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Planungsworkshop Präventionskette „Gemeinsam Verantwortung übernehmen“

In verschiedenen Arbeitsgruppen konnten erfolgreich richtungsweisende Strategien entwickelt werden.

In verschiedenen Arbeitsgruppen konnten erfolgreich richtungsweisende Strategien entwickelt werden.

Unter dem Motto „Gemeinsam Verantwortung übernehmen“ schuf jetzt ein halbtägiger Planungsworkshop die Voraussetzungen zum Aufbau der Ahlener Präventionskette im Rathaus. Über 30 Fachleute und Verantwortliche aus verschiedenen Fachbereichen und Organisationen kamen dazu im Ratssaal zusammen, um die strategische Weichenstellung und inhaltliche Eckpunkte für die nächsten zwei Jahre zu vereinbaren. Moderiert wurde der Workshop durch Axel Jürgens von der Agentur Petres & Helbig aus Essen.
Nach einer erfolgreichen Bewerbung für die Landesinitiative „Kein Kind zurücklassen!“ (kurz KeKiz) hat sich die Stadt Ahlen auf den Weg gemacht, eine Präventionskette von Leistungen und Hilfen für Kinder und Eltern aufzubauen. „Wir wollen frühzeitig in unsere Kinder und Familien investieren. Es soll uns gelingen, dass Eltern von der Schwangerschaftsberatung bis zum Berufseinstieg ihres Kindes durchgehende Ansprechpartner und passgenaue Hilfen kennen und für sich nutzen können,“ skizzierte Bürgermeister Dr. Alexander Berger in seinen Eröffnungsworten das Ziel der gemeinsamen Bestrebungen. „Erfreulicherweise bringen sich in Ahlen die Wohlfahrtsverbände, soziale und Bildungseinrichtungen, Schulen und KiTas sehr engagiert, kenntnisreich und kooperativ ein, sodass wir heute auf die bereits erfolgten, umfangreichen Vorarbeiten aufbauen können,“ fasste die Leiterin der Fachbereichs Jugend, Soziales und Integration Ulla Woltering die bereits vorliegenden Ergebnisse zusammen und bedankte sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Auch Dr. Heinz-Jürgen Stolz und Dr. Christina Günther von der KeKiz-Landeskoordinierungsstelle, die die kommunale Begleitung übernommen haben, betonten einstimmig, dass die Aufstellung der Präventionskette nur als ein gemeinschaftliches Werk gelingen kann. Dass die wichtigsten Akteure und Partner aus der Stadt Ahlen und dem Kreis Warendorf dazu bereit sind, zeigte sich im anschließenden Arbeitsprozess sehr deutlich. Die Fachleute aus Wohlfahrtsverbänden, Kirchenkreisen, Familien- und Bürgerzentren sowie von der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter und dem Gesundheitsamt entwickelten gemeinsam mit den Vertretern der beteiligten Fachbereiche und der Verwaltungsspitze der Stadt Ahlen das Grundverständnis von Prävention und die gemeinsame Haltung. Dabei wurde besonders intensiv an den vier strategischen Zielen gearbeitet: Übergänge zwischen den einzelnen Lebensstationen optimal gestalten, die Elternarbeit intensivieren, die Vernetzungen vor Ort stärken und Bildung fördern. Darauf bezogen wurden nun die nächsten Schritte vereinbart und die Rahmenbedingungen formuliert. Dabei wurde zudem diskutiert, wer und wie an bevorstehenden Umsetzungsschritten beteiligt werden soll. Am Ende stand ein ergebnisreicher Tag mit Grundlagen für einen gelungenen Aufbau der Präventionskette in Ahlen. „Jetzt gilt es, diese Ergebnisse zusammenzuführen“, freut sich die kommunale Koordinatorin Marina Bänke auf die anstehenden Arbeiten, denn daraus „entstehen eine gesamtstädtische Strategie und ein integriertes, nachhaltiges Handlungskonzept entstehen, damit alle Beteiligten gleichschrittig auf den Weg gebracht werden.“

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