Stadt Ahlen
Diese Kategorie bezieht sich auf alle Beiträge mit Stadt Bezug
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Der Autor Matthias Gerschwitz war Gast in der Fritz-Winter-Gesamtschule, um aus seinem Werk „Endlich mal was Positives“ vorzutragen und so HIV und AIDS zu thematisieren.
Das Thema, dem sich Schülerinnen und Schüler der Fritz-Winter-Gesamtschule im Gespräch mit Matthias Gerschwitz stellten, war ernst. Es ging um HIV und AIDS. Doch Matthias Gerschwitz, der seit mehr als 20 Jahren mit dem HI-Virus lebt, gelang es einen ganz persönlichen und optimistischen Einblick in sein Leben mit dem Virus zu geben.Etwa 30 interessierte und aufmerksame Schülerinnen und Schüler des katholischen Religionskurses der Jahrgangstufe 10 und die Schulsanitäter hatten Matthias Gerschwitz, der in Berlin lebt, zu einer Lesung aus seinem Buch „Endlich mal was Positives“ eingeladen.Sein Buch soll Mut machen, informieren ohne zu verharmlosen, und deutlich machen, dass es jeden treffen kann. Die Krankheit sei nicht heilbar, aber behandelbar, daher habe er das Lachen nicht verlernt, schließlich wolle er alt werden, so Matthias Gerschwitz.Er nahm sich viel Zeit auf die Fragen der Schülerinnen und Schüler einzugehen und verabschiedete sich mit dem Wunsch „Denke positiv und bleibe negativ!“. Doch dann musste er los, er hat noch eine Lesung in einem Jugendzentrum in Münster. „Es war wieder eine sehr beeindruckende und nachhaltige Veranstaltung. Das Thema ist wichtig, und ich danke Matthias Gerschwitz für sein Engagement, wünsche ihm alles Gute für die Zukunft und hoffe, dass wir ihn noch einmal für eine Lesung gewinnen können“, so Birgit Beckmannshagen, verantwortliche Religionslehrerin der Fritz-Winter-Gesamtschule.

Die Akteure Heidi Heuel, Friedhelm Breidung, Waltraud Proprenter-Nöth, Werner Hagedorn, Maria Menne, Wolfgang Stüker und Ilse Müller (von links) bei den Proben.
Einfach nur ins Theater zu gehen, war den Senioren des Nachbarschaftsprojekts „Aktiv im Süden“ eindeutig zu wenig. Getreu ihrem Motto, aktiv zu sein, haben sie in mühevoller Kleinarbeit ein Theaterstück einstudiert. „Immer wieder sonntags…?“ fragen die Darsteller in dem selbst entwickelten Stück am Mittwoch, 29. Mai, um 19.30 Uhr im Jugend- und Kinderhaus, Im Burbecksort 57. Früher, ja früher, da war alles ganz anders. Da ging der Vater am Sonntagmorgen zum Stammtisch, während die Frau des Hauses das gemeinsame Mittagessen vorbereitete. Da zog man selber noch den feinen Zwirn an und machte die Kinder chic für den gemeinsamen Spaziergang. Danach wurde der selbstgebackene Kuchen in gemütlicher Runde verzehrt. Wie aber sieht der Sonntag heute aus? Jetzt, wo die Kinder aus dem Haus sind, wo der Partner nicht mehr da ist, bleiben da wirklich nur Spaziergänge, um die Enten zu füttern? Der Hund bestimmt den Tagesablauf. Für wen noch Kuchen backen? Der Sinn geht verloren. Dass das kein unentrinnbares Schicksal sein muss, zeigt die Geschichte über sieben unterschiedlichste Charaktere, die alle auf ihre Art versuchen, das Leben mit Sinn und Lebendigkeit zu füllen. Die ehrenamtliche Theatergruppe leitet die Theaterpädagogin Meike Wiemann. Sie hat gemeinsam mit der ehrenamtlichen Schau-spielerschar die Themen Wohnen und Leben im Alter nach einer Idee von Wolfgang Stüker auf die Bühne gebracht. „Eine spannende Geschichte aus dem wahren Leben. Eine sehenswerte Inszenierung und ein Ensemble voller Engagement und Spielfreude. Es lohnt sich!“ so Ergül Aydemir, Projektleiterin von „Aktiv im Süden“. Nach etlichen Stunden, die mit der Ideensammlung, der Charakterentwicklung und dem Schreiben von Szenen sowie einem Kreativwochenende am Möhnesee verbracht wurden, feiert das Stück nun am 29. Mai um 19.30 Uhr im JuK-Haus Premiere. Das Nachbarschaftsprojekt „Aktiv im Süden“ lädt dazu in Kooperation mit dem Jugend- und Kinderhaus herzlich ein. Der Eintritt beträgt zwei Euro. Weitere Informationen gibt es bei Ergül Aydemir und Nora Reger in der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ unter T. 02382 59 467 oder per E-Mail: aydemire@stadt.ahlen.de bzw. regern@stadt.ahlen.de.

