ahlen.biz
  
  
  
Linkliste IKM design

Allgemein

„Immer wieder sonntags..?“ Premiere am 29. Mai um 19.30 Uhr im JuK-Haus

Die Akteure Heidi Heuel, Friedhelm Breidung, Waltraud Proprenter-Nöth, Werner Hagedorn, Maria Menne, Wolfgang Stüker und Ilse Müller (von links) bei den Proben.

Einfach nur ins Theater zu gehen, war den Senioren des Nachbarschaftsprojekts „Aktiv im Süden“ eindeutig zu wenig. Getreu ihrem Motto, aktiv zu sein, haben sie in mühevoller Kleinarbeit ein Theaterstück einstudiert. „Immer wieder sonntags…?“ fragen die Darsteller in dem selbst entwickelten Stück am Mittwoch, 29. Mai, um 19.30 Uhr im Jugend- und Kinderhaus, Im Burbecksort 57. Früher, ja früher, da war alles ganz anders. Da ging der Vater am Sonntagmorgen zum Stammtisch, während die Frau des Hauses das gemeinsame Mittagessen vorbereitete. Da zog man selber noch den feinen Zwirn an und machte die Kinder chic für den gemeinsamen Spaziergang. Danach wurde der selbstgebackene Kuchen in gemütlicher Runde verzehrt. Wie aber sieht der Sonntag heute aus? Jetzt, wo die Kinder aus dem Haus sind, wo der Partner nicht mehr da ist, bleiben da wirklich nur Spaziergänge, um die Enten zu füttern? Der Hund bestimmt den Tagesablauf. Für wen noch Kuchen backen? Der Sinn geht verloren. Dass das kein unentrinnbares Schicksal sein muss, zeigt die Geschichte über sieben unterschiedlichste Charaktere, die alle auf ihre Art versuchen, das Leben mit Sinn und Lebendigkeit zu füllen.  Die ehrenamtliche Theatergruppe leitet die Theaterpädagogin Meike Wiemann. Sie hat gemeinsam mit der ehrenamtlichen Schau-spielerschar die Themen Wohnen und Leben im Alter nach einer Idee von Wolfgang Stüker auf die Bühne gebracht. „Eine spannende Geschichte aus dem wahren Leben. Eine sehenswerte Inszenierung und ein Ensemble voller Engagement und Spielfreude. Es lohnt sich!“ so Ergül Aydemir, Projektleiterin von „Aktiv im Süden“. Nach etlichen Stunden, die mit der Ideensammlung, der Charakterentwicklung und dem Schreiben von Szenen sowie einem Kreativwochenende am Möhnesee verbracht wurden, feiert das Stück nun am 29. Mai um 19.30 Uhr im JuK-Haus Premiere. Das Nachbarschaftsprojekt „Aktiv im Süden“ lädt dazu in Kooperation mit dem Jugend- und Kinderhaus herzlich ein. Der Eintritt beträgt zwei Euro. Weitere Informationen gibt es bei Ergül Aydemir und Nora Reger in der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ unter T. 02382  59 467 oder per E-Mail: aydemire@stadt.ahlen.de bzw. regern@stadt.ahlen.de.

 

Krankenpflegeschule am St. Franziskus-Hospital Ahlen startet zum 1. August und 1. Oktober neue Ausbildungskurse

Ein neuer Ausbildungsgang in der Gesundheits- und Krankenpflege startet jeweils im August sowie im Oktober an der Zentralen Krankenpflegeschule am St. Franziskus-Hospital Ahlen.

