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Gesundheit

26 erfolgreiche Examenskandidaten an Zentraler Krankenpflegeschule Ahlen

Erfolgreich examiniert: Insgesamt 26 neue Gesundheits- und Krankenpfleger/innen haben ihre Prüfungen an der Zentralen Krankenpflegeschule in Ahlen bestanden.

Erfolgreich examiniert: Insgesamt 26 neue Gesundheits- und Krankenpfleger/innen haben ihre Prüfungen an der Zentralen Krankenpflegeschule in Ahlen bestanden.

Insgesamt 26 Schülerinnen und Schüler der Zentralen Krankenpflegeschule am St. Franziskus-Hospital Ahlen, haben ihre dreijährige Ausbildung mit dem Examen abgeschlossen. Nach einem Gottesdienst in der Kapelle des Ahlener Krankenhauses, erhielten sie ihre Abschlusszeugnisse.
An der Abschlussfeier nahmen Angehörige und Freunde der aus dem gesamten Kreis Warendorf stammenden Absolventen teil, sowie Vertreter der Einrichtungen, in denen sie ihre praktische Ausbildung durchgeführt haben. In dem feierlichen Gottesdienst, in dem auf Vergangenes und Zukünftiges eingegangen wurde, sprach Pater Hermann Joseph Schwerbrock den Anwesenden Mut zu und die Schüler blickten auf ihre Ausbildungszeit  zurück, die sie gut gemeistert haben.
In der sich anschließenden Feierstunde bat der Schulleiter, Dirk Siedenhans: „Sie werden sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen müssen, nutzen Sie diese als Chance, Ihre Zukunft sowohl beruflich als auch privat so zu gestalten, dass Sie einen Sinn darin sehen und zufrieden sind. Er dankte den Familien für deren geduldige Unterstützung während der dreijährigen Ausbildungszeit. „Haben Sie den Mut und die Beherztheit neue Dinge auszuprobieren“, forderte der Schulleiter die jungen, engagierten Schülerinnen und Schüler auf und bedankte sich bei den Leitern der praktischen Ausbildungsstätten und den Lehrern.
Innerhalb von drei Jahren hatten die frisch examinierten Gesundheits- und Krankenpfleger ihr berufliches Rüstzeug in 5200 Ausbildungsstunden im St. Franziskus-Hospital Ahlen, im Haus St. Vincenz am Stadtpark Ahlen, im Haus St. Marien am Vossbach Enniger, im St. Elisabeth-Hospital Beckum, im St. Joseph-Heim Neubeckum, in der St. Barbara-Klinik Hamm-Heessen, im St. Josef-Stift Sendenhorst, im Josephs-Hospital Warendorf und weiteren Einrichtungen erworben. Fachlich geleitet und begleitet wurden sie dabei insbesondere von ihrem Klassenlehrer, Klaus Ophaus, Dirk Siedenhans und ihren jeweiligen Fachlehrern.

Die Absolventinnen und Absolventen sind:  Kübra Akagündüz, Selina Beil, Noel de
Graaf, Anna Sophie Dirkling, Nadine Golla, Josha Havers, Jacob Heickmann, Galina
Jabs, Sylvia Kania, Vanessa Kiszlo, Jessica Konitzer, Alina Messink, Michelle Christin Mester, Gesa Kristin Meyer, Carina Nieländer, Sonja Nowak, Justyna Nowakowski, Jeffrey Anthony Pacla, Karen Pätzold, Natalia Peters, Alena Sauerland,
Nadine Skomski, Agnes Tworuschka, Kristin Wildoer, Franziska Wolter und Julia Wrege.

Berufe mit Zukunft in der Gesundheits- und Krankenpflege

Der Beruf in der Gesundheits- und Krankenpflege ist sehr vielseitig und macht Spaß.

Der Beruf in der Gesundheits- und Krankenpflege ist sehr vielseitig und macht Spaß.

