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SINN-Netzwerktreffen schaut in die Zukunft

Gut besucht sind alljährlich die „SINN-Konferenzen“. Hier die Vollversammlung im September 2016 in der Familienbildungsstätte.

Gut besucht sind alljährlich die „SINN-Konferenzen“. Hier die Vollversammlung im September 2016 in der Familienbildungsstätte.

Zu einem Treffen in der kommenden Woche sind die Seniorinnen und Senioren eingeladen, sie sich im Ahlener SINN-Netzwerk engagieren. Cristina Loi von der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ freut sich, möglichst zahlreich Vertreterinnen und Vertreter der „Generation 50+“ am Dienstag, 20. Juni, von 14.30 bis 16.30 Uhr im Sitzungssaal II des Rathauses begrüßen zu dürfen. „Selbstverständlich sind auch alle Menschen eingeladen, die sich bislang noch nicht im Netzwerk engagieren, dieses aber schon lange vorhaben.“ Neue Gesichter seien in der aktiven Runde jederzeit gern gesehen und herzlich willkommen, ermuntert Loi zum Mitmachen. Gemeinsam mit allen Mitgliedern sowie den Gruppenleitern, Aktiven und Teilnehmenden der vielen Ehrenamtsangebote, die das Ahlener SINN-Netzwerk bereithält, will Cristina Loi einen Blick in die Zukunft riskieren. „SINN 2027 – Wünsche und Perspektiven der Mitglieder des Ahlener Seniorennetzwerks“ lautet die Überschrift der Diskussion, in der Visionen entworfen werden sollen, wie die Ahlener Seniorenarbeit in zehn Jahren aussehen könnte. Bei aller prophetischen Arbeit soll aber auch das heute und gestern nicht zu kurz kommen. Der Austausch über die SINN-Erlebnisse der vergangenen Jahre sowie die gemeinsame Planung der anstehenden SINN-Konferenz stehen beim Netzwerktreffen ebenfalls auf der Tagesordnung. Der Sitzungssaal ist im Rathaus mit dem Rollstuhl per Aufzug erreichbar (Etage „R“ drücken). Wer sich am Netzwerktreffen beteiligen möchte, wird um kurze Anmeldung bei der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ unter Tel. 02382 59743 oder 59467 gebeten.

 
Hintergrund:
Unter dem Motto „Senioren in Neuen Netzwerken, SINN“ arbeiten in der Stadt Ahlen seit dem Jahr 2004 engagierte Bürgerinnen und Bürger im SINN-Netzwerk zusammen. Das Netzwerk vereint ehren- und hauptamtliche Dienste, Initiativen und Angebote von und für Menschen im Alter 50plus, um für eine hohe Lebensqualität im Alter zu sorgen. Gegenwärtig sind mehrere Dutzend Gruppen, Initiativen und Träger der sozialen Arbeit, von Bildungs- und Gesundheitsangeboten beteiligt.
Das SINN-Netzwerk ist ein gewachsenes, lebendiges und erfolgreiches Modell der Zusammenarbeit, in dem sich eine Vielzahl von älteren Menschen in mehr als 100 Angeboten für sich und für andere engagieren. Auf diese Weise bereichern die Menschen nicht nur ihr eigenes Leben, sondern wirken daran mit, das Leben in Ahlen für alle Generationen bunter und vielfältiger zu gestalten. Zahlreiche Angebote im kulturellen, sportlichen, sozialen und gesundheitlichen Bereich bieten die Möglichkeit mitzumachen und selbst etwas auf den Weg zu bringen. Das Sinn-Netzwerk findet auch überregional große Anerkennung und Aufmerksamkeit.
Ziel des SINN-Netzwerkes ist es, den Menschen in Ahlen ein sinnerfülltes, selbstbestimmtes und aktives Altern zu ermöglichen. Durch Offenheit und Toleranz will das Netzwerk die älteren Menschen in allen Lebenslagen, d. h. ausdrücklich auch Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf, Menschen mit Behinderung, Menschen mit Migrationshintergrund, einkommensschwache Menschen etc. erreichen.

 

Sütterlin im Internet – Stadtteilstammtisch tauchte ein in die digitale Welt

 Günther Hölters, ehrenamtlicher Leiter von Computerkursen der SINN-Aktiv-Gruppen, vermittelte sein Wissen über Entstehung, technische Voraussetzungen und gefahrenfreie Anwendung des Internets.

Günther Hölters, ehrenamtlicher Leiter von Computerkursen der SINN-Aktiv-Gruppen, vermittelte sein Wissen über Entstehung, technische Voraussetzungen und gefahrenfreie Anwendung des Internets.

Dass digitale Medien alles andere als ein Buch mit sieben Siegeln sind, bewies beim jüngsten Stadtteilstammtisch im Ahlener Norden Günther Hölters den interessierten Seniorinnen und Senioren. Der ehrenamtliche Leiter von Computerkursen der SINN-Aktiv-Gruppen zeigte im Elisabeth-Tombrock-Haus die Entwicklung des Internets von seinen Anfängen und Vorläufern bis heute. Kenntnisreich waren auch Hölters Hinweise zu technischen Voraussetzungen bei der Benutzung und gefahrenfreien Anwendung des Internets.
Zum 16. Stadtteilstammtisch des Projektes „Altengerechte Stadtteilentwicklung Ahlen-Nord“ lud Koordinatorin Helena Hahn die Seniorinnen und Senioren aus dem Ahlener Norden ein. Gespannt war Hahn, welche Ideen aufkamen, um zielgruppenspezifisch Nachrichten aus dem Stadtteil zu verbreiten. „Denn auch in Ahlen läuft die Kommunikation nun mal zunehmend über das Internet“, machte sie die Besucherinnen und Besucher auf bestimmte Online-Angebote wie die Seniorenseite www.seniorenahlen.de und die Internetseite der Stadt Ahlen www.ahlen.de aufmerksam.Besonderes, was es sonst nur noch selten gibt, findet sich auf den Ahlener Seniorenseiten. Auf der Homepage der Seniorenredaktion im SINN-Netzwerk gibt es nämlich für Interessierte nicht nur Veranstaltungshinweise, Berichte zur Geschichte Ahlens und andere Themenschwerpunkte wie Natur oder Bildung. „Menschen aus Ahlen, die im vorangeschrittenen Alter sind, freuen sich ganz besonders über Texte in Sütterlin-Schrift“, weiß Helena Hahn. Geschichten wie die vom „Alten Fritz (Geisthövel)“ können als pdf-Datei gelesen werden. Eine echte Geheimschrift, die heute nur noch wenigen Älteren zugänglich ist.
Damit die Beiträge auf der Seniorenseite noch vielfältiger werden, sucht das Redaktionsteam neue Mitglieder oder Gastautoren, die Freude an der Arbeit am Computer haben oder eigene Texte verbreiten möchten. Außerdem erfuhren die Vertreter von Einrichtungen, wie sich seniorenspezifische Veranstaltungen auf der Homepage bewerben lassen. Nicht nur für ältere Ahlener lohnt sich der Klick auf www.seniorenahlen.de. Weitere Informationen zur altengerechten Stadtteilentwicklung Ahlen-Nord erteilt Helena Hahn unter ahlen-nord@alter-und-soziales.de oder unter Tel. 02382 940 997 15.

