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Sommerpause!

Das Team von ahlen.biz und IKM design wünscht allen Lesern eine schöne Sommerzeit.

Wer vermisst seine Bartagame?

Beim Fundbüro der Stadt Ahlen wurde am Donnerstag, 21. Juli, eine Bartagame als Fundtier gemeldet.
Der Eigentümer der Echse wird gebeten, sich bei der Rechts- und Ordnungsabteilung der Stadt Ahlen, -Fundbüro-, Rathaus, Zimmer E 07 zu melden.

„The Next Level“ Projekt sucht Bands

TeilnehmerInnen des vergangenen Projekts, Foto: Theo Heming

Obwohl Musik mittlerweile aus fast allen Lebensbereichen nicht mehr wegzudenken ist, haben es junge unbekannte Bands nicht leicht ihren Weg in das öffentliche Interesse zu finden. Schon der Weg aus dem Proberaum heraus auf die Bühne, erweist sich in der Praxis oft schwerer, als es bei der Bandgründung angenommen wurde.
Deswegen hat das Bürgerzentrum Schuhfabrik das Projekt „The Next Level“ initiiert und kann es jetzt dank der Unterstützung durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen zum zweiten Mal durchführen.
Das Ziel von „The Next Level“ ist nicht nur junge Musikerinnen und Musiker zwischen 14 und 27 Jahren auf die Bühnen zu bringen, sondern ihnen weitere wichtige Anregungen und Tipps für die nächsten Schritte in ihrer Bandlaufbahn mitzugeben. Dafür werden erfahrene Coaches (Profimusiker Tobias Kersting, Bookingagent und Manager Olaf Menne und Niklas Blömeke Master in Strategischer Kommunikation und Veranstalter) den Auftritt von drei Bands an dem Konzertabend am 2. Dezember in der Schuhfabrik verfolgen und ihnen an einem speziellen Coachingtag am 4. Dezember auf Augenhöhe Feedback geben und Entwicklungspotentiale aufzeigen. Die Bands müssen keine Teilnahmegebühr zahlen, sondern bringen sich mit ihrem Auftritt ein. „Aliens Don´t Talk To Us“ aus Ahlen nahmen bereits an The Next Level teil und schildern ihre Erfahrungen so: „Durch die verschieden Aufgabenbereiche der Coaches, die alle wichtigen Themen des „Bandseins“ mit ihren Informationen abdecken, ist diese Veranstaltung nicht nur etwas für „Anfänger“, sondern auch für „Fortgeschrittene“, die mit so manchen Tipps der Coaches ihre Performance und ihr Auftreten noch weiter verbessern können. Die Coaches waren allesamt sehr gut vorbereitet, haben sich auf alle Bands gleich eingelassen und haben den Eindruck vermittelt, dass sie da auch wirklich Lust drauf haben den Bands Tipps zu geben und diese weiterzubringen.“
Bewerbungen können MusikerInnen aus fast allen Sparten (außer klassischer Musik, Orchestermusik und Chormusik) ab sofort per Mail mit Links zu Bandseiten auf denen Material zu hören ist, an folgende Adresse schicken: theo.heming@schuhfabrik-ahlen.de. Einsendeschluss ist der 15. September.

„Birnenkuchen mit Lavendel“ im Fernweh-Sommerprogramm

Der erste Film auf Großleinwand in der diesjährigen Fernweh-Reihe der Ahlener Schuhfabrik könnte passender nicht sein, auch wenn er jetzt erst kurzfristig aufgenommen wurde. Am Samstag, dem 23. Juli ist „Birnenkuchen mit Lavendel“ im Fernweh-Sommerprogramm auf dem Parkplatz hinter der Schuhfabrik nach Einbruch der Dämmerung (ca. 21.30 Uhr) zu sehen. Der ursprünglich für diesen Termin angekündigte Film „Ich bin dann mal weg“ kann leider aufgrund eines technischen Problems mit der Filmkopie nicht abgespielt werden. Eine störungsfreie Vorführung konnte nicht garantiert werden. Deswegen hat die Schuhfabrik in Kooperation mit CinemAhlen kurzfristig hochwertigen Ersatz besorgt. Die leichtfüßige französische Komödie erzählt folgende Geschichte: Manchmal kann ein kleiner Unfall auch ein unverhoffter Glücksfall sein. Louise lebt auf einem Birnenhof in der Provence und kümmert sich seit dem Tod ihres Mannes um den Birnenanbau. Doch die Bank will den Kredit zurück, die Abnehmer zweifeln an ihrer Kompetenz und dann fährt sie auch noch einen Fremden vor ihrem Haus an. Pierre, so heißt der verletzte Mann, scheint irgendwie anders zu sein. Er ist verdammt ordentlich, frappierend ehrlich, ein Eigenbrötler, der am liebsten Primzahlen zitiert. Der sensible Mann blüht in Louises Gegenwart auf, hilft ihr mehr schlecht als recht beim Verkauf ihrer köstlichen Birnenkuchen auf dem Markt und hat das Gefühl, etwas gefunden zu haben, das er gar nicht zu vermissen glaubte: ein Zuhause. Louise versucht ihn aus ihrem Leben und ihrem gebrochenen Herzen herauszuhalten. Doch Pierre lässt sich nicht so einfach abschütteln. Nur wovor läuft er davon? Louises Leben ist wundersam auf den Kopf gestellt und doch droht ihr dieses kleine Glück wieder zu entgleiten. Eine liebevoll erzählte romantische Komödie über eine zauberhafte Anziehungskraft, die auf wunderbare Art ganz anders ist. Birnenkuchen mit Lavendel entführt in eine Welt voll kleiner Wunder – gefüllt mit dem Duft der Birnen der Provence. Der Eintritt kostet 4,-€. Bei schlechtem Wetter findet die Vorführung im Saal statt.
Die restlichen Fernweh Termine sind: 30.07., 20.00 Uhr Whiskey and Women (Folk von kalifornischem Frauen-Trio), 06.08., 18.00 Uhr Picknickwiese und anschließend „7 Tage in Havanna“ auf Großleinwand auf der Zeche, 13.08., 21.30 Uhr „Madame Mallory und der Duft von Curry“ auf Großleinwand hinter der Schuhfabrik, 20.08., 15.00 Uhr Internationales Gast Mahl für Frauen im Hundhausenpark.
Ohne die freundliche Unterstützung durch Westfälische Rohrwerke, Mehrmarkencenter Niesmann, Volksbank Ahlen-Sassenberg-Warendorf eG, Sparkasse Münsterland Ost, Promedia, Bioladen, Beckumer Küchen Team (BKT) ist solch ein anspruchsvolles Programm nicht möglich. Auch die Kooperationspartner Stadtteilforum Süd-Ost e.V., CinemAhlen und Theater am Wall Warendorf unterstützen die soziokulturelle Arbeit des Bürgerzentrums Schuhfabrik.