Ein neuer Ausbildungsgang in der Gesundheits- und Krankenpflege startet jeweils im August sowie im Oktober an der Zentralen Krankenpflegeschule am St. Franziskus-Hospital Ahlen.
Berufliche Perspektiven im Bereich der sozialpflegerischen Berufe: Ein Angebot hierzu macht die Zentrale Krankenpflegeschule am St. Franziskus-Hospital Ahlen mit der Ausbildung zur staatlich anerkannten Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. zum staatlich anerkannten Gesundheits- und Krankenpfleger. Start für den nächsten Ausbildungsgang ist der Herbst dieses Jahres. „Aufgrund der doppelten Abiturjahrgänge, die in diesem Jahr auf den Ausbildungsmarkt drängen, haben wir uns dazu entschieden, den in den Vorjahren im April beginnenden Kurs auf den August zu verlegen“, erklärte der Schulleiter der Krankenpflegeschule am St. Franziskus-Hospital Ahlen, Dirk Siedenhans. In seinen Augen ist es wichtig, dem erhöhten Bedarf an Ausbildungs-stellen, auch im Gesund-heitswesen Rechnung zu tragen. Eine Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege bietet die Chance, einen praktisch orientierten Beruf zu erlernen, der ein hohes Maß an Handlungs- und Sozialkompetenz vermittelt. Vielseitige Fort-, Weiterbildungs- und Studien-möglichkeiten bieten im Anschluss an die Berufsausbildung hervorragende Beschäftigungs-perspektiven und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens. Angeboten wird hier ebenfalls ein duales Studium, das mit dem Bachelor of Science abgeschlossen wird. Die Zentrale Krankenpflegeschule am St. Franziskus-Hospital Ahlen kooperiert mit verschiedenen Praxisstätten im Kreis Warendorf, wie z. B. dem St. Elisabeth-Hospital Beckum, dem Josephs-Hospital Warendorf, dem St. Josef-Stift Sendenhorst sowie mit den Behinderteneinrichtungen Haus St. Vinzenz am Stadtpark in Ahlen, St. Joseph-Heim in Neubeckum, und dem Haus St. Marien am Voßbach in Enniger. So besteht bereits während der praktischen Ausbildung die Möglichkeit, verschiedene Praxisfelder und Einrichtungen des Gesundheitswesens kennen zu lernen. Weitere Praktikumseinsätze in den Caritas-Sozialstationen in Ahlen und Beckum sowie im Hospiz St. Michael in Ahlen erweitern das berufliche Ausbildungs-spektrum, das die Auszubildenden während ihrer dreijährigen Ausbildung kennen lernen können. Die theoretischen Ausbildungsinhalte werden an der Zentralen Krankenpflegeschule Ahlen im Blockunterricht und an Studientagen vermittelt. Weitere Informationen, auch im persönlichen Gespräch, gibt es für Interessenten bei der staatlich anerkannten Zentralen Krankenpflegeschule am St. Franziskus-Hospital, Schulleiter Dirk Siedenhans, Robert-Koch-Straße 41, 59227 Ahlen, Tel.: 02382/ 858-745, E-Mail: dirk.siedenhans@sfh-ahlen.de
Mit einem Sieg beendete die Schwimmmannschaft der Fritz-Winter-Gesamtschule den Schwimm-wettkampf der weiterführenden Schulen. Das Team (sechs Jungen und sechs Mädchen des 6. Jahrgangs) zeigte sich in allen Disziplinen sehr stark. Neben zwei Staffelwettkämpfen konnten die Schwimmer/innen auch bei Technikübungen glänzen und die Kampfrichter mit ihrem Können überzeugen. Am Ende des Wettkampftages stand noch das Ausdauerschwimmen auf dem Programm. Hierbei mobilisierten die Schüler noch einmal all ihre Kräfte und sammelten weitere wertvolle Punkte. Bei der Siegerehrung am Ende des Wettkampftages konnten sie dann jubeln: Sie belegten gemeinsam mit dem St. Michael Gymnasium den 1. Platz.

