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Kinospot Ahlen.Biz
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EM Public Viewing in der Schuhfabrik

Nur noch wenige Tage, dann beginnt die 15. Europameisterschaft der Männer in Frankreich. Ab dem 10. Juni steht die Schuhfabrik in Ahlen ganz im Zeichen dieser EM. Alle Spiele der deutschen Mannschaft, ausgewählte Begegnungen der Vorrunde und ab dem Viertelfinale alle Spiele des Turniers, werden im Saal auf Großleinwand übertragen. Da entsteht schnell Stadionatmosphäre. Können die amtierenden Weltmeister aus Deutschland diesmal auch den Europameister-Titel holen und damit zum vierten Mal den Wanderpokal mit nach Hause nehmen? Oder zeigen sie Nerven, weil sie als Favorit gehandelt werden? Darüber kann schon der dritte Spieltag am Sonntag, dem 12. Juni ab 21.00 Uhr Auskunft geben. Dann wird die Begegnung Deutschland – Ukraine angepfiffen. Los geht die Europameisterschaft aber bereits am 10. Juni mit dem Spiel Frankreich – Rumänien um 21.00 Uhr. Am Sonntag, dem 12. Juni öffnet die Schuhfabrik ab 15.00 Uhr für die Begegnung Türkei – Kroatien und ab 18.00 Uhr Polen – Nordirland die Tür. Ab 21.00 Uhr dann endlich der erste Auftritt der deutschen Elf. Der Eintritt ist frei und das soziokulturelle Zentrum freut sich über den Besuch von Fans der Teams aller teilnehmenden Länder. Da der Saal ist familienfreundlich rauchfrei. Welche Spiele in der Vorrunde übertragen werden steht auf der Internetseite www.schuhfabrik-ahlen.de.

Mehrsprachiges Bücherregal in der Schuhfabrik eröffnet

v.l.: Agata Di Bella, Conny Diekneite, Helene Fister, Burak Usta, Anna Heimbrock, Maike Walter, Inka Leifeld, Melinda Kruse.

Ein offenes Bücherregal gibt es in der Schuhfabrik bereits seit über acht Jahren. Kein Wunder, denn das Konzept ist sehr beliebt, und in NRW stehen zurzeit um die 175 offenen Bücherregale und Bücherschränke. In einem solchen Bücherregal können sich interessierte Leser ohne weiteres und kostenfrei ein Buch herausnehmen und mit nach Hause tragen. Im Gegenzug kann, wer will, bereits gelesene Bücher für andere in das Bücherregal stellen. Seit Montagabend weht nun ein frischer Wind in dem Regal der Schuhfabrik und bringt eine Reihe an Büchern mit, die nicht auf Deutsch verfasst sind. In Anwesenheit von Anna Heimbrock (Projektleiterin Interkultur) und den Sprach Café Paten Agata Di Bella, Conny Diekneite, Helene Fister, Maike Walter, Inka Leifeld, Melinda Kruse, zerschnitt Burak Usta das Band zur offiziellen Eröffnung. Übersichtlich angeordnet können Schuhfabrik Besucher sich derzeit Lektüre auf Koreanisch, Spanisch, Englisch, Griechisch, Tschechisch, Niederländisch, Polnisch oder Französisch mitnehmen. Natürlich lebt die Aktion davon, dass auch wieder andere Bücher eingestellt werden oder die Bücher zurückgegeben werden.
Im Rahmen des Interkultur Projektes „Kulturelle Vielfalt – Gelebte Diversität“, welches vom Bundesministerium des Innern gefördert wird, soll das Regal in der Kneipe des Bürgerzentrums die sprachliche Vielfalt Ahlens wiederspiegeln, denn Mehrsprachigkeit ist eine wichtige Kompetenz. Ahlener Bürger können sich jetzt an dem Projekt beteiligen, indem sie ausrangierte nicht-deutsch sprachige Bücher bei der Schuhfabrik abgeben. So kann das Regal dann von Beginn an gut gefüllt starten. Mehr Infos unter www.schuhfabrik-ahlen.de.

Schnelles Internet – Stadt und Telekom starten Glasfaserausbau

Beginn des Ausbaus am Multifunktionsgehäuse Händelweg: v.l. Claus Voss, Jörg Hakenesch, Lutz Henke, Oliver Laserich, Andreas Mentz, Dr. Alexander Berger und Niels Rudolf (Telekom-Städtebeauftragter).