8. Stadtteilstammtisch im Ahlener Norden: Sich vor Betrug schützen!

Am Mittwoch, 20. Juli, findet von 15.30 bis 17.30 Uhr der inzwischen 8. Stadtteilstammtisch des Ahlener Nordens statt. Das Thema „Betrug und wie man sich am besten davor schützen kann“ soll diesmal im Mittelpunkt stehen. Dazu wird Karina Čajo vom Kriminalkommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz Warendorf einen interessanten Vortrag halten, dem sich eine Diskussionsrunde anschließen wird. Alle Interessierten sind herzlich zu dieser Veranstaltung ins Bürgerzentrum Schuhfabrik in der Königstraße 7 eingeladen.
Immer wieder gehen Meldungen unglaublich dreister Betrugsmaschen durch die Presse. Häufig sind ältere Menschen davon betroffen. Wie erkenne ich, wenn mich jemand betrügen will? Wie verhalte ich mich richtig an Haustür und Telefon? Was soll ich tun, wenn ich hereingefallen bin?
„Es hilft manchmal schon über die gängigen Betrugsmethoden Bescheid zu wissen und sich nicht von Betrügern und anderen Schurken überraschen zu lassen“, so Karina Čajo. Ihr Vortrag soll dabei unterstützen, die Vorgehensweise von Betrügern zu erklären und Tipps zum Schutz gegen Betrugsmaschen zu geben.
Im Anschluss findet eine Diskussions- und Fragerunde bei angenehmer Atmosphäre mit Kaffee und Kuchen statt.
Wer Interesse hat, sich regelmäßig an der Organisation, Planung und Durchführung des Stadtteilstammtisches zu beteiligen – ob als Privatbürger oder Hauptamtlicher – oder wer weitere Rückfragen hat, wendet sich bitte an: Annika Schulte und Swetlana Sinner (Altersgerechte Stadtteilentwicklung Ahlen-Nord), Telefon 02382 94099714 (montags, dienstags und donnerstags), E-Mail: ahlen-nord@alter-und-soziales.de

Internationales Frauenfrühstück diesmal als Radtour mit Picknick

Am kommenden Samstag,  16. Juli,  lädt das Internationale Frauenfrühstück zu einer sommerlichen Radtour mit Picknick ein. Los geht es um 9.00 Uhr, Treffpunkt ist der Rathausvorplatz. Von dort aus fährt die Gruppe in gemütlichem Tempo auf dem Werse Rad Weg Richtung Beckum bis zum Picknick-Platz Nr. 14 hinter dem Zechengelände.

Wie immer bringen alle Teilnehmerinnen etwas Leckeres zum Frühstück sowie eigene Getränke wie Kaffee, Tee, Saft oder Wasser mit. Eine Decke oder Sitzpolster sollten ebenfalls nicht fehlen. Um Müll zu vermeiden, bitten die Veranstalterinnen darum, dass jede Frau Teller, Tasse und Besteck selbst mitbringt. Darüber hinaus ist die Radtour kostenlos.

Die Veranstalterinnen weisen darauf hin, dass am Picknick-Platz keine Toiletten vorhanden sind. Über die Bergamtsstraße kann der Treffpunkt auch mit dem Auto erreicht werden, es sind allerdings keine Parkplätze vorhanden.

Bei schlechtem Wetter findet das Internationale Frauenfrühstück wie gewohnt von 10.00 -12.00 Uhr in der Familienbildungsstätte in der Klosterstraße 10 statt. Anmeldung und Information bei Laina Remer, Tel. 0 23 82 / 74 635 oder bei Brigitte Wieland von der Familienbildungsstätte, Tel.  0 23 82 / 91 23 0.

