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„Special guest“: Dieter Falk bringt seinen Sohn Paul mit

(Quelle: Falk & Sons)

(Quelle: Falk & Sons)

Konzert am 7.4. in der Evangelischen Pauluskirche in Ahlen. Für Dieter Falk, einen der erfolgreichsten Pop-Produzenten Deutschlands und Komponisten des Pop-Oratoriums „Luther“ ist er eigentlich kein „Special guest“, denn zusammen mit ihm steht er als „Falk & Sons“ oft auf der Bühne. Aber für die Konzertbesucher am 7. April in der Pauluskirche in Ahlen (19.30 Uhr) ist es eine echte Überraschung, dass Sänger, Komponist und Schauspieler Paul Falk ebenfalls seine musikalische Visitenkarte in der Wersestadt abgeben wird.
„Das hat sich recht kurzfristig ergeben“, freut sich Pfarrer Markus Möhl von der Evangelischen Kirchengemeinde, der das Konzert organisiert hat, „und das ist wirklich ein Knaller, dass er mitkommt, denn Paul ist ein klasse Musiker“.
Der 20-Jährige ist bereits seit seinem achten Lebensjahr musikalisch aktiv. Von 2010 bis 2012 war er der Erzähler in dem Pop-Oratorium „Die 10 Gebote“ von Dieter Falk und Michael Kunze, zu dem er auch die Melodie eines Songs schrieb. Im Pop-Oratorium „Luther“, das derzeit durch Deutschland tourt und schon von über 100.000 Zuschauern gefeiert wurde, singt und spielt Paul Falk die Rolle von Kaiser Karl und komponierte zwei Lieder für die Großproduktion, die noch in Witten, Siegen, Wittenberg und Berlin zu sehen sein wird.
Auch schauspielerisch kann der Düsseldorfer schon auf eine beachtliche Karriere zurückschauen: In „Der kleine König Macius – Der Film“ (2007) lieh er seine Stimme der Hauptfigur und wurde in der Kategorie „Herausragende Nachwuchsleistung“ für den Deutschen Preis für Synchron 2008 nominiert. Daneben spielte Falk in verschiedenen Fernsehserien und -produktionen wie „Soko“, „Herzensbrecher – Vater von vier Söhnen“ und zuletzt im Köln-Tatort. In dem Psycho-Kinothriller „Kleine Morde“ aus dem Jahr 2012 war Falk an der Seite von Uwe Ochsenknecht und Ann-Kathrin Kramer zu sehen.
Als Familien-Band „Falk & Sons“ steht Paul seit einigen Jahren mit seinem Vater und seinem Bruder Max auf der Bühne. Über 120 TV-Auftritte und Konzerte im In- und Ausland sowie ein Album („Celebrate Bach“) hat das Trio vorzuweisen.
In Ahlen wird Dieter Falk Stücke aus seiner aktuellen CD „A tribute to Martin Luther“ live spielen, zusammen mit seinem Sohn musizieren und einen Blick hinter die Kulissen des Pop-Oratoriums „Luther“ geben. Paul Falk wird außerdem Songs aus seinem ersten Soloalbum singen, das erst im Frühjahr erscheint. „Die Ahlener Konzertbesucher werden also zu den Wenigen gehören, die diese Stücke schon vor der Veröffentlichung hören“, wirbt Pfarrer Möhl für den Auftritt von Vater und Sohn Falk, für den es unter der Telefonnummer (02382) 81350 oder im Gemeindebüro der Evangelischen Kirchengemeinde (Raiffeisenstraße 3, 59229 Ahlen) noch Karten zum Preis von 7 Euro (ermäßigt 5 Euro) gibt.

Koloniemarkt zieht um

Wegen drei aufeinander folgender Großveranstaltungen (Ahlener Woche, Silbermond-Konzert, Zirkus Charles Knie) wird der Koloniemarkt in den beiden kommenden Wochen vom Dr.-Paul-Rosenbaum-Platz auf den kleinen Parkplatz an der Ecke Rottmannstraße/Emanuel-v.-Ketteler-Straße verlegt. Am 11. April kehrt der Markt zurück an seinen gewohnten Standort.

Eintragung für das Volksbegehren „G9 jetzt!“

Stimmberechtigte Bürgerinnen und Bürger können sich am kommenden Sonntag, 26. März, im Rathaus der Stadt Ahlen (Westenmauer 10) in die Unterschriftsliste für das Volksbegehren „G9 jetzt!“ eintragen. Die Liste liegt von 10 bis 14 Uhr im Raum E 05 aus. Stimmberechtigt ist jeder, der am Eintragungsstichtag (7. Juni 2017) 18 Jahre alt und Deutscher im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes ist sowie bis zum 22. Mai 2017 in Nordrhein-Westfalen wohnt oder nach NRW umzieht.
Eintragen können sich Unterstützer des Volksbegehrens im Raum E 05 ebenso zu den allgemeinen Öffnungszeiten der Stadtverwaltung und donnerstags bis 18 Uhr. Am 30. April und 28. Mai ist das Büro an zwei weiteren Sonntagen zwischen 10 und 14 Uhr geöffnet. Weitere Auskünfte erteilt im Wahlamt der Stadt Ahlen Thomas Gramatke, Tel. 02382 59320 (E-Mail: volksbegehren@stadt.ahlen.de).

 

Ostersonntag in Dolberg Osterfeuer, Osterräderlauf und Höhenfeuerwerk

Ostersonntag, 16. April 2017 findet in Dolberg an der Twieluchtstraße wieder die traditionelle Osterveranstaltung mit Osterfeuer, Osterräderlauf und Höhenfeuerwerk statt. Diese Veranstaltung wird seit 1989 durchgeführt und findet jedes Jahr einen großen Zuspruch mit mehreren Tausend Besuchern aus einem großen Umfeld. Einlass ist um 18:00 Uhr. Um 19:00 Uhr wird das traditionelle Osterfeuer angezündet. Bei Anbruch der Dunkelheit (ca. 21:00 Uhr) beginnt der Osterräderlauf. 13 Räder rollen dann brennend vom Halberg herab. Zum Abschluss gibt es ein Höhenfeuerwerk. Mit Getränken und Gegrilltem wird auch für das leibliche Wohl gesorgt. An der Alleestraße werden von 17:00 Uhr bis 23:00 Uhr Parkplätze in Fahrtrichtung Beckum/Hamm eingerichtet. Die auswärtigen Besucher werden gebeten, diese anzufahren. Die Parkmöglichkeit wird um 23:00 Uhr wieder aufgehoben. Dann müssen die geparkten Fahrzeuge weggefahren sein. Im Dorfkern gibt es nur wenige Parkmöglichkeiten. Die Zufahrtstraßen zum Veranstaltungsort sind gesperrt. Zur Deckung der Kosten zahlen Erwachsene 2,50 € Eintritt. Für Kinder bis 18 Jahren ist der Eintritt frei. Ebenso ist das Parken kostenfrei. Die Veranstaltung wird vom Heimatverein Dolberg mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Dolberg durchgeführt. Sie laden zur Veranstaltung am Ostersonntag in Dolberg herzlich ein.