Krankenpflegeschule am St. Franziskus-Hospital Ahlen startet zum 1. August und 1. Oktober neue Ausbildungskurse. Die Zentrale Gesundheits- und Krankenpflegeschule am St. Franziskus-Hospital Ahlen bietet die Ausbildung zur staatlich anerkannten Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. zum staatlich anerkannten Gesundheits- und Krankenpfleger, auch mit der Möglichkeit eines dualen Studiums an der FH-Münster, an. Start für die nächsten Ausbildungsgänge ist der Herbst dieses Jahres.
„Eine Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege bietet die Chance, einen praktisch orientierten Beruf zu erlernen, der ein hohes Maß an Handlungs- und Sozialkompetenz vermittelt. Vielseitige Fort-, Weiterbildungs- und Studienmöglichkeiten bieten im Anschluss an die Berufsausbildung sehr gute Beschäftigungsperspektiven und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens“, erklärte der Schulleiter der Krankenpflegeschule am St. Franziskus-Hospital Ahlen, Dirk Siedenhans. Das duale Studium, das von vielen Interessierten angefragt und in Kooperation mit der Fachhochschule in Münster durchgeführt wird, schließt mit dem Bachelor of Science ab.
Die Zentrale Gesundheits- und Krankenpflegeschule am St. Franziskus-Hospital in Ahlen kooperiert im Bereich der praktischen Ausbildung mit verschiedenen Praxisfeldern, wie z. B. dem  St. Elisabeth-Hospital Beckum, dem Josephs-Hospital Warendorf, der St .Barbara-Klinik Hamm-Heessen GmbH, dem St. Josef-Stift Sendenhorst sowie mit verschiedenen Einrichtungen im Bereich der Alten- und Behindertenhilfe.
Weitere Praktikumseinsätze, im Bereich der ambulanten Patientenversorgung in den Caritas-Sozialstationen erweitern das berufliche Ausbildungsspektrum, das die Auszubildenden während ihrer dreijährigen Ausbildung kennen lernen können. So besteht bereits während der praktischen Ausbildung die Möglichkeit, verschiedene Praxisfelder  und Einrichtungen des Gesundheitswesens kennen zu lernen. „Der Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers ist, aufgrund der demografischen Entwicklung, ein Beruf mit Zukunft. Jeder Interessent, der gern mit Menschen Kontakt hat, der die Motivation hat, im Team zu arbeiten und Veränderungen im sozialpflegerischen Bereich mit zu gestalten, kann sich gern um einen Ausbildungsplatz bewerben“, so der Schulleiter, Dirk Siedenhans.
Die theoretischen Ausbildungsinhalte werden an der Zentralen Gesundheit- und Krankenpflegeschule Ahlen im Blockunterricht und an Studientagen vermittelt. „Hier lernen die Auszubildenden die verschiedenen Lernfelder wie beispielsweise  die Grundpflege, die Hygiene, die Anatomie des Menschen, Recht und auch Psychologie kennen“, machte der Lehrer an der Ahlener Krankenpflegeschule, Rainer Opfermann, deutlich.
Das duale Studium beginnt am Ende des ersten Halbjahres der Ausbildung und nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung sind noch drei Semester bis zum Bachelorabschluss zu absolvieren. Begleitet werden die Studenten dabei von Mentoren, die die Studierenden an die wissenschaftliche Arbeit heranführen.
Weitere Informationen, auch im persönlichen Gespräch, gibt es für Interessenten bei der staatlich anerkannten Zentralen Gesundheits- und Krankenpflegeschule am St. Franziskus-Hospital Ahlen, Schulleiter Dirk Siedenhans, Robert-Koch-Straße 41, 59227 Ahlen, Tel.: 02382/ 858-745, E-Mail: dirk.siedenhans@sfh-ahlen.de

PD Dr. med. Albrecht Wiebalck ist neuer Chefarzt der Abteilung für Anästhesie am St. Franziskus-Hospital Ahlen

Der neue Chefarzt PD Dr. med. Albrecht Wiebalck.

Der neue Chefarzt PD Dr. med. Albrecht Wiebalck.

