher Einschätzung bestehe eine „abstrakt hohe Gefährdungslage ohne konkrete Gefahr.“
Wie auch in anderen Städten werden im Ahlener Rosenmontagsumzug in diesem Jahr Kraftfahrzeuge an bestimmten Zuwegungen postiert. Als zusätzliche Absicherung des Rosenmontagsumzuges verhindern sie, dass Fahrzeuge Straßensperren umfahren können. Die Ahlener Umweltbetriebe stellen dafür Fahrzeuge zur Verfügung, die unmittelbar nach Beendigung des Umzuges überwiegend für die Reinigung von Straßen und Wegen eingeplant sind. Rund einhundert Ordner werden an Zufahrten sowie unmittelbar an den Festwagen dafür Sorge tragen, dass im Überschwang der ausgelassenen Freude sprichwörtlich niemand unter die Räder kommt. Um die technische Verkehrssicherheit sicherzustellen, erfolgen am Mittag stichpunktartige Kontrollen der auf dem Dr.-Paul-Rosenbaum-Platz mit ihren Fahrzeugen aufgestellten Umzugsteilnehmer auf Einhaltung der Vorgaben.
Einen kritischen Blick wirft das Sicherheitskonzept auf den für viele an Rosenmontag dazugehörenden Alkohol. Während des Rosenmontagsumzuges ist den Wagenbesatzungen der Konsum von alkoholischen Getränken untersagt. Alkoholisierte Besatzungsmitglieder, die die Sicherheit des Zuges gefährden, werden von der weiteren Teilnahme ausgeschlossen. Im Gebäude der Volkshochschule am Marktplatz wird darüber hinaus eine Jugendschutzstelle eingerichtet, die in der Zeit von 13 Uhr bis mindestens 19 Uhr mit zwei Fachkräften des Jugendamtes besetzt ist. Auffällig gewordene junge Leute werden hier betreut und ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Polizei und Ordnungsbehörde führen während der gesamten Veranstaltung Jugendschutzkontrollen durch. Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz werden laut Konzept „beweissicher und konsequent verfolgt“, lassen die Sicherheitspartner keinen Zweifel daran, dass sie das Motto „Keine Kurzen für die Kurzen“ äußerst ernst nehmen. Als Ansprechpartner wird die Polizei wie in jedem Jahr zu Karneval uniformiert Präsenz zeigen, aber auch in Zivil darauf aufpassen, dass es im Schutze des karnevalistischen Treibens zu keinen strafbaren Handlungen kommt.
Die große Stunde der Ahlener Umweltbetriebe schlägt nach Ende des Umzuges. Tonnen von Abfall sind zu entsorgen, wenn die Hinterlassenschaften des fröhlichen Korsos aufgeräumt werden. Entlang der Wegstrecke werden von der Stadt ausreichend Müllgefäße aufgestellt, um das Aufkommen von leeren Flaschen, Glasbruch und Müll zu reduzieren. Nicht vorstellen wollen sich die Verantwortlichen, dass wie im letzten Jahr das Wetter einen Strich durch den Rosenmontag machen könnte. Doch selbst für den unwahrscheinlichen Fall ist Vorsorge getroffen: Sollte der Umzug wegen heftiger Sturmwinde abgesagt werden müssen, so wird dieser am dritten Sonntag vor Ostern nachgeholt.

Kreativ und kulturell: Zur „Nacht der Bibliotheken“ in die Stadtbücherei

Zur Nacht der Bibliotheken laden ein (v.l.) Kristin Buschhoff (Stadtbücherei), Christoph Wessels, Christine Klang.

Zur Nacht der Bibliotheken laden ein (v.l.) Kristin Buschhoff (Stadtbücherei), Christoph Wessels, Christine Klang.