Debüt der Udo Lindenberg-Coverband „Panische Saiten“ + Bubasack-Hammer Deutschrock-Band

Panische Saiten

Panische Saiten

Im vergangenen Jahr gründete der Hammer Musiker Daniel Fikus die Band „Panische Saiten, um die Songs seines Idols Udo Lindenberg live auf die Bühne zu bringen. Es gibt kaum ein Stück des beliebten Deutsch-Rockers mit seiner berühmten Nuschelstimme, das Fikus nich kennt und insbesondere nicht singen kann. Auch wenn er seinem Idol nicht ganz zum Verwechseln ähnelt, mag man an der Bewegung oder der Stimme schon meinen, dass der Meister persönlich vor das Publikum tritt. Zum 70. Geburtstag von Udo Lindenberg verfasste Fikus seinen Song „Udonautische Gefahr“, gewann damit einen Songkontest und durfte Udo persönlich an seinem Geburtstag kennenlernen.
Durch das Bandprojekt „Panische Saiten“ hat sich nun ein langjähriger Traum erfüllt. Zusammen mit Musikern aus dem Raum Dortmund, Hamm und Kamen wird der Anspruch erhoben nicht nur gesanglich sondern auch musikalisch so nah und authentisch wie möglich an das Original heranzukommen. Mit dem Auftritt am 22.04.2017 wird die Band mit einem Großteil ihrer Show erstmals auf der großen Bühne zu erleben sein. Der panische Clan besteht aus Ana Ladisic (Keys und Percussion), Reiner Sudbrock (Gitarre), Jan Studenik (Gitarre), Salvatore Buencuore (Keys), Klaus Richert (Bass), Gunter Büttgen (Drums) und eben Daniel Fikus als „Udo“. „Endlich auch mal Deutsch-Rock bei Rock am Schacht“, so die einhellige Meinung der
Macher um Axel Ronig, Wolfgang Brand und Hermann Huerkamp von der Rock-Ini.
Mit der zweiten Band des Abends treten dann noch ein paar Urgesteine der Rockszene aus Hamm auf die Bühne. Anfang der 1980er Jahre gründeten fünf junge Menschen die Band Bubasack. Frontmann und Sänger Michael Wiehagen hatte gerade mit seinem Studium begonnen, die beiden Gitarristen Frank Westkämper und Martin Jäger, Bassist Andreas Tiggemann und Schlagzeuger Martin Neuschröer drückten noch die Schulbank. In ihrem Proberaum erfanden sie eine ganze Reihe wirklich hörenswerter, bluesrockiger Songs mit oft lyrischen, aber immer engagierten deutschen Texten. Doch obwohl die Band bei ihren Auftritten über Jahre frenetisch gefeiert wurde, kam es Mitte der 1980er Jahre zum Bruch. Erst Anfang 2015, fast dreißig Jahre nach ihrer Trennung, kehrte der unwiderstehliche Deutschrock-Dino zurück auf die Bühne. Nach einem umjubelten Comeback in der ausverkauften Werkstatthalle des Maximilianparks in Hamm legen die fünf Musiker nun weiter nach: Am Samstag, 22. April, spielt Bubasack ab etwa 21:30 Uhr in der Lohnhalle.
Der Eintritt ist wie immer frei.

Sonntag im Süden – Volles Haus beim „Mexi-Brunch“

vl.: Jupp Steffens, Thomas Iselt, Klaus Weinelt, Wolfgang Brand, Jennifer Weinelt

vl.: Jupp Steffens, Thomas Iselt, Klaus Weinelt, Wolfgang Brand, Jennifer Weinelt

Am Sonntagmorgen nahmen wieder viele Familien und auch ältere Bewohner aus dem Ahlener Süden an dem einzigartigen Angebot des „Mexi-Brunches“ im Mittrops-Hof teil. Ein sehr opulentes, vielfältiges Buffet mit vielen internationalen Köstlichkeiten in westfälischer Kulisse lockte die Besucher wieder in Scharen an und die Veranstaltungsgemeinschaft JuK-Haus, AWO und Stadtteilbüro zeigte sich sehr zufrieden. „Die Reihe wird nach wie vor gut angenommen und wir wollen die Angebote im Stadtteil auch gerade generationenübergreifend anbieten“, äußerten sich Urim Kodzadziku, Leiter des JuK-Hauses und Hermann Huerkamp vom Stadtteilbüro sehr zufrieden über den Zuspruch. Anne Kost-Ateser von der AWO Unterbezirk Hamm-Warendorf freute sich besonders über die gemischte Altersstruktur der Teilnehmer, jung und alt saßen an den Tischen und genossen das reichhaltige Buffet.
Bei dem ausgiebigem Brunch spielte die neuformierte Band Help groß auf. Die 5 gestandenen Musiker aus Ahlen und Hamm riefen bei ihrem 2. Auftritt die Hits der Beatles dem Publikum in Erinnerung, unplugged präsentiert traf der harmonische Gesang mit den einschlägigen Melodien den Nerv der Zuhörer. Imagine, Help, Michelle, We love you – die Liste war lang und wurde in 2 Sets äußerst ansprechend präsentiert. „Es ist sehr schön hier auf der Tenne, alle sitzen zusammen und auch die Musik gefällt mir gut,“ äußerte sich Elvira Markmeier,  die mit 86 Jahren die wohl älteste Besucherin des Sonntags-Brunches war und auf alle Fälle wieder kommen will.
Die nächsten Veranstaltungen finden im bewährten Rahmen am Sonntag, 09.04.2017 und am Sonntag, 21.05.2017 ab 11 Uhr statt. Die Termine können vorgemerkt werden, die Anmeldung läuft wieder über das JuK-Haus, auch tel. über 60146.