Beim Internationalen Frauenfrühstück begegnen sich an jedem dritten Samstag im Monat Frauen aus aller Herren Länder, um gemeinsam zu frühstücken und in entspannter Atmosphäre einander kennenzulernen. Nach dem Frühstück stellt eine der Frauen entweder unter dem Motto „Die Welt in Ahlen“  ihr Heimatland vor oder es gibt einen kurzen Vortrag zu gesellschaftspolitisch relevanten Themen. Einmal jährlich in den Sommermonaten unternehmen die Frühstücksfrauen gemeinsam eine Radtour in die nähere Umgebung. Bei den monatlichen Treffen, an denen jeweils bis zu 70 Frauen teilnehmen, werden Grenzen locker überschritten – weibliche Solidarität steht im Vordergrund, ungeachtet von Alter, Religion oder Herkunft. Jede Frau bringt einfach etwas zum Essen mit und trägt so zu dem ansonsten kostenlosen Frauenfrühstück bei.

„Zum Schlingenfeld“ vier Tage dicht

Wegen dringend erforderlicher Erneuerung der Bankette kommt es kurzfristig zu Sperrungen der Straße „Zum Schlingenfeld“ zwischen der Bergamtsstraße an der Zeche Westfalen und der Brückenzufahrt an der Halde Haver.

Am Donnerstag, 14. Juli, und Freitag, 15. Juli, sowie am Montag, 18. Juli, und Dienstag, 19. Juli, ist dieser Streckenabschnitt während der Arbeiten zwischen 7.00 und 16.00 Uhr komplett für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Für den Fußgänger- und Radverkehr gelten diese Einschränkungen nicht, so können Radwanderer u.a. den Werse Rad Weg weiterhin passieren.

Zweites Fußballcamp nur für Mädchen in den Sommerferien

Zeit, das runde Leder rollen zu lassen!

„Sagenhaft“ – so lautet das Resümee der bisherigen Teilnehmerinnen gegenüber den MitarbeiterInnen des Projekts „Sport macht stark – starke Mädchen durch Fußball“, die in den Sommerferien ein Fußballcamp nur für Mädchen anbieten. Vom 28. bis 29. Juli wird täglich von 10 bis 19 Uhr am Lindensportplatz in Ahlen gekickt und gespielt. Es sind noch Plätze frei. Interessierte Mädchen der Klassen 4 – 8 können sich bis zum 15. Juli telefonisch bei Innosozial, Telefon: 02382 7099-0, anmelden. Bei Rückfragen steht die Projektleiterin, Agnieszka Bednorz, zur Verfügung. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, entscheidet der Eingang der Anmeldung über die Platzvergabe.

Veranstaltet wird das Camp von Innosozial in Zusammenarbeit mit dem Fußballverein Rot Weiss Ahlen und hier der Frauen- und Mädchenabteilung unter der Leitung von Herrn Martin Temme. Mädchen aus den Klassen 4 – 8 aus dem gesamten Stadtgebiet können an dem Camp teilnehmen und werden von erwachsenen Trainerinnen gemeinsam mit im „Sport macht stark-Projekt“ ausgebildeten jugendlichen Coaches betreut.

Jedes teilnehmende Kind bekommt ein eigenes Trikot und einen Fußball. Mittagessen und Getränke sind inklusive. Auf dem Programm stehen viele unterschiedliche Wettbewerbe, abwechslungsreiche Trainingseinheiten und kleinere Turniere. Ein Kinobesuch im CinemAhlen ist ebenfalls im Preis inbegriffen. Den Abschluss bilden die Spiele gegen das Trainerinnen-Team, zu denen Eltern, Geschwister und Freunde eingeladen sind, um die Mädchen anzufeuern. „Im Mittelpunkt des Fußballcamps stehen Spiel und Spaß – keine Leistungsorientierung“, so Martin Temme. Eine Mitgliedschaft in einem Fußballverein sei unter keinen Umständen eine Voraussetzung für die Teilnahme; lediglich Freude am Fußball. Die Teilnahmegebühr beträgt 19 Euro.

Ferienprogramm „East Side“ im Jugendzentrum Ost

Dejan Lekic

Drei mal geballte Dance Power“ mit Dejan Lekic, Christian Titz und Daniel Fromme beim Ferienprogramm „East Side“ im Jugendzentrum Ost. Auch in diesem Jahr heißt es wieder Tanzen, Tanzen, Tanzen im Jugendzentrum Ost Ahlen. Vom 11.07.2016 bis zum 22.07.2016 werden täglich, in der Zeit von 14 bis 21 Uhr, verschiedene Tanzworkshops angeboten. Anders als im letzten Jahr, haben wir dieses Mal drei erfolgreiche Choreographen und Tänzer eingeladen, die euch jeweils Tage lang neue Choreografien beibringen. Ein Highlight wird „Dejan Lekic“ sein. Trainer und Choreograph bei Big Style. Bekannt ist er durch die Show „ Got 2 Dance“ geworden. Desweiteren ist er mehrfacher Deutscher- und Europameister. Es besteht die nun die einmalige Chance, bei Dejan Lekic verschiedene Dance Moves zu lernen und ihn zu treffen. Die Plätze sind begrenzt!