Das Direktorium des St. Franziskus-Hospitals Ahlen freut sich bekanntzugeben, dass ab sofort PD Dr. Albrecht Wiebalck die Position des Chefarztes der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin am St. Franziskus-Hospital in Ahlen übernommen hat. PD Dr. Albrecht Wiebalck studierte von 1974 bis 1980 Humanmedizin an den Universitäten in Hamburg, Heidelberg und München. Er gründete 1974 das Eppendorfer Kammerorchester der Medizinstudenten. Als Stipendiat verbrachte er 1976 ein Gastsemester an der Northwestern University in Chicago. Nach seinem Militärdienst 1981-1983 am Bundeswehrkrankenhaus in Ulm organisierte und betreute er 1984 Hochgebirgsexpeditionen im Himalaya, den Anden, Afrika und Alaska. 1985 folgte ein Sabbatical in Paris. Während der Tätigkeit am Klinikum Mannheim der Universität Heidelberg legte er die Facharztprüfung für das Fach der Anästhesiologie ab. Von 1990-1996 war er als Oberarzt an den Kliniken der Katholischen Universität Leuven, Belgien tätig, anschließend in den Berufsgenossenschaftlichen Universitätskliniken Bochum Bergmannsheil. Dort habilitierte er sich mit einem Thema der Akutschmerztherapie. In den Jahren 2013 bis 2017 war er Leitender Oberarzt der Anästhesie am Westdeutschen Lungenzentrum der Universität Essen. Am 1. Mai 2017 hat er nun die Verantwortung der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin des St. Franziskus-Hospitals Ahlen übernommen.
„Wir freuen uns, dass wir Herrn Dr. Wiebalck für uns gewinnen konnten. Wir wünschen ihm einen guten Start in seine neuen Aufgaben, eine erfolgreiche Tätigkeit und Gottes Segen“, so der Verwaltungsdirektor des Ahlener Krankenhauses, Winfried Mertens.

Freiwillig soziale Verantwortung übernehmen

Krankenhausmitarbeiterinnen, FSJ’ler und Pflegedirektor Werner Messink gaben Interessierten Auskunft zum Thema.

Krankenhausmitarbeiterinnen, FSJ’ler und Pflegedirektor Werner Messink gaben Interessierten Auskunft zum Thema.

Zu einem Aktionstag, an dem interessierte Jugendliche viele Informationen zum Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) erhielten, lud das St. Franziskus-Hospital Ahlen ein. Unter dem Motto „Ein Jahr für mich – ein Jahr für andere“ konnten sich Interessierte informieren, in welchen Aufgabenbereichen ein Einsatz möglich ist. Ihnen standen an diesem Tag die jetzigen Praktikanten, die ein FSJ absolvieren, als Ansprechpartner zur Verfügung, die Auskunft über ihre Aufgaben und Erfahrungen gaben.
Nach dem Schulabschluss sind sich viele Schüler noch nicht sicher, welche berufliche Richtung sie einschlagen wollen und in diesem Fall ist das FSJ eine Möglichkeit, sich zu orientieren“, so der Pflegedirektor, Werner Messink. Von dieser Möglichkeit wollen Nadine Schnittker, Regina Kupper und Marina Greshof Gebrauch machen. Die drei jungen Frauen im Alter von 17, 18 und 19 Jahren machen derzeit eine Ausbildung zur staatlich geprüften Kinderpflegerin, die sie in einigen Wochen abschließen werden. Dann möchten Sie ein FSJ im St. Franziskus-Hospital Ahlen beginnen. „Ich möchte gern neue Erfahrungen sammeln“, erklärt Marina Greshof. Nadine Schnittker hat bereits kurze Praktika im Krankenhaus absolviert und gemerkt, dass ihr diese Berufssparte besser liegt, als die Arbeit in einer Kindertagesstätte. Von der Teamarbeit im Krankenhaus ist auch Regina Kupper überzeugt und wird sich vor Ort um eine freie FSJ Stelle bewerben. Zu dem Tagesablauf eines FSJ’lers der beispielsweise auf einer Station eingesetzt ist, gehören unter anderem die Unterstützung der Pflegefachkräfte bei der Grundpflege der Patienten, die Mithilfe bei Patiententransporten zu Untersuchungen oder zum OP sowie hauswirtschaftliche Tätigkeiten. „Für die jungen Menschen, die bei uns ein FSJ oder FOS machen steht immer ein Ansprechpartner bereit, der sie begleitet“, unterstrich Britta Wisse, die als Ebenenleitung für mehrere Bereiche zuständig ist. Das FSJ dauert in der Regel zwölf Monate. Die Mindestdauer, um eine Anerkennung für das FSJ zu bekommen, beträgt sechs Monate und die Höchstdauer 18 Monate. Die Arbeitszeiten liegen zwischen 6.00 und 20.00 Uhr und sind in Schichten eingeteilt. Zu dem Tagesablauf eines FSJ’lers der beispielsweise auf einer Station eingesetzt ist, gehören unter anderem die Unterstützung der Pflegefachkräfte bei der Grundpflege der Patienten, die Mithilfe bei Patiententransporten zu Untersuchungen oder zum OP sowie hauswirtschaftliche Tätigkeiten. Das FSJ wird mit einem Taschengeld vergütet, doch die Eltern erhalten weiterhin Kindergeld. Ihre Aufgaben erledigen die Praktikanten stets unter pflegefachlicher Anleitung. Zum Abschluss der Praktika erhalten die Absolventen ein qualifiziertes Zeugnis. Für das Jahr 2017 sind im St. Franziskus-Hospital Ahlen, noch einige Stellen für das FSJ und das FOS frei. Auch ist es möglich, sich bereits für das Jahr 2018 zu bewerben. Die schriftliche Bewerbung können an Werner Messink, im St. Franziskus-Hospital Ahlen, gerichtet werden. Weitere Informationen erhalten Interessierte im Sekretariat der Pflegedirektion bei Frau Hartmann, unter der Telefonnummer 02382/858-609.