Nicht nur um Bücher dreht sich alles in der „Nacht der Bibliotheken“, zu der die Stadtbücherei Ahlen am Freitag, 10. März, ab 18:30 Uhr mit einem kreativ-kulturellen Programm einlädt. Mit vielen interessanten und unterhaltsamen Aktionen sollen auch diejenigen gelockt werden, die die Bücherei bislang nur von außen kennen. „Die Stadtbücherei ist mehr als nur Buch-Ausleihe, sie ist ein Ort der Begegnung, des Spielens und Lernens“, beschreibt Christoph Wessels, zuständiger Fachbereichsleiter der Stadt Ahlen, die größte öffentliche Bibliothek der Wersestadt.
Der Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Alexander Berger folgt die Eröffnung der Ausstellung „The place to be“. Die Ausstellung zeigt die schönsten Bilder aus drei VHS-Kreativkursen, die zu dem vorgegebenen Thema unter der künstlerischen Leitung von Christiana Diallo-Morick und Dusan Jovanovic entstanden sind. „Ein sehr offenes Thema, das auf verschiedenste Weise bildlich umgesetzt wurde“, sagt Christine Klang von der Volkshochschule Ahlen. Insgesamt finden 40 Bilder von 30 Teilnehmern den Weg in die Schau.
Zum entspannten Zuhören bietet die Lesung mit der Ahlener Autorin Stefanie Lahme Gelegenheit, die gegen 19:30 Uhr aus ihrem Liebesroman „Sleepless in Bangkok“ liest. Kreativ geht es zu bei der Herstellung von Papierskulpturen aus alten Büchern. Zusammen mit Jugendlichen aus dem Innosozial-Projekt „KAI – Kultur all inclusive“ können die Besucher mit einfacher Falttechnik alten Büchern neues Leben einhauchen und dekorative Accessoires basteln.
Abgerundet wird die alle zwei Jahre in NRW stattfindende „Nacht der Bibliotheken“ mit einem Abend-Sonderbuchverkauf ausrangierter Krimis sowie Bild- und Kunstbände, die zum Schnäppchenpreis erworben werden können. Eine Mitarbeiterin der Stadtbücherei informiert den ganzen Abend lang über alle Facetten elektronischer Medien. So gibt sie Ratschläge, wie die Online-Ausleihe „Bibload“ funktioniert, aber auch Wissenswertes über E-Books, E-Book-Reader und Tablets ist aus kompetentem Munde zu erfahren.
Für die jüngeren Besucher ist natürlich auch die neu eingerichtete „Gamezone“ mit vielen aktuellen Konsolenspiele für die Playstation 4 und den Nintendo 3DS an diesem Abend geöffnet. Verschiedene Spiele können vor Ort ausprobiert werden. Außerdem stehen zwei 3-DS-Konsolen zur Ausleihe bereit. Entleihbar sind auch eine große Anzahl an Spielen ab 6, 12 und vereinzelt auch ab 16 Jahren. Nutzungsvoraussetzung ist nur ein gültiger Benutzerausweis der Stadtbücherei Ahlen und eine Einverständniserklärung der Eltern für Minderjährige.
Für Getränke und Knabbereien zwischendurch öffnet das Lesecafé an diesem Abend, das wie gewohnt von Ehrenamtlern des Weltladens „fair“ betreut wird. Geöffnet bleibt die Bibliothek bis 22 Uhr, so lange können auch sämtliche Medien entliehen bzw. zurückgebracht werden.

Handgemachte Musik im JuK-Haus

Am Samstag, 18. Februar lädt die Bluesgewerkschaft erneut um 20 Uhr in das JuK-Haus ein. Alle Musiker die daran interessiert sind mal wieder richtig zu jamen und ihr musikalisches Talent weiter auszubauen möchten, sind herzlich zu einer Bluessession eingeladen. Hilfestellungen werden durch die Jahrelang erfahrenen Musiker gegeben. Es kann und soll vieles ausprobiert und neu dazu gelernt werden. Denn das Motto lautet, „Egal ob Blues, Beat oder Rock, wir ham auf alles Bock“ Schlagzeug, Gesangsanlage sowie Gitarrenverstärker sind vorhanden. Nur die eigenen Gitarren müssen mitgebracht werden. Weitere Informationen gibt es unter Tel: 02382- 60146, oder direkt im

Eintragung für das Volksbegehren „G9 jetzt!“

Stimmberechtigte Bürgerinnen und Bürger können sich am kommenden Sonntag, 19. Februar, im Rathaus der Stadt Ahlen (Westenmauer 10) in die Unterschriftsliste für das Volksbegehren „G9 jetzt!“ eintragen. Die Liste liegt von 10 bis 14 Uhr im Raum E 05 aus. Stimmberechtigt ist jeder, der am Eintragungsstichtag (7. Juni 2017) 18 Jahre alt und Deutscher im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes ist sowie bis zum 22. Mai 2017 in Nordrhein-Westfalen wohnt oder nach NRW umzieht.
Eintragen können sich Unterstützer des Volksbegehrens im Raum E 05 ebenso zu den allgemeinen Öffnungszeiten der Stadtverwaltung und donnerstags bis 18 Uhr. Auch an folgenden Sonntagen ist das Büro zwischen 10 und 14 Uhr geöffnet: 26. März, 30. April und 28. Mai. Weitere Auskünfte erteilt im Wahlamt der Stadt Ahlen Thomas Gramatke, Tel. 02382 59320 (E-Mail: volksbegehren@stadt.ahlen.de).

Internationales Frauenfrühstück: Singfest mit Larissa Neufeld zum dreijährigen Jubiläum