Bis zum 1. Juni können sich alle Dance-Crews, Breakdancer und Tanzgruppen zum fünften kreisweiten Dance-Contest anmelden.
Im Juni sind alle Dance-Crews, Breakdancer und Tanzgruppen gefragt. Denn dann findet der fünfte kreisweite Dance- Contest des Juk-Hauses statt. Am Samstag, 08. Juni möchte das JuK-Haus alle Tanzgruppen im Kreis Warendorf herzlich einladen, sich mit anderen zu messen und vor Publikum aufzutreten. Es können alle Tanzrichtungen teilnehmen. Die fachkundige Jury um Hanno Liesner (Funky Movements e.V. aus Münster) beurteilt jeden Act. Moderiert wird die Veranstaltung von Lars-Haucke Martens. Die ersten drei platzierten Gruppen erhalten Preise in Höhe von 150 €, 100 € und 50 €. Die Startgebühr beträgt 10 € pro Gruppe und die Teilnehmer müssen mindestens 13 Jahre alt sein. Der ausgefüllte Anmeldebogen sollte spätestens bis zum 1. Juni im Juk- Haus eingegangen sein. Der Eintritt für Zuschauer beträgt 2 €. Einlass: 15.00 Uhr. Beginn: 16.00 Uhr. Anmeldebogen und weitere Informationen sind unter Tel: 02382-60146 oder auf www.juk-haus.de erhältlich.
Die Onlinescouts des Städtischen Gymnasiums Ahlen sind an ihrer Schule die Experten für den sicheren Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken. Dieses Wissen geben sie an jüngere Mitschüler und Mitschülerinnen weiter. Jetzt hatten sie Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des deutschen Netzwerks „wer-kennt-wen.de (wkw)“ zu werfen und in den Kölner Büros Experten fragen zu stellen. „Um anderen Schülern etwas beizubringen, müssen wir selbst Experten für unterschiedliche Themen sein. Jede von uns hat ein Fachgebiet, z. B. die Sicherheitseinstellungen in sozialen Netzwerken, Datenschutz oder Tipps, wie man sich wehren kann, wenn man im Internet gemobbt wird“, erläutert Nele (13 Jahre) die Aufgaben der Scouts. Die 7 Jugendlichen aus Ahlen fühlten sich ernst genommen, als Mirko Meurer, COO und Mitglied der Geschäftsleitung von wer-kennt-wen.de sie zum Expertengespräch begrüßt. Die Scouts hatten eine lange Liste an Fragen vorbereitet. Natürlich interessiert sie, wie sich das größte deutsche Soziale Netzwerk gegenüber den internationalen Branchenriesen Facebook und Google+ positioniert oder welche neuen Werbekonzepte sich mit sozialen Netzwerken realisieren lassen. Besonders viele Fragen hatten die Scouts für die Jugendschutzbeauftragte Silke Knabenschuh mitgebracht. „Wir bringen unseren Mitschülern in unseren Kursen bei, dass sie den Melde-Knopf drücken können, wenn sie in Netzwerken belästigt werden. Es war sehr spannend zu erfahren, wie wkw auf diese Meldungen von Nutzern reagiert“, fasst Lejla das Gespräch zusammen. Doch auch die Scouts standen Rede und Antwort und berichteten von ihren Erfahrungen bei den Projekttagen, die sie mit den jüngeren Schülern durchgeführt haben. Urs Fischer, Business Development Manager bei wkw lobte die Gruppe für ihr ehrenamtliches Engagement und wies darauf hin, dass bei wkw Sicherheit und Jugendschutz groß geschrieben werden. Am sichersten ist eine solche Community aber dann, wenn die Nutzerinnen und Nutzer im Umgang mit neuen Medien kompetent sind und sich gegenseitig unterstützen. Die Schulsozialarbeiterin Lena Timmer und Ulrike Gerhards, Jugendmedien-beauftragte der Stadt Ahlen, betreuen das Scout-Projekt gemeinsam. „Dieses Expertengespräch und die Reise nach Köln war der krönende Abschluss eines arbeitsreichen Schuljahres und die Scouts haben sich diese Belohnung verdient“, resümierte Timmer. Als eines von bundesweit 10 Jugendmedienschutzprojekten wurden die Onlinescouts Ahlen vom Bundesfamilienministerium (BMSFJ) gefördert.

