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Drittes internationales Fußballcamp nur für Mädchen in den Sommerferien – jetzt wird es Zeit, das runde Leder rollen zu lassen!

„Sagenhaft“ – so lautet das Resümee der bisherigen Teilnehmerinnen. Jetzt veranstaltet das Projekt „Sport macht stark – starke Mädchen durch Fußball“ in den Sommerferien ein Fußballcamp nur für Mädchen. Vom 03. bis 05. August wird täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr am Lindensportplatz in Ahlen gekickt und gespielt. Es sind noch Restplätze frei. Interessierte Mädchen der Klassen 4 – 8 können sich bis zum 26. Juli bei Innosozial, Telefon: 02382 7099-0, anmelden. Bei Rückfragen steht die Projektleiterin, Agnieszka Bednorz, zur Verfügung. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, entscheidet der Eingang der Anmeldung über die Platzvergabe. Veranstaltet wird das Camp von Innosozial in Zusammenarbeit mit dem Fußballverein ROT- WEISS Ahlen, hier die Frauen- und Mädchenabteilung unter der Leitung von Martin Temme. Mädchen aus den Klassen 4 – 8 aus dem gesamten Stadtgebiet können an dem Camp teilnehmen und werden von erwachsenen Trainerinnen gemeinsam mit im „Sport macht Stark-Projekt“ ausgebildeten jugendlichen Coaches betreut. Die Teilnahmegebühr beträgt 19 Euro – Mittagessen und Getränke sind inklusive. Auf dem Programm stehen viele unterschiedliche Wettbewerbe, abwechslungsreiche Trainingseinheiten und kleinere Turniere. In diesem Jahr ist es uns gelungen, für das Fußballcamp Nina Windmühler, eine ehemalige Fußballspielerin bei 1. FC Köln, zu gewinnen. „Die Freestylerin wird den Mädels in einem Workshop beste Fußball-Tricks beibringen“, freut sich die Projektleiterin, Agnieszka Bednorz. Der Kinobesuch im CinemAhlen ist ebenfalls im Preis inbegriffen. Den Abschluss bilden die Spiele gegen das Trainerinnen-Team, zu denen Eltern, Geschwister und Freunde eingeladen sind, um die Mädchen anzufeuern. Jedes Kind bekommt im Rahmen des Camps auch Geschenke z. B.: einen Fußball. „Im Mittelpunkt des Fußballcamps stehen Spiel und Spaß – keine Leistungsorientierung“, so Martin Temme. Eine Mitgliedschaft in einem Fußballverein sei unter keinen Umständen eine Voraussetzung für die Teilnahme; lediglich Freude am Fußball.
Weitere Infos unter www.innosozial.de

Marillion, Queen und Rolling Stones kommen zu Ehren

Mr. Punch

Mr. Punch

Die Tribute-Reihe der Ahlener Schuhfabrik erfreut sich seit über sieben Jahren wachsender Beliebtheit. Jetzt stehen noch drei namhafte Bands in diesem Jahr an auf die sich alle Freunde echter Song- und Rockklassiker freuen dürfen.
Mit dem Sänger Fish zählt Marillion zu den wichtigsten und einflussreichsten Vertretern des Neo-Prog, der in den 1980er Jahren in seiner Blüte stand und aktuell ein Revival erfährt. Am Samstag, dem 16. September kommt die italienische Band Mr. Punch erstmalig in die Ahlener Schuhfabrik um die Marillion Fish Ära wieder aufleben zu lassen.
Die Idee zu Mr. Punch hatte Bassist Guglielmo Mariotti, der auch schon bei The Watch die vier Saiten zupfte. In Drummer Roberto Leoni (The Watch), Gitarristin Marcella Arganese, Organist Luca Scherani und Sänger Alessandro Corvaglia fand er schnell Gleichgesinnte auf hohem Niveau. Corvaglia kommt der Stimme und Ausdruckskraft von Fish, auch in seiner Neigung zu einem expressionistischen und kostümierten Bühnenauftreten sehr nahe. Mr. Punch werden an dem Abend die “Fugazi Tour” von 1984 und die Original-Set-Liste der “Misplaced Childhood Tour” aufführen.
„Radio Gaga“, „We will rock you“, „Bohemian Rhapsody“ – unvergessliche Songs der legendären Rockband Queen, die noch heute über alle Altersklassen hinweg begeistern. QUEEN MAY ROCK ist eine der besten Queen-Tribute-Bands und lässt am Samstag, dem 4. November zum ersten Mal in der Ahlener Schuhfabrik das Publikum in die Atmosphäre früherer Queen-Konzerte eintauchen.
Die Musik von The Rolling Stones beendet die Tribute Reihe der Schuhfabrik im Jahr 2017. Am Samstag, dem 2. Dezember werden Voodoo Lounge ihre Songs live präsentieren. Einmal die Rolling Stones bei einem Konzert aus nächster Nähe zu erleben, eben zum Greifen nahe, ist sicherlich der Wunsch vieler Fans, vergönnt ist das jedoch den Wenigsten. Wie es sein könnte, zeigt die Braunschweiger Tribute-Band Voodoo Lounge. Nach vielen Jahren „on the road“ gelingt es der Band immer wieder, Atmosphäre und Emotionen zu vermitteln. Dabei präsentiert die Band neben den zahlreichen Stonesklassikern auch einige weniger bekannte Songs. Voodoo Lounge bewältigt genial den Spagat zwischen Authentizität und eigenem Profil. Die verblüffende Ähnlichkeit von Sänger Bobby Ballasch zu Mick Jagger ist das weitere große Plus der Band. Achtung im vergangenen Jahr war das Konzert ausverkauft!
Alle Konzerte beginnen um 20.00 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr. Tickets zum Vorverkaufspreis sind in der Gastronomie des Bürgerzentrums oder im Internet unter www.schuhfabrik-ahlen.de erhältlich. Auf diese Bands können sich die Musikfreunde in der Schuhfabrik auch schon freuen: 23.09. Dimi & The Firesuckers, 07.10. Mojo Jazz Mob (20 years Mob), Enojado, Atomic Peat, 20.10. Caelum, One Final Fight, A Thousand Suns, 04.11. Queen May Rock (Tribute Queen), 11.11. The Brew (GB, Blues-Rock), 18.11. RUMBLE, 02.12. Voodoo Lounge (Rolling Stones Tribute).  

Ahlener SG startet ohne Niroda in die neue Saison

Handball-Drittligist Ahlener SG und Torwart Pavol Niroda gehen ab sofort keinen gemeinsamen Weg mehr. Nachdem der Slowake sein Studium im Frühjahr dieses Jahres erfolgreich beendet hat, fehlte ihm in Ahlen und dem Umland die berufliche Perspektive, die auch die Ahlener SG trotz intensivster Bemühungen nicht organisieren konnte. Nachdem der bald 26-Jährige nun im Ausland eine Beschäftigung gefunden hat, ist die ASG dem Wunsch einer Vertragsauflösung nachgekommen. „Wir lassen Pavol nur schweren Herzens ziehen, wissen aber, dass wir mit Andreas Tesch einen gleichwertigen Torwart haben und mit Sven Kroker einen talentierten Nachwuchs-Keeper“, so Abteilungsleiter Ronald Zent.

Trotz der in gut fünf Wochen beginnenden Saison ist die Ahlener SG derzeit am Markt aktiv, um die Torwartposition im Idealfall doch wieder gleichstark zu besetzen.  