 Mit dem ersten Abschnitt zum Ausbau von schnellen Internetanschlüssen im Vorwahlbereich 02382 hat die Telekom am Dienstag begonnen. Der Dienstleister wird in diesem sogenannten Ring über 28 Kilometer Glasfaser verlegen und 88 Multifunktionsgehäuse neu aufstellen oder mit modernster Technik ausstatten. Dadurch werden rund 21.000 Haushalte bis Dezember in die Lage versetzt, über die Vectoring-Technologie schnelles Internet zu bekommen. Im betreffenden Vorwahlbereich entspricht dies einer Versorgung von etwa 95 Prozent aller Haushalte. Bürgermeister Dr. Alexander Berger, Stadtbaurat Andreas Mentz sowie WFG-Geschäftsführer Jörg Hakenesch und Strukturförderer Lutz Henke stellten die Baumaßnahme gemeinsam mit Telekom-Vertretern am Kabelverzweiger Händelweg vor. Vectoring ist ein Datenturbo auf dem VDSL-Netz. „Im Vergleich zu einem bisherigen VDSL-Anschluss verdoppelt sich das maximale Tempo beim Herunterladen auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde“, erklärt Telekom-Vertriebsmanager Oliver Laserich den Vorteil für die Kunden. Beim Heraufladen vervierfache sich das Tempo sogar auf bis zu 40 MBit/s, was beim Austausch von Dokumenten, Fotos und Videos über das Netz sehr helfe. Das neue Netz werde so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Mit Einführung von Super-Vectoring sei aber nicht das Ende der Möglichkeiten erreicht, blickt Laserich in die Zukunft: „Der nächste Entwicklungsschritt bis Anfang 2018 sieht vor, die möglichen Bandbreiten auf bis zu 250 MBit/s zu steigern.“ Bürgermeister Berger betonte, wie wichtig ihm die optimale Breitbandversorgung in Ahlen ist: „Sie ist nicht nur eine Zukunftstechnologie, sondern auch ein wesentlicher Standortfaktor für unsere Stadt.“ Im Vorfeld seien viele Abstimmungen zwischen Stadt und Telekom gelaufen. Die für beide Seiten intensive Arbeit zahle sich nun für die Internetnutzer im Vorwahlbereich aus: „Ich bin sehr froh, dass die Wünsche der Bevölkerung gut umgesetzt werden“, so Berger. Von dem Breitbandausbau der Telekom könnten übrigens auch die Kunden anderer Anbieter profitieren, wenn dieser entsprechende Kapazitäten bei der Telekom einkauft. Für den Bürgermeister eine wichtige Voraussetzung, denn: „Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft, und das ist gut für die Menschen in Ahlen“. „Jeder Glasfasermeter ist ein guter Meter“, meint auch Jörg Hakenesch, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen. Wie der Bürgermeister sieht auch er in Glasfasertechnologie einen „knallharten“ Standortfaktor, zumal heutzutage „alles von links nach rechts und von oben nach unten rauf- und runtergeladen wird.“ Positiv sei, dass mit dem Ausbau auch an die Gewerbegebiete herangegangen werde.
Punktuelle Einschränkungen müssten die Bürgerinnen und Bürger im kommenden halben Jahr wegen der Bauarbeiten in Kauf nehmen, bittet Andreas Mentz um Verständnis. Eine „Oberflächen schonende“ Lösung sei gesucht worden. Lediglich drei Kilometer Kabel werden in offener Bauweise, hingegen 13 im sogenannten Spülbohrverfahren in die Erde gebracht. Für Lutz Henke hat die Telekom mit ihrer 2013 gegebenen Zusage, innerhalb von drei Jahren mit dem Ausbau zu beginnen, eine echte Punktlandung hingelegt. „Bis zu 40.000 Euro Umrüstungskosten pro Multifunktionsgehäuse und der beträchtliche Aufwand bei den Erdarbeiten zeigen, um was für ein Großprojekt es sich für Ahlen handelt“, sagt der städtische Strukturförderer.
„Kunden, die an einem schnellen Anschluss interessiert sind, können sich schon jetzt registrieren lassen“, empfiehlt Claus Voss vom Telekom-Shop in der Weststraße. Dies gelte sowohl für Privatkunden als auch Geschäftskunden, bei denen jedoch aus Gründen der anspruchsvolleren IT-Strukturen eine Beratung am Unternehmensort sinnvoller sei. Mehr Informationen über Verfügbarkeit, Geschwindigkeiten und Tarife gibt es im Netz unter www.telekom.de/breitbandausbau-deutschland oder über die kostenlose Hotline: 0800 330 1000. Persönliche Beratung bietet der Telekom Shop Ahlen, Weststr. 62.
 

Hintergrund: In drei Schritten zum schnellen Internet.

Erstens: Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Multifunktionsgehäuse wird das Kupferkabel durch Glasfaserkabel ersetzt. Glasfaser ist das schnellste Übertragungsmedium. Das hohe Tempo hat allerdings seinen Preis: Das Verlegen von Glasfaser kostet rund 70.000 Euro pro Kilometer.

Zweitens: Die grauen Kästen am Straßenrand werden intelligent. Sie werden mit modernster Technik ausgestattet und zu einer Art Mini-Vermittlungsstelle. Hier werden unter anderem die Datenpakete vom Kupferkabel auf die Glasfaser übergeben. Diese sogenannten Multifunktionsgehäuse (MFG) werden über das Ausbaugebiet verteilt. Die Entfernung zwischen Kunde und MFG soll möglichst gering sein. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.

Drittens: Die Kupferleitung, die vom MFG zum Kunden führt, wird mit der Vectoring-Technik schneller. Die neue Technik beseitigt die elektromagnetischen Störungen, die auf der Kupferleitung auftreten. Dadurch ist mehr Tempo beim Herauf- und Herunterladen möglich.

Ein guter Start ins Wochenende: Seniorenfrühstück mit Stadtbummel

Am Samstag, 4. Juni, lädt das Projekt Stadtteilentwicklung Ahlen-Nord zusammen mit dem AWO Ortsverein Ahlen erneut in die AWO-Seniorenbegegnungsstätte in der Freiheit 1 ein. Dort findet zum dritten Mal von 9 Uhr bis 11 Uhr das Seniorenfrühstück statt. Anschließend besteht die Möglichkeit zum gemeinsamen Stadtbummel. Zum Selbstkostenpreis von 4,50 Euro wird ein leckeres Frühstücksbuffet zubereitet. Die Organisatoren bitten um vorherige Anmeldung unter T. 02382 5470647. Die Seniorenbegegnungsstätte ist erreichbar dienstags und donnerstags von 14 bis 17 Uhr und mittwochs von 10 bis 12 Uhr. Mit rund 60 Teilnehmern sei das letzte Seniorenfrühstück ein großer Erfolg gewesen, sagt Projektbeauftragte Annika Schulte: „Der Frühstückstreff soll Begegnung schaffen, Menschen zusammenbringen, alleinstehende Senioren einbinden und einen schönen Start ins Wochenende bieten“, so ihr Wunsch. Dass dies offenbar gut gelingt, zeigten die restlos besetzten Plätze in der AWO-Seniorenbegegnungsstätte.
Die Idee für das Seniorenfrühstück mit Stadtbummel stammt von der Stadtteilbewohnerin Hilde Mersmann. Das Seniorenfrühstück findet jeden ersten Samstag im Monat statt.