Aufgefrischte Erinnerung – Schülerinnen und Schüler reinigen „Stolpersteine“

An der Westenmauer begannen die Schülerinnen und Schüler mit der Reinigung von Stolpersteinen. Bürgermeister Dr. Alexander Berger (l.) empfing sie zuvor im Rathaus.

An der Westenmauer begannen die Schülerinnen und Schüler mit der Reinigung von Stolpersteinen. Bürgermeister Dr. Alexander Berger (l.) empfing sie zuvor im Rathaus.

Ausgestattet mit Essigwasser, Babyreinigungstüchern und Zahnbürsten haben sich zwanzig Schülerinnen und Schüler von Geschwister-Scholl-Schule und Overbergschule aufgemacht, von den 94 in Ahlen verlegten Stolpersteinen die Patina zu entfernen. Im wahrsten Sinne des Wortes frischten sie die Erinnerung an Ahlener Menschen auf, die unter der Nazi-Diktatur verfolgt und ermordet wurden. Zuvor befassten sie sich im Unterricht mit den Verbrechen, denen zwischen 1933 und 1945 Millionen von Menschen in Europa zum Opfer gefallen waren.
Bürgermeister Dr. Alexander Berger empfing die jungen Leute zu Beginn der von Manfred Kehr vorbereiteten Aktion im Rathaus. „Erinnerungskultur ist auch Arbeit“, dankte das Stadtoberhaupt den Schülerinnen und Schüler für ihr außerordentliches Engagement. Er rechne es ihnen hoch an, dass Sie förmlich niederknien, um an das Unrecht zu erinnern, welches in Ahlen geschah. Mit ihrer Reinigungsaktion schafften die Hauptschüler Aufmerksamkeit für ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen.
Manfred Kehr erinnerte daran, dass es neben der jüdischen Bevölkerung weitere Opfergruppen gegeben habe, die unter den Nazis unermessliches Leid erlitten haben. So seien auch Menschen wegen ihrer politischen Ansichten und ihrer pazifistischen Gesinnung Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung geworden. Er erinnerte an das Schicksal der Zeugen Jehovas und an Politikerinnen und Politiker der kommunistischen Arbeiterbewegung.
Vor zehn Jahren hat die Stadt Ahlen erstmalig Stolpersteine im Straßenpflaster verlegt. Sie erinnern vor ihren jeweils letzten Wohnhäusern an jetzt 94 frühere Ahlener Bürgerinnen und Bürger, die der Nazidiktatur aus rassischen oder politischen Gründen zum Opfer gefallen sind. Die mit einer Messingabdeckung versehenen Pflastersteine sind mit dem Namen des Opfers, seinem Geburtsjahr, dem Deportationsdatum und –ziel sowie dem Todesdatum bzw. dem Jahr der Flucht versehen.

Ilkay Danismaz führt Integrationsrat

Nach dem Wahlgang beglückwünschte Dr. Alexander Berger Ilkay Danismaz zur Wahl.

Nach dem Wahlgang beglückwünschte Dr. Alexander Berger Ilkay Danismaz zur Wahl.

Ein „glückliches Händchen“ wünschte Bürgermeister Dr. Alexander Berger dem neu gewählten Vorsitzenden des Ahlener Integrationsrates, Ilkay Danismaz. Bei nur einer Gegenstimme entschieden sich die zehn wahlberechtigten Mitglieder in der Sitzung am Dienstag für den 40-Jährigen, der dem Integrationsrat seit 2010 angehört. „Machen Sie Gebrauch von Ihrem Amt und mischen sich ein“, forderte Berger den Vorsitzenden auf, sich aktiv in gesellschaftspolitische Diskussionen einzubringen, die die Stadt Ahlen betreffen.
Ilkay Danismaz bot Politik und Verwaltung seinen Rat an, sofern dieser gewünscht werde. „Integration ist für mich das wichtigste Thema“, will der Vorsitzende daran mitwirken, das Zusammenleben zu fördern. Er werde alles versuchen, um das in ihn gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen. Die Neuwahl eines Vorsitzenden war notwendig geworden, nachdem vor wenigen Wochen Samim Kemerli seinen Rücktritt von der Spitze des Integrationsrates aus beruflichen Gründen erklärt hatte.

“Local Heroes”-Initiative des LR Global Kids Fund – Stefan Link holt Unterstützung für Ahlener Schultriathlon

Über die Unterstützung des LR Global Kids Fund freuen sich das Team des ASC Ahlen und die Ahlener Sekundarschule.

Über die Unterstützung des LR Global Kids Fund freuen sich das Team des ASC Ahlen und die Ahlener Sekundarschule.

Der LR Global Kids Fund e.V. unterstützt europaweit Kinderhilfsprojekte wie zum Beispiel den Ahlener „Lunch Club“. Anfang des Jahres hat der Verein die Initiative „Local Heroes“ ins Leben gerufen, mit der er Aktionen für Kinder unterstützt, für die sich Fördermitglieder des LR Global Kids Fund e.V. ehrenamtlich in ihrer Region stark machen. Einer davon ist Stefan Link (29 Jahre). Der Project Manager International bei LR Health & Beauty ist begeisterter Triathlet und Mitglied im Athletik-Sport-Club Ahlen e.V. (ASC). Dieser richtet am 22. Juni 2017 zum vierten Mal den Ahlener Schultriathlon aus, bei dem rund 400 Schüler mitmachen. „Um den Kindern einen gleichwertigen Wettkampf wie bei großen Triathlon Veranstaltungen zu bieten, braucht es einiges an Ausstattung – angefangen von Startnummern, über die Finisher-Shirts bis hin zu den Urkunden. Unser Verein kann das schwer alleine stemmen, deshalb habe ich mich bei ,Local Heroes‘ beworben“, so Stefan Link. Mit Erfolg. Der LR Global Kids Fund e.V. spendet 2.000 Euro an den ASC und übernimmt damit die Hälfte der Veranstaltungskosten.
Triathlon ist ein Ausdauersport und besteht aus den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen, die nacheinander absolviert werden. Stefan Link betreibt den Sport seit acht Jahren und
hat bereits an mehreren Wettkämpfen teilgenommen. Schon als Student hat er bei der Triathlon AG des ASC Ahlen bei Trainingseinheiten ausgeholfen und mit den Kindern Schwimmübungen
gemacht und Radtechniken geübt. „Ich finde es toll, wenn ich mein Wissen und meine Erfahrungen an die Schüler weitervermitteln kann. Es ist erstaunlich, wie schnell Verbesserungen sichtbar sind und schön zu sehen, wie stolz die Kinder sind, wenn sie über die Ziellinie laufen. Ich freue mich sehr über die Unterstützung des LR Global Kids Fund“, so Stefan
Link.
Der Vorstand des LR Global Kids Fund e.V. hat unter allen Projekten, die Fördermitglieder aus ganz Deutschland eingereicht haben, fünf ausgewählt, die der Verein mit einer einmaligen
Spende unterstützt. „Sport fördert die Gesundheit und vermittelt wichtige Normen und Werte, wie Fairness, Durchhaltevermögen und Stärkung des Selbstwertgefühls. Stefan Link leistet
wertvolle Arbeit für Kinder in der Region. Damit ist er ein optimaler Botschafter des LR Global Kids Fund vor Ort. Mit der Initiative wollen wir unsere Fördermitglieder in ihrem ehrenamtlichen Engagement bestärken“, so Dr. Thomas Stoffmehl, Vorsitzender der LR Global Kids Fund e.V. und CEO von LR Health & Beauty.