Kinderschutzbund dankt Pflegeeltern – Sommerfest für Pflegefamilien

Mehr als 70 Pflegeeltern und -kinder folgten der Einladung des Kinderschutzbundes zum diesjährigen Sommerfest auf dem Hof Berkhoff-Beumer in Tönnishäuschen. Dem großen Engagement der Pflegefamilien dankte der Vorsitzende, Henrich Berkhoff, an diesem Tag ganz besonders, denn Kindern und Jugendlichen ein Zuhause zu geben und sie in guten und in schwierigen Phasen emotional zu begleiten, ist eine anspruchsvolle Aufgabe.
Jede Menge Platz zum Spielen, Werkeln und Entdecken bot sich auf dem Bauernhof, der inzwischen zu einer festen Institution des Sommerfestes geworden ist. Die Kinder im Alter von einigen Monaten bis zum Jugendlichen konnten bei Sonnenschein mit Holz arbeiten, sich auf der Hüpfburg austoben, den Umgang mit Pferden erklären lassen und mit dem Trecker rund um den Hof fahren – für alle war etwas dabei. Zwischendurch durfte eine Stärkung am Grillbuffet und bei Kaffee und Kuchen nicht fehlen. Für die Eltern bietet sich an diesem Tag die Gelegenheit zum Kennenlernen und zum gegenseitigen Austausch. Neben vielen langjährigen Pflegefamilien kommen immer wieder auch „neue“ hinzu und finden sofort Anschluss. Geplant wird beim Kinderschutzbund gemeinsam – Pflegeeltern und FachberaterInnen gestalten die Aktionen miteinander.
Für alle Beteiligten war das Fazit am Ende des Tages: Das Sommerfest war wieder ein gelungenes Erlebnis für alle! Mit einem Himmel voller roter Ballons und einem Luftballon-Wettbewerb verabschiedeten sich alle Teilnehmer am späten Nachmittag. Jetzt dürfen die Kinder gespannt sein, welcher Ballon die längste Strecke zurückgelegt hat.
Die Fachkräfte des Kinderschutzbundes begleiten Pflegefamilien in allen Belangen: von der Vorbereitung auf die Aufgabe als Pflegefamilie über die Vermittlung von Kindern bis zur die kontinuierlichen Beratung während des Pflegeverhältnisses. Der Kinderschutzbund sucht laufend neue Eltern für Pflegekinder. Wer sich für die Aufnahme eines Kindes interessiert, kann sich gerne unverbindliche  informieren.

Marktplatzumbau hat begonnen

Gaben das Signal zum Marktplatzumbau: v.l. Andreas Mentz, Carlo Pinnschmidt, Jörg Hakenesch, Robert Reminghorst, Dieter Sievers (Bauleiter Ahlener Umweltbetriebe), Hans Jürgen Tröger, Bernd Döding, Dr. Alexander Berger, Rüdiger Bumann (Firma Riesenbeck).

Gaben das Signal zum Marktplatzumbau: v.l. Andreas Mentz, Carlo Pinnschmidt, Jörg Hakenesch, Robert Reminghorst, Dieter Sievers (Bauleiter Ahlener Umweltbetriebe), Hans Jürgen Tröger, Bernd Döding, Dr. Alexander Berger, Rüdiger Bumann (Firma Riesenbeck).

Einen Spaten hatte Bürgermeister Dr. Alexander Berger am Montagmittag nicht dabei, als er auf dem Marktplatz das Signal zum Beginn des Umbaus der „guten Stube“ gab. Aber auch ohne klassischen „ersten Spatenstich“ waren sich alle Anwesenden bewusst, dass am 17. Juli etwas Großes begonnen hat. In den kommenden anderthalb Jahren wird der Marktplatz sein Gesicht komplett verändern. In „rekordverdächtiger Zeit“, so Stadtbaurat Andreas Mentz, seien vom ersten Aufschlag bis zum Baubeginn alle notwendigen Voraussetzungen geschaffen worden. „Im Vergleich zu anderen Städten eine gute Ausgangsbasis“, wie Mentz findet.
Zur Erinnerung: Nach einem ersten verwaltungsinternen Gespräch im Oktober 2015 traf sich zum ersten Mal eine Bürgerversammlung im Dezember 2015, um die Wünsche und Ideen der Bevölkerung für den neuen Marktplatz zu erfahren. Breite Fugen und Stolperkanten waren die Punkte, die den Bürgerinnen und Bürgern am meisten zu schaffen machten. In einem breit angelegten Beteiligungsprozess votierten die Ahlener am Ende mit Zweidrittelmehrheit für eine barrierefreie Oberfläche. Der Rat der Stadt Ahlen schloss sich dieser Empfehlung an und bewilligte zudem ein Wasserspiel am Rande der Bartholomäuskirche.
Den Anfang der jetzt gestarteten Bauarbeiten machen die Ahlener Umweltbetriebe. In offener und geschlossener Bauweise saniert in ihrem Auftrag die Firma Riesenbeck rund 130 Meter Mischwasserkanal und defekte Hausanschlüsse, wie Betriebsleiter Robert Reminghorst erklärt. Aufgegeben wird dabei der von 1911 stammende Altkanal. Seine Funktion übernimmt der im „Inliner“-Verfahren erneuerte Kanal von 1978. Bis Ende August soll alles fertig werden, dann übernehmen die Stadtwerke die Baustelle.Um auf Jahre keine Oberflächenaufbrüche mehr vornehmen zu müssen, erneuern die Stadtwerke nicht nur Wasser, Gas und Elektrik. Auch an die moderne Breitbandversorgung mit Glasfaser wird gedacht. „In jedes Haus legen wir Lichtwellenleiter, die bis zu einem Gigabyte Datenvolumen erlauben, so Geschäftsführer Hans Jürgen Tröger. Als Überraschung für den Bürgermeister versprach Tröger für den neuen Marktplatz einen Trinkwasserspender, der demnächst Passanten eine kleine kostenlose Erfrischung im Vorbeigehen ermöglicht.
Dauergast der Bauarbeiten wird das Landesdenkmalamt sein, das sämtliche Schritte kontinuierlich begleiten wird. Mit historischen Funden aus der Stadtgeschichte kann durchaus noch gerechnet werden. „Etwa im Bereich von Ausschachtungen wie an dem künftigen Wasserspiel“, verdeutlicht Andreas Mentz. Damit die Belastungen für Anwohner und gewerbliche Anrainer erträglich bleiben, will die Wirtschaftsförderungsgesellschaft „die eine oder andere Veranstaltung auf die Beine stellen“, kündigt Geschäftsführer Jörg Hakenesch an. Eine Baustellenparty könnte es etwa zwischendurch geben, damit nicht alle Lichter am Markt ausgehen. Mit den Anliegern steht die WFG in engem Kontakt, sie ist es auch, die als Ansprechpartnerin bei großen und kleinen Nöten parat steht. Für den Sommer gibt Marketing-Mann Carlo Pinnschmidt den Partyfreunden Entwarnung: „Alle TrallaCity-Veranstaltungen finden hier wie geplant statt.“ Mit Ausnahme von „Ahlen karibisch“, das auf den Rathausparkplatz umzieht, wird es also ein ganz normaler Veranstaltungs-Sommer. Die Baustellentrassen werden provisorisch mit Asphalt abgedeckt, so dass ein befestigter Untergrund gesichert ist. In die Vollen geht die Baustelle ab Januar. Im Anschluss an den Ahlener Advent starten die Arbeiten an der neuen Oberfläche, die bis November abgeschlossen sein sollen. Das Ahlener Sommer-Programm 2018 wird sich dann nach Ausweichstandorten in der Innenstadt umsehen.

29. Mammutspiele sind eröffnet

Bürgermeister Berger und Fiona entzünden die Flamme der Mammutspiele.

Bürgermeister Berger und Fiona entzünden die Flamme der Mammutspiele.