„Ein Morgen von Lampedusa“ – Szenische Lesung am 2. Juni im JuK-Haus

Filmplakat „Ein Morgen von Lampedusa“

Lampedusa gehört zur Pelagischen Inselgruppe zwischen Sizilien und Tunesien und zur italienischen Provinz Agrigento. Die Insel ist Rückzugsgebiet der vom Aussterben bedrohten Karettschildkröte, Teile der Insel stehen unter Naturschutz. Szenenwechsel: Am 3. Oktober 2013 versinkt vor Lampedusa ein mit 545 Flüchtlingen völlig überladener Kutter, 366 Tote, Menschen aus Eritrea, Somalia, Äthiopien und Syrien, geflohen vor Krieg und Armut, voller Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa. Inzwischen denkt bei dem Klang des Inselnamens wohl niemand mehr an Sonne und Urlaub, sondern eher an Flüchtlingselend und Behördenversagen. Was geschah am Morgen des 3. Oktober vor fast drei Jahren? Was erlebten die Flüchtlinge? Wie reagierten Einwohner, Touristen, Behörden? Der 1954 in Mailand geborene Antonio Umberto Riccò hat aus Zeugenaussagen und dokumentarischem Material einen Text entwickelt, der unterschiedliche Sichtweisen auf die Katastrophe eröffnet und besonders die Einwohner von Lampedusa zu Wort kommen lässt. Dazu hat der Gitarrist Francesco Impastato eine eigene Musik komponiert. Zu „Ein Morgen von Lampedusa – eine szenische Lesung“ laden der Ahlener Türkische Elternverein e.V. sowie die Partnerschaft für Demokratie Ahlen „Demokratie leben! Eine Idee vom Glück“ am 2. Juni um 19 Uhr in das Ahlener JuK-Haus ein. Die verschiedenen Perspektiven werden von Ahlenern dargestellt: Nuray Kütük, Derya Mutlu, Necmettin Cevik, Ayhan Karaarslan und Cemil Tutumlu. Der Eintritt ist frei, um großzügige Spenden wird jedoch gebeten. Sie fließen dem Förderverein für Flüchtlinge Ahlen e.V. zu. Nach der Lesung findet ein offenes Gespräch statt, Teilnehmende: Durmus Tüney (Ahlener Türkischer Elternverein e.V.), Angelika Knöpker (Förderverein für Flüchtlinge Ahlen e.V.) und Michael Engbers („Demokratie leben! Eine Idee vom Glück“). Die Bürgermeisterin von Lampedusa, Giuseppina Nicolini, hat nach der Katastrophe der Europäischen Union gehörig die Leviten gelesen und erhielt 2015 den Stuttgarter Friedenspreis sowie die Theodor-Heuss-Medaille. „Ein Morgen von Lampedusa“, Donnerstag, 2. Juni, 19 Uhr, JuK-Haus Burbecksort 57. Weitere Informationen erteilt Michael Engbers unter Tel. 02382 59765.

Wertstoffhof will besser werden – Fragebogenaktion gestartet

Acht Punkte sind es, zu denen die die Ahlener Umweltbetriebe in einem Fragebogen einen Monat lang die Meinung der Bürgerinnen und Bürger erfahren möchten. Um Leistungen und Service am Wertstoffhoff noch kundenorientierter anbieten zu können, hofft Bernd Döding auf einen größtmöglichen Rücklauf. „Wir wollen aber nicht nur die Meinung über den Wertstoffhof abfragen, sondern erwarten uns auch Anregungen zur Müllabfuhr im Allgemeinen“, sagt der Umweltbetriebsleiter. Von besonderem Interesse sei es, wann die Nutzer tatsächlich auf den Service des Wertstoffhofes zugreifen möchten. „Es kommt immer wieder die Diskussion auf über längere Öffnungszeiten, da wollen wir uns selbst Klarheit verschaffen“, so Bernd Döding. Weitere Fragen betreffen u.a. die Kundenzufriedenheit, den „Tonnenticker“ sowie die Häufigkeit der Besuche auf dem Wertstoffhof.  Zu finden ist der Fragebogen bis zum 24. Juni auf der Internetseite der Stadt Ahlen unter www.ahlen.de, ebenso beim Wertstoffhof an der Alten Beckumer Straße, im Rathaus-Bürgerservice und im Stadtwachtbüro. Überall dort kann er auch wieder – ganz anonym – abgegeben werden. Wer auf Anonymität keinen Wert legt, kann den ausgefüllten und eingescannten Fragebogen auch an die E-Mail-Adresse abfallentsorgung@stadt.ahlen.de schicken. „Der einfachste Weg aber ist das Ausfüllen direkt am Rechner“, empfiehlt Bernd Döding. Über die Funktion „Fragebogen versenden“ landet er direkt bei den Umweltbetrieben.

Asphaltschicht wird ausgetauscht

Anwohner im Bereich der Straßen Bachstraße, Hansjakobstraße, Karl-Wagenfeld-Platz und Friedrich-Castelle-Weg müssen sich ab nächster Woche erneut auf Straßenbauarbeiten einstellen. Erst kürzlich war im Anschluss an Kanalbauarbeiten eine neue Asphaltdeckschicht aufgetragen worden. Diese aber genügt nicht den von der Stadt Ahlen verlangten Qualitätsstandards. Darüber informierte die Stadtverwaltung am Mittwoch die betroffenen Anwohner durch Briefwurfsendungen. „Wir alle haben darauf vertraut, dass die vor kurzem fertiggestellte Asphaltdecke lange halten wird“, schreibt darin Bernd Döding, Leiter der Ahlener Umweltbetriebe. Im Zuge der Qualitätssicherung genommene Asphaltproben haben jedoch gezeigt, dass die Material- und Verarbeitungsgüte nicht den Anforderungen entspricht, die die Stadt Ahlen als Eigentümerin und Auftraggeberin erwarte. Die ausführende Straßenbaufirma Hellmich werde voraussichtlich am kommenden Montag beginnen, die schadhafte Deckschicht aufzunehmen und eine neue Straßendecke zu verlegen, kündigt Döding an. Die Arbeiten werden planmäßig maximal zwei Wochen dauern. Es handele sich um Arbeiten im Rahmen der Gewährleistung, die weder Kosten für die Anlieger noch die Stadt Ahlen verursachten. Für die damit verbundenen Unannehmlichkeiten bittet Döding die Anwohner um Verständnis. Anlieger des Karl-Wagenfeld-Platzes sind von den Bauarbeiten insofern betroffen, dass mit Behinderungen der Zufahrt zu rechnen ist. Im Gegensatz zu den anderen betroffenen Straßen ist der Karl-Wagenfeld-Platz mit einer Straßenpflasterung versehen worden.