Sein nunmehr dreijähriges Jubiläum feiert das Internationale Frauenfrühstück am kommenden Samstag, 18. Februar, von 10 bis 12 Uhr in der Familienbildungsstätte Ahlen. Mit einem Singfest begehen die Organisatorinnen den Geburtstag, der von Larissa Neufeld, Kirchenmusikerin der evangelischen Kirchengemeinde in Ahlen, begleitet wird. Im Vorfeld hatten die Teilnehmerinnen des Frauenfrühstücks Lieder-Wünsche eingereicht, die am Samstag nach dem gemeinsamen Frühstück von allen zusammen gesungen werden. Larissa Neufeld begleitet die Sängerinnen dabei am Piano. Alte Volkslieder, auch aus anderen Ländern, sind ebenso dabei wie „Halleluja“ von Leonhard Cohen oder „Let it be“ von den Beatles. „Wo man singt, da lass Dich ruhig nieder – böse Menschen haben keine Lieder“, zitiert schmunzelnd Laina Remer, die Initiatorin des Internationalen Frauenfrühstücks in Ahlen, das altbekannte geflügelte Wort, das aus einem Gedicht von Johann Gottfried Seume stammt. Damit alle mitsingen können, werden die Liedtexte per Beamer an die Wand projiziert, so dass auch weniger textfeste Sängerinnen mitkommen und unbekannte Lieder nicht nur mitgesummt werden müssen.
Seit dem Sommer 2014 ist die aus Kulunda (Russland) gebürtige Larissa Neufeld in Ahlen als Kantorin der evangelischen Kirchengemeinde tätig und hat seitdem einen wachsenden Kreis begeisterter Sängerinnen und Sänger um sich geschart. Zuletzt wurde im November 2016 der Beginn des Luther-Jahres mit der „Missa 4 You(th)“ von Tjark Baumann, gesungen von ihrem Projektchor, in der Pauluskirche begangen. Seit 1994 ist Larissa Neufeld Organistin in der Evangelischen Kirchengemeinde Bönen. Zusätzlich nimmt sie eine Lehrtätigkeit als Klavierlehrerin an der Städtischen Musikschule Werl wahr und ist Mitglied des Klaviertrios „LaFaRe“, mit dem sie Konzerte gestaltet. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit in der Kirchengemeinde Bönen lag auf der Gründung und Leitung eines gut 40-köpfigen Kinderchores, mit dem sie verschiedene Musicals aufführte.
Wie an jedem dritten Samstag im Monat beginnt das internationale Frauenfrühstück um 10 Uhr in der Familienbildungsstätte Ahlen in der Klosterstraße 10 und dauert bis 12 Uhr. Jede Teilnehmerin leistet einen kulinarischen Beitrag für das Buffet, darüber hinaus ist die Veranstaltung kostenlos. Unterstützt wird das Internationale Frauenfrühstück von der Familienbildungsstätte und vom Integrationsteam der Stadt Ahlen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte erhalten weitere Informationen bei der Initiatorin Laina Remer unter Tel. 02382 74635 oder bei Brigitte Wieland von der Familienbildungsstätte unter Tel.  02382 91230. Neulinge sind jederzeit willkommen!

Erzählcafè der Erinnerungen – Geschichten rund um Mexiko/“Sport in Mexiko – Auf den Spuren von Blau-Weiß und Fortuna Ahlen“

„Im Ahlener Stadtteil „Mexiko“ lebt eine bunte Mischung an Menschen“, so die Feststellung der Quartiersmanagerin Anna Wroblewski vom Stadtteilbüro Süd. Alteingesessene, die in Ahlen  geboren wurden, Zugezogene aus ganz Deutschland bis hin zu Eingewanderten aus der ganzen Welt. Alle Menschen, die in dem Stadtteil wohnen, haben ihre Geschichten mit dem Ahlener Süden. Diese Storys und Anekdoten aus der Vergangenheit sollen erzählt werden, „wir wollen wissen, wie es früher war“, so Wroblewski. Dazu lädt das Stadtteilbüro Süd am Dienstag 21.02.2017 um 16:00 Uhr zum Erzählcafè ins Stadtteilteilbüro Süd, Gemmericher Straße 50 in Ahlen ein. Als erstes Thema möchten die Initiatoren über die Sportvereine sprechen, die im Süden bestanden haben und nun nicht mehr existieren. In dem Erzählcafè ist angedacht sich auf Spurensuche von Blau Weiß Ahlen und Fortuna Ahlen zu begeben. Alle an dem Thema Interessierten sind gern gesehen.

Spieletreff im Gezeitenland

 Ihren Spaß an der Spielerunde im Nachbarschaftstreff haben: v.l. Helga Barth, Claudia Kauder, Carina Scheffler, Cristina Loi, Helena Hahn, Ruth Reinberg.

Ihren Spaß an der Spielerunde im Nachbarschaftstreff haben: v.l. Helga Barth, Claudia Kauder, Carina Scheffler, Cristina Loi, Helena Hahn, Ruth Reinberg.

Zum Spieletreff im Gezeitenland sind alle Seniorinnen und Senioren am Montag, 20. Februar, herzlich eingeladen. Ab 15 Uhr werden nicht nur die Karten gemischt, sondern auch Brettspiele aller Art ausgepackt und im spannenden Wettstreit miteinander ausgespielt. Eingeladen zu den geselligen Spielerunden sind nicht nur die Bewohner des Gezeitenlandes. „Wir freuen uns über Teilnehmer aus dem gesamten Wohnquartier“, sagt Helena Hahn vom Projekt „Altengerechte Quartiersentwicklung Ahlen-Nord.“ Zusammen mit dem Betreuungszentrum Gezeitenland ist die Nachbarschaft alle 14 Tage willkommen zu Kaffee, Tee und Kuchen. Claudia Kauder und Helga Barth sorgen ehrenamtlich für das leibliche Wohl der Gäste und mischen selbst bei der einen oder anderen Partie mit. „Dieser Treff bietet Gelegenheit, Freunde und Bekannte bei Gesellschafts- und Kartenspielen aller Art herauszufordern“, so Cristina Loi von der Leitstelle Älter werden in Ahlen.

Carina Scheffler, Leiterin des Sozialen Dienstes im Gezeitenland, verspricht allen Teilnehmern, sich „in der kalten, ungemütlichen Jahreszeit in unserem Hause richtig warmspielen zu können.“ Neue Gesichter sind bei jedem Nachbarschaftstreff gern gesehen. Weitere Informationen gibt es bei Carina Scheffler im Gezeitenland unter Tel. 02382 8898225 (E-Mail: sozialerdienst@gezeitenland-ahlen.de) oder bei Helena Hahn unter Tel. 02382 94099714 (E-Mail: ahlen-nord@alter-und-soziales.de).