ASG-Bus fährt nach Korschenbroich

An diesem Samstag (11. März) ist der Handballdrittligist Ahlener SG wieder auswärts gefordert. Mit dem TV Korschenbroich treffen die Ahlener nicht nur auf ihren Tabellennachbarn, die Mannschaft von Sascha Bertow hat mit einem Sieg auch die Chance den Abstand zu den Abstiegsplätzen weiter zu vergrößern.
Die Ahlener SG setzt zu diesem Auswärtsspiel ihren kombinierten Mannschafts-Fanbus ein. Abfahrt ist am Samstag um 15:15 Uhr an der Friedrich-Ebert-Halle, der Fahrpreis beträgt fünf Euro.
Verbindliche Anmeldungen nimmt Karina Dornscheidt unter 0174-8898300 an. 

Gegen Orientierungslosigkeit – Die Woche der Brüderlichkeit beginnt in Ahlen

Präsentierten das diesjährige Programm der Woche der Brüderlichkeit: (v.l.) Andrea Kuhr (Realschule), Rainer Legant (Fritz-Winter-Gesamtschule), Christoph Wessels (Stadt Ahlen), Johanna Kottmann (VHS), Lars König (FBS), Werner Fischer (Museum im Goldschmiedehaus), Dr. Carsten Krüger (Kinderklinik), Dr. Alexander Berger.

Präsentierten das diesjährige Programm der Woche der Brüderlichkeit: (v.l.) Andrea Kuhr (Realschule), Rainer Legant (Fritz-Winter-Gesamtschule), Christoph Wessels (Stadt Ahlen), Johanna Kottmann (VHS), Lars König (FBS), Werner Fischer (Museum im Goldschmiedehaus), Dr. Carsten Krüger (Kinderklinik), Dr. Alexander Berger.

Zum 25. Male wird in diesem Jahr in Ahlen die Woche der Brüderlichkeit begangen. Die diesjährige bundesweite Woche steht unter dem Motto „Nun gehe hin und lerne“. Vorbereitet wurde die Veranstaltungsreihe durch das Forum Brüderlichkeit, in dem die Kirchen und die Familienbildungsstätte, die Stadt Ahlen mit der Volkshochschule, Schulen und das Museum im Goldschmiedehaus vertreten sind. Bei der Programmpräsentation kündigte Bürgermeister Dr. Alexander Berger eine Woche an, „die uns berühren wird.“ Das Motto formuliere laut Berger eine Botschaft, die die Gesellschaft vertragen könne. „Es ist immer richtig, aus Erfahrungen zu lernen und Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen.“ So starte die Woche mit einer „intensiven Veranstaltung“, die den Mord an Kindern in NS-Heilanstalten thematisiert.
Bis zum 17. März wird die in Zusammenarbeit mit dem St.-Franziskus-Hospital und der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) präsentierte Ausstellung „Im Gedenken der Kinder“ im Foyer des St.-Franziskus-Hospitals zu sehen sein. Der Leiter der Ahlener Kinderklinik, Dr. Carsten Krüger, betont die Notwendigkeit, an das dunkle Kapitel der Kinder-„Euthanasie“ in der NS-Zeit zu erinnern: „Wenn wir nicht wissen, woher wir kommen, sind wir nicht nur geschichtslos, sondern auch orientierungslos“, mahnt der Mediziner eine kritische Auseinandersetzung mit der Rolle an, die der eigene Berufsstand während des Nationalsozialismus spielte. Die Ausstellung wird flankiert durch Führungen für Schulen und Gruppen, sowie die Aufführung des Films „Nebel im August“ im CinemAhlen.
Die offizielle Eröffnungsveranstaltung der Woche der Brüderlichkeit findet statt am Sonntag, 5. März, um 17 Uhr im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus. Pfarrer Erhard Nierhaus stellt mit seinem Vortrag über „Martin Luther und die Juden“ eine Verbindung der Woche der Brüderlichkeit zum diesjährigen Luther-Jahr her. In weiterer Kooperation mit dem CinemAhlen wird neben „Nebel im August“ auch der Film „Ein Tag wie kein anderer“ – eine israelische Tragikomödie – mit daran anschließender Diskussion präsentiert.
Jörg Armbruster, vielfach ausgezeichneter Journalist und früherer Auslandskorrespondent der ARD, befasst sich in seinem Vortrag „Willkommen im gelobten Land?“ am 8. März in der Mayerschen Buchhandlung Sommer mit der Situation deutschstämmiger Juden in Israel. Ebenso konnte Liesel Michel-Binzer für weitere Zeitzeugengespräche in 2017 gewonnen werden. „Die Gespräche – gerade auch mit Schülerinnen und Schülern der weiterführenden Schulen – waren in den letzten Jahren derart beeindruckend und bereichernd, dass wir uns nun sehr freuen, sie auch dieses Jahr wieder in Ahlen begrüßen zu können“, freut sich FBS-Leiter Lars König auf die Überlebende des Holocaust.
Das komplette Programm der Woche der Brüderlichkeit ist nachzulesen auf der Internetseite der Stadt Ahlen unter www.ahlen.de.

Mädchen stärken ihre Selbstbestimmung! Projekt für Mädchen mit Fluchthintergrund an der Sekundarschule Ahlen

Sind mit dem Ergebnis des Projektes zufrieden (von links): Sandra Bothe (Kriminalprävention der Kreispolizeibehörde Warendorf), Daniel Born (Schulsozialarbeiter), Nicole Möllers und Bela Judith Bartels (Innosozial gGmbH)

Sind mit dem Ergebnis des Projektes zufrieden (von links): Sandra Bothe (Kriminalprävention der Kreispolizeibehörde Warendorf), Daniel Born (Schulsozialarbeiter), Nicole Möllers und Bela Judith Bartels (Innosozial gGmbH)

An der Sekundarschule Ahlen haben insgesamt 10 Mädchen mit Fluchtgeschichte an einem von Innosozial für die Zielgruppe konzipierten Mädchenprojekt  teilgenommen. Ziel des Projekts war es, die Mädchen in ihrer Selbstbestimmung zu stärken und mit ihnen präventiv gegen sexuelle Gewalt zu arbeiten. Nicole Möllers und Bela Bartels, beide Mitarbeiterinnen der Innosozial gGmbH, haben ihnen dazu als Grundlage die Werte der demokratischen Gesellschaft hier in Deutschland in leichter Sprache und Form erklärt. Dabei lag der Fokus auf der Gleichberechtigung von Mann und Frau. Mit Methoden der sexuellen Bildung wurden die Rechte der sexuellen Selbstbestimmung erarbeitet und somit den Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, sich mit ihrer eigenen Rolle und ihrer Identifikation als Mädchen auseinander zu setzen.
Kriminaloberkommissarin Sandra Bothe von der Kriminalprävention der Kreispolizeibehörde Warendorf erklärte die unterschiedlichen Aufgaben der Polizei. Ferner wurden verschiedene Formen der Gewalt besprochen. Diese fangen bereits bei Bemerkungen über das Aussehen an, „Anbaggern“, „Spannen“ bis hin zu unerwünschten, scheinbar zufällige Berührungen. Wo finde ich Hilfe, wo sind bei uns im Kreis Hilfsstellen rundeten den Part der Polizei ab.
Für die Mädchen war es leichter in diesem geschützten Rahmen Fragen zu stellen. Informationsmaterial in ihrer Muttersprache rundete das Angebot ab.