Eine Schaukel muss noch her – Schülerrat beteiligt sich an Planungen für neuen Spielplatz im Süden

 Der Schülerrat der Mammutschule findet die Planungen für den neuen Spielplatz gut, was Anna Baumeister und Markus Beckmann (hinten links) aus dem Jugendamt sowie Schulleiterin Elke Walter (hinten rechts) freut.

Der Schülerrat der Mammutschule findet die Planungen für den neuen Spielplatz gut, was Anna Baumeister und Markus Beckmann (hinten links) aus dem Jugendamt sowie Schulleiterin Elke Walter (hinten rechts) freut.

Eine neue Spiel- und Erlebniswelt bereichert schon bald den Ahlener Süden. Nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene sollen ihre Freude haben an dem barrierefreien Spielplatz, der im Bereich zwischen dem heutigen Schulhof der Geschwister-Scholl-Schule und dem JUK-Haus entsteht. Der Schülerrat der Mammutschule hob jetzt seinen Daumen für das 105.000 Euro teure Projekt. Erst kürzlich teilte das Land Nordrhein-Westfalen mit, den Bau des Spielplatzes aus Mitteln des Programms „Quartierförderung NRW“ zu unterstützen. Nach Auslaufen der Geschwister-Scholl-Schule zum Sommer wird als neuer Bewohner die Mammutschule Anfang 2018 in das Schulgebäude am Burbecksort einziehen. Von dem neuen Spielplatz in unmittelbarer Nachbarschaft werden aber nicht nur die Grundschüler in ihren Pausen etwas haben, auch die Offene Ganztagsschule kann sich nach Lust und Laune auf ihm austoben. „Außerhalb der Schulzeiten wird der Spielplatz dann für alle Kinder und Anwohnern offenstehen“, freut sich Schulleiterin Elke Walter über das attraktive Freizeitangebot im Südenstadtteil. Premiere auf einem Ahlener Spielplatz wird das Rollstuhlkarussel feiern. Für den städtischen Jugendhilfeplaner Markus Beckmann ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer Stadtgesellschaft, in der Inklusion als etwas Selbstverständliches wahrgenommen wird: „Das gab es bislang nämlich noch nicht, dass gleichzeitig nicht gehandicapte Menschen und gehandicapte Rollstuhlfahrer ein Spielgerät gemeinsam nutzen können.“ Auch der Schülerrat, der sich aus den Klassensprechern der Mammutschule zusammensetzt, erteilte nur Bestnoten für das künftige Karussell.
Der barrierefreie Teil der Spielanlage, der komplett von Rollstuhlfahrern bespielt werden kann, besteht aus mehreren Rampen, einer barrierefreien Rutsche und – für ganz mutige Nutzer – einem zusätzlichen Weg mit Hängebrücke. „Zusätzliche Balancier- und Aufstiegsmöglichkeiten machen die Spielanlage auch für nicht behinderte Nutzer interessant“, sieht Jugendförderin Anna Baumeister in dem Spielplatz eine ideale Ergänzung zum benachbarten JUK-Haus, das gegenwärtig zu einem barrierefreien Quartierszentrum für alle Generationen im Ahlener Süden umgebaut wird. Nachdem die Schülerinnen und Schüler bereits ihr „OK“ zu den Planungen gegeben haben, stehen weitere Schritte an, die Menschen im Quartier zu beteiligen. Als nächstes nehmen Beckmann und das Team der städtischen Jugendförderung den Kontakt auf zu einer Gruppe von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf, die sich regelmäßig im städtischen Jugendzentrum Ost trifft.
Aber auch Seniorinnen und Senioren, die sich in Projekten der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ engagieren, werden noch gehört. Gleiches gilt für den Beirat für behinderte Menschen, dessen Votum ebenfalls in die Planungen einfließen soll. Für Markus Beckmann sind die drei Gruppen „Experten für die Aspekte der Barrierefreiheit.“ Junge wie alte, behinderte wie nicht behinderte Menschen, sollen sich später auf der neuen Spielfläche wohl fühlen. Einen abschließenden Wunsch gaben die Mädchen und Jungen des Schülerrates den städtischen Jugendförderern und Planern mit auf den Weg. „Aus ihrer Sicht fehlt nämlich noch ein wichtiges Spielelement, ohne dass kein Spielplatz komplett ist“, dankte Beckmann für die Anregung, in den weiteren Planungen unbedingt eine Schaukel vorzusehen.

Auf der Straße und im Internet: Radfahr-Kampagne „PedAhlen“ startet am 17. Juni

Startschuss zur „PedAhlen“-Kampagne: Angelika Schöning und Markus Gantefort „sind dabei“.

Startschuss zur „PedAhlen“-Kampagne: Angelika Schöning und Markus Gantefort „sind dabei“.