Berufstart für die neuen Referendare

Bernd Buntenkötter(2.v.l.) und die stellvertretende Schulleiterin Dr. Anne Giebel (l.) begrüßten die jungen Kollegen mit Waltraud Mudrich (Englisch und Musik), Farina Breuer (Geschichte und Deutsch), Malte Zimmermann (Sozialwissenschaft und Geschichte), Pauline Zech (Sport und Italienisch) sowie Kim Sommer (Biologie, Deutsch)

„Herzlich willkommen!“ hieß es am Städtischen Gymnasium, wo am Mittwoch vier Referendarinnen und ein Referendar ihre 18 monatige Ausbildungszeit begonnen haben. Ausbildungskoordinator Bernd Buntenkötter(2.v.l.) und die stellvertretende Schulleiterin Dr. Anne Giebel (l.) begrüßten die jungen Kollegen im Namen der Lehrerschaft und freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit mit Waltraud Mudrich (Englisch und Musik), Farina Breuer (Geschichte und Deutsch), Malte Zimmermann (Sozialwissenschaft und Geschichte), Pauline Zech (Sport und Italienisch) sowie Kim Sommer (Biologie, Deutsch). Bis zu den Sommerferien werden die Referendare im Seminar ausgebildet und hospitieren im Unterricht, bevor sie dann im neuen Schuljahr neben ihrem Ausbildungsunterricht auch eigenständig unterrichten werden.  

Das JuK-Haus präsentiert: Die Spielmobil Familienreihe „Raus in die Langst“

Am Sonntag, 22. Mai 2016  freut sich das Spielmobil erneut auf viele Besucher, zu Spiel, Spaß und Abenteuer auf der großen Langstwiese. Ab 14.30 Uhr können alle Kinder, Eltern, Verwandte und Freunde einen tollen Nachmittag mit dem reichhaltigen Spielangebot des Spielmobils verbringen. Neben Rollbahn, Kinderschminken, Diabolos, Jongliertellern , Wasserspielen und vielen weiteren Möglichkeiten, gibt es an diesem Sonntag um 16.00 Uhr ein turbulentes und chaotisches Theaterstück mit dem Namen „Dschungel im Labor“ von „Clown Otsch“. Hinter einmaligen Luftskulpturen und faszinierenden Schaumgebilden verbirgt sich eine wichtige Botschaft.

Zum Theaterstück:
Der Vortrag über die Artenvielfalt der Pflanzen wird heute vom Assistenten Otsch gehalten. Der schusselige und sonst etwas gelangweilte Assistent nutz die Verhinderung seines Professors aus, um die Darstellungen etwas größer und schöner (spektakulärer) zu gestalten. Er manipuliert den Wachstumsapparat und schon bekommen all die Laborpflanzen ein Eigenleben von dem die Kinder nicht genug bekommen können. Wild wachsende Äste, flüchtige Wasserbilder, jammernde Blumen und ein wirbelndes Blütenmeer. Schon ist Otsch mitten im Dschungel voller lebendiger und poetischer Kunstobjekte und versucht der Artenvielfalt Herr zu werden.  Frech und fröhlich verpackt mit so manchem wissenschaftlichen Fakt. Ein Plädoyer an den Artenreichtum überall.Ein staunenswertes Spektakel, bei dem man sich kringelig grinsen wird.

Um 18.00 Uhr tritt das Spielmobil den Rückweg in das JuK-Haus an . Weitere Informationen und Termine gibt es im JuK-Haus unter 02382-60146 oder im Internet auf www.spielmobil-ahlen.de

Musikalische Früherziehung – Die neuen Kurse starten im August

Die Musikschule Beckum-Warendorf e. V. bietet nach den Sommerferien für alle 4jährigen Kinder wieder neue Kurse der Musikalischen Früherziehung an. In der Musikalischen Früherziehung werden Vorschulkinder spielerisch an die Musik herangeführt. Dabei steht die Freude am gemeinsamen Musizieren und die Förderung der kindlichen Kreativität, des musikalischen Ausdrucksvermögens und des Interesses an verschiedensten Arten von Musik im Vordergrund. Singen, musizieren auf Instrumenten, sich bewegen und tanzen, hören, malen und notieren bilden die Schwerpunkte des Unterrichts. Das Spektrum der eingesetzten Instrumente reicht von selbst gebastelten Instrumenten über das erweiterte Orff-Instrumentarium bis hin zu den klassischen Orchesterinstrumenten, welche die Kindern nach und nach kennenlernen. Das Spielen von und mit Musik unterstützt die Gesamtentwicklung eines Kindes. So werden die emotionalen, kognitiven und motorischen Fähigkeiten gefördert, Phantasie und Wahrnehmung werden angeregt, Lernbereitschaft und Sozialverhalten in der Gruppe gestärkt. Kenntnisse aus dem Bereich der Musiklehre, z.B. über das Notieren von Musik, werden spielerisch und kindgerecht eingeflochten. So sind die Kinder nach dem Besuch der Musikalischen Früherziehung auf das Erlernen eines Instrumentes oder die Mitwirkung in einem Chor gut vorbereitet. Viele Kinder besuchen die Musikalische Früherziehung direkt in ihrem Kindergarten. Zudem werden zwei Kurse im Musikschulgebäude „Haus Sandgathe“ in der Südstr. 4 angeboten. Diese finden mittwochs um 15 Uhr und donnerstags um 16 Uhr statt. Die Kursleitung hat Antje Günther. Die Unterrichtsgebühr in Höhe von 24 EUR pro Monat kann Familien mit geringem Einkommen auf Antrag erlassen werden. Für Anmeldungen und Fragen stehen die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle der Musikschule unter 02581-534307 oder unter info@musikschule-waf.de zur Verfügung. Es wird um eine frühzeitige Anmeldung bis zum 31. Mai gebeten.

„Museen in der Kulturlandschaft“ – Ausstellungen laden ein zum Internationalen Museumstag

Impressionen aus der Schau des Sportarchivs im Ahlener Heimatmuseum.