Berufliche Perspektiven im Bereich der sozialpflegerischen Berufe: Ein Angebot hierzu macht die Zentrale Krankenpflegeschule am St. Franziskus-Hospital Ahlen mit der Ausbildung zur staatlich anerkannten Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. zum staatlich anerkannten Gesundheits- und Krankenpfleger. Start für den nächsten Ausbildungsgang ist der Herbst dieses Jahres. „Aufgrund der doppelten Abiturjahrgänge, die in diesem Jahr auf den Ausbildungsmarkt drängen, haben wir uns dazu entschieden, den in den Vorjahren im April beginnenden Kurs auf den August zu verlegen“, erklärte der Schulleiter der Krankenpflegeschule am St. Franziskus-Hospital Ahlen, Dirk Siedenhans. In seinen Augen ist es wichtig, dem erhöhten Bedarf an Ausbildungs-stellen, auch im Gesund-heitswesen Rechnung zu tragen. Eine Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege bietet die Chance, einen praktisch orientierten Beruf zu erlernen, der ein hohes Maß an Handlungs- und Sozialkompetenz vermittelt. Vielseitige Fort-, Weiterbildungs- und Studien-möglichkeiten bieten im Anschluss an die Berufsausbildung hervorragende Beschäftigungs-perspektiven und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens. Angeboten wird hier ebenfalls ein duales Studium, das mit dem Bachelor of Science abgeschlossen wird. Die Zentrale Krankenpflegeschule am St. Franziskus-Hospital Ahlen kooperiert mit verschiedenen Praxisstätten im Kreis Warendorf, wie z. B. dem  St. Elisabeth-Hospital Beckum, dem Josephs-Hospital Warendorf, dem St. Josef-Stift Sendenhorst sowie mit den Behinderteneinrichtungen Haus St. Vinzenz am Stadtpark in Ahlen, St. Joseph-Heim in Neubeckum, und dem Haus St. Marien am Voßbach in Enniger. So besteht bereits während der praktischen Ausbildung die Möglichkeit, verschiedene Praxisfelder  und Einrichtungen des Gesundheitswesens kennen zu lernen. Weitere Praktikumseinsätze in den Caritas-Sozialstationen in Ahlen und Beckum sowie im Hospiz St. Michael in Ahlen erweitern das berufliche Ausbildungs-spektrum, das die Auszubildenden während ihrer dreijährigen Ausbildung kennen lernen können. Die theoretischen Ausbildungsinhalte werden an der Zentralen Krankenpflegeschule Ahlen im Blockunterricht und an Studientagen vermittelt. Weitere Informationen, auch im persönlichen Gespräch, gibt es für Interessenten bei der staatlich anerkannten Zentralen Krankenpflegeschule am St. Franziskus-Hospital, Schulleiter Dirk Siedenhans, Robert-Koch-Straße 41, 59227 Ahlen, Tel.: 02382/ 858-745, E-Mail: dirk.siedenhans@sfh-ahlen.de

Internationales Comenius-Treffen an der Fritz-Winter-Gesamtschule

Die Fritz-Winter-Gesamtschule konnte sich in der Woche vom 13. bis zum 17. Mai über internationalen Besuch freuen. Die Ahlener Gesamtschule führt seit zwei Jahren in Kooperation mit Partnerschulen aus Polen, Spanien und Italien ein Comenius-Projekt zum Thema Recycling durch. Im letzten Jahr besuchten bereits Schülerinnen und Schüler in Begleitung von Lehrkräften die Partnerschulen im Ausland. Nun war es Zeit für den Gegenbesuch: 17 Schülerinnen und Schüler waren mit acht Lehrkräften aus den drei Partnerländern angereist, um einen Einblick, sowohl in die deutsche Partnerschule als auch die deutsche Kultur zu erhalten. Nachdem die Besuchergruppe von der stellvertretenden Bürgermeisterin Rita Pöppinghaus-Voss im Ratssaal begrüßt worden war, stand am ersten Besuchstag eine Führung durch die Fritz-Winter-Gesamtschule auf dem Programm. Ganz im Sinne des übergeordneten Themas konnten die Schülerinnen und Schüler hier in einem Workshop recyceltes Papier herstellen und sich dabei so ganz nebenbei in der Verständigungs-sprache Englisch üben. „Projektorientierte internationale Partnerschaften werden seit einigen Jahren im Rahmen internationaler Begegnungen favorisiert. Sie ermöglichen interkulturelles Lernen, denn die jeweils landesspezifische Herangehensweise an Projektthemen schafft Irritationen und bietet neue Denkansätze und damit die Basis für eine länderübergreifende Verständigung“, so der Schulleiter Alois Brinkkötter. Neben den schulischen Aktivitäten wurde den internationalen Gästen ein umfangreiches Programm geboten: Das Münsterland wurde hierbei vertreten durch die Erkundung von Ahlen und Münster. Weiterhin gab es einem Einblick in die Bergbaukultur des Ruhrgebietes mit einem Besuch des Bergbaumuseums Bochum. Abgerundet wurde das Comenius-Treffen durch einen Ausflug nach Köln, bevor die Besucher am Freitag nach einer anstrengenden, aber ereignisreichen Woche verabschiedet wurden.