Ahlen will im innerstädtischen Verkehr das Fahrrad zum Verkehrsmittel Nummer Eins machen. Am Samstag, 17. Juni, fällt der Startschuss zur breit angelegten Radfahrkampagne „PedAhlen“.  „Ein Wortspiel, das zeigen soll, wie organisch das Radfahren und die Stadt Ahlen miteinander verbunden sind“, sagt Bürgermeister Dr. Alexander Berger, der selbst zum Kampagnenauftakt aufs Rad steigen wird, um die Ahlener von den vielen Vorteilen des Radfahrens zu überzeugen. Schon heute sitzt die Wersestadt fest im Sattel, wie der aktuelle ADFC-Fahrradklimatest zur Zufriedenheit der Radfahrer beweist: In NRW ein siebter Platz unter den fahrradfreundlichen Städten, und damit einer unter den begehrten „Top 10“. Auch bundesweit lässt sich Ahlen sehen: Platz 15 unter den Städten zwischen 50.000 und 100.000 Einwohnern. „Ahlen ist eine Fahrradstadt. Wir wollen das im Bewusstsein verankern und möglichst vielen Menschen unserer Stadt zeigen, wie und wo sie mit ihrem Rad richtig abfahren können“, so Berger.
Der „PedAhlen“-Auftakt fällt zusammen mit einem historischen Datum: Das Fahrrad feiert dieses Jahr seinen 200sten Geburtstag. Ahlen begeht das Jubiläum am 17. Juni ab 10 Uhr mit einem bunten Aktionstag auf dem Schöneberger Platz vor dem HBB-Einkaufszentrum. Dort, wo jüngst eine Ladestation für E-Bikes eingerichtet wurde, können sich Ahlener mit ihrem Fahrrad in einer Fotobox fotografieren lassen. Jeder hat die Chance, zum Fahrrad-Star der Stadt zu werden. „Wer möchte, kann es für Poster und Plakate zur Verfügung stellen, die im Sommer im Rahmen der Kampagne im Stadtraum zu sehen sind“, lädt „PedAhlen“-Koordinatorin Angelika Schöning jedermann ein, „das Gesicht“ der Radfahrwerbung in Ahlen zu werden. Wer Samstag keine Zeit hat, kann ab dem 17. Juni auch unter www.pedahlen.de einen individuellen Termin für ein Foto-Shooting vereinbaren.
Den Organisatoren ist am Aktionstag neben Informationen zu Radtouren und -routen in und um Ahlen vor allem wichtig, die Meinung der Radfahrerinnen und Radfahrer kennenzulernen: „Hierzu fragen wir die Radler, wann und wo sie am liebsten auf das Fahrrad steigen und was ihnen beim Radfahren in Ahlen am wichtigsten ist“, erwartet Schöning viele erhellende Antworten. Kritik und Anregungen sind ausdrücklich erwünscht. Wer will, kann die Befragung später auch im Internet ausfüllen. Ab dem Aktionstag gibt es dazu Möglichkeiten auf www.pedahlen.de. Unter den Teilnehmern werden drei innovative „ottolock“-Fahrradschlösser verlost.
Ein „echter Hingucker“, so Fachbereichsleiter Markus Gantefort wird dreiwöchige Ausstellung „Ahlen – die Innenstadt, wie sie früher war“, die am Samstag erstmalig zu sehen ist. Auf 22 großformatigen Postern sind im Stadtraum historische Aufnahmen zu sehen, die sichtbar machen, wie sich die Straßen und der Straßenverkehr in den letzten 50 Jahren verändert haben. Gantefort verspricht, „dass manche Erinnerung wach werden wird, wenn man den damals dichten Autoverkehr auf West- und Oststraße sieht.“
Informationen gibt es beim Aktionstag auch zum bundesweiten „Stadtradeln“, an dem sich Ahlen zum ersten Mal im September beteiligt. Drei Wochen lang können sich die Ahlener im sportlichen Radler-Wettbewerb mit vielen anderen Kommunen bundesweit messen. Für die Radler und Teams mit den meisten Kilometern gibt es neben der Auszeichnung auch wieder viele Preise zu gewinnen. Wer will, kann sich ab dem 17. Juni unter www.pedahlen.de anmelden. Ideen, wie der Radverkehr in Ahlen noch weiter nach vorne gebracht werden kann, können nicht nur am Aktionstag vorgeschlagen werden. „Alle Bürgerinnen und Bürger sind ausdrücklich aufgerufen, die Kampagne „PedAhlen“ aktiv mitzugestalten“, freuen sich Angelika Schöning und Markus Gantefort auf möglichst große Resonanz. Am Schöneberger Platz nehmen sie Anregungen auf für den Ahlener Radwegeplan und informieren über den internationalen „Parking Day“. Für weitere Auskünfte erreichbar ist Stadtplanerin Angelika Schöning im Fachbereich Stadtentwicklung und Bauen unter Tel. 02382 59340 oder per E-Mail (schoeninga@stadt.ahlen.de).

Ahlener Gartenparadiese locken am 18. Juni

Blühende Landschaften in großen und kleinen Gärten warten darauf, am Tag der offenen Gärten entdeckt zu werden.

Blühende Landschaften in großen und kleinen Gärten warten darauf, am Tag der offenen Gärten entdeckt zu werden.

Blütenpracht und Gartenräume in Hülle und Fülle warten am 18. Juni auf die Besucherinnen und Besucher des „Tages der offenen Gärten“ in Ahlen. Fünf Gartenfreunde haben sich bereit erklärt, ihre Gartentore für die Blicke von Garten- und Naturliebhabern aufzuschließen. Zwischen 11 und 17 Uhr können sich Gartenbesitzer auf der Stadtgartenschau zu neuen Ideen für die Beete daheim inspirieren lassen.
Die Rundreise durch Ahlens Gartenlandschaft startet wie schon in den letzten Jahren um 11 Uhr am Mittrops Hof an der Görlitzer Straße 1a. Kaffee und Kuchen geben dort die notwendige Energie für eine Tour, auf der fünf Gärten zu entdecken sind. Am Startpunkt erhalten Interessierte für vier Euro eine Broschüre, in der die Standorte aller Gärten beschrieben sind. Zusätzlich gibt es eine Tasche als Erkennungszeichen und als kleines Geschenk.
Kinder bis zwölf Jahren können ihre Eltern und Großeltern kostenfrei auf dem gärtnerischen Rundkurs begleiten. Es gibt keine vorgeschriebene Reihenfolge, wie Koordinatorin Anne Althaus betont: „Jeder kann seine eigene Route festlegen. Wichtig ist, dass sich Gartenbesitzer und Besucher nach Herzensfreude austauschen.“ Althaus ist immer wieder erstaunt, „welche Vielfalt die Gärten bieten, und mit welcher Kreativität die Menschen sich ihre kleinen Reiche schaffen“.
Der Tag der offenen Gärten wurde erstmals 2009 auf Wunsch der Ahlener Seniorinnen und Senioren im Rahmen des SINN-Netzwerkes von der städtischen Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ ins Leben gerufen. Seitdem hat diese generationenübergreifende Aktion über 1500 Besucherinnen und Besucher in Ahlener Gärten gelockt.
Weitere Auskünfte erteilt Anne Althaus unter Tel. 02382 59743 oder per E-Mail unter althausa@stadt.ahlen.de. Weitere Infos auch unter www.senioren-ahlen.de

Präventionskette bietet die letzte Chance – Arbeitskonferenzen und Steuerungsgruppe tagten

Beschäftigte der städtischen Kitas begrüßte Ulla Woltering zu einer Veranstaltung im Alten Ratssaal.

Beschäftigte der städtischen Kitas begrüßte Ulla Woltering zu einer Veranstaltung im Alten Ratssaal.