Thies Hülsbusch bleibt bis 2019 bei der ASG

Im Rahmen ihres letzten Februar-Heimspiels hat die Ahlener SG am Freitagabend die Vertragsverlängerung mit Thies Hülsbusch bekanntgegeben. Der 23-jährige Rechtsaußen gehört seit 2014 zum Kader der Ahlener SG und hängt mindestens zwei weitere Jahre bis Sommer 2019 dran.

Gemeinsamer Mittagstisch im Ahlener Norden

Wie an jedem dritten Donnerstag im Monat sind am 16. Februar um 12 Uhr Interessierte zum gemeinsamen Mittagstisch in das Gemeindezentrum von St. Elisabeth am Bürgermeister-Corneli-Ring eingeladen. Die Küche des Bürgerzentrums Schuhfabrik bietet zum Selbstkostenpreis von 5,80 Euro Schweinebraten mit Butterbohnen oder als vegetarische Variante Bohnenragout mit Hirtenkäse – beides mit Röstkartoffeln – zur Auswahl. Zum gemütlichen Ausklang werden nach dem Mittagessen bis 13.30 Uhr Kaffee und Tee gereicht. Veranstalter sind das Projekt „Altengerechte Stadtteilentwicklung Ahlen-Nord“, das Bürgerzentrum Schuhfabrik und die Gemeinde St. Elisabeth.  Ise Einers und Gabi Fahle übernehmen die Bewirtung und freundliche Begleitung. Die verbindliche Anmeldung erfolgt beim Bürgerzentrum Schuhfabrik unter Tel. 02382 3005 (montags, freitags von 10 bis 12.30 Uhr, dienstags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr) oder bei Ise Einers und Gabi Fahle unter Tel. 02382 84499.

 

 

Live-Multivision „Immer wieder Russland“ – Abenteuer, Kaviar, Wodka mit Holger Fritzsche

9.3.2017  I  19.30 Uhr  I  Stadthalle Ahlen. In dieser aktuellen und unterhaltsamen Film- und Fotoreportage berichtet Holger Fritzsche von seinen zahlreichen Reisen in die schönsten Gegenden Russlands. Während der Fahrt auf der Route der Transsibirischen Eisenbahn und mit dem Auto fuhr er über Flüsse, einer gewaltiger als der andere, sah geduckte Dörfer, die sich in den Weiten der sibirischen Landschaft verlieren. In diesen Dörfern und Städten leben Menschen, deren Eltern die riesigen Ströme Sibiriens umleiten wollten, damit sie in die entgegengesetzte Richtung fließen. Menschen, die immer Großes wollten, aber viele Niederlagen wegstecken mussten. Menschen, die gelernt haben, ihr Leben mit viel Humor und Gelassenheit zu meistern. Holger Fritzsche präsentiert in dieser Show die skurrilsten Begegnungen und bringt diese mit viel Humor auf den Punkt. Zeigt, wie die Russen auf die Sanktionen des Westens reagieren und warum Wladimir Putin in Russland ein Superstar ist. Das Land steht derzeit sehr in der Kritik. Aber wie immer sieht die Realität anders aus, als das Bild, das die Medien präsentieren. Holger Fritzsche zeigt Russland von einer anderen, kaum bekannten Seite, fern der Klischees. Er besuchte Vissarion – den Jesus von Sibirien und seine Anhänger, Michael Kalaschnikow – den Erfinder des größten Exportschlagers des Ostblocks, nahm an einer sehr russischen Jagd teil und zeigt die Schönheit des Baikalsees im Sommer und im Winter. Alles an diesem Land ist etwas eigenwillig und besonders– die Größe, das Klima, die Menschen – Russland beschenkt seine Gäste mit einem ganz eigenen Charme – eine Reise durch dieses Land ist nicht vergleichbar.
Die Eintrittskarten sind zum Preis von € 9,50 im Vorverkauf der Stadthalle Ahlen, Telefon 0 23 82 – 20 00 und bundesweit bei allen ADticket-Vorverkaufsstellen erhältlich.

„Kein Kind zurücklassen!“ – Ahlen stärkt Präventionsarbeit

Ein straffes Arbeitsprogramm legten im KeKiz-Auftaktgespräch fest: (untere Reihe v.l.) Dr. Christina Günther, Dr. Heinz-Jürgen Stolz (beide ISA), Dr. Alexander Berger. Obere Reihe v.l. Anna Baumeister, Ulla Woltering (beide Fachbereich Jugend und Soziales), Markus Gantefort (Fachbereich Stadtentwicklung und Bauen), Christoph Wessels (Fachbereich Schule), Markus Beckmann (Fachbereich Jugend und Soziales).

Ein straffes Arbeitsprogramm legten im KeKiz-Auftaktgespräch fest: (untere Reihe v.l.) Sandra Dezort, Dr. Heinz-Jürgen Stolz (beide ISA), Dr. Alexander Berger. Obere Reihe v.l. Anna Baumeister, Ulla Woltering (beide Fachbereich Jugend und Soziales), Markus Gantefort (Fachbereich Stadtentwicklung und Bauen), Christoph Wessels (Fachbereich Schule), Markus Beckmann (Fachbereich Jugend und Soziales).