Arbeitsagentur bietet ganzheitliche Beratung

Arbeitsagenturleiter Joachim Fahnemann (links) mit dem neuen Team der ganzheitlichen Integrationsberatung.

Der Weg aus der Arbeitslosigkeit in eine neue Beschäftigung läuft nicht immer glatt und reibungslos. Manche müssen einige Klippen überwinden, um ihr Ziel zu erreichen und wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Die Agentur für Arbeit Ahlen-Münster setzt seit Anfang April speziell geschulte Fachkräfte ein, um die Betroffenen noch besser unterstützen zu können. Unter der Bezeichnung „interne ganzheitliche Integrations-beratung“, kurz Inga, kümmert sich ein Team von zwölf Integrationsberaterinnen und –beratern um Menschen, die ohne eine besondere Förderung wenig Aussicht haben, ihre Arbeitslosigkeit innerhalb eines Jahres zu beenden. Unzureichende Kinderbetreuung oder veraltete Qualifikationen, gesundheitliche Einschränkungen oder fehlende PC-Kenntnisse, oft sogar eine Kombination aus mehrerem: Das Inga-Team steht den Betroffenen beim Überwinden der verschiedenen Hürden, die eine Rückkehr in die Erwerbstätigkeit erschweren, zur Seite. „Unser Ziel ist es, mit einer ganzheitlichen Beratung und Unterstützung ein Abrutschen in die Langzeitarbeitslosigkeit zu verhindern“, betont Joachim Fahnemann, Leiter der Arbeitsagentur Ahlen-Münster.  Weiterlesen

Vortragsveranstaltung: Akute Oberbauchschmerzen


Zu einer Vortragsveranstaltung zum Thema „Rechtsseitige Oberbauch-schmerzen – Was tun?“, laden Dr. Frank Klammer und Dr. Kühlkamp herzlich ins St. Franziskus-Hospital Ahlen ein.

 

Zu einem Informationsabend zum Thema „Rechtsseitige Oberbauchschmerzen – Was tun?“, sind alle Interessierten am Donnerstag, 23. Mai 2013, um 19.30 Uhr, in die Cafeteria des St. Franziskus-Hospitals Ahlen, Robert-Koch-Straße, eingeladen. Im Rahmen der Reihe “Medizin im Gespräch” berichten Dr. Frank Klammer, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Visceral- und Thoraxchirurgie und Dr. Volker Kühlkamp, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, des St. Franziskus-Hospitals Ahlen, über das  wichtige Thema. „Ein akut einsetzender Oberbauchschmerz ist häufig und hat nicht selten eine harmlose Ursache, die sich mit bewährten Hausmitteln gut behandeln lassen kann“, so Dr. Klammer. Was sollte man aber tun, wenn die Schmerzen andauern, wenn sich der Schmerzcharakter ändert oder weitere Beschwerden auftreten? Der Informationsabend konzentriert sich in erster Linie auf die Symptome und deren mögliche Ursachen anstatt auf ein konkretes Krankheitsbild. Im Vordergrund stehen an diesem Abend besonders die Beschwerden des rechten Oberbauchs. Systematisch werden anhand der Beschwerden die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten erläutert. Dr. Klammer und Dr. Kühlkamp stehen im Anschluss an den Vortrag für Fragen aus dem Publikum gern zur Verfügung. Der Eintritt ist frei und eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

1. Platz für die Schwimmer der Fritz-Winter-Gesamtschule

1. Platz für die FWG-Schwimmmannschaft!
Herzlichen Glückwunsch!

Mit einem Sieg beendete die Schwimmmannschaft der Fritz-Winter-Gesamtschule den Schwimm-wettkampf der weiterführenden Schulen. Das Team (sechs Jungen und sechs Mädchen des 6. Jahrgangs)  zeigte sich in allen Disziplinen sehr stark. Neben zwei Staffelwettkämpfen konnten die Schwimmer/innen auch bei Technikübungen glänzen und die Kampfrichter mit ihrem Können überzeugen. Am Ende des Wettkampftages stand noch das Ausdauerschwimmen auf dem Programm. Hierbei mobilisierten die Schüler noch einmal all ihre Kräfte und sammelten weitere wertvolle Punkte. Bei der Siegerehrung am Ende des Wettkampftages konnten sie dann jubeln: Sie belegten gemeinsam mit dem St. Michael Gymnasium den 1. Platz.  