Das Fazit der Mädchen ist: „Es war ein schönes Projekt, wir haben viel gelernt!“ Auch Nicole Möllers und Bela Bartels ziehen mit der Integrationsfachkraft Kristin Heinrichs und dem Schulsozialarbeiter Daniel Born eine positive Bilanz der fünf-teiligen Projektreihe.

Senioren bitten zum Tanz

Neu im Seniorenprogramm der Stadt Ahlen ist das dreimal jährlich stattfindende Tanz-Café im Taubenheim an der Sachsenstraße. „Damit erfüllen wir einen häufig an uns herangetragenen Wunsch“, sagt Cristina Loi, die in der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ das Programm koordiniert. Ob Walzer, Tango oder Disco-Fox: Bei Kaffee und Kuchen genießen die Gäste einen ganz besonderen Nachmittag mit viel Bewegung und freundlichen Menschen. Zum ersten Mal wird am Sonntag, 12. März, zum Tanz aufgefordert. Zwischen 15 und 18 Uhr wird das Vereinsheim zum Tanzsalon. Einlass ist bereits um 14:45 Uhr. Letzte Eintrittskarten gibt es für 8 Euro pro Person noch bis Montag, 6. März, im Vorverkauf im Bürgerservice des Rathauses.
Alle Seniorinnen und Senioren, die in gemütlicher Runde das Tanz-Bein schwingen wollen, haben dazu auch am 7. Mai und 22. Oktober die Gelegenheit. Weitere Informationen erteilt in der Leitstelle Älter werden in Ahlen Anne Althaus unter Tel. 02382 59743 (althausa@stadt.ahlen.de).

 

 

Entspannte Lage auf dem Arbeitsmarkt

Im Februar waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster 18.330 Menschen arbeitslos gemeldet, 175 weniger als im Februar des Vorjahres. Auch die Arbeitslosenquote verbesserte sich im Vorjahresvergleich von 5,9 Prozent auf aktuell 5,8. Verglichen mit dem Vormonat ist die Arbeitslosigkeit ebenfalls deutlich gesunken. Im Februar waren 199 Männer und Frauen weniger arbeitslos als im Januar. Die Arbeitslosenquote veränderte sich gegenüber dem Vormonat jedoch nicht.
Die Zahl der neu gemeldeten offenen Stellen lag im Februar bei 1.445. Gegenüber dem Vormonat waren das 387 Stellenangebote oder 36,6 Prozent mehr. Insgesamt standen den Arbeitslosen und Arbeitsuchenden im Bezirk der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster 4.654 Arbeitsangebote zur Verfügung, 704 mehr als im Jahr zuvor.
 
Der Arbeitsmarkt in Münster – Arbeitskräftenachfrage zieht erneut an
Der Agentur für Arbeit in Münster wurden im Februar 689 neue freie Stellen gemeldet, das sind 25,5 Prozent oder 140 mehr als im Februar des vergangenen Jahres. Auch gegenüber dem Vormonat stieg die Fachkräftenachfrage. Die Unternehmen und Verwaltungen meldeten 43 Arbeitsstellen mehr als noch im Januar. „Die hohe Einstellungsbereitschaft ist für die Jahreszeit untypisch. In der Regel führen winterliche Temperaturen dazu, dass Personal entlassen werden muss. Bislang konnte aber häufig auch in witterungsabhängigen Branchen weitergearbeitet werden“, nennt Joachim-Fahnemann, Leiter der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster einen Grund für die Entwicklung. „Darüber hinaus sorgen die gute konjunkturelle Lage und die Konsumbereitschaft der Verbraucher für eine steigende Arbeitskräftenachfrage“, so der Experte. Stellenzugänge verzeichnete die Arbeitsagentur in Münster daher besonders im Einzel- und im Großhandel. Im Februar verzeichnete die Agentur für Arbeit in Münster 125 neue freie Arbeitsstellen in Handelsberufen. Gute Chancen hatten Bewerber außerdem im Bereich Erziehung und Unterricht. 45 neue freie Stellen meldeten Kindergärten, Schulen und Bildungsträger im Februar. Weiterhin auf hohem Niveau liegt der Bestand an Stellenangeboten, die Arbeitsuchenden zur Verfügung stehen. Insgesamt 2.340 Stellenangebote zählt die Arbeitsagentur für Münster, das sind 138 oder 6,3 Prozent mehr als im Februar des vergangenen Jahres.
 
Die Zahl der Arbeitslosen sank im Februar in Münster spürbar. Die Agentur für Arbeit verzeichnete im aktuellen Monat 9.259 Arbeitslose, 102 weniger als im Januar. Auch im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich die Arbeitslosigkeit. 144 Männer und Frauen waren im Februar weniger  arbeitslos gemeldet als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote sank gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent. Leicht angestiegen ist die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Waren im Januar noch 805 unter 25-Jährige arbeitslos gemeldet, stieg ihre Zahl im Februar um 14 auf 819. Dies sei eine für den Zeitraum typische Entwicklung, so Fahnemann: „Viele junge Menschen haben gerade ihre zweieinhalb- und dreieinhalbjährige Berufsausbildung beendet und sind auf der Suche nach einer Anschlussbeschäftigung. Wir gehen davon aus, dass die meisten schnell wieder in Arbeit kommen. Schließlich sind sie gut ausgebildet und die Fachkräftenachfrage ist anhaltend hoch“.
 
Der Arbeitsmarkt im Kreis Warendorf – Unternehmen stellen vermehrt ein
Die Zahl der Arbeitslosen im Kreis Warendorf sank im Februar und lag zuletzt bei 9.072, das sind 97 weniger als im Januar und 31 weniger als im Februar vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote sank sowohl gegenüber dem Vormonat als auch dem Vorjahr um 0,1 Prozentpunkte auf 5,9 Prozent. Saisontypisch stieg im Kreisgebiet die Jugendarbeitslosigkeit leicht an. „Betroffen sind in der Regel junge Menschen, die ihre zwei- oder dreieinhalbjährige Ausbildung abschließen und nicht nahtlos weiterbeschäftigt werden“, erklärt Joachim Fahnemann, Leiter der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster. So waren im Februar 1.034 Jugendliche und junge Erwachsene arbeitslos gemeldet, 11 mehr als im Januar. „Die Arbeitskräftenachfrage im Kreis ist aber weiterhin sehr hoch. Gut ausgebildete Nachwuchskräfte werden daher unserer Erfahrung nach schnell eine neue Beschäftigung finden“, so Fahnemann.
 