Mit Elementen aus 100 Jahren Ahlener Sportgeschichte lockt das Heimatmuseum der Stadt Ahlen am kommenden Sonntag, 22. Mai, in die Wilhelmstraße. „Einen hohen ideellen Wert“ bescheinigt Fachbereichsleiter Christoph Wessels der Sammlung, die von Enthusiasten in den letzten Jahren in privater Initiative zusammengestellt worden und noch nie öffentlich zu sehen gewesen ist. Unter den Exponaten befindet sich bspw. die Medaillenurkunde des aus Ahlen stammenden Tischtennisspieler Christian Süß, die der Sportler bei den Olympischen Spielen 2008 in Beijing verliehen bekam. „Das Heimatmuseum bleibt damit seiner Linie treu, zum Ahlener Museumstag Exponate zu präsentieren, die man hier sonst nicht zu sehen bekommt“, sagt Wessels über die Erinnerungsstücke aus dem 2013 gegründeten Sportarchiv der Stadt Ahlen. Objekte aus dem Bestand des Heimatmuseums und ab 12 Uhr sportliche Einlagen der Cheerleader und des Vereins „Satori“ runden die ganztägige Veranstaltung ab, die von einem verkaufsoffenen Sonntag in der Innenstadt begleitet wird. Bereits zum siebten Mal haben sich die Ahlener Museen und Galerien zusammengeschlossen, um im Rahmen des Internationalen Museumstages an diesem Sonntag gemeinsam unter dem Motto „Museen in der Kulturlandschaft“ zu gestalten. So wurde auch in diesem Jahr ein attraktives und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, welches Interessierten den ganzen Tag über Einblicke in die museale und kulturelle Vielfalt Ahlens gibt. Mit unterschiedlichen Führungen oder Vorträgen, Gesprächen oder Begegnungen mit Künstlern der aktuellen Ausstellung, einer Social-Art-Aktion und sportlichen Präsentationen bieten die Ahlener Museen und Galerien in Zusammenarbeit mit der Kulturabteilung ein aufeinander abgestimmtes Programm, das bereits um 11 Uhr morgens startet und bis zum Abend einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen, in diesem Jahr auch sportlichen „Ahlener Museumstag“ verspricht. Das Kunstmuseum Ahlen eröffnet um 11 Uhr die Ausstellung „Sammlung PLUS / Laas Abendroth, Kunst muss wieder weniger sein“ und offeriert von 15.30 bis 16.30 Uhr eine besondere öffentliche Führung. Von 14 bis 17 Uhr haben Kinder und Erwachsene die Gelegenheit, an einer Mitmachaktion in den Museumsräumlichkeiten teilzunehmen. Das Fritz-Winter-Haus bietet Kunstinteressierten ganztägig, also von 11 bis 18 Uhr, Führungen zur aktuellen Ausstellung von H. D. Gölzenleuchter: „Holzschnitte, Druckstöcke, Malerei“. Das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus Ahlen öffnet von 15 bis 17 Uhr seine Pforten und zeigt eine ganz besondere Neuerwerbung: eine hölzerne buddhistische Tempeltür. Weitere Exponate aus dem religiösen Kontext, aber auch Instrumente der Zeitgeschichte, wie z.B. eine seltene Tempel-Feueruhr oder eine Kanzelsanduhr, sind hier zu bestaunen. Der Kunstverein Ahlen in der Stadtgalerie Ahlen (Königsstraße 7) zeigt die Ausstellung „Lines of Perforation“ von Silke Albrecht. Unter dem Motto „Kunst verbindet“ lockt der Kunstverein ab 16 Uhr mit der Aktion „Free Hugs“ Umarmungswillige von der Fußgängerzone in die Stadt-Galerie, um dann um 17 Uhr eine Begegnung mit der Künstlerin, anregende Gespräche und erfrischende Getränke zu offerieren. Der Internationale Museumstag bietet allen Interessierten die besondere Gelegenheit, die kulturelle Vielfalt Ahlens kennenzulernen und neue Eindrücke zu gewinnen. Zudem sind von 13 bis 18 Uhr die Geschäfte der Ahlener Innenstadt unter dem Motto „Ahlen hat auf“ geöffnet. Weitere Informationen zum siebten Ahlener Museumstag sowie zum Internationalen Museumstag gibt es auch auf der Internetseite der Stadt Ahlen unter www.ahlen.de sowie www.museumstag.de. 

Historische Bilder aus dem Süden

Das neu eingerichtete Stadtteilbüro Süd sucht historische Bilder aus dem Ahlener Süden. Der Aufruf richtet sich an die Bürger, die eine Verbindung zu Mexiko haben und dazu beitragen können, Informationen über den Stadtteil zu sammeln. „Warum heißt der Stadtteil Mexiko, oder der Ulmenhof Ulmenhof? Wer kann etwas zur Entstehung des Stadtteils mitteilen ?“. Das sind beispielhaft 3 Fragen, die recherchiert werden sollen. Wer mit Fotos oder Erinnerungsberichten zu einem vollständigen Bild über den Stadtteil Mexiko beitragen kann, ist herzlich aufgerufen, sich im Stadtteilbüro Süd an der Gemmericher Straße 50 zu melden. Ansprechpartnerin ist Anna Wroblewski, Tel. 702149.

Kunst des italienischen Geschmackes in Ahlen erleben

Seit Mittwoch bis einschließlich Sonntag, den 22. Mai vor der Marienkirche italienisches Flair genießen „L’Italia porta sempre il sole e il buon gusto nel mangiare“, sagt Elena Gasparri während sie Ihren Marktstand auf dem Marienplatz aufbaut. Übersetzt heißt dies so viel wie: „Italien bringt immer Sonne und den guten Geschmack“. Der gute Geschmack ist sicher, an der Sonne wird derzeit noch gearbeitet, aber der Wetterbericht sagt für die kommenden Tage zumindest eine Wetterbesserung vorher. Von heute bis einschließlich Sonntag, den 22. Mai veranstaltet die WFG Ahlen mbH erstmals einen italienischen Markt um die Marienkirche. Insgesamt 13 Stände bieten vom klassischen Olivenöl über Käse, Nudeln, Schinken und Wein typisch italienische Produkte zum Kauf, bzw. zum Verzehr an. Ergänzt werden die kulinarischen Köstlichkeiten durch eingelegte Pilze, ganze Spanferkel, Trüffel-Salami, Bruschetta und leckerem Eis. Nicht nur für Ahlener, sondern auch für die Besucher Ahlens, die am verkaufsoffenen Mammut Sonntag in die Stadt kommen, ist der erste italienische Markt ein zusätzliches Highlight zu den Angeboten des hiesigen Einzelhandels. Öffnungszeiten des Marktes sind: Mittwoch bis Samstag 10.00-18.00 Uhr und Sonntag 13.00-18.00 Uhr

Ahlener Sanitätsregiment 22 feierlich aufgelöst

v.l. Oberstarzt Fritz Stoffregen (Kommandeur SanRgt 2), Bürgermeister Dr. Alexander Berger und Generalarzt Dr. Ulrich Baumgärtner (Kommandeur des Kommandos Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung)