Mit dem Einmarsch der Kontinente haben die 29. Mammutspiele im Sportpark Nord begonnen. Zwei Wochen lang werden über 500 Mädchen und Jungen bei sportlichen und kreativ-kulturellen Aktivitäten die Schule vergessen und den Sommer genießen. Bürgermeister Dr. Alexander Berger und Ferienspiel-Kind Fiona entzündeten am Montagnachmittag die Flamme im Stadion.
Prominenter Schlussläufer des Fackellaufes war das Ahlener Mammut höchstpersönlich. Unter tosendem Beifall brachte es die Fackel in das gefüllte Rund, wo Eltern und Großeltern der Eröffnungsfeier beiwohnten. „Fairness braucht man im Leben, bei der Arbeit und im Sport“, appellierte Bürgermeister Berger an die jungen Mammutianer, bei allen Wettstreiten fair zu bleiben.
Im olympischen Gedanken findet das städtische Ferienspiel vom 17. bis zum 28. Juli statt. Für die Kinder öffnen sich morgens um 10 Uhr die Tore zum Sportpark Nord, wo 70 Betreuerinnen und Betreuer alles dafür tun, damit sich die Kinder pudelwohl und gut versorgt fühlen.  Mit einem großen Bühnenprogramm schließt das Ferienspiel täglich um 17 Uhr. Den aktuellen Medaillenspiegel und Neuigkeiten von den Spielen gibt es jeden Tag frisch im Internet unter www.mammutspiele.de.

Steht wie `ne eins!

Mit vereinten Kräften ist das Differdinger Geschenk in den Ahlener Boden gebracht worden: v.l. Andreas Mentz, Jörg Pieconkowski, Bernhard Wallgärtner sen., Andreas Wallgärtner, Dr. Alexander Berger, Bernhard Wallgärtner jun.

Mit vereinten Kräften ist das Differdinger Geschenk in den Ahlener Boden gebracht worden: v.l. Andreas Mentz, Jörg Pieconkowski, Bernhard Wallgärtner sen., Andreas Wallgärtner, Dr. Alexander Berger, Bernhard Wallgärtner jun.

Nur ganz wenig ächzen Stamm und Äste der Sumpfeiche, als sie am frühen Montagmorgen Klaus Schulze Brockhausen an den Steuerhebeln seines „selbstfahrenden Arbeitsgerätes“ in die Höhe zieht. Vorsichtig hebt der Fahrer den Baum in die Höhe und achtet konzentriert auf die Kommandos, die ihm Bernhard Wallgärtner gibt. „Steht wie `ne eins“, ruft der Gärtnermeister, als der Baum nach etwa zwanzig Minuten stabil in der Senkrechte ruht. Der Ahlener Gartenbauunternehmer hat seinen Auftrag zuverlässig erfüllt, das Geschenk der Stadt Differdingen an seine endgültige Stelle zu bugsieren.
Aus Anlass des 35-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Ahlen und der luxemburgischen Stadt übergab vor zwei Wochen Roberto Traversini die stattliche Eiche an die Ahlener Gastgeber. Differdingens Bürgermeister betonte, dass man nach einem nachhaltigen Präsent gesucht habe. Fündig wurde man in der Nettetaler Baumschule Lappen. Eine Sumpfeiche sollte es sein, die so viele Jahresringe trägt, wie die Freundschaft zwischen Ahlen und Differdingen währt. Auf einem Tieflader rollte der für feuchte Böden gut geeignete Boden vor etwas mehr als einer Woche in Ahlen an: Zweieinhalb Tonnen schwer und gut sechs Meter hoch – ein ungewöhnlich großes Maß für eine Neuanpflanzung.
Jörg Pieconkowski, Leiter der Ahlener Grünflächenunterhaltung, ist glücklich über die Gabe aus Differdingen: „Das ist genau der richtige Baum für den Berliner Park.“ Dieser sei nämlich seit je her ein Wasserloch. Nach heftigem Niederschlag sammelt sich das Regenwasser auf dem lehmigen Boden und versickert nur langsam. Ideale Standortbedingungen für das botanisch Quercus palustris bezeichnete Gewächs. Alte Exemplare erreichen in Ausnahmefällen Wuchshöhen von bis zu 37 Metern und Stammdurchmesser von bis zu 1,5 Metern und darüber.
Bürgermeister Dr. Alexander Berger beobachtete die spektakuläre Pflanzaktion im Berliner Park persönlich. Er ist sich sicher, dass Erholungssuchende während ihrer Rast auf der darunterliegenden Sitzbank Freude an dem Schattenspender haben werden. Am dafür eigentlich prädestinierten Platz der Städtepartnerschaft ließ sich die Eiche leider nicht pflanzen. „Dafür ist dort der Untergrund zu stark verdichtet“, erklärt Stadtbaurat Andreas Mentz.  Die Staunässe hätte dem Baum in kürzester Zeit den Garaus gemacht. Ein zweisprachiges Legendenschild wird bald darauf hinweisen, wem die Ahlener ihren „Jubiläums-Baum“ zu verdanken haben.

„Sommer zum Vorlesen“ in der Stadtbücherei

Unter dem Motto „Sommer zum Vorlesen“ bietet die Stadtbücherei Ahlen in den kommenden Ferien an sechs Donnerstagnachmittagen und einem Dienstagnachmittag eine Vorlesezeit mit anschließender Bastel-, Mal- oder Schminkaktion an. Vorgelesen werden lustige und spannende Sommergeschichten, die im Anschluss kreativ nachbereitet werden. Die entstandenen Kunstwerke und Bastelarbeiten können natürlich mit nach Hause genommen oder der Stadtbücherei als Leihgabe zur Verfügung gestellt werden. Am Ende der Aktion sollen möglichst viele Bilder aufgehängt und allen anderen Stadtbüchereibesuchern gezeigt werden. Die Ahlener Vorlesepatinnen und -paten und das ganze Bücherei-Team freuen sich schon jetzt auf viele kleine Zuhörerinnen und Zuhörer.
Kindern und Jugendlichen auf vielfältige Weise Freude am Lesen zu vermitteln, das wurde in der Ahlener Stadtbücherei schon immer groß geschrieben. „Eine Vorlesestudie der Stiftung Lesen zeigt, dass Kinder, denen regelmäßig vorgelesen wird, in der Schule erfolgreicher sind“, weiß Büchereileiterin Ewa Salamon. Häufiges Vorlesen stärke auch das soziale Verhalten. Junge Zuhörer werden mitfühlender und haben einen größeren Gerechtigkeitssinn, so die Ergebnisse der Studie.
Der „Sommer zum Vorlesen“ eignet sich besonders für Kinder im Alter zwischen vier und acht Jahren. Bis auf den großen Bastelmachmittag mit Karola Feldmann am Dienstag, den 22. August (2,- Euro Materialumlage pro Kind), ist die Teilnahme an den Nachmittagen für alle Kinder kostenfrei.
Eingeladen sind Kinder zum „Sommer zum Vorlesen“ am 20.07., 27.07., 03.08., 10.08., 17.08., 22.08. (15.00 – 16.30 Uhr) und 24.08. jeweils von 16.30 – 17.30 Uhr. Am Abschluss-Termin werden nach dem Vorlesen alle kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer passend zur Geschichte geschminkt und es wird „tierisch“ abgehen. Weitere Informationen gibt es beim Team der Stadtbücherei Ahlen telefonisch unter 02382 59292 oder per E-Mail unter stadtbuecherei@stadt.ahlen.de.

Die Termine:

Am Donnerstag, 20.07.2017 (16.30 – 17.30 Uhr), sind „Franziska und die dusseligen Schafe“ von Pia Lindenbaum angesagt. Das ist eine Geschichte über die kleine Franziska, die am Strand Urlaub macht.

Am Donnerstag, 27.07.2017 (16.30 – 17.30 Uhr), geht es um die wilde Reise von Krümel und Fussel. Die abenteuerlustigen Schweinchen werden wir in dem Buch „Krümel & Fussel  – Immer dem Rüssel nach“ von Judith Allert und Joelle Tourlonias kennen- und lieben lernen.

Am Donnerstag, 03.08.2017 (16.30 – 17.30 Uhr), erfahren wir etwas über Gartenarbeit. In dem Buch „Paddington wird Gärtner“ von Michael Bond bekommt der glückliche Bär ein eigenes Stückchen Garten.

Am Donnerstag, 10.08.2017 (16.30 – 17.30 Uhr), werden wir neue Freunde von Dr. Brumm kennenlernen. Das Buch vom Daniel Napp: „Dr. Brumm geht baden“ begleitet die Kinder in das „Bade Paradies“.