Onlinescouts trafen Experten

Onlinescouts hatten die Möglichkeit,
echte Experten um Rat zu fragen.

Die Onlinescouts des Städtischen Gymnasiums Ahlen sind an ihrer Schule die Experten für den sicheren Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken. Dieses Wissen geben sie an jüngere Mitschüler und Mitschülerinnen weiter. Jetzt hatten sie Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des deutschen Netzwerks „wer-kennt-wen.de (wkw)“ zu werfen und in den Kölner Büros Experten fragen zu stellen. „Um anderen Schülern etwas beizubringen, müssen wir selbst Experten für unterschiedliche Themen sein. Jede von uns hat ein Fachgebiet, z. B. die Sicherheitseinstellungen in sozialen Netzwerken, Datenschutz oder Tipps, wie man sich wehren kann, wenn man im Internet gemobbt wird“, erläutert Nele  (13 Jahre) die Aufgaben der Scouts. Die 7 Jugendlichen aus Ahlen fühlten sich ernst genommen, als Mirko Meurer, COO und Mitglied der Geschäftsleitung von wer-kennt-wen.de sie zum Expertengespräch begrüßt.  Die Scouts hatten eine lange Liste an Fragen vorbereitet. Natürlich interessiert sie, wie sich das größte deutsche Soziale Netzwerk gegenüber den internationalen Branchenriesen Facebook und Google+ positioniert oder welche neuen Werbekonzepte sich mit sozialen Netzwerken realisieren lassen. Besonders viele Fragen hatten die Scouts für die Jugendschutzbeauftragte Silke Knabenschuh mitgebracht. „Wir bringen unseren Mitschülern in unseren Kursen bei, dass sie den Melde-Knopf drücken können, wenn sie in Netzwerken belästigt werden. Es war sehr spannend zu erfahren, wie wkw auf diese Meldungen von Nutzern reagiert“, fasst Lejla das Gespräch zusammen.  Doch auch die Scouts standen Rede und Antwort und berichteten von ihren Erfahrungen bei den Projekttagen, die sie mit den jüngeren Schülern durchgeführt haben. Urs Fischer, Business Development Manager bei wkw lobte die Gruppe für ihr ehrenamtliches Engagement und wies darauf hin, dass bei wkw Sicherheit und Jugendschutz groß geschrieben werden. Am sichersten ist eine solche Community aber dann, wenn die Nutzerinnen und Nutzer im Umgang mit neuen Medien kompetent sind und sich gegenseitig unterstützen. Die Schulsozialarbeiterin Lena Timmer und Ulrike Gerhards, Jugendmedien-beauftragte der Stadt Ahlen, betreuen das Scout-Projekt gemeinsam. „Dieses Expertengespräch und die Reise nach Köln war der krönende Abschluss eines arbeitsreichen Schuljahres und die Scouts haben sich diese Belohnung verdient“, resümierte Timmer. Als eines von bundesweit 10 Jugendmedienschutzprojekten wurden die Onlinescouts Ahlen vom Bundesfamilienministerium (BMSFJ) gefördert.

Informationen zu belasteten Straßennamen im Rathausfoyer

Auf der Sitzungsetage des Rathauses informieren Schautafeln über Schaffen und historische Einordnung der Namensgeber.

Die Stadt Ahlen überprüft zurzeit die Integrität von Namensgebern Ahlener Straßen im Hinblick auf ihr Verhalten im Nationalsozialismus. Bei den Recherchen wurden aus dem gesamten Straßenverzeichnis fünf Straßen herausgefiltert, deren Beurteilung hinsichtlich der Integrität des jeweiligen Namensgebers weiterer Diskussionen bedarf. Es handelt sich um die Agnes-Miegel-Straße, die Carl-Diem-Straße, den Friedrich-Castelle-Weg, den Karl-Wagenfeld-Platz und den Pfitznerweg.  Am 29. April informierte die Stadt über den aktuellen Forschungsstand hinsichtlich der Namensgeber Agnes Miegel, Karl Wagenfeld und Friedrich Castelle. Eine von der Stadt Münster zur Verfügung gestellte Ausstellung im Foyer vor dem Ratssaal vermittelt Wissenswertes über die fünf Namensgeber.