Mit einem Auflösungsappell ist am Dienstagnachmittag das Sanitätsregiment 22 „Westfalen“ außer Dienst gestellt worden. Das militärische Zeremoniell fand auf Einladung von Bürgermeister Dr. Alexander Berger auf dem Marktplatz statt. Zahlreiche Gäste aus Politik, Bürgerschaft und Bundeswehr folgten dem Appell, dem sich ein Empfang in der Stadthalle anschloss. „Behalten Sie Ahlen in Ihrem Herzen“, sagte Bürgermeister Berger an die Soldaten gerichtet, die überwiegend neue Verwendungen an anderen Standorten finden. Das SanRgt 22 ist mit dem Lazarettregiment 21 zum neuen Sanitätsregiment 2 mit Sitz in Rennerod/Westerwald zusammengeschlossen worden. Berger sagte in seiner Ansprache, mit dem Appell auf dem Marktplatz habe das SanRgt unter Beweis gestellt, „dass sich die Sanitäter unserer Stadt und unserem Gemeinwesen stets verbunden und zugehörig gefühlt haben.“ Ihm sei es ein wichtiges Anliegen, „diese letzten Stunden Ihres Regiments nicht hinter Kasernenzäunen verstreichen zu lassen, sondern sie bewusst mit den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam hier im Herzen der Stadt Ahlen zu verbringen.“ Die Auflösungsentscheidung sei ein schwerer Schlag insbesondere für diejenigen gewesen, die dieser endgültige Beschluss ganz persönlich betreffe. „Soldaten, die ihren Standort verlassen müssen, verlieren auch ein Stück ihres Zuhauses.“ Als Bürgermeister habe Berger der Auflösung mit einem weinenden und einem lachenden Auge entgegengesehen. „Das eine Auge weint, weil heute die engen Bande zwischen der Stadt Ahlen und dem Sanitätsregiment unwiederbringlich zerreißen. Ihnen und Ihren Unterstellten wünsche ich viel Soldatenglück an neuen Dienstorten und in künftigen Verwendungen. Erinnern Sie sich bitte immer gerne an Ihre Zeit in Ahlen zurück!“ Einen guten Grund zu lachen, habe das andere Auge. Vielfältigen Anstrengungen auf Bundes-, Landes und Kommunalebene sei es zu verdanken gewesen, dass der Standort Ahlen die letzte große Strukturreform nicht nur überlebt hat, sondern sogar gestärkt aus ihr hervorgegangen ist. „Vertrauen Sie meinem Versprechen, auch Ihren Nachfolgern jede Unterstützung zu gewähren, damit sie sich rasch in Ahlen wohlfühlen und unsere Stadt als neue Heimat betrachten.“ Als Nachfolgeverband ist gegenwärtig das Aufklärungsbataillon 7 im Begriff, die in der Westfalenkaserne freigewordenen Unterkünfte zu beziehen. Dies sei ein gutes Omen und lasse berechtigt die Erwartung zu, dass Ahlen auch die nächsten Jahre und Jahrzehnte als Garnisonsstadt Bestand haben wird. „Insofern sehe für unsere Stadt bei allem Kummer über den Abschied keinen Anlass zu bitterer Schwermut“, sagte Berger. Immer seien es auch Soldatinnen und Soldaten aus Ahlen gewesen, die bei zahlreichen Auslandseinsätzen die eigene Gesundheit aufs Spiel setzten, um Kameradinnen, Kameraden und vom Krieg getroffene Zivilisten beizustehen, setzte der Bürgermeister seine Rede fort. „Getreu Ihrer Eidesformel, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen, haben Sie die Bündnisverpflichtungen unserer Nation in konkretes humanitäres Handeln umgesetzt. Dafür gilt Ihnen allen – auch den Frauen und Männern, die heute nicht hier sein können – unser aller Dank und Anerkennung!“ Ebenso bei der Flüchtlingsunterbringung im letzten Spätsommer habe das Sanitätsregiment 22 eine vorbildliche Rolle gespielt. Mit Eifer hätten sich die Soldatinnen und Soldaten couragiert darangemacht, zwei Wohnblöcke zu räumen und als Wohnstätte für 350 Menschen herzurichten. „Mir imponierte die zupackende Art und Zielstrebigkeit der örtlichen Sannis, mit Tatendrang schnell und effektiv etwas auf die Beine zu stellen. Rührig haben Sie vorweggenommen, was der offizielle Dienstweg an der einen oder anderen Stelle so noch nicht vorgesehen hatte.“ Das Kapitel des Sanitätsregiments 22 werde mit dem heutigen Tage geschlossen. Weitere Kapitel im Buch der Garnisonsstadt Ahlen warteten aber darauf, geschrieben zu werden. Den Soldatinnen und Soldaten des Sanitätsregiments 22 „Westfalen“, ihren Familien und allen Angehörigen, wünschte Bürgermeister Berger „von Herzen Gottes Segen“ auf dem weiteren privaten und dienstlichen Weg.

Ausstellung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in der Gesamtschule

In der Fritz-Winter-Gesamtschule ist die Plakatausstellung „Geflohen – Vertrieben – Angekommen“ ist zusammen mit dem Bezirksgeschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Jens Effkemann offizielle eröffnet worden.

Emigration vor den Nazis 1933, Vertreibung aus Ostpreußen 1945, Flucht aus Syrien 2016: Die historischen Hintergründe von Flucht und Vertreibung im 20. und 21. Jahrhundert mögen verschieden sein, die Bilder von den betroffenen Frauen, Männern und Kindern gleichen sich. Unter dem Titel „Geflohen – Vertrieben – Angekommen“ setzt sich derzeit eine Plakatausstellung in der Fritz-Winter-Gesamtschule mit verschiedenen Aspekten des Themas auseinander. Entwickelt hat die Ausstellung der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Zu sehen sind auf 26 Plakaten verschiedene Aspekte der Gewaltmigration im vergangenen und gerade begonnenen Jahrhundert. „Dabei soll aufgezeigt werden, wie Mechanismen der Gewaltmigration funktionieren, aber auch, wie die Opfer dort, wo sie ankommen, mit ihrer neuen Situation zurechtgekommen sind“, heißt es in einem Begleittext zur Ausstellung. Der Bezirksgeschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Jens Effkemann, wies bei der Eröffnung der Ausstellung auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Fritz-Winter-Gesamtschule hin. Dabei sprach er auch explizit die Schülerschaft an, die mit der Schülervertretung bei der Eröffnung anwesend war. „Die Ausstellung des Volksbundes setzt eine gut funktionierende Kooperation fort“, meinte Effkemann und bezog sich dabei unter anderem auf die Patenschaft für die Gräber der sowjetischen Zwangsarbeiter auf dem Ostfriedhof. Diese Kooperation will der Volksbund im kommenden Schuljahr durch den Abschluss einer Bildungspartnerschaft festigen und intensivieren. Mit dem Blick auf die 26 Plakate sprach der Schulleiter Alois Brinkkötter die aktuellen Bezüge der Ausstellung an, die in der Flüchtlingsfrage für viele Schlagzeilen sorgen. Beiträge von Schülerinnen und Schülern, die Aspekte der Migration in der eigenen Familiengeschichte betrafen, bereicherten die Gesprächsrunde. Zur Ausstellung existiert pädagogisches Begleit- und Informationsmaterial. So können unter anderem Fragebögen zur Erschließung der Ausstellung eingesetzt werden, die Schülerinnen und Schülern einen Zugang ermöglichen. Interessierten Gästen ist der Besuch der Ausstellung natürlich ebenfalls möglich.