Ein weiterer bekannter Choreograph und Tänzer ist Christian Titz, der das Ferienprogramm bereichert. Christian Titz ist seit 2013 bei den TanzSportFreunde Dülmen und trainiert dort die Meisterschaftsgruppe „Unique“. Christian Titz vermittelt Tanzstile wie Hip Hop/Newstyle/Streetdance/Jazz/Lyrical und konnte in der Vergangenheit bereits mit seinen Choreographien und seiner tänzerischen Fähigkeit, sowohl auf nationalen als auch auf internationalen Wettkämpfen  punkten. Neben seiner Tanzschule, die er mit Elena Luft in Hamm betreibt, ist er als Choreograph tätig bzw. wirkt als Tänzer bei verschiedenen Aktionen  wie RTL „ Alles was Zählt“, Choreograph für „The Projekt“ (Making The Band Belgien) 2009, „Flash“ Der größte Moment deines Lebens“ mit Detlef D! Soest, Das Supertalent 2011 (RTL) mit. Weitere Erfahrungen konnte Christian Titz auch durch Stage Act‘s z. B. bei „Soulplex“ 2012, Opening Act Beyonce Germany Tour 2007, “Soulplex Dance Competition“ 2009/2011 und “Finals 2012” Hannover sammeln.

Der dritte Erfolgreiche Choreograph ist der Daniel Fromme, der die Workshops begleiten wird. Er ist mehrfacher Deutscher- und Europameister in Hip-Hop Dance. Er arbeitet mit Stars wie Jaenete Biedermann und Dj Tomek zusammen. Sichert euch jetzt euren Platz, schickt schnell eure Anmeldung mit euren Namen, Adresse, Telefonnummer an info@jz-ost.de. Teilnahme ist kostenlos.

Es werden zusätzlich täglich weitere Tanzworkshops angeboten, zahlreiche verschiedene Tanzstyle könnt ihr erlernen, da ist für jeden etwas dabei der Lust am Tanzen hat. Unter den Tanzreferenten sind Lejla Hisic (Contemporary), Jolin (VOGUE), Denise (Dancehall), Julian (Lyrical Hip-Hop) die das Programm abrunden.

Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugendliche, Kultur & Sport des Landes NRW & das Projekt Kulturrucksack NRW.

Ausführliche Infos und Flyer sind im Jugendzentrum Ost, Wetterweg 7, 59229 erhältlich oder unter der Rufnummer 60878 zu bekommen.

Aufklärungskurs für geflüchtete Jugendliche

Genau wie andere Jugendliche haben auch geflüchtete Jungen und Mädchen ein Recht auf sexuelle Bildung. Daher führte die Beratungsstelle VARIA, in Trägerschaft der Innosozial gGmbH, zum ersten Mal sexualpädagogische Veranstaltungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Ahlen durch.

An den Veranstaltungen nahmen insgesamt zehn geflüchtete Jungen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren teil. „Den Jugendlichen ist es sehr wichtig, sich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren und die bestehenden Werte und Normen zu erlernen“, sagt Bastian Weitzner, Mitarbeiter der Beratungsstelle VARIA. Der Sozialpädagoge hat den Jugendlichen in kleinen Gruppen die Möglichkeit geboten, sich intensiv mit Fragen zu den Themen Flirten, Pubertät, Verhütung und Sexualität auseinanderzusetzen. „In einigen Herkunftsländern der Jungen ist es nicht üblich eine fremde Frau anzusprechen. Die Teilnehmer haben daher großen Respekt vor diesem Thema. Sie sind sehr höflich und haben Angst etwas falsch zu machen“, beschreibt Bastian Weitzner. Die Jugendlichen beschäftigten Fragen wie: „Darf ich eine Frau ansprechen?“ „Wie verhalte ich mich am besten dabei?“ „Welche Verhütungsmittel gibt es?“

Die Jugendlichen waren hoch motiviert mitzuarbeiten. Viele Teilnehmer hatten bislang wenig Gelegenheit über Aufklärungsthemen zu sprechen. In jeweils zwei Gruppen und zwei Treffen konnten offene Fragen besprochen werden. Am Ende waren sich die Jugendlichen und Bastian Weitzner einig. „Die Projekte haben Spaß gemacht und wir haben viel voneinander gelernt.“

Wer schmecken will, braucht gute Augen

Die „Wahrnehmungsschule“ im Bürgerzentrum besuchte die Klasse 3B der Martinschule.

Ihre fünf Sinne geschärft haben jetzt die Drittklässler der Martinschule. Im Rahmen des Kulturstrolche-Projekts statteten die Mädchen und Jungen dem Bürgerzentrum Schuhfabrik einen Besuch ab. In der „Wahrnehmungsschule“ galt es unter anderem, dem Tastsinn auf die Spur zu kommen. In Kleingruppen gehörte sogar etwas Mut dazu, die Aufgaben zu bewältigen. Beim Griff in dunkle Kisten ertasteten und sortierten die Grundschüler ohne Hilfe der Augen verschiedene Schuhpaare.

Wie zuhause in der Küche fühlten sie sich, als Gerüche nach Curry, Lavendel oder Zimt mit verbundenen Augen den Geruchssinn stimulierten. Dass Augen und Zunge miteinander arbeiten müssen, um die richtigen Informationen an das Gehirn zu senden, zeigte ein ungewöhnliches Experiment. Genau „hinschmecken“ mussten die Schüler, um den mit geschmacksloser Lebensmittelfarbe eingefärbten hellblauen Frischkäse und den grünen Kokosnussjoghurt zu erkennen. „Es war spannend zu sehen, wie sehr der Geschmack einer Sache ganz wesentlich von der Erwartung abhängt“, merkte Maximilian Pawelzik, der das Kulturstrolche-Projekt im Kulturamt der Stadt Ahlen betreut. Wer schmecken will, so die Erkenntnis, braucht offensichtlich nicht nur einen feinen Geschmacksinn, sondern auch gute Augen.