 

Die Agnes-Miegel-Straße wurde nach der ostpreußischen Dichterin Agnes Miegel (1879-1964) benannt. Miegel floh 1945 über die Ostsee nach Dänemark und lebte ab 1948 in Bad Nenndorf. Sie schrieb Texte, die den Krieg im Osten verherrlichten und veranstaltete Lesungen für die Reichsjugendführung. Sie erhielt das Goldene Ehrenzeichen der Hitler Jugend. Ihre Bedeutung als privilegierte kulturelle Stütze des NS-Regimes lässt sich insbesondere daran ablesen, dass ihr Name 1944 auf der Sonderliste der sechs wichtigsten Schriftsteller innerhalb der so genannten „Gottbegnadeten-Liste“ erschien.

Der Friedrich-Castelle-Weg wurde nach dem Dichter und Rezitator Friedrich Castelle (1879-1954) benannt. Er gehörte zu den Mitbegründern des Westfälischen Heimatbundes und gab mehrere Zeitschriften heraus, so „die Heimblätter der Roten Erde“, die „Bergstadt“ und den „Türmer“.  Castelle war Herausgeber einer weitverbreiteten Löns-Ausgabe, ebenso gab er die Werke von Annette von Droste-Hülshoff heraus. Während des Krieges war er Leiter einer Presse- und Nachrichtenabteilung sowie Leiter des Senders Luxemburg. 1935 versuchte er aus der Annette von Droste-Gesellschaft eine nationalsozialistische Vereinigung zu machen.

Der Karl-Wagenfeld-Platz wurde nach dem Heimatdichter und Volksschullehrer Karl Wagenfeld (1869-1939) benannt. 1925 trat er als Konrektor in den einstweiligen und 1932 in den endgültigen Ruhestand. Seit dem 1.5.1933 war Wagenfeld Mitglied der NSDAP (Nr. 2496073). Zudem war er Mitglied der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt. Seine Forderungen zum Schutz von Heimat und Brauchtum sieht er durch das NS-Regime realisiert. Tatsächlich wies Wagenfelds Heimatbegriff eine gewisse Nähe zur nationalsozialistischen Blut-und-Boden-Ideologie auf.  Fakt ist, dass er im Mittelpunkt nationalsozialistischer Propagandainszenierungen stand.

Carl Diem (1882-1962) war Sportfunktionär und -wissenschaftler. Von 1913-1933 fungierte er als Generalsekretär des Deutschen Reichsausschusses für Leibesübungen. In der NS-Zeit war er ein hoher Sportfunktionär, er plante u.a. die Olympischen Spiele 1936 in Berlin. Er gilt als Gründer und Leiter der Deutschen Hochschule für Leibesübungen. Von 1947 bis 1962 war er Rektor der Deutschen Sporthochschule in Köln-Müngersdorf. Anlässlich seines 70. Geburtstages stiftete der Deutsche Sportbund die Carl Diem-Plakette für besonders hervorragende sportwissenschaftliche Arbeiten. Fest steht jedenfalls, dass Carl Diem kein Mitglied der NSDAP war. Allerdings hat er sich dem neuen Regime angedient und damit den Grundstock seiner Karriere im Dritten Reich gelegt. Es war ein Bestreben Diems erkennbar, der engeren Führungsclique des NS-Staates angehören zu wollen. Zudem war Diem tief in das NS-Regime verstrickt und hat sich über das erforderliche Maß hinaus zur Verfügung gestellt und somit zur inneren Stabilität und zur äußeren Repräsentation des NS-Regimes beigetragen.

Hans Pfitzner (1869-1949) war Komponist und Dirigent. Zwischen 1929 und 1934 leitete er eine Meisterklasse für Komponisten an der Akademie der Tonkunst in München, danach wirkte er international als Dirigent, Pianist und Opernregisseur; sein Hauptwerk ist die Oper „Palestrina“.
Zwischen 1933 und 1945 engagierte sich Pfitzner intensiv im Sinne des NS-Staates, getrieben von dem Wunsch, als gewichtiger Vorkämpfer des Dritten Reichs Anerkennung zu finden. Außerdem bekannte er sich zwischen 1933 und 1938 mehrfach öffentlich zur Sache des Nationalsozialismus. Pfitzners Bedeutung als kulturelle Stütze des NS-Regimes lässt sich insbesondere daran ablesen, dass sein Name 1944 auf der Sonderliste der drei wichtigsten Musiker innerhalb der so genannten „Gottbegnadeten-Liste“ erschien.

 

Zwei Mäuse zu Besuch in der Stadtbücherei

Die Puppenspielerin Marianne Schoppan mit Ihrer Stadt- und Landmaus.