Am Donnerstag, 17.08.2017 (16.30 – 17.30 Uhr), besuchen wir Käpt’n Sharky und seine Schatzinsel. Vorgestellt wird das Buch „Käpt’n Sharky und das Geheimnis der Schatzinsel“ von Silvio Neuendorf.

Am Dienstag, 22.08.2017 (15.00 – 16.30 Uhr !) lernen wir die „Kleine Raupe Nimmersatt“ von Eric Carle kennen, die sich von Montag bis Sonntag durch einen Berg von Leckereien frisst, bis sie endlich satt ist. Warum sie das tut, erfahren wir an diesem Nachmittag.

Am Donnerstag, 24.08.2017 (16.30 – 17.30 Uhr), ist ein ganz toller Tag, um richtig Spaß mit Hexe Zilly zu haben. Das Buch von Korky Paul und Valerie Thomas „Zilly macht Ferien“ entführt die Kinder in eine herrliche Unterwasserwelt. Ein waschechter Ferienspaß!

 

Vom Leben mit zwei Familien

v.l. Heike Dehler, Eva Taubert (beide KSB), Irmela Wiemann, Monika Kuhlmann (JA Ahlen), Gabi Biallas (JA Beckum), Christiane Biernatzki (JA Ahlen), Gabi Gesmann-Schlüter und Edda Hermani (beide Innosozial).

v.l. Heike Dehler, Eva Taubert (beide KSB), Irmela Wiemann, Monika Kuhlmann (JA Ahlen), Gabi Biallas (JA Beckum), Christiane Biernatzki (JA Ahlen), Gabi Gesmann-Schlüter und Edda Hermani (beide Innosozial).

Pflegeeltern befinden sich immer auf einer schmalen Gratwanderung. Den Pflegekindern will man liebvoller und zugeneigter Ersatz sein für die leiblichen Eltern, die aus verschiedensten Gründen nicht in der Lage sind, ihre Erziehungsverantwortung wahrzunehmen. „Andererseits hängen die Kinder auch an ihren Herkunftsfamilien“, sagt Monika Kuhlmann-Moriße. In Fachkreisen, so die Diplom-Sozialarbeiterin, spreche man deswegen auch davon, dass Pflegekinder zwei Familien haben: Ihre biologische und die soziale. Das dadurch entstehende Spannungsfeld verlange nicht nur viel Feingefühl, sondern auch ständige Rückkopplungen mit dem Jugendamt und anderen Pflegeeltern.   
Die Mitarbeiterin des Pflegekinderdienstes der Stadt Ahlen ist immerzu bemüht, Pflegeeltern mit Rat und Tat zu begleiten und fortzubilden. Hierzu gewann sie nun mir Irmela Wiemann eine Expertin, die seit mehr als dreißig Jahren Landesjugendämter sowie freie und öffentliche Träger von Adoptionsdiensten und Pflegekinderdiensten berät. Die Psychotherapeutin und Familientherapeutin beleuchtete in Ahlen einen Bereich, der für Pflegekinder neben der Eltern-Kind-Beziehung von immenser Bedeutung ist. „In Pflegefamilien leben häufig leibliche und angenommene Kinder zusammen, aber auch angenommene Kinder haben oft noch in anderen Pflegefamilien oder in ihrer Herkunftsfamilie weitere Geschwister“, skizziert Kuhlmann-Moriße eine bisweilen komplizierte Gemengelage. Die Geschwisterbeziehung präge das ganze Leben und beeinflusse auch die eigene Identitätsbildung.
Leben in einer Familie leibliche und angenommene Kinder zusammen, so leben sie wie Bruder und Schwester, es verbindet sie eine große Alltagsvertrautheit. Trotzdem hätten sie unterschiedliche biologische Wurzeln, unterschiedliche Lebensgeschichten, „die zu einer besonderen Dynamik führen“, so die Jugendamtsfrau. Irmela Wiemann habe die Pflegeeltern in einer kontroversen Diskussion dazu ermutigt, die unterschiedlichen Hintergründe ihrer Kinder zu akzeptieren und damit konstruktiv umzugehen. Für Monika Kuhlmann-Moriße berührt dies einen der sensibelsten Punkte im Adoptiv- und Pflegeverhältnis. Denn Kinder spürten sehr genau, wie ihre Pflegeeltern über die leiblichen Eltern denken. „Sie erleben sich als Teil ihrer biologischen Eltern und wollen, dass auch dieser Teil von ihnen akzeptiert wird.“
Die in den Räumen von Innsozial durchgeführte Fortbildungsveranstaltung war gemeinsam ausgerichtet worden von den in Ahlen ansässigen Kooperationspartnern Innosozial, Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) und Kinderschutzbund. Weitere Partner sind die Jugendämter der Städte Ahlen und Beckum. Menschen, die sich vorstellen können, ein Kind auf Zeit oder auf Dauer aufzunehmen, können sich gerne bei den Kooperationspartnern melden. Dort erhalten sie ausführliche Informationen, welche Schritte zu gehen sind:

Pflegekinderdienst der Stadt Ahlen:       02382 / 59-0
Pflegekinderdienst der Stadt Beckum:   02521 / 28-0
Innosozial gGmbH:                             02382 / 70 99-6
SkF im Kreis Warendorf e.V.                02382 / 88 99 6-0
Kinderschutzbund e.V.                         02382 / 5 47 04 3-0

In der Schreibwerkstatt blamiert sich niemand

Kulturelle Bildung und Persönlichkeitsentwicklung vereint die Schreibwerkstatt unter Leitung von Marion Gay. Vertreter der Service-Clubs überzeugten sich davon bei einem Besuch in der Stadtbücherei Ahlen.

Kulturelle Bildung und Persönlichkeitsentwicklung vereint die Schreibwerkstatt unter Leitung von Marion Gay. Vertreter der Service-Clubs überzeugten sich davon bei einem Besuch in der Stadtbücherei Ahlen.

Am Anfang einer jeden Geschichte steht ein weißes Blatt Papier. „Schreiben ist wie Sport“, sagt die Schriftstellerin Marion Gay über die Nöte von Autoren, „richtig in Fahrt zu kommen.“ Als sie in ihrer Jugend mit dem kreativen Schreiben begann, hätte sich Gay gerne Hilfestellungen gewünscht, wie aus guten Ideen auch gute Geschichten werden. Um dem heutigen Literatennachwuchs den Einstieg in das Schreiben leichter zu machen, leitet sie in der Ahlener Stadtbücherei regelmäßig Workshops für zehn bis sechzehnjährige Jugendliche, die ihrer Schreibfreude Ausdruck verleihen möchten. Gefördert wird das kulturelle Coaching von den Service-Clubs in Ahlen. Diese machten sich jetzt in der Stadtbücherei ein eigenes Bild davon, wie man Kreativität trainieren kann.
Die Gedanken in Bewegung zu bringen, sei ein hilfreicher Anfang fürs Texten, erläuterte Marion Gay den Gästen vom LIONS-Club, Inner Wheel Club und Rotary Club. „Wir erfinden Geschichten, machen Blödsinn, lassen den Gedanken ohne festes Ziel freien Lauf.“ Im Anschluss an das etwa viertelstündige Aufwärmprogramm sind die grauen Zellen fit genug, um wahlweise Liebesgeschichten, Abenteuer oder Krimis zu erfinden. In Kleingruppen verteilen sich die Mädchen und Jungen in den großzügigen Räumen der Bücherei, um in Kleingruppen konzentriert der Arbeit nachzugehen. Bei der Abschlussbesprechung in der Gruppe lernen die jungen Autoren dann, „was schon gut und was vielleicht noch unverständlich ist“, so Gay. Nicht nur Schülerinnen und Schüler profitieren von ihrem Wissen, auch Lehramtsstudenten lernen die Regeln des kreativen Schreibens aus einem Lehrbuch, das Gay vor wenigen Jahren veröffentlicht hat.
Das gemeinsame Schreiben und Vortragen in der Gruppe ist für die teilnehmenden Schreiber von elementarer Wichtigkeit. Marion Gay bedauert, „dass viele niemanden haben, dem sie aus ihren eigenen Geschichten vorlesen können. Für die Talentierten gibt es fast nichts.“ Unter den Gleichgesinnten entstehe eine schöne Atmosphäre, die auch für den guten Ausdruck förderlich sei. In der Schreibwerkstatt brauche keiner zu fürchten, sich vor anderen zu blamieren. „Es hat eine Menge positive Effekte.“
Die Vertreter der Service-Clubs waren nach dem Besuch in der Schreibwerkstatt vom Erlebten angetan. „Hier werden echte Persönlichkeiten mit starkem Selbstvertrauen gebildet“, so die Präsidenten der Service-Clubs aus Ahlen. Vor der „Flimmerkiste“ könnten die Jugendlichen nicht halb so viel aus sich machen wie in den Workshops der Stadtbücherei. „Die Schreibwerkstatt ist die ideale kulturelle und soziale Bildung, wie wir sie verstehen“, so die übereinstimmende Meinung.
Der „LIONS Club Beckum – Ahlen”, der „Inner Wheel Club Ahlen – Münsterland” und der „Rotary Club Ahlen” haben sich unter anderem zum Ziel gesetzt, Mitmenschen in materieller und seelischer Not zu helfen. Die Clubs kümmern sich als so genannte „Service-Clubs” seit vielen Jahren um soziale Angelegenheiten vor Ort. Durch vielfältige Aktionen – wie z. B. die gemeinsame Kalenderaktion – sind in der Vergangenheit umfangreiche Spendenmittel zusammen getragen worden, die gezielt und ohne Verwaltungsaufwand an hilfsbedürftige Menschen und Bildungsprojekte weiter gegeben wurden.