Mit einem Wimmelbild-Versuch zum „Sehen“ an der bunten BÜZ-Außenfassade sowie einem Geräuschespiel über das Hören im großen Saal endete die Sinnes-Expedition der Martinschüler. Seit fünf Jahren schon besuchen Ahlener Grundschüler regelmäßig außerschulische Lernorte im Rahmen des vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Kulturstrolche-Programms.

„Ahlener Modell“ in Deutschland beispielhaft

Ulla Woltering im Gespräch mit Andrea Rößner.

Das Ahlener Erfolgsmodell der Zusammenarbeit im Verein „Alter & Soziales“ sowie im SINN-Netzwerk zieht bundesweit große Aufmerksamkeit auf sich. Im Rahmen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts („INDiGeR, Innovative Netzwerke für Dienstleistungen und Gesundheit in Regionen von morgen“) interviewte Andrea Rößner vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation der Universität Stuttgart Ahlens Fachbereichsleiterin für Jugend und Soziales, Ulla Woltering.

Als Best-Practice-Beispiele erfolgreicher Netzwerke wird das Ahlener Modell in einer Fallstudie aufbereitet vom Ministerium veröffentlicht. Schwerpunktthema der laufenden Forschung ist die Entwicklung und Weiterentwicklung erfolgreicher und passgenauer Geschäftsmodelle für Gesundheits- und Dienstleistungsregionen. Forschungsgrundlage ist die Annahme, dass hinter einem langfristig aktiven und erfolgreichen Netzwerk aus unterschiedlichen Akteuren ein spezielles Geschäftsmodell steht. Hier machte Woltering anschaulich die in Ahlen wirksam gewordenen Erfolgsfaktoren für die Nachhaltigkeit des vielbeachteten Ahlener Systems deutlich.

„Aktive Kommunikation, Transparenz sowie die Vereinbarung verbindlicher Strukturen sind die Grundvoraussetzungen für ein funktionierendes Netzwerk“, sagte Woltering. Alle Beteiligten profitierten von der Mitarbeit. Auf der Basis einer über Jahrzehnte gewachsenen und tragenden Struktur des Vereins in Zusammenarbeit zwischen Trägern von gesundheitlichen und sozialen Diensten und der Stadt Ahlen sei „eine lernende Gemeinschaft“ entstanden. „Diese ermöglicht ein flexibles Reagieren auf aktuelle Anforderungen in der Seniorenarbeit.“ Zudem biete das SINN-Netzwerk Trägern wie Bürgern einen guten Rahmen für vielfältige Zusammenarbeit. „Das Ahlener System“, so Woltering, „feiert im kommenden Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Nach wie vor wird es vielfach anerkannt und zieht viele Nachahmer an.“

Hintergrund
In Ahlen wird seit 1992 intensiv an der Sicherung und Verbesserung der Lebensqualität älterer hilfe- und pflegebedürftige Menschen gearbeitet. Neben dem Auf- und Ausbau von innovativen und bedarfsgerechten Angeboten stehen die Vernetzung und die Zusammenarbeit der Dienste und Einrichtungen im Mittelpunkt der Arbeit. Um diese auch strukturell abzusichern, gründeten die Träger von gesundheitlichen und sozialen Diensten und die Stadt Ahlen den Verein „Alter und Soziales e.V.“ Dieser führt zahlreiche Modellprojekte durch und legt die Leitlinien für die Weiterentwicklung des Hilfesystems sowie der Sozialplanung fest. Seit 1993 arbeiten hier die Wohlfahrtsverbände, das Krankenhaus, die Seniorenheime, die Hospizbewegung, die Familienbildungsstätte und die Stadt Ahlen abgestimmt und gemeinschaftlich an der Verbesserung der Lebens- und Versorgungssituation älterer Menschen. Das erklärte Ziel ist, die Dienste und Angebote auf der Grundlage eines „Integrierten Handlungskonzeptes“ aufeinander abzustimmen und Versorgungslücken zu schließen. Seit 2005 gehört auch das SINN-Netzwerk als Plattform für bürgerschaftliches Engagement und soziale Teilhabe zum Angebot für ältere Menschen in Ahlen.

Kennenlernnachmittag an der Städt. Sekundarschule Ahlen

Die Städt. Sekundarschulen Ahlen hieß bereits vor den Sommerferien ihre neuen Schüler willkommen.

Der „Kennenlernnachmittag“ war wie immer wieder spannend: In der Aula trafen sich die neuen Fünftklässler mit ihren zukünftigen Klassenlehrerinnen. Währenddessen erfreuten sich die Eltern an Kaffee, Waffeln und Kuchen, die der Förderverein allen Gästen anbot.

Neue Mitschüler, neue Lehrer, ein neues Gebäude … Darüber hinaus hatte die Sekundarschule wieder eine besondere Aktion vorbereitet. 140 bunte Luftballons waren prall gefüllt und warteten auf den Start. Die neuen Sekundarschüler hatten ihre Wünsche für ihre Schulzeit aufgeschrieben. Wünsche und Grüße stiegen schnell in den wunderschönen blauen Sommerhimmel auf und flogen somit in die weite Welt. Alle hoffen jetzt, dass sich die Ballons auf einen sehr, sehr weiten Weg gemacht haben. „In unserem ersten Jahr ist ein Ballon bis Schweden geflogen“, erinnert sich Schulleiter Ulrich Vornholt. „Wir sind natürlich sehr gespannt, ob sich auch in diesem Jahr die Finder irgendwann melden! Und jetzt freuen wir uns auf das neue Schuljahr …“

Ältere Ahlener als Paten für Flüchtlinge gesucht

Silke Fitzau hat die Patenschaft für Bashar Alo übernommen, einen jungen Kurden aus Syrien.