Als eine von 22 Kommunen in Nordrhein-Westfalen gehört die Stadt Ahlen seit Jahresbeginn der Landesinitiative „Kein Kind zurücklassen!“ an. Die Initiative setzt auf eine Politik der Vorbeugung, die allen Kindern gleiche Chancen auf ein gutes Aufwachsen, auf Bildung und auf gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen soll. „Und das unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und vom Geldbeutel ihrer Eltern“, betont Ulla Woltering, Leiterin des städtischen Fachbereichs für Jugend, Soziales und Integration.
Die kurz „KeKiz“ genannte Initiative will die gesamte Entwicklung eines Kindes besser in den Blick nehmen und Familien bestmöglich und frühzeitig helfen. Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, aber auch Kitas, Schulen, Sportvereine, Jugendämter, Ärzte und die Polizei sollen dabei systematisch zusammenarbeiten. „Das fängt schon bei der Schwangerschaft an und geht bis zum Eintritt in das Berufsleben“, sieht Bürgermeister Dr. Alexander Berger eine perfekte Ergänzung zur Präventionskette, die der Rat der Stadt Ahlen im vergangenen Jahr als vorbeugendes Instrument der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenhilfe beschlossen hatte.
Ahlen erhält aus der Landesinitiative bis Ende 2018 eine jährliche Förderung in Höhe von 30.000 Euro für die Präventionsarbeit vor Ort. Mit den Mitteln ergänzt der zuständige Sozialfachbereich für die Projektdauer die Koordination der städtischen Präventionskette um eine halbe Stelle. Gemeinsam mit den anderen teilnehmenden Kommunen arbeiten die Städte und Gemeinden in einem Netzwerk zusammen. Hier tauschen sie sich über gelingende Ansätze in der Prävention aus.
In einem Auftaktgespräch legten jetzt die Stadtverwaltung und das vom Land beauftragte „Institut für soziale Arbeit (ISA)“ die kommenden Arbeitsschritte fest. Unter anderem ist für das Frühjahr ein kommunaler Planungsworkshop vorgesehen, in dem Verwaltungsspitze, freie Träger und weitere Akteure der Präventionsarbeit in Ahlen Ziele und Aufgabenverteilungen festlegen. Laut Dr. Heinz-Jürgen Stolz, Leiter der KeKiz-Landeskoordinierungsstelle, sei Ahlen für das Projekt bereits gut aufgestellt. So habe die BeSt-Konferenz in den zurückliegenden Jahren vielfältige Aktivitäten entfaltet, um soziale Verbesserungen und neue Perspektiven für Menschen im Ahlener Südosten zu erreichen. Jetzt gehe es in einem weiteren Schritt darum, die Übergänge zwischen den Institutionen zu erleichtern und die Vernetzung der Akteure weiter zu stärken. Unterstützungs- und Bildungsangebote sollen den Eltern künftig noch besser nahegebracht werden.

Hintergrund
Die Landesinitiative „Kein Kind zurücklassen!“ wurde zwischen 2012 und 2016 in einer Modellphase mit 18 Kommunen erfolgreich erprobt. Die Erfahrungen zeigen, dass Prävention wirkt und sich auch rechnet. Über die Landesgrenzen hinweg findet die Politik der Vorbeugung Beachtung. So gab es Delegationsbesuche aus den österreichischen Bundesländern Vorarlberg und Steiermark. Ebenso hat die Weltgesundheitsorganisation erst im November des vergangenen Jahres die Landesinitiative als gutes Praxisbeispiel in der Präventionsarbeit vorgestellt.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport ist im Rahmen von „Kein Kind zurücklassen! Für ganz Nordrhein-Westfalen“ für die operative Umsetzung zuständig. Auch die Bertelsmann Stiftung ist beim Thema kommunale Vorbeugung aktiv und stellt den Kommunen ihr Forschungswissen zur Verfügung. Die Kommunen werden wissenschaftlich durch das Institut für soziale Arbeit e. V. beraten.