Fahrradfreundliche Stadt: Kostenloser Strom für E-Bike-Fahrer

Das kostenlose Angebot für E-Bike-Fahrer stellten vor: (v.l.) Michael Vorderbrüggen (Pro Ahlen), Jörg Hakenesch, Robert Reminghorst (Ahlener Umweltbetriebe), Bernd Münstermann, Peter Schmidt (beide Pro Ahlen), Hans Jürgen Tröger, Dr. Alexander Berger, Stadtbaurat Andreas Mentz.

Das kostenlose Angebot für E-Bike-Fahrer stellten vor: (v.l.) Michael Vorderbrüggen (Pro Ahlen), Jörg Hakenesch, Robert Reminghorst (Ahlener Umweltbetriebe), Bernd Münstermann, Peter Schmidt (beide Pro Ahlen), Hans Jürgen Tröger, Dr. Alexander Berger, Stadtbaurat Andreas Mentz.

Voller Energie in eine (elektro-)bewegte Zukunft: Ahlen baut sein Netz an E-Bike Ladestationen weiter aus. Seit Donnerstag, 6. Juli, können Radfahrer nun auch am Alten Hof an der VHS die Akkus ihrer E-Bikes und Pedelecs mit Strom laden. Acht Fächer mit jeweils zwei Steckdosen stehen den Radlern hier zur Verfügung. „Die neue Ladestation ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Elektromobilität“, freute sich Bürgermeister Dr. Alexander Berger bei der Einweihung pünktlich zum Ahlener Stadtfest.
Zur Erinnerung: Kaufleute hatten den Anstoß gegeben, in Ahlen Ladestationen für Pedelecs und E-Bikes zu installieren. Der Gedanke leuchtet ein: Wenn die Menschen dazu bewegt werden sollen, auf zwei Räder umzusteigen, muss auch die Infrastruktur vorhanden sein. Der Verein Pro Ahlen e.V. nahm in Kooperation mit den Stadtwerken Ahlen und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen (WFG) den Ball auf und setzt das Vorhaben um – zunächst am Schöneberger Platz, wo im April eine erste Ladestation in Betrieb genommen wurde. Die neue Station an der Volkshochschule ist ein weiterer Schritt hin zu einem engmaschigen Netz, von dem alle Ahlener und auswärtigen Radfahrer profitieren können. „Weitere Stationen sind in einem nächsten Schritt an der Langst und im Außenbereich der Zeche geplant“, schildert Peter Schmidt, Vorsitzender von Pro Ahlen.
Insgesamt entstehen somit sechs Ladestationen. Bedarf ist zweifellos vorhanden:  „Es gibt ein Potenzial von circa 1.600 elektrisch betriebenen Rädern im Ahlener Stadtgebiet. Der Trend zur Elektromobilität auf zwei Rädern hält unvermindert an“, erkennt Berger weiteren Handlungsbedarf. Diesen Trend will die Stadt aufnehmen. Der Bürgermeister dankt in diesem Zusammenhang den Ahlener Umweltbetrieben, die die notwendigen Erdarbeiten erledigt haben. Den Betrieb der Ladestation übernehmen die Stadtwerke Ahlen, die den Radlern den Strom kostenlos zur Verfügung stellen. „Als lokales Energieversorgungsunternehmen ist es uns wichtig, dass sich Umweltschutz und Mobilität gegenseitig ergänzen“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Hans Jürgen Tröger.
Die Gesamtkosten für die sechs Ladestationen belaufen sich auf rund 30.000 Euro, von denen die Sponsoren um den Verein Pro Ahlen mit seinen Partnern WFG und Stadtwerke, die Volksbank und die Sparkasse Münsterland rund 60 Prozent aufbringen. „40 Prozent der Finanzierung erfolgen über Zuwendungen des Verfügungsfonds Ahlener Innenstadt“, schildert WFG-Geschäftsführer Jörg Hakenesch. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft begleitet den Ausbau der Infrastruktur für den Zweiradverkehr mit Hochdruck. „Die Ladestationen ermöglichen es den Radfahrern, den Wagen stehen zu lassen und mit dem E-Bike in die Stadt zu fahren. Hier können sie dann während des Einkaufs kostenlos den Akku laden. Das ist ein sehr gutes Argument für unsere Einzelhändler“, sagt Peter Schmidt.
Zumal die Fahrradmobilität ein Thema ist, das Stadt und Wirtschaftsförderung immer stärker in den Mittelpunkt rücken wollen. Die Voraussetzungen hierfür sind gegeben: 2016 hat Ahlen das Prädikat „fahrrad- und fußgängerfreundlich“ erhalten. „Diese Auszeichnung werden wir auch in den Bereichen Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus immer mehr mit Leben füllen“, verspricht Hakenesch. In diesem Zusammenhang fiel am Samstag, 17. Juni, der Startschuss zur breit angelegten Radfahrkampagne „PedAhlen“. Sie soll dazu beitragen, das Fahrrad im innerstädtischen Verkehr zum Verkehrsmittel Nummer eins zu machen.
Eine Passantenbefragung findet in diesem Rahmen am Freitag, 7. Juli, auf dem Marienplatz statt. Erstmals beteiligt sich Ahlen zudem vom 27. August bis zum 17. September 2017 beim bundesweiten „Stadtradeln“. Drei Wochen lang kann sich Ahlen dann im sportlichen Radler-Wettbewerb mit vielen anderen Kommunen bundesweit messen. Für die Radler und Teams mit den meisten Kilometern gibt es neben der Auszeichnung viele Preise zu gewinnen. Alle erforderlichen Informationen zum Stadtradeln gibt es direkt unter www.stadtradeln.de/ahlen.