So verzeichnete die Agentur für Arbeit im Februar im Kreis Warendorf deutlich mehr neue offene Stellen. 790 neue freie Arbeitsstellen meldeten die Betriebe und  Verwaltungen, 224 oder 39,6 Prozent mehr als im Januar. Auch gegenüber dem Vorjahr stieg die Einstellungsbereitschaft der Arbeitgeber. 218 Arbeitsstellen mehr meldeten sie im Vergleich zu Februar 2016. „Die Zahlen sind sehr erfreulich. Viele Betriebe suchen aufgrund stabiler konjunktureller Entwicklungen und einer soliden Auftragslage verstärkt Arbeitskräfte“, berichtet Fahnemann. „Außerdem hatten wir bislang nur kurze Zeiträume mit schlechter Witterung. In vielen Betrieben und Branchen, die stark vom Wetter abhängig sind, konnte weitergearbeitet und auf Entlassungen verzichtet werden“. So verzeichnete die Agentur für Arbeit im Februar 26 neue freie Stellen im Baugewerbe. Besonders gesucht waren auch Arbeitskräfte im verarbeitenden Gewerbe. 51 neue freie Stellen meldeten die Arbeitgeber in diesem Bereich im Kreis Warendorf. Gesucht wurden hier vor allem Fachkräfte im Metall- und Maschinenbau. Auch im Einzelhandel und im Gesundheits- und Sozialwesen wurde verstärkt Personal gesucht. Insgesamt standen den Vermittlungsfachkräften der Agentur für Arbeit im Kreis Warendorf im Februar 2.314 Stellenangebote zur Verfügung. Das waren 566 oder 32,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.
 
Der Arbeitsmarkt im Münsterland
Im Februar ist die Arbeitslosigkeit im Münsterland deutlich zurückgegangen. Mit 42.526 arbeitslos gemeldeten Personen waren es 385 weniger als noch im Januar (42.911). Die Arbeitslosenquote blieb, wie im Vormonat, bei 4,8 Prozent und damit auch unverändert gegenüber dem Wert aus Februar 2016.
 
Am größten fiel der Rückgang der Arbeitslosigkeit im Februar im Bezirk der Arbeitsagentur Ahlen-Münster aus. Hier wurden 18.330 Arbeitslose gezählt, 199 weniger als im Januar. Auch in den anderen beiden Agenturbezirken sank die Zahl der Arbeitslosen. So verzeichnete die Arbeitsagentur Rheine gegenüber dem Vormonat einen Rückgang um 50, die Arbeitsagentur Coesfeld um 136 Arbeitslose. Die Arbeitslosenquoten blieben in Coesfeld (3,7 Prozent) und Rheine (4,9 Prozent) sowohl im Vergleich zum Vormonat als auch zum Vorjahreswert unverändert. Im Bereich der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster blieb die Quote gegenüber dem Vormonat gleich und ging gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,1 Prozentpunkte zurück (5,8 Prozent).
 
Deutlich zugelegt hat die Nachfrage der Arbeitgeber und Unternehmer im Münsterland nach Personal. Sie meldeten den Arbeitsagenturen im Februar 3.924 Stellen zur Besetzung. Das sind 1.113 mehr als im Januar. Insgesamt standen münsterlandweit damit 11.293 offene Stellen für Arbeitsplatzsuchende zur Verfügung.

VHS-Info: Ferienkurs Tastschreiben am PC

Auch in diesem Jahr bietet die VHS Ahlen in den Osterferien einen Intensivkurs „Tastschreiben am PC“ für Schülerinnen und Schüler ab 10 Jahren sowie Erwachsene in Ahlen an. Der Kurs findet in der zweiten Ferienwoche von Dienstag, dem 18.4., bis Freitag, dem 21.4., jeweils von 10 bis 13 Uhr, im Alten Rathaus am Markt statt.
An diesen Tagen können motivierte Jugendliche, aber natürlich auch interessierte Erwachsene, hier in kompakter Form die schreibtechnischen Grundlagen erlernen, die heutzutage in Schule und Beruf vorausgesetzt werden. Die Übungen und das Lerntempo werden so differenziert, dass sie ungeübten Teilnehmern/innen gerecht werden. Für jeden Teilnehmer steht ein PC zum Training zur Verfügung. Die nötigen Arbeitsmaterialien erhalten die Teilnehmer/innen im Kurs. Anmeldung und Auskunft in der VHS Ahlen, Tel. 02382-59436, per E-Mail an vhs@stadt.ahlen.de oder im Internet unter www.vhs-ahlen.de

Für jeden Bauwunsch ein Angebot vorhanden

In die richtige Richtung weist das Wohnbauflächenzielkonzept der Stadt Ahlen. Eine Zwischenbilanz mit Ausblick zogen Dr. Alexander Berger, Andreas Mentz und Markus Gantefort.

In die richtige Richtung weist das Wohnbauflächenzielkonzept der Stadt Ahlen. Eine Zwischenbilanz mit Ausblick zogen Dr. Alexander Berger, Andreas Mentz und Markus Gantefort.