Mitarbeiterinnen qualifizieren sich weiter

Das Team ist gespannt auf die Umsetzung des Erlernten in die Praxis: v. l. Die neue Kollegin Janine Kerbei, Alexandra Thiesing, Agnès Ditsch, Friederike Brenke, Hildegard Funke, Birgitta Kemper, Saskia Bootsch,  Silvia Cimpeanu und die Referentin Barbara Cramer.

Das Team ist gespannt auf die Umsetzung des Erlernten in die Praxis: v. l. Die neue Kollegin Janine Kerbei, Alexandra Thiesing, Agnès Ditsch, Friederike Brenke, Hildegard Funke, Birgitta Kemper, Saskia Bootsch, Silvia Cimpeanu und die Referentin Barbara Cramer.

Das Logopäden-Team der Innosozial gGmbH hat an der Inhouse-Schulung mit der Referentin Frau Barbara Cramer zur Psycholinguistisch Orientierten Phonologischen Therapie nach Annette Fox-Boyer (kurz: P.O.P.T.) teilgenommen. Mit dieser Form der Therapie kann Kindern geholfen werden, die beim Sprechen bestimmte Laute vertauschen oder auslassen. Zum Beispiel ersetzen viele Kinder beim Sprechen die Laute K und T.
Das Besondere an der P.O.P.T. ist, dass hier nicht nur die motorische Ausführung behandelt wird, sondern bereits an der korrekten Identifikation und Differenzierung der Laute angesetzt wird. Die Wirksamkeit der P.O.P.T. ist durch wissenschaftliche Studien nachgewiesen.

Wenn das Herz aus dem Rhythmus gerät

Seit nunmehr drei Jahren gibt es in Warendorf die von Frau Hedwig Hunkenschröder ins Leben gerufene Selbsthilfegruppe zum Thema Herzrhythmusstörungen. Sei es nun wegen Vorhofflimmern oder wegen anfallsartigem Herzrasen. Jeder kann sich bei der Gruppe melden und die Unterstützung von sowie der Austausch mit der Gruppe bedeuten für viele Betroffene eine Erleichterung ihres Alltages. Plötzlich auftretende Attacken können bei Betroffenen Todesangst verursachen und viele suchen wegen dieser Problematik auch Kliniken auf. Dies kann bis zu der Entwicklung einer ausgeprägten Angststörung  führen. Das Leben dreht sich nur noch um die eigene Angst und die Lebensfreude bleibt auf der Strecke. Da die Probleme der Betroffenen von Nicht-Betroffenen oft nicht verstanden werden, ziehen sich viele zurück und isolieren sich. Dies hat natürlich einen sehr schlechten Einfluss auf den Krankheitsverlauf und verstärkt die Problematik eher noch.
Dem möchte Frau Hunkenschröder mit ihrer Gruppe entgegen wirken. Aus eigener Erfahrung schildert sie: „Wenn Betroffene über ihre persönlichen Ängste und Erlebnisse offen sprechen können und verstanden werden, ist dies schon eine große Hilfe. Die Gruppe hat gezeigt, dass jeder unterschiedlich mit seiner Erkrankung umgeht und man durch den Erfahrungsaustausch lernen kann, besser im Alltag zu Recht zu kommen. Sich einfach nicht mehr so hilflos zu fühlen.“
Das nächste Treffen findet am 13.09.2016 im Haus der Familie in Warendorf statt. Telefonischer Kontakt ist möglich über die Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Warendorf: 02581/4679988 oder direkt über Frau Hunkenschröder: 0176/95470438