Etwa 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus vier städtischen Fachbereichen haben sich einen Tag lang über Zielsetzung und Arbeitsweise der Ahlener Präventionskette unterrichtet. Im Ratssaal warb Bürgermeister Dr. Alexander Berger auf der verwaltungsinternen Arbeitskonferenz um breite Unterstützung für das sozialpolitische Vorhaben, das die Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern, Jugendlichen und Familien in den Mittelpunkt stellt. „Aus meiner Sicht ist jetzt die Chance da, es anzupacken.“ Der Bürgermeister ermunterte seine Beschäftigten, „bessere Rahmenbedingungen für ein gelingendes Aufwachsen von allen Kindern in unserer Stadt zu schaffen.“ In anschließenden Arbeitsgruppen brachten die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Impulse aus ihrer beruflichen Praxis ein.
Die vom Rat der Stadt Ahlen beschlossene Präventionskette ist darauf gerichtet, im Verbund mit Trägern und Institutionen Übergänge zu gestalten und zu begleiten, die von der Schwangerschaftsberatung der Eltern bis hin zum Berufseinstieg reichen. Berger machte darauf aufmerksam, dass auch in Ahlen Eltern zunehmend mit Erziehungsaufgaben überfordert seien: „Aus Kitas, Grundschulen und Offenen Ganztagsschulen wissen wir, dass zahlreiche Kinder nicht dem Wetter entsprechend gekleidet, ohne Frühstück und übermüdet morgens in die Einrichtungen kommen.“ Viele Eltern verließen sich darauf, „dass es Kindergarten und Schule schon richten werden.“ Mit Kooperationspartnern versuche man schon seit Jahren intensiv, diesen Phänomenen zu begegnen. Trotzdem gelte es jetzt angesichts größer werdender Herausforderungen, einen neuen Anlauf zu nehmen, „um jedes Kind mitzunehmen.“
Neben der intensiven Einbeziehung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt, ist auch die Vernetzung mit den Kooperationspartnern von großer Bedeutung. Hierzu gründete sich die „Steuerungsgruppe zur Präventionskette“, der die in Ahlen tätigen Wohlfahrtsverbände, die Stadt, das Jobcenter, die Arbeitsagentur, der ev. Kirchenkreis und das Stadtteilforum angehören. „Eine lernende Gruppe“, so Fachbereichsleiterin Ulla Woltering, will die Runde sein, in der Vorschläge „vom Kind aus gedacht“ gesammelt und priorisiert werden. Vier Arbeitsgruppen werden künftig der Steuerungsgruppe zuarbeiten und Vorschläge machen, wie die Ziele der Präventionskette optimal zu erreichen sind.
Der verwaltungsinternen Arbeitskonferenz schloss sich eine Schwerpunktveranstaltung für die städtischen Kindertageseinrichtungen an. „Im Kindergarten erreichen wir Eltern noch am besten“, verdeutlicht Marina Bänke, Koordinatorin der Präventionskette, warum die Kitas über eine herausragend wichtige Bedeutung im Konzept verfügen. In der Regel ergibt sich beim Bringen und Abholen der Kinder Gelegenheit zum persönlichen Kontakt. „Diesen Vorteil müssen wir nutzen, um bei Auffälligkeiten gezielt und rechtzeitig gegensteuern zu können.“ Dem Auftakt für Kitas der Stadt Ahlen wird im Sinne der Vernetzung eine weitere Informationsveranstaltung für Kindertageseinrichtungen anderer Träger folgen.

Stadt ist fairer Partner der Landwirte

Die einen sprechen von „Bauernfrühstück“, die anderen vom „Bürgermeisterfrühstück“. Auf dem Hof Steinhoff trafen sich zu ihrer jährlichen Generalbesprechung: Dr. Matthias Quas, Ralf Storkamp (Ahlen), Lutz Henke, Ulrich Averberg (Vorhelm), Martin Post (Bauerschaftsbeirat), Dr. Alexander Berger, Hubert Steinhoff (Dolberg), Robert Reminghorst, Jörg Hakenesch, Bernd Döding, Andreas Mentz.

Die einen sprechen von „Bauernfrühstück“, die anderen vom „Bürgermeisterfrühstück“. Auf dem Hof Steinhoff trafen sich zu ihrer jährlichen Generalbesprechung: Dr. Matthias Quas, Ralf Storkamp (Ahlen), Lutz Henke, Ulrich Averberg (Vorhelm), Martin Post (Bauerschaftsbeirat), Dr. Alexander Berger, Hubert Steinhoff (Dolberg), Robert Reminghorst, Jörg Hakenesch, Bernd Döding, Andreas Mentz.

Mit Vorurteilen aufräumen will die Kampagne „Frag doch mal den Landwirt!“, zu der am Sonntag, 25. Juni, vier bäuerliche Betriebe in Ahlen ihre Hoftore öffnen werden. „Eine gute und wichtige Aktion“, begrüßte Bürgermeister Dr. Alexander Berger die Öffentlichkeitsoffensive, als er jetzt mit einigen Mitarbeitern auf dem Dolberger Hof Steinhoff zum traditionellen „Bauernfrühstück“ mit den Ahlener Ortsverbandsvorsitzenden sowie dem Geschäftsführer des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes, Dr. Matthias Quas, zusammentraf. Die Vorbehalte, mit denen Landwirte konfrontiert würden, hätten in aller Regel nichts mit der Realität zu tun, ist Berger überzeugt. „Leider ist schleichend das Verständnis für die existenzielle Bedeutung der Landwirtschaft verloren gegangen.“ Dagegen helfe nur eine unbedingte „Willkommenskultur“, zu der die Agrarbetriebe in Ahlen ihre Bereitschaft zeigten.  
Begleitet von Stadtbaurat Andreas Mentz, WFG-Geschäftsführer Jörg Hakenesch, sowie Strukturförderer Lutz Henke und den beiden leitenden Mitarbeitern der Umweltbetriebe, Bernd Döding und Robert Reminghorst, tauschte sich der Verwaltungschef mit den Landwirten über Themen aus, die den Menschen in den Außenbereichen unter den Nägeln brennen. Ein „rotes Tuch“ ist auf zahlreichen Höfen das noch immer häufig verzerrte Bild, welches in der städtischen Gesellschaft von der Landwirtschaft gezeichnet wird. Wörtlich sollen die Besucherinnen und Besucher das Motto des Aktionstages nehmen und sich nicht davor scheuen, auch unbequeme Fragen zu stellen. „Wir wollen zeigen, dass wir vernünftig mit der Umwelt und den Tieren umgehen“, begründet Ralf Storkamp den Schritt an die Öffentlichkeit. Nur im offenen und aufrichtigen Dialog könnten die teils irrwitzigen Vorstellungen über Landwirte ausgeräumt und aufgeklärt werden, die in manchen Köpfen herrschten.
WFG-Geschäftsführer Jörg Hakenesch nahm die Zusage der Runde mit, dass die Ahlener Landwirtschaft auf der kommenden „Neuen Ahlener Woche“ 2019 ihre Premiere geben will. Der Gemeinschaftsstand werde einen hohen Erlebniswert versprechen, freut sich auch Bürgermeister Berger auf ein „gänzlich neues Segment auf der Messe, ohne dass die Ahlener Wirtschaft nicht vollständig ist.“ Großen Raum nahmen in der jährlichen Generalbesprechung zwischen Stadtverwaltung und Landwirtschaft die Wirtschaftswege ein. Das letzte Jahr haben die Landwirte genutzt, um der Stadt ihre Vorstellungen vorzulegen, welche Wirtschaftswege von hoher und welche von weniger hoher Bedeutung sind. Zu einem vernünftigen und objektiven Ergebnis werde man gelangen, wenn alle Daten ausgewertet sind, so Robert Reminghorst. Auf Zustimmung stieß die konsequente Marschroute der Stadt, weniger Wirtschaftswege vorzuhalten. Die vorhandenen sollen dafür umso gründlicher gepflegt und unterhalten werden. Keinen neuen Sachstand gibt es laut Stadtbaurat Andreas Mentz beim Thema „B 58n“. Wie schon beim letzten Bauernfrühstück läge auch ein Jahr später kein „konkreter Planungsgegenstand“ vor. Straßenbau werde nach den Worten von Ralf Storkamp aus Reihen der Landwirte nicht pauschal abgelehnt. „Wichtig ist aber, dass er auf aktuellen und belastbaren Planungsgrundlagen erfolgt“, lautet seine Forderung. Nur dann könne wirklich entschieden werden, ob ein Vorhaben sinnvoll ist. Kritisch sieht Gastgeber Hubert Steinhoff zudem die mit dem Straßenbau verbunden Ausgleichsmaßnahmen, denen wertvolle landwirtschaftliche Flächen geopfert würden. 
Dr. Matthias Quas machte darauf aufmerksam, dass es häufig die Landwirte seien, die den wirtschaftlichen  Nachteil von Straßenneubauvorhaben zu tragen haben. Es seien keine Einzelfälle, in denen Betroffenen der reale Wertersatz erst nach aufreibenden Verhandlungen gewährt worden sei. Stadtbaurat Andreas Mentz versicherte, dass sich die Stadt Ahlen im Rahmen ihrer Bodenvorratspolitik als „fairer Partner der Landwirte“ erweisen wird. Jedes Grundstück, das die Stadt im Zuge der Gewerbeflächenerweiterung erwirbt, werde gutachterlich ermittelt. Der Handlungsdruck werde von einem Flächenengpass bestimmt, der dringend aufgelöst werden müsse, so Mentz. Erfreulicherweise gebe es in Ahlen Unternehmen, die an ihre Kapazitätsgrenzen gekommen seien und Ausschau halten nach einem zweiten Standort.
Als ein „Zeichen der Anerkennung für den Außenbereich“, das gar nicht selbstverständlich sei, bezeichnete Quas die günstigen Perspektiven für den Breitbandausbau in den Außenbereichen: „Ich bin total glücklich, dass die Initiative des Kreises im Außenbereich denselben Standard schaffen wird, der im Innenbereich verfügbar ist.“ Sämtliche noch unterversorgte Bereiche im Kreisgebiet sollen innerhalb von drei Jahren mit einem Breitbandzugang mit mindestens 50 MBit/s versorgt werden. „Die Stadt Ahlen wird diese Verbesserung mit einem erheblichen Eigenanteil unterstützen“, machte Bürgermeister Berger deutlich, welche Bedeutung für Politik und Verwaltung eine gute Infrastruktur im ländlichen Stadtgebiet hat.     