Bildunterschrift

1LIVE Pop mit Mono! Die neue, interaktive Musikcomedy

Die Crew

Die Crew

1LIVE schickt Starproduzent Tony Mono auf die nächste, große Mission. Neue Show, neue Crew und viele Überraschungen. Denn das Publikum wird zum Star. Schon immer wusste Tony, wie man nette Songs „diese entscheidenden 90 Prozent besser macht“, so Mono. Und wieder einmal ist er dem Trend voraus. Mitsing-Konzert? Nein! Ein Tony Mono lässt sein Publikum nicht mit Heftchen in der Hand Refrainzeilen von Songs absingen, auf die unsere Eltern Discofox tanzen. Bei Tony wird gefeiert – seine Verbündeten sind die aktuellen Songs aus den Charts – beschleunigt durch seine einzigartigen Comedy-Einlagen. Tony ist sich seiner Verantwortung bewusst: „Vielen 1LIVE Hörern erfülle ich einen Lebenstraum. Einmal mit mir – und sei es nur für eine Nacht – Musik machen!“ Supportet wird er von seiner multibegabten Bühnenpartnerin Laura Hampbell und seinem Beatboxer Lino Beatbox, der klingt, als hätte er neben Schlagzeug und Drum-Computern auch jede Menge Instrumente und klingende Gegenstände verschluckt. Musikalisch bringt die Crew alles zusammen: Gitarrensound, Rap, Loopstation, Synthesizer, dazu benutzt sie Touchscreens von Handys und Tablets. Natürlich verzichtet Tony bei seinem dritten Bühnenprogramm nicht auf die beliebten, aus dem 1LIVE Programm bekannten, Song-Parodien und Comedy-Nummern. Dem Publikum bleibt somit nicht verwehrt, sich im Glanz des Meisters zu sonnen, während Mono menschlich wie musikalisch Unmögliches leistet: Raphits von Jay Z auf der Blockflöte, oder das garantiert inoffizielle Helene Fischer-Musical „Highway to Helene“. Es ist nicht leicht, die Absurdität des Showbiz noch zu übertreffen … Tony schafft‘s. 1LIVE Pop mit Mono! – Eine neuartige Mischung aus Mitmachkonzert und Comedy-Show. Was würde Tony selber sagen? „Alles wird schöner, wenn man es teilt. Erfolg, musikalisches Talent … und natürlich das Hotelbett nach der Show.“ Die Eintrittskarten sind zum Preis von € 24,00 im Vorverkauf der Stadthalle Ahlen, Telefon 0 23 82 – 20 00 und bundesweit bei allen ADticket-Vorverkaufsstellen erhältlich.

Stadt erwirtschaftet ein Plus von 3 Millionen Euro

Gute Nachrichten für die Stadt Ahlen haben Bürgermeister Dr. Alexander Berger (l.) und Stadtkämmerer Dirk Schlebes zu verkünden.

Gute Nachrichten für die Stadt Ahlen haben Bürgermeister Dr. Alexander Berger (l.) und Stadtkämmerer Dirk Schlebes zu verkünden.

Mit einem Überschuss in Höhe von rund drei Millionen Euro hat die Stadt Ahlen das Haushaltsjahr 2016 abgeschlossen. „Damit haben wir sogar unsere optimistischsten Annahmen deutlich übertroffen“, sagte Bürgermeister Dr. Alexander Berger, als er jetzt von Stadtkämmerer Dirk Schlebes die frohe Kunde erfuhr. Bei der Haushaltsverabschiedung im Dezember 2015 waren die Planungen der Stadt Ahlen noch von einem zu erwartenden Defizit in Höhe von 1,6 Millionen Euro ausgegangen. Den Verwaltungschef freut besonders, dass der Überschuss ohne zusätzliche Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger erreicht werden konnte. Zum ersten Mal seit Einführung der doppelten Buchführung für Kommunen vor zehn Jahren erzielt die Stadt wieder ein Plus im Jahresabschluss. Weitere Einzelheiten werden Bürgermeister und Kämmerer mit dem Finanzbericht für das vierte Quartal 2016 vorlegen, der im Finanz- und Personalausschuss am 13. Februar auf der Tagesordnung steht.
Für die positive Entwicklung führen Berger und Schlebes mehrere Gründe an. „Zum einen ist die hervorragende Verfassung unserer Unternehmen zu nennen, die über die Gewerbesteuer erheblichen Anteil an der Finanzierung unseres Gemeinwesens tragen“, sieht der Bürgermeister einen starken Wirtschaftsstandort Ahlen. Ein weiterer Aspekt sei „die Haushaltführung mit Augenmaß.“ Eine strenge Ausgabendisziplin habe er mit seinem Amtsantritt der Verwaltung verordnet. Profitiert habe die Stadt Ahlen auch von der frühen und weitsichtigen Entscheidung, zwei Landesnotunterkünfte für geflüchtete Menschen vorzuhalten. Ein Großteil des ansonsten auf die Stadt zugekommenen Aufwands für Integrationsleistungen und Unterkunft sei durch Land und Bund abgefedert worden.
Wohlbehagen löste auch eine zweite Nachricht aus, die in diesen Tagen im Rathaus eingegangen ist. Geschwind wie seit Jahren nicht mehr hat der Kreis Warendorf als Aufsichtsbehörde den Haushalt der Stadt Ahlen genehmigt. Mit Veröffentlichung der Haushaltssatzung im Amtsblatt vom Freitag ist die Zeit der vorläufigen Haushaltsführung schon nach gut einem Monat beendet. „Es ist schön, dass die Stadt so frühzeitig im Jahr ihr volle Handlungsfähigkeit erhält“, freut sich Stadtkämmerer Schlebes. So könnten nun etwa dringend notwendige Ausschreibungen erfolgen oder freiwillige Leistungen ausgezahlt werden, auf die Vereine und Initiativen angewiesen sind. 

Jetzt bewerben – 44.000 Euro stehen für Demokratieprojekte bereit

Ansprechpartner der Partnerschaft für Demokratie sind in Ahlen: (v.l.) Manfred Kehr, Maja Halfmeyer und Michael Engbers.

Ansprechpartner der Partnerschaft für Demokratie sind in Ahlen: (v.l.) Manfred Kehr, Maja Halfmeyer und Michael Engbers.