Elternschule am St. Franziskus-Hospital Ahlen an neuem Standort

Die Elternschule am St. Franziskus-Hospital Ahlen wird in neue  Räume, an der Parkstraße 45, umziehen. Ab dem 20. Juni finden hier alle Interessierten das bewährte Angebot zum Thema Geburtsvorbereitung, Aquafitness für Schwangere, Akupunktursprechstunde, Rückbildungsgymnastik, PEKiP-Kurse, Babyschwimmen, Spielgruppen nach dem 1. Geburtstag und viele Einzelveranstaltungen. Die Bürozeiten sind gleich geblieben: Montag bis Freitag von 8.00 bis 9:30 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag von 14:30 bis 15:30 Uhr.
Eltern können sich schon jetzt für Kurse nach den Sommerferien unter der Telefonnummer 02382/858321 bzw. per email elternschule@sfh-ahlen.de anmelden.Die Leiterin der Elternschule, Susann Mansbrügge weist darauf hin, dass der Zugang zur Elternschule nur über die Parkstraße möglich ist.

Manchmal hilft nur eine Bluttransfusion

Am Mittwoch, 6. Juli ruft das Rote Kreuz in Ahlen zur Blutspende auf. Blutspender sind von 15 bis 20 Uhr im Johannes-Baldauf-Haus, Henry-Dunant-Weg 1, herzlich willkommen. Die Medizin macht vieles möglich. Eine ganze Reihe von Behandlungen und Operationen sind allerdings nur denkbar, wenn Blutkonserven zur Verfügung stehen. Dieses Blut muss nach wie vor gespendet werden. Das Rote Kreuz weist deshalb ausdrücklich darauf hin, dass Blutspenden auch im Sommer und in der Ferienzeit dringend notwendig sind.

Ein Kartenspiel  Für die sommerliche Unterhaltung verschenkt der DRK-Blutspendedienst in diesem Quartal ein Kartenspiel. Das ist genauso wetterunabhängig wie die Blutspende. Blutkonserven werden bei Sonne und bei Regen gebraucht. Das Kartenspiel wiederum macht draußen im Sonnenschein genauso viel Spaß wie gemütlich im Zelt, wenn es draußen schüttet.

Was passiert bei einer Blutspende? Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Zum Blutspendetermin bitte den Personalausweis und – falls vorhanden – den Blutspendeausweis mitbringen. Vor der Blutspende werden Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und Blutfarbstoffwert überprüft. Im Labor des Blutspendedienstes folgen Untersuchungen auf Infektionskrankheiten. Jeder Blutspender erhält einen Blutspendeausweis mit seiner Blutgruppe. Die eigentliche Blutspende dauert etwa f ünf  bis zehn Minuten. Danach bleibt man  noch zehn Minuten lang ganz entspannt liegen. Zum angenehmen Abschluss der guten Tat lädt das Rote Kreuz zu einem leckeren Imbiss ein.

Lebendige Ernährungsbildung mit Schulcaterer biond an der Fritz-Winter-Gesamtschule

Schülerinnen und Schüler der Fritz-Winter-Gesamtschule bereiteten leckere und gesunde Smoothies aus Bio-Obst und Gemüse zusammen mit Dr. Harald Hoppe, Isabel Ledesma und Linda Tänzer vom Caterer biond vor.