Betriebsfußballer aus Ahlen holen „den Pott“

Spielertrainer Thomas Tunc mit dem Landrats-„Pott“

Spielertrainer Thomas Tunc mit dem Landrats-„Pott“

Die besten Verwaltungs-Fußballer aus dem Kreis Warendorf kommen aus Ahlen. Zum dritten Mal hat das um Spieler der Stadtwerke ergänzte Team der Stadtverwaltung den Landratspokal in die Wersestadt geholt. Das von Spielertrainer Thomas Tunc geführte Team ließ den vier Gegnern keine Chance und gewann den im heimischen Betriebssport begehrten Titel unangefochten. Neben dem Kreis Warendorf als Ausrichter, nahmen noch die Teams aus Oelde, Ostbevern und Wadersloh teil. Im Modus jeder gegen jeden wurden alle Spiele gewonnen. Das Torverhältnis belief sich am Ende auf 25:4.
Nach der umjubelten Rückkehr beglückwünschte Bürgermeister Dr. Alexander Berger „seine Männer“, die auf dem Sportplatz am Paul-Spiegel-Berufskolleg in Warendorf überlegen die Stadtfarben verteidigten. „So wie Ihr in Form seid, werden andere Kommunen auf Jahre keine Schnitte kriegen, an den Pokal zu kommen.“ Es tue ihm für die anderen Leid, „aber das ist die Wahrheit.“
Betriebssportleiter Marcus Schöning stieß in dasselbe Horn: „Qualitativ war unsere Equipe an diesem Tag einfach nicht zu toppen.“ Er dankte den Kollegen beim Kreis Warendorf für die fabelhafte Ausrichtung des Turniers, das wie gewohnt in angenehmer Atmosphäre stattfand. Nach dem Feiern steht bald wieder der Trainingsschweiß auf dem Plan. „Wir alle sind schon heiß auf das nächste Jahr“, gibt „Präsi“ Schöning die Devise „Titelverteidigung!“ aus.

Kreativwerkstatt in der OGS Mammutschule

Völlige Begeisterung herrschte bei den Kindern, als sie mit ihren Händen aus Ton ansehnliche Kugeln und Gegenstände formten, die dann gebrannt und weiter verarbeitet wurden. Die Töpfer-AG der OGS Mammutschule nutzte im Schulhalbjahr die Atelier- und Werkstatträume der Hofstelle von Annette Lingeman-Schubert, die mit ihrem Projekt Metall & Kunst weit über Ahlen auch als Künstlerin bekannt ist. Einmal die Woche machte sich die 10-köpfige Gruppe von Kindern zu Fuß auf den Weg Richtung Guissen und besuchte die liebevoll hergerichteten Arbeitsräume, die auch einen sehr auffordernden, mitmachenden Charakter haben. Der Ganztagsbetrieb in Trägerschaft des Stadtteilforums/Stadtteilbüro ist ein fester Bestandteil der Mammutschule, allein 85 Kinder befinden sich täglich im verbindlichen offenen Ganztag (OGS) bis 16 Uhr.  Neben einem großen Team, das von Ulrike Willner seit Jahren geleitet wird, gibt es auch wechselnde Angebote, durchgeführt von Honorarkräften. „Wir wollten mal was Neues im Kreativbereich anbieten“, äußerte sich die Leiterin der OGS Leiterin Ulrike Willner „und es sind herrliche Arbeiten entstanden, die jetzt unsere Räumlichkeiten verschönern“. Der Dank gilt der Künstlerin, die mit viel Geschick, Geduld und Phantasie die Kinder angeleitet hat. „Gerade bei den langen Aufenthaltszeiten in den Schulen wollen wir Kindern in der Freizeit an neue Formen der Freizeitgestaltung heranführen, ihnen zeigen, was es im Umfeld gibt und sie neugierig machen“, bestätigt Hermann Huerkamp als Trägervertreter. Vergleichbar gibt es seit Jahren unter dieser Zielsetzung eine enge Kooperation mit dem JuK-Haus, wo Tanzangebote unternommen werden, oder sogar Tae-kwon-do mit Carmen Spiekermann von Satori Ahlen.

Erst zur Blumenschau, dann zum „Bingo!“ – Volles Programm für Seniorinnen und Senioren in Ahlen

In einer idyllischen Waldlandschaft gelegen ist die Landesgartenschau in Bald Lippspringe

In einer idyllischen Waldlandschaft gelegen ist die Landesgartenschau in Bald Lippspringe

Unternehmungslustige und reisefreudige Seniorinnen und Senioren können jetzt mit der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ die Region erkunden und bei einem geselligen Nachmittag ihr Glück versuchen. Am 11. Juli geht die Fahrt im Reisebus zur Landesgartenschau nach Bad Lippspringe. Die Glückgöttin Fortuna wird herausgefordert am 15. Juli beim „Bingo!“ im Mittrops Hof. Eintrittskarten gibt es noch bis zum 7. Juli.
Auch wenn es vor sechs Jahren für Ahlen nicht reichte, den Zuschlag für die Ausrichtung der diesjährigen „LaGa“ zu erhalten, sind die Senioren aus Ahlen nicht nachtragend. „Die Fahrt ins Lippische lohnt allemal“, verspricht Anne Althaus vom Ahlener Arbeitskreis für Seniorenfahrten. Bad Lippspringe ist der bisher kleinste Ort, in dem eine Landesgartenschau stattfindet. In einer ausgedehnten Waldkulisse, idyllisch gelegen zwischen Eggegebirge und Teutoburger Wald am Rande der Senne, erwartet die Reisenden ein komplett umgestalteter Kurwald. Lichtachsen verleihen dem Wald ein neues Gesicht und seltene Baumarten bereichern den klassischen Baumbestand. Eine weitere Besonderheit in Bad Lippspringe ist die direkte Verbindung zwischen Innenstadt und Kurwald. „Man sieht also nicht nur das Ausstellungsgelände, sondern bekommt auch noch einen guten Eindruck von der Stadt“, so Althaus. Alle Ahlener Seniorinnen und Senioren der Generation „50 Plus“ sollten also nicht zögern, um sich von der 900 Meter langen Fußgängerzone sowie dem 32 Hektar großen Gelände der Landesgartenschau mit seinen „Blütenexplosionen, Blumenschauen und ätherischen Gärten vor Waldkulisse“ verzaubern zu lassen.
Los geht es am Dienstag, 11. Juli, um 10 Uhr ab dem Stadthallen-Parkplatz. Im Fahrtpreis von 68 Euro sind enthalten die Busfahrt, eine Führung durch die Landesgartenschau, das Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen. Anmeldungen nimmt Anne Althaus in der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“, unter Tel. 02382 59743 (E-Mail: althausa@stadt.ahlen.de) entgegen.
Geselligkeit in der Heimat verspricht das vom Senioren-Aktiv-Programm der Stadt Ahlen ausgerichtete „Bingo!“ im Mittrops Hof an der Görlitzer Str. 1a. Tolle Preise gibt es zu gewinnen am Samstag, 15. Juli, zwischen 15 und 18 Uhr. Eintrittskarten für das neue Freizeitangebot gibt es noch bis zum 7. Juli im Bürgerservice des Rathauses. Sie kosten 8 Euro pro Person. Anne Althaus weist darauf hin, dass es aus organisatorischen Gründen keine Tageskasse geben wird. Enthalten sind im Eintrittspreis gekühlte Getränke! Ein Spielschein kostet einen Euro, ihn gibt es am Nachmittag direkt vor Ort.

Verbraucherzentrale zu Gast beim Stadtteilstammtisch

Helena Hahn und Daniela Kreickmann (v.l.) laden zum 17. Stadtteilstammtisch im Ahlener Norden ein.

Helena Hahn und Daniela Kreickmann (v.l.) laden zum 17. Stadtteilstammtisch im Ahlener Norden ein.