„Feuer und Flamme“: Sing-along-Gottesdienst am 11. Juni in der Pauluskirche

Nachpfingstlich wird der nächste Sing-along-Gottesdienst am 11. Juni um 17 Uhr in der Pauluskirche: „Feuer und Flamme“ heißt diesmal Motto dieses Gottesdienstformats, bei dem die Gemeinde zum Mitsingen von weltlichen und kirchlichen Liedern eingeladen ist. „Wir haben wieder eine schöne Auswahl an Liedern getroffen, bei der die Gottesdienstbesucher nach Herzenslust mitsingen können“, kündigt Pfarrer Markus Möhl an. So gehören „An Tagen wie diesen“ oder „You’ll never walk alone“ ebenso zu den Songs wie moderne christliche Stücke, zum Beispiel „Mitten unter uns“ oder „Einer hat uns angesteckt mit der Flamme der Liebe“. Am Piano übernimmt Kantorin Larissa Neufeld die musikalische Begleitung zusammen mit Mitgliedern der Jugendband. Hinzu kommen Gebete und Texte, die sich auf das Pfingstfest beziehen.

Am Sonntag Führungen durch das Heimatmuseum

Gabriele Moser-Olthoff führt junge und ältere Gäste am Sonntag durch das Heimatmuseum.

Gabriele Moser-Olthoff führt junge und ältere Gäste am Sonntag durch das Heimatmuseum.

Zu zwei Führungen durch das Heimatmuseum lädt die Stadt Ahlen am Sonntag, 11. Juni, ein. Bekannte und weniger bekannte Geschichten aus und über Ahlen vermittelt bei den Rundgängen Gabriele Moser-Olthoff, Mitarbeiterin im Kulturamt der Stadt Ahlen. Das Museum an der Wilhelmstraße 12 öffnet an diesem Tag von 11 bis 16 Uhr. Um 11 Uhr und um 15 Uhr wird jeweils eine einstündige Führung durch die neu eingerichtete, erweiterte Dauerausstellung stattfinden. Zudem wartet die Sonderausstellung des Innosozial-Projektes „KAI – Kultur all inclusive“ auf Besucherinnen und Besucher.

Der Eintritt und auch die Führung im Heimatmuseum sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zusammenhalt der Kulturen: Blick in die eigene Vergangenheit hilfreich

Über den kulturellen Zusammenhalt in der Stadt tauschten sich Bürgermeister Dr. Alexander Berger (r.) und Innosozial-Geschäftsführer Dietmar Zöller aus.

Über den kulturellen Zusammenhalt in der Stadt tauschten sich Bürgermeister Dr. Alexander Berger (r.) und Innosozial-Geschäftsführer Dietmar Zöller aus.

Ehrlichkeit und Unvoreingenommenheit sind die wesentlichen Schlüssel für eine verständnisvolle Beziehung von Menschen muslimischen Glaubens und der nicht muslimischen Bevölkerung. Darin einig sind sich Bürgermeister Dr. Alexander Berger und Innosozial-Geschäftsführer Dietmar Zöller, der jetzt im Rathaus ein Exemplar seines Buches „Islam 2030 – Zukunft gemeinsam gestalten“ überreichte. Für mehr gesellschaftliche Teilhabe, aber auch für ein größeres gesellschaftliches Engagement der Muslime in der Zukunft stellt Zöller in dem Mitte März erschienenen Band zwanzig Schlussfolgerungen zur Debatte, die Einfluss auf das kommunale Handeln haben sollten. „Es stellt sich eine Existenzfrage, wenn in etwas mehr als einem Jahrzehnt die Hälfte der Ahlener Bevölkerung einen Migrationshintergrund hat“, plädiert Dietmar Zöller für eine intensive Einbeziehung der Menschen, die sich heute noch zu einem großen Teil vom gesellschaftlichen Leben in der Stadt distanzieren.
Ahlens Bürgermeister möchte einen Beitrag leisten, den Stand der Integration objektiv zu betrachten: „60 Jahre nach Beginn der Zuwanderung nach Deutschland müssen wir uns heute eingestehen, dass sich die Kulturen zwar näher gekommen, im Kern ihrer Beziehung aber fremd geblieben sind.“ Die Individualität schätzende deutsche Gesellschaft setze im Gegensatz zur traditioneller geprägten muslimischen Kultur weniger auf Religion als verbindendes Element. Muslime hätten an den emanzipatorischen Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte erheblich weniger partizipiert. „Werte wie Familie und Glauben besitzen für viele türkisch- und  arabischstämmige Menschen noch immer den unangreifbaren Stellenwert, wie wir ihn auch in Deutschland noch Anfang der 60er-Jahre kannten“, gibt Berger zu bedenken. Der Blick in die eigene Vergangenheit sei hilfreich zum heutigen Verständnis. Sich darauf zu besinnen, könnte es einfacher machen, die verschiedenen Wertevorstellungen zu akzeptieren.
Für Zöller und Berger bietet die kulturelle Vielfalt in Ahlen trotz aller immer wieder auftretenden Schwierigkeiten Potenziale, die am Arbeitsplatz, in der Freizeit und im sozialen Engagement genutzt werden müssen. „Gesellschaftlicher Zusammenhalt kann weder verordnet werden, noch ist er allein eine Aufgabe der Politik“, zitiert der Bürgermeister aus dem Thesenpapier „Zusammenhalt in Vielfalt“, das die Initiative kulturelle Integration unter Mitwirkung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes kürzlich vorgestellt hat. Berger stimmt den Initiatoren zu, „dass Zuwanderung eine Gesellschaft nicht nur verändert, sondern auch Offenheit, Respekt und Toleranz auf allen Seiten verlangt.“ Dies sei ein langwieriger Prozess, in dem um Positionen gerungen werden muss. Das Schüren von Ängsten und Feindseligkeiten sei nicht der richtige Weg. Die Stadt Ahlen werde allen Initiativen ihre Unterstützung zukommen lassen, die sich aufrichtig um den Zusammenhalt in der Stadtgesellschaft bemühen, so Berger.