Die Stadt Ahlen bleibt ein attraktiver Ort zum Arbeiten, Wohnen und Leben. Die Einwohnerzahl ist im letzten Jahr erstmals wieder über die Schwelle von 54.000 Menschen gestiegen. Mitgehalten hat mit diesem positiven Trend die Entwicklung auf dem Wohnungsbaumarkt. Das haben Bürgermeister Dr. Alexander Berger, Stadtbaurat Andreas Mentz und Markus Gantefort, Fachbereichsleiter für Stadtentwicklung und Bauen, in einem Pressegespräch erklärt. „In den letzten drei Jahren sind in Ahlen 212 Wohneinheiten neu entstanden“, sagte der Verwaltungschef, als er jetzt den Sachstand des Wohnbauflächenzielkonzeptes der Öffentlichkeit vorstellte, welches der Rat der Stadt Ahlen im Dezember 2015 beschlossen hatte. Bis Ende 2018 sei nach jetzigem Stand mit mindestens 79 weiteren Wohneinheiten zu rechnen. „Es kann nicht behauptet werden, in Ahlen tue sich nichts auf dem Wohnungsbaumarkt“, hielt Berger fest.
Die Aussichten für Bauwillige seien nach Überzeugung von Andreas Mentz generell besser geworden. „Das hängt auch damit zusammen, dass wir das Baulückenkataster ertüchtigt und auf aussagefähigen Stand gebracht haben“, erläuterte der Technische Beigeordnete. Es gelte, für jeden Bauwunsch ein Angebot im Stadtgebiet zu haben. Zu vermeiden seien jedoch Baugebiete, die angefangen würden und nicht fertiggestellt werden. Mentz stellte fest, dass „keiner über lange Jahre an einer Baustraße wohnen möchte.“ Sinn ergebe es hingegen, Baugebiete so zu planen, dass sie in einem Zuge bebaut werden könnten. Das Zielkonzept liefere dazu Werkzeuge, um die Entwicklung in städtebaulich sinnvoller Weise zu steuern. Aktuell ergeben sich im Stadtgebiet für Bauwillige Perspektiven in den Baugebieten Alte Gärtnerei Lodenkemper (20 Wohneinheiten in  Planung), Dahlweg (7), Handkamp (25), Jahnwiese (12) sowie Kleine Pferdewiese an der Robert-Koch-Straße Ecke Richard-Wagner-Straße (15). Markus Gantefort macht darauf aufmerksam, dass es sich bei diesen Vorhaben „überwiegend um die Umnutzung früherer Nutzflächen innerhalb von Wohngebietslagen handelt.“ So entstünden nicht nur neue Wohnflächen, auch ungenutzte Flächen würden im selben Zuge verschwinden.
In Vorhelm weist das Baugebiet Dornbreede noch zwei Grundstücke zum Verkauf auf. In Überplanung befindet sich die Fläche Gartenstraße/Schulstraße, auf der sich ein Geschosswohnungsbau für insgesamt 16 Wohneinheiten umsetzen lässt. Im Ortsteil Dolberg sind im Baugebiet Lange Wand bis auf ein einziges nahezu alle Grundstücke veräußert worden. Es habe sich laut Andreas Mentz gezeigt, dass die Vorgehensweise des Wohnbauflächenzielkonzeptes, zunächst dieses Baugebiet vollständig zu entwickeln, „der zielführende Weg war.“ Im Ortskern ließen sich nach Gesprächen mit den Eigentümern überschlägig 38 Wohneinheiten in Form von Einfamilienhäusern und Geschosswohnungsbauten realisieren. Die vollständige Übersicht aller in Bau befindlichen sowie geplanten Wohnbauflächen ist nachzulesen auf der Internetseite der Stadt Ahlen unter www.ahlen.de.
Berger und Mentz räumten übereinstimmend ein, dass wie auch in anderen Städten in Ahlen in den letzten Jahren zu wenig auf dem Gebiet des öffentlich geförderten Wohnungsbaus geschehen sei. Fast alle Wohnungen seien mittlerweile aus der Bindung herausgefallen. Mit der LEG und Vivawest seien in Ahlen aber starke Akteure auf dem Markt für preiswerten Wohnraum vorhanden. Neu entstehen am Stockpiper 24 öffentlich geförderte Wohnungen, weitere kommen hinzu an der Gemmericher Straße auf dem Grundstück des Ludgerizentrums. Der Stadtbaurat sieht die Stadt in der Pflicht: „Wenn der Markt es aus wirtschaftlichen Gründen nicht richtet, dann denken wir noch intensiver darüber nach, dass die Stadt diese Aufgabe darstellen muss.“ Der vom Bürgermeister vor einem Jahr einberufene „runde Tisch“ zum Sozialwohnungsbau bleibe weiterhin in Verbindung.

Demokratie und soziale Gerechtigkeit – Leitthema auf der Demokratiekonferenz am 3. März

Der Musiker Manfred Kehr rundet die Demokratiekonferenz musikalisch ab.

Der Musiker Manfred Kehr rundet die Demokratiekonferenz musikalisch ab.

Nach aktuellen Eurostat-Zahlen sind 5,7 Millionen ältere Menschen in Deutschland von Armut oder Ausgrenzung bedroht. Um Armut zu vermeiden, muss das Rentenniveau dringend stabilisiert und erhöht werden“, lautet eine der zentralen Thesen Annelie Buntenbachs. Das DGB-Bundesvorstandsmitglied ist prominenter Gast auf der Demokratiekonferenz am 3. März im Bürgerzentrum Schuhfabrik um 15 Uhr. Im Mittelpunkt steht das Thema „Demokratie und soziale Gerechtigkeit“, Veranstalterin ist die Ahlener Partnerschaft für Demokratie „Demokratie leben! Eine Idee vom Glück.“
 „Die Konferenz soll im Wesentlichen von den Teilnehmenden und ihren Diskussionsbeiträgen gestaltet werden“, erklärt Michael Engbers, Koordinator des Projektes. „Ich bin sicher, dass wir mit der Impulsgeberin die richtige Wahl getroffen haben.“ Buntenbach wird sich zu Beginn der Konferenz in das Gästebuch der Stadt Ahlen eintragen. Die lokale Perspektive nimmt Fachbereichsleiterin Ulla Woltering ein. „Beide sollen sich in einem kurzen Beitrag zu ihrer Sicht auf das Themenfeld ‚soziale Gerechtigkeit und Demokratie‘ äußern.“
Einen besonderen Beitrag leistet der Musiker Manfred Kehr. „Kehr verrät noch nicht, was er vorhat“, weiß Engbers. „Doch auf seine musikalische Wortmeldung darf man gespannt sein.“ Außerdem freuen sich die Projektverantwortlichen auf die Moderatorin Jenny Heimann, Buchautorin und Moderatorin bei Radio WAF. Eingeladen sind alle Interessierten. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Organisatoren bitten um eine Anmeldung, die entgegengenommen wird von Michael Engbers und Maja Halfmeyer, Tel. 02382 59765 (E-Mail: engbersm@stadt.ahlen.de oder halfmeyerm@stadt.ahlen.de)

Ablauf

15:00 Uhr: Start der Veranstaltung, Musikalischer Einstieg durch Manfred Kehr, Beiträge von Annelie Buntenbach (DGB-Bundesvorstand) und Ursula Woltering (Stadt Ahlen)

16:30 Uhr: Zweiter Teil der Veranstaltung, Musikalischer Beitrag durch Manfred Kehr, Diskussion mit den Podiumsrednerinnen und dem Publikum

18:00 Uhr: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich zum Austausch bei leckeren Snacks eingeladen.