Die Verbraucherzentrale Ahlen ist zu Gast beim kommenden Stadtteilstammtisch am Dienstag, 4. Juli, im evangelischen Pauluszentrum an der Raiffeisenstraße 3. Beraterin Daniela Kreickmann gibt ab 15:30 Uhr Auskunft darüber, wie Beratungssituationen zustande kommen und welche Themen die Verbraucherberater am meisten beschäftigen.
Bei Kaffee und Kuchen erfahren die Besucherinnen und Besucher, wie sie die Beratung der im Rathaus angesiedelten Verbraucherzentrale in Anspruch nehmen können. „Ich werde aber auch gerne konkret auf Probleme eingehen, die den Seniorinnen und Senioren besonders unter den Nägeln brennen“, bietet Daniela Kreickmann unter anderem Hilfe an, um aus unliebsamen Verträgen heraus zu kommen.
Projektleiterin Helena Hahn weiß, wie wichtig es für ältere Menschen ist, auf verlässliche Ansprechpartner vertrauen zu können: „Es gibt zahlreiche Situationen, in denen sich Menschen zwar unabhängige Beratung wünschen, aber niemanden kennen.“ Deshalb sei es wichtig, auf vorhandene Angebotsstrukturen hinzuweisen und den Kontakt zu solchen Stellen abzubahnen, denen sich die Bürgerinnen und Bürger anvertrauen dürfen.
Wer Interesse hat, sich regelmäßig an der Organisation, Planung und Durchführung des Stadtteilstammtisches zu beteiligen, kann sich an Helena Hahn wenden, die für weitere Auskünfte zu erreichen ist unter Tel. 02382 94 09 97 15 oder per E-Mail unter: ahlen-nord@alter-und-soziales.de.

SINN-Netzwerktreffen schaut in die Zukunft

Gut besucht sind alljährlich die „SINN-Konferenzen“. Hier die Vollversammlung im September 2016 in der Familienbildungsstätte.

Gut besucht sind alljährlich die „SINN-Konferenzen“. Hier die Vollversammlung im September 2016 in der Familienbildungsstätte.

Zu einem Treffen in der kommenden Woche sind die Seniorinnen und Senioren eingeladen, sie sich im Ahlener SINN-Netzwerk engagieren. Cristina Loi von der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ freut sich, möglichst zahlreich Vertreterinnen und Vertreter der „Generation 50+“ am Dienstag, 20. Juni, von 14.30 bis 16.30 Uhr im Sitzungssaal II des Rathauses begrüßen zu dürfen. „Selbstverständlich sind auch alle Menschen eingeladen, die sich bislang noch nicht im Netzwerk engagieren, dieses aber schon lange vorhaben.“ Neue Gesichter seien in der aktiven Runde jederzeit gern gesehen und herzlich willkommen, ermuntert Loi zum Mitmachen. Gemeinsam mit allen Mitgliedern sowie den Gruppenleitern, Aktiven und Teilnehmenden der vielen Ehrenamtsangebote, die das Ahlener SINN-Netzwerk bereithält, will Cristina Loi einen Blick in die Zukunft riskieren. „SINN 2027 – Wünsche und Perspektiven der Mitglieder des Ahlener Seniorennetzwerks“ lautet die Überschrift der Diskussion, in der Visionen entworfen werden sollen, wie die Ahlener Seniorenarbeit in zehn Jahren aussehen könnte. Bei aller prophetischen Arbeit soll aber auch das heute und gestern nicht zu kurz kommen. Der Austausch über die SINN-Erlebnisse der vergangenen Jahre sowie die gemeinsame Planung der anstehenden SINN-Konferenz stehen beim Netzwerktreffen ebenfalls auf der Tagesordnung. Der Sitzungssaal ist im Rathaus mit dem Rollstuhl per Aufzug erreichbar (Etage „R“ drücken). Wer sich am Netzwerktreffen beteiligen möchte, wird um kurze Anmeldung bei der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ unter Tel. 02382 59743 oder 59467 gebeten.

 
Hintergrund:
Unter dem Motto „Senioren in Neuen Netzwerken, SINN“ arbeiten in der Stadt Ahlen seit dem Jahr 2004 engagierte Bürgerinnen und Bürger im SINN-Netzwerk zusammen. Das Netzwerk vereint ehren- und hauptamtliche Dienste, Initiativen und Angebote von und für Menschen im Alter 50plus, um für eine hohe Lebensqualität im Alter zu sorgen. Gegenwärtig sind mehrere Dutzend Gruppen, Initiativen und Träger der sozialen Arbeit, von Bildungs- und Gesundheitsangeboten beteiligt.
Das SINN-Netzwerk ist ein gewachsenes, lebendiges und erfolgreiches Modell der Zusammenarbeit, in dem sich eine Vielzahl von älteren Menschen in mehr als 100 Angeboten für sich und für andere engagieren. Auf diese Weise bereichern die Menschen nicht nur ihr eigenes Leben, sondern wirken daran mit, das Leben in Ahlen für alle Generationen bunter und vielfältiger zu gestalten. Zahlreiche Angebote im kulturellen, sportlichen, sozialen und gesundheitlichen Bereich bieten die Möglichkeit mitzumachen und selbst etwas auf den Weg zu bringen. Das Sinn-Netzwerk findet auch überregional große Anerkennung und Aufmerksamkeit.
Ziel des SINN-Netzwerkes ist es, den Menschen in Ahlen ein sinnerfülltes, selbstbestimmtes und aktives Altern zu ermöglichen. Durch Offenheit und Toleranz will das Netzwerk die älteren Menschen in allen Lebenslagen, d. h. ausdrücklich auch Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf, Menschen mit Behinderung, Menschen mit Migrationshintergrund, einkommensschwache Menschen etc. erreichen.

 

Sütterlin im Internet – Stadtteilstammtisch tauchte ein in die digitale Welt

 Günther Hölters, ehrenamtlicher Leiter von Computerkursen der SINN-Aktiv-Gruppen, vermittelte sein Wissen über Entstehung, technische Voraussetzungen und gefahrenfreie Anwendung des Internets.

Günther Hölters, ehrenamtlicher Leiter von Computerkursen der SINN-Aktiv-Gruppen, vermittelte sein Wissen über Entstehung, technische Voraussetzungen und gefahrenfreie Anwendung des Internets.

Dass digitale Medien alles andere als ein Buch mit sieben Siegeln sind, bewies beim jüngsten Stadtteilstammtisch im Ahlener Norden Günther Hölters den interessierten Seniorinnen und Senioren. Der ehrenamtliche Leiter von Computerkursen der SINN-Aktiv-Gruppen zeigte im Elisabeth-Tombrock-Haus die Entwicklung des Internets von seinen Anfängen und Vorläufern bis heute. Kenntnisreich waren auch Hölters Hinweise zu technischen Voraussetzungen bei der Benutzung und gefahrenfreien Anwendung des Internets.
Zum 16. Stadtteilstammtisch des Projektes „Altengerechte Stadtteilentwicklung Ahlen-Nord“ lud Koordinatorin Helena Hahn die Seniorinnen und Senioren aus dem Ahlener Norden ein. Gespannt war Hahn, welche Ideen aufkamen, um zielgruppenspezifisch Nachrichten aus dem Stadtteil zu verbreiten. „Denn auch in Ahlen läuft die Kommunikation nun mal zunehmend über das Internet“, machte sie die Besucherinnen und Besucher auf bestimmte Online-Angebote wie die Seniorenseite www.seniorenahlen.de und die Internetseite der Stadt Ahlen www.ahlen.de aufmerksam.Besonderes, was es sonst nur noch selten gibt, findet sich auf den Ahlener Seniorenseiten. Auf der Homepage der Seniorenredaktion im SINN-Netzwerk gibt es nämlich für Interessierte nicht nur Veranstaltungshinweise, Berichte zur Geschichte Ahlens und andere Themenschwerpunkte wie Natur oder Bildung. „Menschen aus Ahlen, die im vorangeschrittenen Alter sind, freuen sich ganz besonders über Texte in Sütterlin-Schrift“, weiß Helena Hahn. Geschichten wie die vom „Alten Fritz (Geisthövel)“ können als pdf-Datei gelesen werden. Eine echte Geheimschrift, die heute nur noch wenigen Älteren zugänglich ist.
Damit die Beiträge auf der Seniorenseite noch vielfältiger werden, sucht das Redaktionsteam neue Mitglieder oder Gastautoren, die Freude an der Arbeit am Computer haben oder eigene Texte verbreiten möchten. Außerdem erfuhren die Vertreter von Einrichtungen, wie sich seniorenspezifische Veranstaltungen auf der Homepage bewerben lassen. Nicht nur für ältere Ahlener lohnt sich der Klick auf www.seniorenahlen.de. Weitere Informationen zur altengerechten Stadtteilentwicklung Ahlen-Nord erteilt Helena Hahn unter ahlen-nord@alter-und-soziales.de oder unter Tel. 02382 940 997 15.