Verleihung der nordrhein-westfälischen Zelter- und Pro Musica-Plaketten in Ahlen

Am 29. Mai, werden um 11.00 Uhr, die Zelter- und Pro Musica-Plaketten in der Stadthalle Ahlen in einem Festakt übergeben. Alljährlich werden die von Theodor Heuss und Heinrich Lübke gestifteten Zelter- und Pro Musica-Plaketten an Chöre und Instrumentalensembles mit einer mindestens 100jährigen Geschichte verliehen. In diesem Jahr hat die FeuerwehrMusik im Verband der Feuerwehren in NRW die Ausrichtung des Festaktes übernommen. Ausgezeichnet werden mit dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Plettenberg, dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Vreden, dem Posaunenchor Gütersloh-Stadtmitte der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh, dem Evangelischer Posaunenchor Hamm-Westen und dem Spielmannszug Natzungen e.V. fünf instrumental Ensembles und mit dem MGV Concordia des Bergwerks Lohberg 1916, dem Männer-Gesang- Verein Urbach 1891 e.V., dem Kirchenchor St. Gregorius, dem Gürzenich-Chor Köln von 1827 e.V., Cäcilienchor St. Andreas Hullern, dem Kirchenchor St. Remigius und dem Kirchenchor Cäcilia Herz-Jesu Königshof sieben Chöre ausgezeichnet. Die Veranstaltung wird vom olzbläserensemble „mélodies d’arbres“, der Stadt- und Feuerwehrkapelle Sendenhorst und dem Städtischen Frauenchor SHS „LadyDur“ e. V. musikalisch umrahmt und von Nicolas Tribes moderiert. Die Auszeichnungen werden von einem Vertreter des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport vorgenommen. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr, ist öffentlich und der Eintritt ist frei.

Die Welt in Ahlen: Uganda im Internationalen Frauenfrühstück

Joyce Nakawombe (rechts) in dem Dorf Kawuku in Uganda, nördlich des Viktoriasees, wo sie ein Projekt für Waisenkinder initiiert hat und unterstützt.

Beim Internationalen Frauenfrühstück am kommenden Samstag, 21. Mai, dreht sich alles um die ostafrikanische Republik Uganda. Nach dem Frühstück ist Joyce Nakawombe aus Osnabrück eingeladen, in einem Vortrag über ihr Heimatland Uganda zu berichten, das sie mit 27 Jahren wegen politischer Verfolgung unter dem Regime von Idi Amin verließ. Seit 1986 in Deutschland lebend, bekam sie nach Jahren der Duldung aufgrund einer Petition eine Aufenthaltsgenehmigung und wurde 2004 deutsche Staatsbürgerin. Von ihrer Großmutter brachte sie die Kochkunst mit in die neue Heimat – eine Leidenschaft, der sie inzwischen als ausgebildete Köchin frönen kann. Vor zwei Jahren veröffentlichte Joyce Nakawombe eine Sammlung ihrer liebsten traditionellen Rezepte. Sie können mit solchen Zutaten zubereitet werden, die auch in unseren Breitengraden erhältlich sind. Mit den Einnahmen aus dem Buchverkauf unterstützt sie ein Kinderprojekt in Uganda, um Waisenkindern in einem Dorf nördlich des Viktoriasees einen guten Start ins Leben zu ermöglichen. In ihrem Vortrag beim Internationalen Frauenfrühstück wird Joyce Nakawombe insbesondere auch über ihr soziales Engagement in dem ostafrikanischen Binnenstaat berichten. Beim Internationalen Frauenfrühstück begegnen sich an jedem dritten Samstag im Monat Frauen aus aller Herren Länder, um gemeinsam zu frühstücken und in entspannter Atmosphäre einander kennenzulernen. Nach dem Frühstück stellt eine der Frauen entweder unter dem Motto „Die Welt in Ahlen“  ihr Heimatland vor oder es gibt einen kurzen Vortrag zu gesellschaftspolitisch relevanten Themen. Dabei werden Grenzen locker überschritten – weibliche Solidarität steht im Vordergrund, ungeachtet von Alter, Religion oder Herkunft. Jede Frau bringt einfach etwas zum Essen mit und trägt so zu dem ansonsten kostenlosen Frauenfrühstück bei.  Das Internationale Frauenfrühstück findet von 10 bis 12 Uhr in der Familienbildungsstätte an der Klosterstraße 10 statt. Anmeldung und Information bei  Laina Remer, Tel. 02382 74635, oder bei Brigitte Wieland von der Familienbildungsstätte unter Tel.  02382 91230.