Stadtteilakteure sagen, was „Ahlen Süd/Ost“ braucht

An Thementischen diskutierten die Teilnehmer Ideen für den Südosten (C: Daniel Sadrowski)

An Thementischen diskutierten die Teilnehmer Ideen für den Südosten (C: Daniel Sadrowski)

Der Ahlener Südosten benötigt neue Entwicklungsimpulse. Dafür wird bis Ende des Jahres ein neues Handlungskonzept erarbeitet. In einer Auftaktveranstaltung haben im Stadtteil tätige Behörden, Vereine und Institutionen erste Gedanken entwickelt, was das Quartier braucht. 
Nach über 20 Jahren aktiver Stadtteilarbeit geht es jedoch nicht bei null los. Der Stadtteil profitiert von einem breiten Netzwerk unterschiedlichster Akteure. Rund 60 von ihnen waren auf Einladung von Bürgermeister Dr. Alexander Berger und Stadtbaurat Andreas Mentz ins Jugendzentrum Ost gekommen. Gesprochen wurde über das bisher Erreichte, über aktuelle Veränderungen und über neue Aufgaben.
Im Fokus der Veranstaltung standen vier vom Dortmunder Büro „StadtRaumKonzept“ moderierte Thementische. Die Planer wollten von den Stadtteilakteuren wissen, wo sie in den unterschiedlichen Handlungsfeldern Entwicklungsnotwendigkeiten sehen und wer dafür zuständig ist. Welche Gebäude und Wohnumfeldbereiche bedürfen einer städtebaulichen Aufwertung? Wie können Handel und Wirtschaft, Ladenlokale und Gewerbeflächen funktional weiterentwickelt werden? Welche soziale Angebots- und Infrastruktur muss für Bildung, Beschäftigung und Qualifizierung ausgebaut werden? Was muss sich im Sozialraum für das Zusammenleben und die Integration durch Kultur, Sport und Gesundheit verändern?
Das Dortmunder Büro hat viele Hinweise und Anregungen erhalten. Diese werden jetzt sortiert und in den weiteren Arbeitsprozess eingebracht. Als nächstes stehen persönliche Gespräche mit Institutionen, Interessenvertretungen und Eigentümern aus dem Stadtteil an. Nach den Sommerferien folgt dann im September eine große Zukunftskonferenz. Hier sind vor allem die Bewohnerinnen und Bewohner gefragt, ihren Stadtteil zu bewerten und Maßnahmen vorzuschlagen. Das Integrierte Handlungskonzept soll im Dezember dem Stadtplanungs- und Bauausschuss vorgestellt und vom Rat der Stadt Ahlen beschlossen werden.

Erzählcafè der Erinnerungen- Schulen in Mexiko

Zum vierten Mal lädt das Stadtteilbüro Süd lädt zum Erzählcafè der Erinnerungen ein. Im Erzählcafé berichten Menschen, die aus dem Stadtteil kommen, in lockerer Atmosphäre ihre ganz persönliche Geschichte zum Thema und tauschen sich mit anderen Menschen darüber aus. Bei dem nächsten Erzählcafè dreht sich alles um das Thema Schulen in Mexiko. Wie immer sind alle Ahlener herzlich eingeladen auch ihre eigene Erinnerung und Geschichten mitzubringen! Das Erzählcafè findet am Dienstag, 06.06.2017 um 15:00 Uhr im Stadtteilbüro Süd an der Gemmericher Straße 50 statt.

Müllabfuhr an Pfingsten wird nachgeholt

Die am Pfingstmontag, 5. Juni, fällige Abfuhr der Biomüll- und Papiertonnen wird nachgeholt am Samstag, 10. Juni.

Geschichten in die Köpfe zaubern – „Vorlese-Treff“ braucht Helfer!

Einmal im Monat kommt der Vorlese-Treff im St Vinzenz an der Kampstraße zusammen.

Einmal im Monat kommt der Vorlese-Treff im St Vinzenz an der Kampstraße zusammen.

Der Lese- und Vorlesespaß kennt keine Altersgrenzen! Wer in seiner Kindheit gerne und viel gelesen und den Zauber von Büchern und Geschichten kennen gelernt hat, möchte auch dann nicht darauf verzichten, wenn die Augen vielleicht nicht mehr ganz so mitspielen oder das eigenständige Lesen anstrengend geworden ist. Die Stiftung Lesen hat dazu das deutschlandweite „Netzwerk Vorlesen“ ins Leben gerufen.
In Ahlen hat das Vorlesen für ältere Menschen schon Tradition. Seit vier Jahren kommen in der Wohneinrichtung St. Vinzenz am Stadtpark im Vorlese-Treff Senioren mit und ohne Behinderung zusammen. Herzlich eingeladen sind hierzu alle Menschen ab 50 Jahren. „In gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Keksen werden Geschichten oder auch Bücher in einfacher Sprache vorgelesen“, erklärte Anne Althaus von der Leitstelle Älter werden in Ahlen. Die Treffen finden statt an jedem ersten Mittwoch im Monat im Torhaus der der Wohneinrichtung. Zwischen 15 und 16 Uhr heißt es dann „Kino im Kopf“. Anne Althaus sucht jetzt nach ehrenamtlicher Verstärkung: „Ich würde mich sehr freuen über eine Person, die älteren Menschen mit leichten geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen vorlesen möchte.“ Besondere Fähigkeiten werden nicht vorausgesetzt. Das Wichtigste sei die Gemeinschaft, in der die Behinderung keine Rolle spielt. Im Vorlese-Treff haben sich die Leitstelle, das St. Vinzenz am Stadtpark und Ehrenamtliche zusammengeschlossen. Der nächste Vorlesetreff findet statt am Mittwoch, 7. Juni, an der Kampstraße 13 – 15. „Eine gute Gelegenheit, um zu schauen, ob das Engagement im Vorlesetreff das Richtige für einen ist“, findet Althaus.

Wer mehr wissen möchte, bekommt weitere Informationen in der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ bei Anne Althaus und Dr. Heike Paterak unter Tel. 02382 59743 (E-Mail: paterakh@stadt.ahlen.de).

8. Ahlener Museumstag geht am Sonntag auf Spurensuche

Die Organisatoren der fünf Häuser erwarten einen großen Zuspruch der Besucherinnen und Besucher am Ahlener Museumstag.

Unter dem diesjährigen Motto „Spurensuche. Mut zur Verantwortung!“ haben sich bereits zum achten Male die Ahlener Museen und Ausstellungshäuser zusammengetan, um wieder gemeinsam ein abwechslungsreiches und für Jedermann ansprechendes Programm zu präsentieren. Am Sonntag, 21. Mai, begeben sich das Fritz-Winter-Haus, das Kunstmuseum Ahlen, der Kunstverein Ahlen e.V., das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus und das Heimatmuseum Ahlen allesamt auf „Spurensuche“ und beweisen mit Engagement und vielen guten Ideen „Mut zur Verantwortung“.