Eine große Chance für Jugendliche und Betriebe – 5. Ahlener Ausbildungsmesse am 4. März

Rund 1000 junge Leute werden erwartet zur 5. Ausbildungsmesse im Autohaus Ostendorf

Rund 1000 junge Leute werden erwartet zur 5. Ausbildungsmesse im Autohaus Ostendorf

Die Ahlener Ausbildungsmesse bietet bei ihrer fünften Ausgabe erneut eine große Chance für Jugendliche und Betriebe. Darauf weist der Geschäftsführer der Arbeitsagentur Ahlen-Münster, Joachim Fahnemann, hin. Im Autohaus Ostendorf werden am Samstag, 4. März, erneut rund eintausend junge Menschen erwartet, die sich über Berufsausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten informieren möchten. Etwa 60 Aussteller aus allen Branchen stehen zwischen 10 und 14 Uhr den künftigen Berufsstartern für Auskünfte und Beratungsgespräche zur Verfügung. Schwerpunkt in diesem Jahr sind die Metall- und Elektroberufe. Im Infotruck des Verbandes Münsterländischer Metallindustrieller gibt es nicht nur Wissenswertes in der Theorie. An unterschiedlichen Arbeitsplätzen können auch handwerkliche Erfahrungen gesammelt und die Faszination Technik erlebt werden.
Als ihre große Stärke sehen die Veranstalter der Ahlener Ausbildungsmesse die praktische Ausrichtung des Angebots. „Was heißt es, in bestimmte Bereiche zu gehen, darauf gibt die Messe Antworten“, sind WFG-Geschäftsführer Jörg Hakenesch vor allem die Möglichkeiten zur Berufsorientierung wichtig. Die Jugendlichen könnten sich auf Augenhöhe begegnen und austauschen. So berichten junge Auszubildende aus den Betrieben über den Alltag an Werkbank und Schreibtisch. Workshops und Vorträge runden das Veranstaltungsprogramm ab. Aber auch für die Betriebe ist die Messe Gelegenheit, sich einem großen Publikum zu zeigen. Die Zukunft am Arbeitsmarkt gehöre nämlich den Jugendlichen, ist Fahnemann sich sicher: „Bei der ersten Ausbildungsmesse konnten die Unternehmen aus dem Angebot an Bewerbern noch aussuchen. Dieses Verhältnis hat sich umgekehrt.“
Wie sehr sich die Teilnahme für Betriebe lohnt, macht Bürgermeister Dr. Alexander Berger deutlich. „Auch wir konnten schon gute Auszubildende hier rekrutieren.“ Die Messe wirke nachhaltig mit ihrem auf Praxis zugeschnittenen Konzept, um das andere Städte in der Region Ahlen sehr wohl beneideten. Die Besucher kämen aus Eigeninitiative, ohne Druck aus der Schule. Für das Autohaus Ostendorf, das selbst 60 Auszubildende gegenwärtig beschäftigt, ist dieser praktische Ansatz Veranlassung, das Konzept weiter zu festigen und zu stärken, sagt Ausbildungsleiter Christian Müller. In der Werkstatthalle werden junge Frauen und Männer beispielsweise Gelegenheit haben, bisher nie möglich gewesene Dinge auszuprobieren. „Dadurch können sie einfach mal erleben, wie schwer so ein Rad überhaupt ist.“ Ostendorf sei von dem Messekonzept aus guter Erfahrung „komplett überzeugt.“ Neben Unternehmen und Behörden werden auch Berufskollegs und das Hochschul-Kompetenzzentrum über persönliche Karrierechancen Auskünfte geben.

Herzhaftes Frühstück zum Start in das Wochenende

Gemütlich machen es sich die Seniorinnen und Senioren beim Samstagsfrühstück

Gemütlich machen es sich die Seniorinnen und Senioren beim Samstagsfrühstück

Am Samstag, 4. März, laden das Projekt „Altengerechte Quartiersentwicklung Ahlen-Nord“ und der AWO Ortsverein Ahlen alle Stadtteilbewohner zum Samstagsbrunch ein. Zwischen 9 und 11 Uhr wird in der AWO-Seniorenbegegnungsstätte, Freiheit 1, zum Selbstkostenpreis von 4,50 Euro ein umfangreiches Frühstücksbuffet aufgetischt. Der Duft nach frischem Rührei und Bacon rundet das Frühstück in gemütlicher Atmosphäre ab. „In geselliger Runde schmeckt es doch doppelt so gut“, muntert Helena Hahn, Koordinatorin des Projektes, dazu auf, sich auf den Weg zu machen. Anmeldungen bitte baldmöglichst bei der AWO-Begegnungsstätte unter 02382 5470647 (dienstags und donnerstags 14 bis 17 Uhr, mittwochs 10 bis 12 Uhr). Weitere Auskünfte gibt Hilde Mersmann vom SINN-Netzwerk unter 02382 853962 (E-Mail: hilde.mersmann@gmail.com).

 

Biber an der Lippe

Biberbeauftragte zu Gast bei Ahlener Kanuten bei Ökoschulung. Am Samstag, 18.02.2017, fand im Bootshaus des Kanu Verein Ahlen e.V. die Ökoschulung für Kanuwandersportler statt. In diesen Schulungen werden die Kanuten fit gemacht, ihren Natursport ökologisch und umweltbewusst auszuüben. Zudem ist diese Schulung mittlerweile Bestandteil der Bedingungen zur Erlangung des Wanderfahrerabzeichens.
Nach der Begrüßung durch den Wanderwart des Kanu Verein Ahlen e.V., Andreas Vehling, hielt zunächst der 1. Vorsitzende des Bezirk 1 „Obere Lippe“, Reinhard Niggemann,  einen Vortrag über umweltbewusstes und umweltgerechtes paddeln. Im Anschluss daran begrüßten die Teilnehmer die Gastreferentin Jessica Diekmann aus Hamm.  Diese ist seit einigen Wochen die Biberbeauftragte der Stadt Hamm. Zunächst hielt sie ein Referat über das Life-Projekt, an dem sie über Jahre beteiligt war. Sehenswert war der von ihr mitgebrachte Film über den Zustand der Lippe vor und nach der Renaturierung, des Weiteren einen Überblick über die möglichen weiteren Entwicklungen im Gebiet des Life-Projektes, welches jetzt der Natur überlassen werde. Danach folgte ein Beitrag über Biber und dessen direkten Verwandten, dem Nutria (Sumpfbiber).
Nach einer Pause machten sich die Kanuwandersportler einschließlich Frau Diekmann bereit zum praktischen Teil dieser Schulung. Bei der Kanutour auf der Lippe von Dolberg nach Werries konnte erlerntes umgesetzt werden. Biber wurden leider keine gesichtet, da diese dämmerungsaktiv sind, dafür aber genügend Beweise für seine Anwesenheit in diesem Gebiet (Verbiss-Spuren). Jedoch wurden viele Nutria (Sumpfbiber, direkter Verwandter des Biber) an Land und im Wasser gesichtet. Ein Beweis, dass sich auch diese hier sehr stark vermehren.
Nach der Abschlussbesprechung auf dem Gelände des Kanu Verein Werries e.V. wurden die Teilnehmer ins Restwochenende entlassen. Reinhard Niggemann bedankte sich besonders bei den Vertretern des Kanu Verein Ahlen für die Unterstützung und bei Frau Diekmann mit einem kleinen Buchpräsent.