Das Senioren-Netzwerk SINN macht sich stark für Flüchtlinge und sucht ältere Patinnen und Paten. Die Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ hat den Zuschlag bekommen für die Teilnahme an dem bundesweiten Projekt „Alt-für-jung-Patenschaften“. Ziel ist es, 20 Patenschaften ins Leben zu rufen, um Geflüchtete zu unterstützen.

Lena Leberl, Projektleiterin in der Leitstelle, betont, dass für die Übernahme einer Patenschaft besonders die Lebenserfahrung Älterer hilfreich ist. „Wir setzen auf die Kompetenz der älteren Ahlener, die für Geflüchtete ein starker Partner sein können.“ Die Leitstelle „Älter werden“ ist daher auf der Suche nach älteren Ehrenamtlichen, die Lust und Zeit haben, sich für Flüchtlinge einzusetzen. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Ob man beim Erlernen der deutschen Sprache hilft, bei der Wohnungssuche, bei Behördengängen oder beim Einkaufen: „Es gibt viele Arten der Unterstützung und des gemeinschaftlichen Miteinanders“, sagt Cristina Loi, die das Projekt der Leitstelle koordiniert. „Manchmal helfen schon kleine Erläuterung, z.B. wie die Mülltrennung funktioniert.“ Etwa zwei bis drei Stunden pro Woche sollte jeder Ehrenamtliche für seine Patenschaft Zeit finden.

Wer sich stärker engagieren möchte, kann dies gern tun. „Wir werden niemanden überfordern“, betont Leberl. Die ersten Patenschaften wurden bereits vermittelt. Die Projektverantwortlichen geben sich bei der Auswahl der Patenschafts“geber“ und -„nehmer“ sehr viel Mühe: Interessierte werden mit ihren Interessengebieten, Bedürfnissen und zeitlichen Verfügbarkeiten in Vorgesprächen erfasst und dann, verbunden mit einem Kennlerngespräch, passend zueinander geführt. Loi macht deutlich, dass im weiteren Verlauf die Patenschaft eng begleitet wird. „Wir planen Fortbildungen zu den Themen ‚Ehrenamt in der Flüchtlingsarbeit‘ und zu ‚Deutsch als Fremdsprache‘. Nach den Ferien wollen wir einen regelmäßigen Stammtisch zum Austausch von Neuigkeiten oder zur Behebung kleinerer Konflikte einrichten. Niemand wird allein gelassen.“

Wer eine Patenschaft übernehmen möchte, wendet sich in der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ an Cristina Loi, Tel. 02382 59745 (E-Mail loic@stadt.ahlen.de), oder an Manfred Kehr, Tel. 02382 59567 (Kehrm@stadt.ahlen.de).

Buntes, multikulturelles Fest hat Jubiläum – „Feiertag im Osten“

Wer hätte das gedacht – schon zum 20. Mal findet am Samstag, 10. September ab 14 Uhr mit offenem Ende das Stadtteilfest statt. Zur sogenannten Feierzone zählt die Hansastraße  vom Kreisverkehr Rottmannstraße bis zum Glückaufplatz und abends der Glückaufplatz selber. Wie in den letzten Jahren aus ist alles dabei, was im Osten Rang und Namen hat.
Ein buntes Bühnenprogramm sorgt für Unterhaltung. „Die Bühne steht wieder oben an der Hansastraße unweit vom Kreisverkehr“, sagte Hermann Huerkamp, Geschäftsführer des veranstaltenden Stadtteilbüros beim Vorbereitungsgespräch im Glückaufheim, „da hier die Sicht für das Publikum am besten ist“.

Im Stadtteilbüro kamen die Akteure zum ersten Planungstreffen des „Feiertages im Ahlener Osten“ zusammen. Es sind viele Organisationen dabei, Gewerkschaften, Wohnungsgesellschaften, Verbände und Parteien, die das Fest mit ihrem Engagement tragen. Die Schulen und Kindergärten, das Jugendzentrum Ost und Juk-Haus sind mit Programmangeboten und oft auch mit leckeren Ständen dabei. Die Puppenbühne Valentino kooperiert mit dem Spielmobil und richtet an der Kreuzung Hansastraße / Keplerstraße ein Kinderparadies mit einer Hüpfburg und der Popcornbude ein. Auch „Movere der Verein für Psychomotorik“ wird mit einem großen Trampolin Kinder und Jugendliche zur Bewegung animieren. Die IGBCE wird an ihrem Stand kleine Theaterstücke zu sozialkritischen aktuellen Fragen aufführen. Geplant sind kurze Stücke, die den Betrachter nachdenklich stimmen sollen.

„Wenn die Straßen ab 12 Uhr gesperrt werden, kann auch der Aufbau zum Flohmarkt auf der Hansastraße beginnen, nicht früher. Und bitte vorher im Stadtteilbüro anmelden“, fordert Hermann Huerkamp auf. Der Familienteil auf der Hansastraße endet gegen 17.30 Uhr. Mit Musik und Party auf dem Glückaufplatz geht es ab 20 Uhr weiter. Livemusik wird wieder der Höhepunkt des bunten und wirklich multikulturellen Festes, aber natürlich gibt es auch viele kulinanarische Köstlichkeiten, die das Publikum begeistern sollen. Gesucht werden aktuell noch Gruppen, die mitmachen wollen. Sie können sich direkt im Stadtteilbüro am Glückaufplatz melden (Tel.702149).