Es sei eine Ahlener Besonderheit, die Kultureinrichtungen der Stadt am Museumstag unter ein gemeinsames organisatorisches Dach zu bringen, sagte Fachbereichsleiter Christoph Wessels bei der Programmvorstellung. Die Besucher kämen durch die engen Absprachen der Häuser untereinander in den Genuss, viel sehen zu können. Unter anderem gibt es um 12 Uhr einen Rundgang durch die erweiterte Dauerausstellung im Heimatmuseum an der Wilhelmstraße. Die Ausstellung habe einen großen Schritt gemacht, wovon sich die Besucherinnen und Besucher am Sonntag ein eigenes Bild machen könnten, hofft Wessels auf zahlreiche Gäste.

Das ausführliche Programm zum 8. Ahlener Museumstag findet sich auf der Internetseite der Stadt Ahlen unter www.ahlen.de.

ÜBERBLICK:

Fritz-Winter-Haus: Eine nationale und internationale Stätte der Kunst in Ahlen (Südberg 72-74).
11 – 18 Uhr: Führungen von Helga Gausling und Peter Volmer, Film über Fritz Winter

Kunstmuseum Ahlen (Museumsplatz 1)
11 Uhr: Eröffnung Intermezzo 2017. Farbe und Körper im Raum.
14.30 – 16.30 Uhr: Lichtspuren – Farbspuren. Führung
und Workshop für Kinder von 5 bis 12 Jahren:
15.30 – 16.30 Uhr: Öffentliche Führung. Ein Ausstellungsrundgang mit dem Museumsteam und den Künstlern gestaltet sich als unterhaltsame Spurensuche zu den Hintergründen und Wirkungen der ausgestellten Kunst.

KunstVerein Ahlen in der Stadtgalerie (Königstr. 7)
„Good News “. Ausgewählte Meisterschüler der Klasse Cornelius Völker
17 Uhr: Meisterschüler im Gespräch.

Heimatmuseum Ahlen (Wilhelmstr. 12)
FAMILIENTAG ZUR AUSSTELLUNG DES PROJEKTS „KAI – KULTUR ALL INCLUSIVE“ „SELFIES & CO“ UND „FREUNDSCHAFT“
11 – 13 Uhr und 14 – 17 Uhr: Papierskulpturen aus alten Büchern.
12 Uhr: Rundgang durch die erweiterte Dauerausstellung des Heimatmuseums.

Interreligiöses Museum im Goldschmiedehaus Ahlen am Marienplatz (Oststr. 69)
17 – 18 Uhr: Spurensuche. Reflektionen über Zeit und Astronomie mit Werner Fischer.

Am Geld soll`s nicht scheitern – Minifonds fördert Projekte für Demokratie

Daniela Noack (federführendes Amt, Stadt Ahlen) und Michael Engbers (Fach- und Koordinierungsstelle, Arbeiterwohlfahrt) bewerben den Minifonds.

Demokratisches Engagement braucht nicht am Geld zu scheitern. Darauf machen jetzt die Träger der „Partnerschaft für Demokratie“ in Ahlen aufmerksam. Wer gute Ideen hat, wie man Menschen für Werte wie Vielfalt und Zusammenleben begeistern kann, dem steht der sogenannte Minifonds zur Verfügung. 3000 Euro warten in Ahlen darauf, in sinnvolle Projekte und Maßnahmen zu fließen.

„Die Frist für die Mittelvergabe für Projekte ist zwar verstrichen, aber auf den Minifonds kann man jederzeit kurzfristig und flexibel zurückgreifen“, erklärt Michael Engbers, Projektkoordinator der Partnerschaft für Demokratie „Demokratie leben! Eine Idee vom Glück“. Der Minifonds sei eine Art „Feuerwehrtopf“, der vor allem kleinere Maßnahmen finanzieren könne, die eine direkte Umsetzung erfordern. Es bedürfe dabei keiner umfangreichen Antragstellung, betont Engbers. Ausreichend sei es, die Situation und den Bedarf der Fach- und Koordinierungsstelle unkompliziert zu schildern. „Wir können im Extremfall sogar innerhalb weniger Stunden mit dem Minifonds reagieren.“

Michael Engbers gibt Beispiele, wie der Minifonds helfen könnte. „Einer interessierten Gruppe fällt am Donnerstag auf, dass ab Montag die bundesweite Interkulturelle Woche stattfindet. Kurzfristig können sie einen guten Referenten zum Thema gewinnen. Die Kosten könnte der Minifonds tragen.“ Ähnlich sei es, wenn eine Ahlener Gruppe die Idee zu einer „Pulse-of-Europe-Demonstration“ hätte. Der Minifonds könnte in diesem Fall das Banner finanzieren.

Die Gesamtmittel in Höhe von 3.000 Euro verwaltet die Fach- und Koordinierungsstelle der „Partnerschaft für Demokratie“ im Rathaus. Pro Maßnahme können maximal 500 Euro vergeben werden. Anfragen sind bis zum Jahresende möglich. Weitere Auskünfte erteilt Michael Engbers unter Tel. 02382 59765 (E-Mail: engbersm@stadt.ahlen.de).

Die Partnerschaft für Demokratie Ahlen ist eine Kooperation der Stadt Ahlen, der AWO im Unterbezirk Hamm-Warendorf und des Bürgerzentrums Schuhfabrik. Sie wird gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

www.demokratie-leben-ahlen.de

Altengerechte Stadtteilentwicklung Ahlen-Ost

Im April kamen erstmals ältere Bewohner im Glückaufheim zusammen, um über Wünsche und Ideen für den Ahlener Osten angeregt zu diskutieren.

Am Dienstag, 23. Mai, laden das Projekt „Altengerechte Quartiersentwicklung Ahlen-Ost“ und das Stadtteilbüro die Seniorinnen und Senioren aus dem Ahlener Osten ein, um 15 Uhr bei Kaffee und Kuchen im Glückaufheim über die Weiterentwicklung des Stadtteils zu diskutieren. Angesprochen sind alle, die sich aktiv dafür einsetzen, auch im vorangeschrittenen Alter selbstständig und aktiv im gewohnten Umfeld zu leben. Wer im Stadtteil lebt, kennt die Barrieren und Versorgungslücken am besten. „Das macht eine enge Zusammenarbeit mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sehr wichtig“, sagt Projektkoordinatorin Helena Hahn. Dabei sind die Wünsche, Ideen aber auch die Kritik der Ahlener selbst gefragt.

Jeder Interessierte könne etwas zur Entwicklung beitragen. Der Themenschwerpunkt des Projektes liegt auf Gesundheit. Im direkten Gespräch lasse sich klären, was den Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil fehlt. „Dies könnten sein Angebote zur gesunden Ernährung, regelmäßige Sportangebote oder auch Begegnungsräume in der unmittelbaren Nachbarschaft“, mutmaßt Hahn. Diesen Fragen soll am kommenden Dienstag nachgegangen werden. Weitere Auskünfte erteilt Helena Hahn unter Tel. 02382 94099715 oder per E-Mail unter ahlen-ost@alter-und-soziales.de.

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