Die Puppenspielerin Marianne Schoppan mit Ihrer Stadt- und Landmaus.
Rund 200 Kinder aus Ahlener Kindertagesstätten erlebten jetzt ein besonderes Puppentheaterstück in der Stadtbücherei. Die Kasseler Puppenspielerin Marianne Schoppan zeigte an zwei Tagen das zweisprachige Stück „Die Stadtmaus und die Landmaus.“ Auf Deutsch und Türkisch erzählt es die Geschichte zweier Mäuse, die in ganz unterschiedlichen Kulturkreisen zu Hause sind. Da ist die Stadtmaus, die mit ihrem neuen Rollschuhmobil einen Ausflug ins Grüne unternimmt. Zum anderen gibt es die Landmaus, die aus ihren mühsam gesammelten Beeren leckere Marmelade kochen möchte. Beide treffen aufeinander und freunden sich an, worauf die Landmaus beschließt, sich auch einmal das Leben in der Stadt anzusehen. Die Reise wird zu einem spannenden Ausflug in eine andere Welt. „Man merkte sofort die Begeisterung der oft zweisprachig aufwachsenden Kinder“, sagte Büchereileiterin Ute Czieslik-Mende nach den Aufführungen. Neben Deutsch und Türkisch flossen auch russische und italienische Sätze ins Spiel ein, was bei den jungen Zuschauern offensichtlich bestens ankam. „Das war ja Russisch, das habe ich genau verstanden“, hieß es zwischendurch aus den Reihen. Gut gefallen hatte es Czieslik-Mende, dass die Kinder ihre zweisprachige Kompetenz einbringen durften. „Zu oft stehen sonst immer die Defizite im Mittelpunkt, heute aber konnten die Jungen und Mädchen einmal stolz darauf sein, in verschiedenen Sprachen zuhause zu sein.“
Am Freitag, 17. Mai, ist es wieder soweit. Auf dem Rathausvorplatz kommen die Fundsachen unter den Hammer, deren Eigentümer sich nicht innerhalb der vorgeschriebenen Aufbewahrungsfrist im Fundbüro der Stadt Ahlen gemeldet haben. Um 14.30 Uhr kreist der Hammer, um für rund vierzig Fahrräder, drei Kinderwagen, einen Rollator und diversen Schmuck (z. B. Goldringe mit Steinen, Eheringe) meistbietend neue Besitzer zu finden. Auktionsort ist wie üblich vor dem Haupteingang zum Rathaus. Schon ab 13.45 Uhr können die Sachen in Augenschein genommen werden. Die Versteigerung erfolgt im augenblicklichen Zustand des Fundgegenstandes unter Ausschluss jeglicher Gewährleistung nach § 445 BGB und § 25 VVGZ gegen Barzahlung.

Rund 20 Kinder und Jugendliche nahmen die Möglichkeit wahr, an der Kletterwand ihr Talent zu erproben.