Aktionstag zum Thema „Saubere Hände“

Am Ahlener St. Franziskus-Hospital wird das Thema „Händedesinfektion“ ernst genommen.

Zu einem Aktionstag, an dem alle Fragen zur Krankenhaushygiene und zur richtigen Händedesinfektion beantwortet werden, lädt das St. Franziskus-Hospital Ahlen, am 6. Juli, in der Zeit von 9.00 bis 15 Uhr, alle Interessierten, Besucher und Patienten im Eingangsbereich des Krankenhauses ein.

Im Mittelpunk stehen Informationen zur Aktion „Saubere Hände“. Die Durchführung und Kontrolle der Händedesinfektion, die richtigen Einreibetechniken sowie Hautschutz und Hautpflege, Informationen zum MRSA-Netzwerk und Fragen zu MRSA (Bakterien bei denen nicht mehr alle Antibiotika helfen).

Der Aktionstag ist ein gemeinsames Projekt des St. Franziskus-Hospitals Ahlen und  der Krankenpflegeschule Ahlen.
„Die „Aktion Saubere Hände“ ist eine nationale Kampagne zur Verbesserung der Umsetzung der Händedesinfektion in deutschen Gesundheitseinrichtungen. Sie wurde am 1. Januar 2008, mit Unterstützung des Bundesministeriums für Gesundheit, ins Leben gerufen“ erklärt der hygieneverantwortliche  ärztliche Direktor, Dr. Thomas Haug. Die „Aktion Saubere Hände“ ist im Juni 2013 als erste europäische Kampagne zur Verbesserung der Händehygiene im Gesundheitswesen von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgezeichnet worden.

Die Aktion basiert dabei auf der 2005 gestarteten WHO Kampagne „Clean Care is Safer Care“. Dabei richtete sich die erste Kampagne, die in der Zeit von 2008 bis 2010 statt fand, in erster Linie an Krankenhäuser, die Teilnahme ist in Deutschland freiwillig.  Innerhalb von fünf Jahren haben sich rund 50 Prozent aller Krankenhäuser Deutschlands dieser der Kampagne angeschlossen. Das heißt, es nehmen über 880 Einrichtungen an der Kampagne teil, weltweit gibt es keine weitere Kampagne zur Händehygiene mit einer derartig hohen Teilnehmerzahl“, unterstrich Claudia Hemmer, Fachkrankenschwester für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention am heimischen Krankenhaus.

Das St. Franziskus-Hospital Ahlen nimmt seit 2008 an der Aktion teil. Seit Juni 2011 war es möglich, ein Zertifikat über die Teilnahme an der „AKTION Saubere Hände“ zu erwerben, mit dem Ziel die Teilnahme und die Qualität der Umsetzung, sowie das Niveau der erreichten Veränderungen abzubilden.

Seit mehr als hundert Jahren ist die Händedesinfektion als eine der wirksamsten Maßnahmen zum Schutz von Patienten und Personal vor Infektionen anerkannt. Die Kampagne „Aktion Saubere Hände“ hat das Ziel, die Umsetzung der Händedesinfektion in deutschen Krankenhäusern deutlich und nachhaltig zu erhöhen. Weitere Informationen sind auf der Internetseite: www.aktion-saubere-hände.de verfügbar.

Countdown läuft: SommerLeseClub und Leseclub Junior starten

Dank Sponsoren ist das Lesevergnügen für Ahlener Schülerinnen und Schüler auch in diesem Sommer gesichert. Von links: Ute Czieslik-Mende (Stadtbücherei), Christoph Wessels (Fachbereichsleiter der Stadt Ahlen), Matthias Thon, Björn Lindner (RVM), Stefan Haurenherm (Sparkasse), Sylvia Sommer und Ingrid Ton (McDonald`s).

Nur noch wenige Tage sind es, bis das diesjährige Sommerlesevergnügen für Schülerinnen und Schüler beginnt. Ab dem ersten Ferientag am Montag, 4. Juli, laufen der SommerLeseClub und der Leseclub Junior 2016 auf zur Hochform. Mehr als 500 Kinder- und Jugendbücher hat die Stadtbücherei Ahlen angeschafft, um ungetrübtes Lesevergnügen zu bereiten.  

An der Aktion des Landes NRW können sich wie immer alle Schüler und Schülerinnen ab der Grundschule (LeseClub Junior) und der Klasse 5 bis 10 (SommerLeseClub) nach Anmeldung in der Stadtbücherei beteiligen. „Jedes Kind erhält einen Clubausweis, der es ermöglicht, nagelneue Bücher kostenfrei über die Sommerferien auszuleihen“, erklärt Fachbereichsleiter Christoph Wessels. Bei der Rückgabe wird jedes gelesene Buch in das sogenannte Leselogbuch eingetragen, und ab mindestens drei gelesenen Büchern erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Zertifikat sowie einen Eintrag ins Halbjahreszeugnis.

Ebenso bekommt jeder Bücherwurm eine Kinokarte, die am Samstag, den 24. September, am großen Kinovormittag eingelöst werden kann. Die Aktion läuft bis zum 26. August, dann müssen die Leselogbücher abgegeben werden. Das Team der Stadtbücherei freut sich schon jetzt auf eine hohe Anmeldezahl. Weitere Fragen zum „Lesesommer“ werden gern unter der Rufnummer 02382 59291 persönlich beantwortet.