„Wechselschicht“ – Ahlener und Beckumer Jugendkultur auf der Zeche Westfalen

Zur Wechselschicht laden ein: Maximilian Pawelzik (Stadt Ahlen), Gaby Trampe (Stadt Beckum), Kati Peterleweling, Markus Beckmann und Annika Neumann (Stadt Ahlen), Nele Zimmermann (Kulturinitiative Filou e. V.), Ariane Wessels (Stadt Beckum) sowie Michael Engbers (Partnerschaft für Demokratie „Demokratie leben! Eine Idee vom Glück.“ gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)

In leuchtenden Farben wird ab sofort für das Jugendkulturfestival „Wechselschicht“ geworben. Das Werbeplakat macht nicht nur alle wichtigen Eckdaten bekannt, es gibt auch die sommerliche Stimmung wieder, von der das Festival getragen sein soll. Das Bühnenprogramm, das von 16:30 Uhr bis 24:00 Uhr stattfindet, ist um einen attraktiven Punkt erweitert worden: alle Musiker, Akrobaten, Comedians, Sänger und sonstige mutige und begabte Menschen zwischen 13 und 30 Jahren sind eingeladen, im Rahmen einer halbstündigen „Open Stage“ aufzutreten. Anmeldungen hierfür nimmt Maximilian Pawelzik, Tel. 02382 59-188, entgegen. Das Festival beginnt mit der Eröffnung einer Kunstausstellung in der Maschinenhalle um 16 Uhr. Die ausgestellten Exponate stammen von Jugendlichen aus Ahlen und Beckum. Die Konzeption und der Aufbau der Ausstellung erfolgen ebenfalls durch Jugendliche mit Unterstützung der Künstlerin Heidi Marczinke. Die Ausstellung ist bis 21 Uhr geöffnet. Passend zur Zechenkulisse erhalten die Besucherinnen und Besucher Stirnlampen,  mit denen sie die Ausstellung beleuchten können. Ab 16:30 Uhr starten die Aktionen auf der Bühne und dem Festivalgelände. Angemeldet haben sich zum Beispiel verschiedene Tanzgruppen und Poetry Slammer. Die Sportjugend im Kreissportbund Warendorf wird Slaglines spannen und das Jugendforum Ahlen seine Aktionen vorstellen. Das Jugendforum der Partnerschaft für Demokratie „Demokratie leben! Eine Idee vom Glück“, ein Kooperation der AWO UB Hamm-Warendorf, des Bürgerzentrum Schuhfabrik und der Stadt Ahlen, tritt als Mitveranstalter des Jugendfestivals auf. Ab 21 Uhr wird aus dem Aktionstag eine Party, denn ab dann haben die heimischen Bands dort ihren Auftritt. Fest eingeplant sind die Big Band der Musikschule Beckum-Warendorf sowie die Bands „Mindreader“ und „Without Mind“ aus Beckum und die Bands „When Ocean Collaps“ sowie „Kräuterfunk & Bassdrum“ aus Ahlen. Wer sich noch am Programm beteiligen möchte, muss sich beeilen. Anmeldungen werden noch bis zum kommenden Dienstag, 17. Mai, entgegen genommen. Ansprechpartnerin für Aktionen auf dem Festivalgelände ist Annika Neumann von der Stadt Ahlen, neumanna@stadt.ahlen.de, 02382 59189. Für das Bühnenprogramm ist Kati Peterleweling von der Stadt Ahlen zuständig, peterlewelingk@stadt.ahlen.de, 02382 59187.

Noch Plätze frei: Senioren fahren nach Berlin

Frei sind noch einige wenige Plätze für die städtische Seniorenfahrt nach Berlin vom 28. bis 31. Juli. Unter sachkundiger Leitung von Busfahrer Alois Steinkamp, der die Stadt und ihr Umland schon mehrfach besucht hat, führt die Mehrtagesfahrt im Juli in die Ferne. Organsiert hat die Reise der bürgerschaftliche Arbeitskreis „Seniorenprogramm“ gemeinsam mit der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“. Zum Auftakt lernen die Teilnehmer bei einem Stadtrundgang markante Punkte des Stadtzentrums kennen. Am zweiten Tag führt ein Ausflug in die brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam. Hier ist das Motto „Mit Glanz und Gloria“: Nach einem Rundgang durch die Potsdamer Altstadt und das Holländerviertel endet das Tagesprogramm mit einem sommerlichen Spaziergang durch den Park Sanssouci. Viel Zeit Berlin kennenzulernen besteht an den beiden letzten Tagen, an denen u.a. ein Blick über die Dächer der Stadt von der Reichstagskuppel lockt. Shoppen, Cafés, Spaziergänge usw. lassen Berlin nicht langweilig werden. Die Reise endet mit einer 3-stündigen Stadtrundfahrt. Untergebracht werden die Teilnehmer im 4-Sterne-Hotel Maritim in der Friedrichstraße. Die Fahrt kostet 265 Euro pro Person im Doppelzimmer. Anmeldungen nimmt Anne Althaus in der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ entgegen unter T. 02382 59743.

HLZ Ahlener SG mit neuem Internetauftritt

Passend zum Aufstieg in die Dritte Liga präsentiert sich das Handball-Leistungs-Zentrum Ahlener SG mit einer neuen Internetseite. Die Seite bietet viele neue Möglichkeiten und ist jetzt auch für alle gängigen Smartphones und Tablets optimiert. So können alle Infos rund um den Ahlener Handball und die Mannschaften jederzeit und überall abgerufen werden. Darüber hinaus sind nun erstmals alle Informationen rund um den Handball in Ahlen auf einer Seite und unter der neuen Dachmarke “Handball-Leistungs-Zentrum Ahlener SG” gebündelt. Alle Seniorenteams und die Jugendteams stellen zukünftig ihre Spielberichte, Fotos und Videos auf der neuen Seite zur Verfügung. Außerdem finden Fans, Eltern, Spieler, Trainer, Schiedsrichter und Interessierte nun sämtliche Infos zu allen Teams hinter den Teams. Außerdem Ansprechpartner und Informationen zum Verein, dem Trainingsbetrieb, der Philosophie in der Jugendarbeit und weiterer Veranstaltungen. „Mit der neuen Internetseite gehen wir einen wichtigen Schritt in Richtung Zukunft und sind nun nicht nur sportlich in der Dritten Liga angekommen“, freut sich HLZ-Geschäftsführer Andreas Bartscher über die neuen Möglichkeiten im Online-Marketing. „Wir wollen die Marke ‚HLZ Ahlener SG‘ noch weiter ausbauen und in der Region verankern.“ Bis zum Saisonstart 2016/17 wird die Internetseite noch um zusätzliche Dienste und Angebote erweitert, unter anderem dürfen sich Handball-Fans schon bald auf einen Onlineshop freuen. Was sich nicht geändert hat, ist die Internetadresse, über die die neue HLZ Ahlener SG-Seite zu erreichen ist, sie lautet weiterhin www.hlz-ahlen.de.

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