Ahlensia Helau!

Das Team von ahlen.biz und IKM design wünscht allen eine bunte Karnevalszeit.

Zeitplan für Marktplatzumbau steht

Planskizze des künftigen Markplatzes

Planskizze des künftigen Markplatzes

Die barrierefreie Umgestaltung des Marktplatzes wird von allen Beteiligten in hohem Maße Durchhaltevermögen und Geduld abverlangen. Das sagte Stadtbaurat Andreas Mentz am Montagabend im Alten Ratssaal, als er gemeinsam mit Vertretern seiner Fachverwaltung und der Stadtwerke zehn Anliegern und einem Vertreter der Marktbeschicker die Zeitschiene vorstellte, in der das „Projekt Marktplatz“ angegangen wird. Aus dem konstruktiv geführten Gespräch nahmen die städtischen Planer Anregungen der Anlieger mit, wie die Bauphase für Anwohner und Geschäftsinhaber so erträglich wie möglich gestaltet werden kann. Sorgen bereitete manchen Marktplatzanrainern die Aussicht, dass ihre Läden nicht mehr von der Kundschaft angesteuert werden. Ein spezielles Leitsystem und eine „Baustellenzeitung“ sollen die Kundenströme auch während der Erd- und Oberflächenarbeiten auf den Marktplatz lenken. Der Dialog mit den Anliegern werde laufend fortgesetzt, so Mentz: „Weitere Ideen, die den Marktplatz auch während der Bauphase zu einem besonders interessanten Ort machen sollen, der immer einen Besuch wert ist, wollen wir in den nächsten Monaten gemeinsam entwickeln.“

Schon nach dem Stadtfest im Juli beginnen erste Arbeiten zur Erneuerung der Kanäle. Direkt im Anschluss werden die Versorgungsleitungen der Stadtwerke Ahlen erneuert. Eingeschlossen ist auch eine archäologische Untersuchung des Untergrunds, um gegebenenfalls vorhandene Relikte auf früherer Siedlungszeit zu erfassen und für die Nachwelt zu dokumentieren. „Bis zum Adventsmarkt im Dezember werden diese Arbeiten abgeschlossen sein“, nimmt der Stadtbaurat die Sorge, dass in diesem Jahr das vorweihnachtliche Marktgeschehen dem Umbau zum Opfer fallen könnte. Die Oberfläche werde dazu provisorisch wiederhergestellt. Auch für die in den Sommerferien Daheimbleibenden hat Andreas Mentz gute Nachrichten. Die Baustellenlogistik werde Rücksicht nehmen auf die sommerliche Trallacity-Reihe. Konzerte und Kleinkunst werden von Ende Juli bis Mitte August wie gewohnt auf dem Marktplatz stattfinden.
In die Vollen geht der Marktplatzumbau, sobald die letzten Hütten vom Adventsmarkt abgeräumt sind und auch das Silvester-Festzelt abgebaut ist. „Wenn es das Wetter zulässt, fällt zu Beginn des kommenden Jahres der Startschuss für die neue Pflasterung“, kündigt Mentz an. Parallel dazu werden die archäologischen Untersuchungen fortgesetzt. Bis zum Adventsmarkt 2018 werden die Ahlener dann auf ihre „gute Stube“ verzichten müssen. Liebgewonnene Festlichkeiten und Anlässe wird es dennoch geben. Neben Stadtfest und Trallacity-Reihe müssten im „Baustellenjahr 2018“ auch die Schützenaufmärsche und Veranstaltungen wie das Gedenken am Volkstrauertag an alternativen Orten abgehalten werden. Mentz ist optimistisch, dass die unvermeidbaren Erschwernisse auf Verständnis stoßen. „Die Einschränkungen über das nächste Jahr sind durchaus erheblich, aber es lohnt sich“, verspricht er den Ahlenern künftig einen Marktplatz mit erheblich höherer Aufenthaltsqualität. Alle Anrainer, Nutzer und Veranstaltungen würden davon auf Jahrzehnte profitieren.
Wie sehr sich die Menschen einen barrierefreien Platz wünschten, habe die Abstimmung im November und Dezember gezeigt. 1748 Karten seien zurückgekommen, fast zwei Drittel der Teilnehmer hätten darauf für die Verlegung von neuem Pflaster mit schmaler Fuge gestimmt, erinnerte Mentz. Der Rat der Stadt Ahlen habe sich dieser Empfehlung angeschlossen und den Baubeschluss für Variante A mit einem zusätzlichen Wasserspiel am Rande der Bartholomäuskirche getroffen. Das Platzgefühl wird nach Abschluss der Umgestaltung laut Mentz deutlich ausgeprägter sein. Eine klarere und durchgängigere Platzsituation werde geschaffen, wobei die charakteristische Mittelinsel vor dem Kriegerdenkmal mit Ausnahme kleinerer Reparaturen unangetastet bleibt.

Die kommenden knapp zwei Jahre werden für Anlieger, Gewerbetreibende und Bürger keine Urlaubsreise, gibt der Erste Beigeordnete unumwunden zu: „Wir waren uns in Ahlen gemeinsam darüber einig, dass etwas mit dem Marktplatz geschehen muss.“ Die Entscheidungen seien nun gefallen. Ab Sommer heiße es, mit Volldampf die Aufgabe anzugehen. In Bürgerinformationsveranstaltungen und über das Internet werde der Baufortschritt transparent und für jedermann nachvollziehbar gemacht. Abgewartet werde zunächst noch der Eingang der Förderzusage durch das Land Nordrhein-Westfalen.

Keine Müllabfuhr an Rosenmontag

Die am Rosenmontag, 27. Februar, fällige Abfuhr der Papier- und Biomülltonnen entfällt und wird am folgenden Samstag, 4. März, nachgeholt. Änderungen auch bei der Abholung der gelben Wertstoffsäcke: Die Abfuhrtage verschieben sich in der kommenden Woche in den Abholbezirken jeweils um einen Tag nach hinten.

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