Unterstützt werden die Leseförderungsprojekte durch das Kultursekretariat NRW Gütersloh und die Sponsoren „vor Ort“. „Ohne deren Engagement wäre diese Ferienaktion für Ahlener Kinder und Jugendliche definitiv nicht möglich“, dankt Wessels der Sparkasse Münsterland Ost, McDonald’s Ahlen sowie den Buchhandlungen Quast, Sommer, dem „Lädchen am Pilz“ in Vorhelm und Thon-Buch. Eine zusätzliche Förderung gibt es durch die RVM, von der jeder Teilnehmende einen Gutschein für drei kostenlose Busfahrten zur Stadtbücherei erhält.

Verkauf von Ferienpässen am Wochenende

Die beiden ersten Ferienwoche verwandelt das Jugendamt den Sportpark Nord in ein Mammut-Olympiastadion.

Das Stadtfest-Wochenende nutzt das Jugendamt um die letzten Ferienpässe für das diesjährige Mammut-Spiel unters Volk zu bringen. Die Passverkäufer sind unterwegs am Samstag von 11 bis 14 Uhr in der Fußgängerzone und am Sonntag von 10 bis 12 Uhr auf dem Trödelmarkt in der Innenstadt – zu erkennen an ihrer bunten Mammut-Kostümierung. Die Pässe für das Mammutspiel werden wie im letzten Jahr 50 Euro pro Kind kosten, wobei es eine Neuerung gibt: Geschwisterkinder zahlen 40 Euro und jedes weitere Kind, das im Haushalt lebt, 30 Euro. Darin enthalten ist der Bustransfer aus den Orts- und Stadtteilen. Für einen zusätzlichen Euro pro Tag gibt es ein schmackhaftes Mittagessen im Kantinenzelt.

Am 11. Juli startet das Sport,- Kultur- und Kreativprogramm im Sportpark Nord für bis zu 600 Kinder. Täglich brennt die olympische Flamme von 10 bis 17 Uhr, wenn sechs Kontinentalteams bei Sport und Spiel sowie kreativen Herausforderungen miteinander wetteifern. Anders als beim „großen Bruder“ in Rio de Janeiro dreht sich aber nicht alles um Sekundenbruchteile, Millimeter und den Sprung aufs Treppchen. Der Fairplay-Gedanke steht im Vordergrund, getreu dem Motto „Dabei sein ist alles!“ Denn nicht die sportlichen Leistungen zählen beim Ferienspiel der Stadt Ahlen, es ist das Gemeinschaftliche bei Spiel und Spaß. Die Mammut-Olympiade endet am 22. Juli mit einer großen Familien-Abschlussfeier.

Behinderungen auf der Nordstraße

Wegen Dacharbeiten an der Marienkirche kommt es am Dienstag, 5. Juli, vorübergehend zu Behinderungen in der nördlichen Innenstadt. Ab voraussichtlich 8:30 Uhr wird ein Hubwagen die Durchfahrt auf der Nordstraße verhindern. Betroffen ist davon auch der südliche Abschnitt der Klosterstraße, der mit dem Auto nicht erreicht werden kann. Die Behinderung wird bis voraussichtlich 11 Uhr anhalten.

Inklusive Freizeitangebote für Erwachsene bei der Innosozial

V. l. Angelika Anhalt und Barbara Keimeier vom Treffpunkt Dachgarten haben eine Vielzahl von interessanten Angeboten für das kommende Halbjahr zusammengestellt.

Der Treffpunkt Dachgarten bei der Innosozial bietet schon seit Jahren zahlreiche Freizeit-Angebote für Menschen mit und ohne Behinderungen an. Auch in 2016 finden wieder offene Freizeitangebote und inklusive Fahrten statt – die nächsten schon am 31.07. und 03.08.2016.

Im Flyer des Treffpunkts Dachgarten finden sich sechs verschiedene Angebote zur Freizeitgestaltung für Menschen mit und ohne Behinderung. Das Offene Café ist dabei das einzige, das wöchentlich stattfindet (montags 15.30 – 17.00 Uhr). Die anderen Angebote wie gemeinsames Kegeln, Ausflüge, das „Offene Musikangebot“ und der „Offene Frühstückstreff“ finden monatlich statt. So kann jeder an allen Gruppen teilnehmen und muss sich nicht zwischen dem einen oder anderen Angebot entscheiden. Die offenen Angebote laufen auch ohne verpflichtende Anmeldung, davon ausgenommen ist aber der Frühstückstreff. Jeder kann dazu kommen, wann er mag.

Bei der Fahrt zum Naturwildpark Granat in Haltern am 31.07.16 geht es um „Das Heulen der Wölfe“ (Abfahrt ist um 12.30 Uhr am Zeppelincarrée 63 in Ahlen). Es fallen Kosten pro Person von 15,00 Euro an. Der andere Ausflug geht in den NaturaGart Park in Ibbenbühren. Treffpunkt ist bereits um 9.30 Uhr am Zeppelincarrée. Die Kosten pro Person sind 12,50 Euro.
Wir bitten um verbindliche Anmeldung bis zum 16.07.16 unter der Telefonnummer: 02382 7099-32.
Ein Teil der Angebote ist dabei reguläre Weiterbildung und wird von der Paritätischen Akademie NRW in Kooperation mit der Innosozial durchgeführt.

Alle Angebote und weitere Infos finden Sie auch auf unserer Homepage: www.innosozial.de/Inklusion.

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