44.000 Euro hält in diesem Jahr der Aktions- und Initiativfonds der Partnerschaft für Demokratie Ahlen „Demokratie leben! Eine Idee vom Glück“ bereit. Förderanträge, die der Weiterentwicklung des demokratischen Gemeinwesens dienen, können ab sofort gestellt werden. Antragsberechtigt sind alle nicht staatlichen, gemeinnützigen Organisationen. „Einzelprojekte müssen sich auf die in Ahlen lebenden Menschen beziehen“, macht Michael Engbers auf den lokalen Bezug aufmerksam. Anträge nimmt der Projektkoordinator bis zum 24. Februar entgegen.
Ziel der Partnerschaft sei laut Engbers, vor Ort die Zusammenarbeit der Akteure gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit zu fördern. „Besonders sollen dabei demokratischen Werte wie Chancengleichheit, Gleichberechtigung, Solidarität und Gleichwertigkeit gelebt und gestärkt werden.“ Als Beispiele für förderfähige Einzelprojekte nennt er Workshops gegen Diskriminierung, interkulturelle Trainings, Diskussionsveranstaltung, Kunstprojekte zum Thema Demokratie und kulturverbindende Feste. Aber auch neue Ideen seien hochwillkommen.
Das Partnerschaftsprojekt für Demokratie hat seit wenigen Tagen personelle Verstärkung. Maja Halfmeyer ist seit dem 1. Februar neue Mitarbeiterin in der Fach- und Koordinierungsstelle. Gelegenheiten, Maja Halfmeyer kennen zu lernen, gibt es in der nächsten Zeit verschiedene. So trifft sich am Donnerstag, 9. Februar, um 16:30 Uhr im Sitzungssaal III des Rathauses ein Workshop, um weitere Projektideen zu entwickeln. Ein Höhepunkt des Projektjahres ist die 3. Ahlener Demokratiekonferenz. Am Freitag, 3. März, tagt sie ab 15 Uhr im Bürgerzentrum Schuhfabrik. Prominente Referentin ist Annelie Buntenbach vom DGB-Bundesvorstand.
Weitere Informationen, Beratungen, Anmeldungen und Antragsformulare gibt es bei der Fach- und Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie: Michael Engbers (engbersm@stadt.ahlen.de) und Maja Halfmeyer (halfmeyerm@stadt.ahlen.de) sind zu erreichen unter Tel. 02382 59765.
Die Partnerschaft für Demokratie Ahlen ist eine Kooperation der Stadt Ahlen, der AWO im Unterbezirk Hamm-Warendorf und des Bürgerzentrums Schuhfabrik. Sie wird gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

„Stahlwerk“. Fitnessstudio in der Städt. Sekundarschule Ahlen

Lehrer Daniel Ebbers (rechts) und Schüler der Fitness-AG

Lehrer Daniel Ebbers (rechts) und Schüler der Fitness-AG

„Stahlwerk“. Ein Türschild macht neugierig. Kurzhanteln, Crosstrainer, Ergometer und Laufbänder – zahlreiche Schüler, die in ihrer Pause an den Geräten arbeiten. Bereits ein kurzer Blick in diesen Raum der Städt. Sekundarschule Ahlen überrascht alle Besucher.
Schulleiter Ulrich Vornholt erkannte vor einiger Zeit: „Unsere Schüler brauchen einen körperlichen Ausgleich für die viele ‚Kopfarbeit’ im Unterricht.“  Mit seiner Idee wandte er sich an die Stadt Ahlen und Lehrer Daniel Ebbers, der sich mit dem Schulamt sofort an die Detailplanung für einen Fitnessraum machte. Nur kurze Zeit dauerte es, bis die Projektidee Wirklichkeit wurde.
„In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist!“ Daniel Ebbers lächelt. Er sieht jeden Tag, wie wichtig das Projekt für die Sekundarschüler ist. „Unsere Jugendlichen entwickeln ein Bewusstsein für ihren Körper und vor allem für ihre Gesundheit.“
Der Raum ist voller Schüler. Und das in der Mittagspause. „Das ist hier fast jeden Tag so“, bestätigt Daniel Ebbers. Eine Fitness-AG für die 9. Klassen vervollständigt das attraktive schulische Angebot. Die Musik motiviert die Schüler zusätzlich. Nico und Baran freuen sich auch über die technische Ausstattung. „Die Tablets mit Fitness-Apps können uns gut unterstützen.“ Auch Ulrich Vornholt ist überzeugt, „Dieser Raum ist technisch sehr gut ausgestattet. Ich freue mich sehr, dass wir bei der Stadt Ahlen auch an dieser Stelle eine kompetente Unterstützung erhalten haben.“

Neuer Baubetriebshof: Offener und transparenter Umgang mit Kostenentwicklung

Skizzen des neuen Baubetriebshofes, der auf dem Gelände des früheren Güterbahnhofes entstehen wird.

Skizzen des neuen Baubetriebshofes, der auf dem Gelände des früheren Güterbahnhofes entstehen wird.