Aufgefrischte Erinnerung – Schülerinnen und Schüler reinigen „Stolpersteine“

An der Westenmauer begannen die Schülerinnen und Schüler mit der Reinigung von Stolpersteinen. Bürgermeister Dr. Alexander Berger (l.) empfing sie zuvor im Rathaus.

An der Westenmauer begannen die Schülerinnen und Schüler mit der Reinigung von Stolpersteinen. Bürgermeister Dr. Alexander Berger (l.) empfing sie zuvor im Rathaus.

Ausgestattet mit Essigwasser, Babyreinigungstüchern und Zahnbürsten haben sich zwanzig Schülerinnen und Schüler von Geschwister-Scholl-Schule und Overbergschule aufgemacht, von den 94 in Ahlen verlegten Stolpersteinen die Patina zu entfernen. Im wahrsten Sinne des Wortes frischten sie die Erinnerung an Ahlener Menschen auf, die unter der Nazi-Diktatur verfolgt und ermordet wurden. Zuvor befassten sie sich im Unterricht mit den Verbrechen, denen zwischen 1933 und 1945 Millionen von Menschen in Europa zum Opfer gefallen waren.
Bürgermeister Dr. Alexander Berger empfing die jungen Leute zu Beginn der von Manfred Kehr vorbereiteten Aktion im Rathaus. „Erinnerungskultur ist auch Arbeit“, dankte das Stadtoberhaupt den Schülerinnen und Schüler für ihr außerordentliches Engagement. Er rechne es ihnen hoch an, dass Sie förmlich niederknien, um an das Unrecht zu erinnern, welches in Ahlen geschah. Mit ihrer Reinigungsaktion schafften die Hauptschüler Aufmerksamkeit für ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen.
Manfred Kehr erinnerte daran, dass es neben der jüdischen Bevölkerung weitere Opfergruppen gegeben habe, die unter den Nazis unermessliches Leid erlitten haben. So seien auch Menschen wegen ihrer politischen Ansichten und ihrer pazifistischen Gesinnung Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung geworden. Er erinnerte an das Schicksal der Zeugen Jehovas und an Politikerinnen und Politiker der kommunistischen Arbeiterbewegung.
Vor zehn Jahren hat die Stadt Ahlen erstmalig Stolpersteine im Straßenpflaster verlegt. Sie erinnern vor ihren jeweils letzten Wohnhäusern an jetzt 94 frühere Ahlener Bürgerinnen und Bürger, die der Nazidiktatur aus rassischen oder politischen Gründen zum Opfer gefallen sind. Die mit einer Messingabdeckung versehenen Pflastersteine sind mit dem Namen des Opfers, seinem Geburtsjahr, dem Deportationsdatum und –ziel sowie dem Todesdatum bzw. dem Jahr der Flucht versehen.

Ilkay Danismaz führt Integrationsrat

Nach dem Wahlgang beglückwünschte Dr. Alexander Berger Ilkay Danismaz zur Wahl.

Nach dem Wahlgang beglückwünschte Dr. Alexander Berger Ilkay Danismaz zur Wahl.

Ein „glückliches Händchen“ wünschte Bürgermeister Dr. Alexander Berger dem neu gewählten Vorsitzenden des Ahlener Integrationsrates, Ilkay Danismaz. Bei nur einer Gegenstimme entschieden sich die zehn wahlberechtigten Mitglieder in der Sitzung am Dienstag für den 40-Jährigen, der dem Integrationsrat seit 2010 angehört. „Machen Sie Gebrauch von Ihrem Amt und mischen sich ein“, forderte Berger den Vorsitzenden auf, sich aktiv in gesellschaftspolitische Diskussionen einzubringen, die die Stadt Ahlen betreffen.
Ilkay Danismaz bot Politik und Verwaltung seinen Rat an, sofern dieser gewünscht werde. „Integration ist für mich das wichtigste Thema“, will der Vorsitzende daran mitwirken, das Zusammenleben zu fördern. Er werde alles versuchen, um das in ihn gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen. Die Neuwahl eines Vorsitzenden war notwendig geworden, nachdem vor wenigen Wochen Samim Kemerli seinen Rücktritt von der Spitze des Integrationsrates aus beruflichen Gründen erklärt hatte.

“Local Heroes”-Initiative des LR Global Kids Fund – Stefan Link holt Unterstützung für Ahlener Schultriathlon

Über die Unterstützung des LR Global Kids Fund freuen sich das Team des ASC Ahlen und die Ahlener Sekundarschule.

Über die Unterstützung des LR Global Kids Fund freuen sich das Team des ASC Ahlen und die Ahlener Sekundarschule.

Der LR Global Kids Fund e.V. unterstützt europaweit Kinderhilfsprojekte wie zum Beispiel den Ahlener „Lunch Club“. Anfang des Jahres hat der Verein die Initiative „Local Heroes“ ins Leben gerufen, mit der er Aktionen für Kinder unterstützt, für die sich Fördermitglieder des LR Global Kids Fund e.V. ehrenamtlich in ihrer Region stark machen. Einer davon ist Stefan Link (29 Jahre). Der Project Manager International bei LR Health & Beauty ist begeisterter Triathlet und Mitglied im Athletik-Sport-Club Ahlen e.V. (ASC). Dieser richtet am 22. Juni 2017 zum vierten Mal den Ahlener Schultriathlon aus, bei dem rund 400 Schüler mitmachen. „Um den Kindern einen gleichwertigen Wettkampf wie bei großen Triathlon Veranstaltungen zu bieten, braucht es einiges an Ausstattung – angefangen von Startnummern, über die Finisher-Shirts bis hin zu den Urkunden. Unser Verein kann das schwer alleine stemmen, deshalb habe ich mich bei ,Local Heroes‘ beworben“, so Stefan Link. Mit Erfolg. Der LR Global Kids Fund e.V. spendet 2.000 Euro an den ASC und übernimmt damit die Hälfte der Veranstaltungskosten.
Triathlon ist ein Ausdauersport und besteht aus den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen, die nacheinander absolviert werden. Stefan Link betreibt den Sport seit acht Jahren und
hat bereits an mehreren Wettkämpfen teilgenommen. Schon als Student hat er bei der Triathlon AG des ASC Ahlen bei Trainingseinheiten ausgeholfen und mit den Kindern Schwimmübungen
gemacht und Radtechniken geübt. „Ich finde es toll, wenn ich mein Wissen und meine Erfahrungen an die Schüler weitervermitteln kann. Es ist erstaunlich, wie schnell Verbesserungen sichtbar sind und schön zu sehen, wie stolz die Kinder sind, wenn sie über die Ziellinie laufen. Ich freue mich sehr über die Unterstützung des LR Global Kids Fund“, so Stefan
Link.
Der Vorstand des LR Global Kids Fund e.V. hat unter allen Projekten, die Fördermitglieder aus ganz Deutschland eingereicht haben, fünf ausgewählt, die der Verein mit einer einmaligen
Spende unterstützt. „Sport fördert die Gesundheit und vermittelt wichtige Normen und Werte, wie Fairness, Durchhaltevermögen und Stärkung des Selbstwertgefühls. Stefan Link leistet
wertvolle Arbeit für Kinder in der Region. Damit ist er ein optimaler Botschafter des LR Global Kids Fund vor Ort. Mit der Initiative wollen wir unsere Fördermitglieder in ihrem ehrenamtlichen Engagement bestärken“, so Dr. Thomas Stoffmehl, Vorsitzender der LR Global Kids Fund e.V. und CEO von LR Health & Beauty.

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