Am Mittwoch standen Smoothies auf dem Speiseplan der Mensa der Fritz-Winter-Gesamtschule. Für die gesamte Schülerschaft bereitete ein dreiköpfiges Team des Schulcaterers biond leckere und gesunde Smoothies aus Bio-Obst und Gemüse. Der farbenfrohe „Crazy Pink Smoothie“ mit einer kleinen Menge Rote Bete sorgte hier für wahre Begeisterung. Hintergrund war ein Mensa-Workshop: Welche Lebensmittel machen schlau? Was ist das Besondere an Bio-Lebensmitteln und wie schmecken eigentlich Rote Bete? Diesen und zahlreichen anderen Fragen gingen die Schülerinnen und Schüler der Fritz-Winter-Gesamtschule auf den Grund. Ein dreiköpfiges Team des Schulcaterers biond war mit Bio-Obst, Gemüse und Küchengeräten bepackt an die Schule gekommen und begeisterte sie mit einem bunten Mix aus Information und Erlebnis zu gesunder Ernährung. Die Catering-Experten, die auf 100% Bio-Lebensmittel, Regionalität und gesunde Zutaten setzen, vermeiden bei der Ernährungsbildung auf den erhobenen Zeigefinger. „Es bringt überhaupt nichts, wenn wir Jugendlichen erzählen, dass ungesunde Ernährung bei ihnen in 30 Jahren zu Krankheiten führen kann. Überzeugen zu gesundem Essen kann man nur durch guten Geschmack, ein vielfältiges Angebot, und wenn man Spaß auf vielfältiges Ausprobieren weckt“ erläutert Kundenbetreuerin Isabel Ledesma von biond. Deshalb wurde nicht nur über die Rote Bete erzählt, sondern diese gleich verarbeitet – und zwar gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern. Dass sich Smoothies zugleich auch für die leckere Verwertung von Obst- und Gemüseresten eignen, erfuhren die Jungen und Mädchen auch noch ganz nebenbei. Das biond-Team, das vor wenigen Wochen den Bundespreis für die Vermeidung von Lebensmittelabfällen erhalten hat, brachte noch andere Ideen mit: ein Abfallbarometer, das Tellerabfälle veröffentlicht und Abfallvermeidung belohnt oder das „Probierchen“, das dazu ermuntert, zunächst eine kleine Menge zu nehmen und bei Gefallen eine ganze Portion. Das Buffetangebot der Schulmensa mit 7 verschiedenen Stationen ermöglicht zudem eine gezielte Auswahl favorisierter Gerichte und weckt Lust auf das Probieren unbekannter Gerichte. Zum Abschluss erhielten alle Jungen und Mädchen ein Teilnahmezertifikat. Als Belohnung für fleißiges Experimentieren und Probieren wurde jedes Exemplar noch mit einem „Schmecker-Checker“-Stempel versehen. Zufriedene und stolze Teilnehmer strömten danach in die Pause.

Deutscher Kinderschutzbund Kreis Warendorf: Keine Gewalt – weder in der Familie noch in Einrichtungen

Der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB) Kreisverband Warendorf e.V. fordert zum heutigen Tag der gewaltfreien Erziehung ein gewaltfreies Aufwachsen für alle Kinder, sowohl in der Familie als auch in allen Institutionen. „Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung“ – so steht es seit 2000 im Paragraph 1631 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuches. Dieser beschränkt sich dabei nicht auf Eltern, sondern schließt jegliche Personen ein, die das Kind pflegen, erziehen und beaufsichtigen. „Damit legt das Gesetz fest, dass eine gewaltfreie Erziehung auch im institutionellen Rahmen gewährleistet werden muss“, betont Henrich Berkhoff, Vorstandsvorsitzender. Auch angesichts der aktuellen Situation von Menschen nach der Flucht fordert der DKSB KV Warendorf e.V. ein gewaltfreies Aufwachsen für alle Kinder, insbesondere in Institutionen wie Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften. „Das gesamte Ankommens- und Aufnahmeverfahren in Deutschland ist immer noch auf Erwachsene ausgerichtet“, kritisiert Berkhoff. Der DKSB fordert die Politik deshalb auf, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Gewalt im institutionellen Kontext verhindert. Gerade in Gemeinschaftsunterkünften müssen alle Beteiligten für das Thema Gewalt sensibilisiert werden. Zudem könnten eigene Freizeitbereiche für Kinder und Jugendliche dazu beitragen, dass Traumatisierung, Unsicherheiten und Ängste abgebaut werden. „Grundsätzlich gilt jedoch, dass die Unterbringung in Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünfte nur eine kurzfristige Lösung sein darf. Was wir brauchen ist eine schnelle und unbürokratische dezentrale Unterbringung für alle, um Kindern und Jugendlichen die nötige Privatsphäre zu sichern und für eine schnelle Integration in ein kindgerechtes Umfeld zu sorgen“, so Berkhoff vom Kinderschutzbund KV Warendorf e.V. Der DKSB ruft seit 2004 zum Tag der gewaltfreien Erziehung auf. Er soll Eltern darin unterstützen, ihre Erziehungskompetenz zu stärken und den Kinderrechten in der Familie Geltung zu verschaffen. Der Tag der gewaltfreien Erziehung erinnert aber auch daran, dass die gesamte Gesellschaft die Verantwortung für ein gesundes Aufwachsen aller Kinder trägt.

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