Eine Möglichkeit sich auch einmal außerhalb des Krankenhauses zu treffen, gab es für die Kinder und Jugendlichen, die regelmäßig die Diabetesambulanz der Kinderklinik am St. Franziskus-Hospital Ahlen besuchen. Als besondere Aktion stand in dieser Woche das Klettern an der „Big Wall“, der Zeche Westfalen, in Ahlen, an. „Wir möchten den an Diabetes erkrankten Kindern, zusammen mit ihren Eltern, auch einmal die Möglichkeit bieten, miteinander ins Gespräch zu kommen“, erklärte Gitte Bräucker, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin sowie Kinder-Endokrinologie und -Diabetologie, die jedem Kind einen „Diabe-Tiger“ in Form eines kleinen Stofftigers schenkte. In ungezwungener Atmosphäre hatten alle Teilnehmer und deren Eltern die Möglichkeit sich auch über das Spritzen von Insulin mittels einer Insulinpumpe zu informieren. Einige Kinder nutzten auch die Gelegenheit die Pumpen, die von der Firma Roche kostenlos zur Verfügung gestellt wurden, direkt beim Klettern auszuprobieren, denn deren Technik fand in der Hosentasche Platz. Das die Mädchen und Jungen sich über die besondere Aktion freuten und Spaß an der Bewegung hatten, konnte man ihren Gesichtern ablesen. Weiterlesen

Erhoffen sich neue Erkenntnisse über die Lebenssituation von Demenzerkrankten und deren Angehörigen: v. l. Martin Kamps, Ursula Woltering, Lena Leberl.
Etwa 700 an Demenz erkrankte Menschen leben in Ahlen. An sie und ihr betreuendes Umfeld richtet sich das bundesweite Forschungsprojekt „Zukunftswerkstatt Demenz“. Dabei sollen Erkenntnisse über die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und deren Angehörigen gewonnen werden. „Insgesamt suchen wir dazu 55 Paare, die zu ihrer Lebenssituation befragt werden können“, sagt Ursula Woltering, Geschäftsführerin des Vereins Alter und Soziales, in dessen örtlicher Trägerschaft das Projekt umgesetzt wird. Führen wird die Interviews Lena Leberl. Die Gerontologin verstärkt den Verein seit Anfang März. Bestimmte Voraussetzungen müssen die Teilnehmer erfüllen. So sind Erkrankte ausgeschlossen, die in Pflegeheimen wohnen. „Die Personen mit Demenz sollen in der eigenen Häuslichkeit leben und keine vollstationären Hilfen in Anspruch nehmen“, schränkt Leberl ein. Unschädlich sei es hingegen, wenn Tagespflegeangebote genutzt werden. Die Studie untersucht sowohl die Perspektive des Betroffenen als auch die Sicht des Betreuenden. Dabei werden u. a. die Lebensqualität, Schmerzen, herausforderndes Verhalten und Unterstützungsangebote thematisiert. Die Befragung erfolgt durch Fragebögen und ein Interview. Dieses kann zu Hause oder in den Räumlichkeiten des Projektes Zukunftswerkstatt Demenz geführt werden. Das Interview wird etwa zwei Stunden dauern. Die Ergebnisse werden anschließend anonym ausgewertet. Gespannt auf die Ergebnisse ist auch Martin Kamps von der Wohn- und Pflegeberatung. „Wenn bei der Befragung erkennbar wird, dass in manchen Fällen Unterstützungsbedarf besteht, werden wir sofort Hilfe einleiten.“ Es werde nicht so laufen, dass nach den Interviews gesagt werde „Danke und Tschüs bis zum nächsten Jahr.“ Spätestens Ende Juni sollen die Interviews abgeschlossen sein. Aus methodischen Gründen schließt sich in einem Jahr eine zweite Fragerunde an. Teilnehmer helfen, die bestehende Versorgungsstruktur zu beurteilen und sie bei Bedarf zu verbessern. Wer an einer Teilnahme interessiert ist oder weitere Fragen hat, kann sich unter der Rufnummer 02382 4090 an Lena Leberl vom Verein „Alter und Soziales“ (Zukunftswerkstatt Demenz in Ahlen) wenden. Weitere Informationen zu diesem Projekt auch im Internet unter www.alter-und-soziales.de/projekte/zukunftswerkstattdemenz-in-ahlen. Weiterlesen