Die Stadt Ahlen wird bei der Planung eines ihrer größten Investitionsvorhaben der letzten Jahrzehnte den Weg der seriösen Kostenermittlung nicht verlassen. Das hat Stadtbaurat und Andreas Mentz im Vorfeld der Betriebsausschusssitzung am 9. Februar unterstrichen, in der die Stadtverwaltung über die aktuelle Kostenentwicklung des Bauhofneubaus informieren wird. „Wir werden nicht loslegen und darauf hoffen, dass nichts schiefgeht“, sagte Mentz in einem Pressegespräch am Donnerstagvormittag. Dies sei der schlechtere Weg. Stattdessen wolle er „rechtzeitig gegenüber Bürgern, Betriebsausschuss und Rat transparent machen, was geht und was nicht geht.“
In einer Beratungsvorlage informiert die Leitung der Ahlener Umweltbetriebe über eine voraussichtliche Kostensteigerung um 1,6 Millionen Euro. In einer Entwurfsplanung die im Sommer vorgestellt worden war, beliefen sich die voraussichtlichen Kosten auf 16,65 Millionen Euro. In der jetzt bekanntgegebenen und nochmals detaillierteren Genehmigungsplanung gehen die Planer von einem Gesamtvolumen in Höhe von 18,3 Millionen Euro aus. „Das Projekt, so wie es benötigt wird, ist mit 16,65 Millionen nicht zu halten“, macht Andreas Mentz deutlich. Ziel sei es nach wie vor, so wirtschaftlich wie möglich zu planen und zu bauen. In manchen Gewerken seien gegenwärtig zweistellige Steigerungsraten zu verzeichnen.
Für Betriebsleiter Bernd Döding spiegelt sich die gute Baukonjunktur im Preis: „Da dürfen wir nicht davon ausgehen, dass der neue Bauhof davon ausgenommen ist“, blickt Döding nüchtern auf die zu erwartenden Angebote von Ingenieuren, Bauunternehmen und Handwerkern. Die von der Stadt beauftragten Planer seien aufgefordert worden, realistische und aktuelle Submissionsergebnisse bei allen Kostenprognosen zugrunde zu legen. „Wir wollen uns hinterher nicht den Vorwurf machen lassen, in Salamitaktik dem Stadtrat Informationen vorenthalten zu haben“, begründet Mentz die Benachrichtigung zum jetzigen Zeitpunkt.
Kostendämpfend schlägt die Stadt weitere Einsparmöglichkeiten vor. So entfallen beispielsweise Tore an den Hallen für die nicht wasserführenden Fahrzeuge. Definitiv keine Einschnitte gibt es hingegen bei der Abfallumschlaghalle. Andreas Mentz: „Sie unterliegt vollständig dem Bundesimmissionsschutzgesetz und ist eine Kernkomponente im betrieblichen Ablauf.“ So sei es auch selbstverständlich, dass die Halle mit einer Toranlage versehen wird. Auch der Wertstoffhof bleibe als „Bereich der Bürger“ von Standardeinbußen verschont. Durch die jetzt vorgenommene Kostenanpassung sei das Gesamtvorhaben nicht gefährdet. Die mögliche jährliche Mehrbelastung eines Musterhaushaltes mit vier Personen für die Bereiche Abfall, Straßenreinigung und Abwasser steige pro Jahr von 34 Euro auf 37 Euro.

Anti Rost: Reparatur und Gespräche Seniorenhilfe seit drei Jahren in Ahlen und Beckum aktiv

Seit drei Jahren sind handwerklich begabte Ehrenamtliche in Ahlen und Beckum aktiv. Sie werden von Sabine Holzkamp vom Caritasverband Ahlen unterstützt und begleitet.  Hinter dem ANTI-ROST Projekt verbirgt sich die Idee, Seniorinnen, Senioren und anderen hilfsbedürftigen Personen bei Kleinstreparaturen und Dienstleistungen in ihren eigenen vier Wänden zu unterstützen. Ältere Menschen sollten so lange wie möglich in der Lage sein, selbständig und unabhängig in vertrauter Umgebung zu bleiben. Es geht um kleine Reparaturen, die von älteren, alleinstehenden Menschen nicht durchgeführt werden können, sozusagen eine erweiterte Nachbarschaftshilfe. Wenn zum Beispiel der Wasserhahn tropft, eine Lampe aufgehängt, eine Glühlampe gewechselt, ein Regal aufgehängt oder befestigt, der Nachttisch erhöht, ein Stuhl geleimt, der Badewannenstöpsel ausgewechselt, Scharniere an den Schranktüren repariert, TV-, PC- oder Druckereinstellungen überprüft werden sollen – sind dies klassische Aufgaben, die ANTI-ROST schnell und unbürokratisch erledigt. Wer die Dienste von ANTI-ROST in Anspruch nehmen oder sich und seine Fähigkeiten einbringen möchte, erreicht den Hilfsdienst in der Geschäftsstelle in Freckenhorst unter der zentralen Telefonnummer 02584-203002. Ein Mitarbeiter von ANTI-ROST Kreis Warendorf nimmt den Anruf entgegen. Er notiert sich den Namen, die Adresse und die Telefonnummer. Bei Abwesenheit des Mitarbeiters kann der Anrufbeantworter besprochen werden. Ein kompetenter Helfer aus Ahlen oder Beckum wird dann zurückrufen, um einen Termin zu vereinbaren. Die Reparatur wird schnell und unkompliziert erledigt. Häufig nimmt das zwischenmenschliche Gespräch mit dem Kunden einen wesentlichen Bestandteil des Besuches ein. Informationen zu ANTI-ROST Kreis Warendorf auch unter www.anti-rost-kreis-warendorf.de

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