Rund 200 Kinder aus Ahlener Kindertagesstätten erlebten jetzt ein besonderes Puppentheaterstück in der Stadtbücherei. Die Kasseler Puppenspielerin Marianne Schoppan zeigte an zwei Tagen das zweisprachige Stück „Die Stadtmaus und die Landmaus.“ Auf Deutsch und Türkisch erzählt es die Geschichte zweier Mäuse, die in ganz unterschiedlichen Kulturkreisen zu Hause sind. Da ist die Stadtmaus, die mit ihrem neuen Rollschuhmobil einen Ausflug ins Grüne unternimmt. Zum anderen gibt es die Landmaus, die aus ihren mühsam gesammelten Beeren leckere Marmelade kochen möchte. Beide treffen aufeinander und freunden sich an, worauf die Landmaus beschließt, sich auch einmal das Leben in der Stadt anzusehen. Die Reise wird zu einem spannenden Ausflug in eine andere Welt. „Man merkte sofort die Begeisterung der oft zweisprachig aufwachsenden Kinder“, sagte Büchereileiterin Ute Czieslik-Mende nach den Aufführungen. Neben Deutsch und Türkisch flossen auch russische und italienische Sätze ins Spiel ein, was bei den jungen Zuschauern offensichtlich bestens ankam. „Das war ja Russisch, das habe ich genau verstanden“, hieß es zwischendurch aus den Reihen. Gut gefallen hatte es Czieslik-Mende, dass die Kinder ihre zweisprachige Kompetenz einbringen durften. „Zu oft stehen sonst immer die Defizite im Mittelpunkt, heute aber konnten die Jungen und Mädchen einmal stolz darauf sein, in verschiedenen Sprachen zuhause zu sein.“  

 

Die DELF-Prüfungsergebnisse 2013 sind da!

Direktor Siegfried Knepper (l.) und Adelgunde Tacken (3.v.l.) überreichten die DELF-Zertifikate an die erfolgreichen Teilnehmer/innen.

Allen 15 Schülern und Schülerinnen des Städtischen Gymnasiums Ahlen, die sich in diesem Jahr den Herausforderungen des externen französischen Sprachdiploms DELF gestellt hatten, konnte der Schulleiter Siegfried Knepper die Ergebnisse ihrer Prüfungen überreichen. Er gratulierte zu den zum großen Teil sehr guten Ergebnissen. Sie sind das Resultat nicht nur des Schulunterrichtes, sondern auch der zusätzlichen Arbeit in einem speziellen Vorbereitungskurs, den in diesem Winter die Französischlehrerin Adelgunde Tacken am Städtischen Gymnasium geleitet hat. Mit diesem international anerkannten Zertifikat des französischen Kultusministeriums haben die Schüler und Schülerinnen bei Bewerbungen einen zusätzlichen Trumpf in der Hand. Darum war es gerade für einige Abiturientinnen, die Französisch als neue Sprache in der Oberstufe gewählt hatten, wichtig, schon jetzt die Bestätigung über die erfolgreiche Ablegung dieser Sprachprüfung zu erhalten. Denn Französisch ist immerhin die Sprache von Deutschlands wichtigstem Handelpartner und europäischen Partner. In der zentral gestellten Prüfung an einem Samstagvormittag im Städtischen Gymnasium wiesen die Kandidaten ihre Fähigkeiten im Verstehen der gesprochenen und geschriebenen Sprache sowie in der schriftlichen Sprachproduktion nach. Besonders aufregend war der mündliche Prüfungsteil, den die Ahlener Schüler und Schülerinnen in Gesprächen mit französischen Muttersprachlern an einem anderen Samstag in Münster ablegen mussten. Aber auch diesen Teil haben sie mit Bravour gemeistert. So konnten sie ihre Fertigkeiten im Gebrauch der französischen Sprache in verschiedenen realistischen Situationen auf den Niveaustufen A2 und B1 nachweisen.

Klick die Besten
Aktuelle Umfrage

Im Sommer ein Eis im Hörnchen. Was bevorzugt ihr?

Zeige Ergebnisse

lädt ... lädt ...
Klug und Weise
Kurz und Knackig
Mitmachen erwünscht

Für Anregungen und Hinweise sind wir dankbar. Helfen Sie mit. Schreibe eine Mail oder besuche das E-Book.