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Westfalenkaserne dauerhaft als Flüchtlingseinrichtung nutzen

In der Westfalenkaserne informierte Dr. Alexander Berger den Bundestagsabgeordneten über die Unterbringung von Flüchtlingen.

Für die langfristige Nutzung der Westfalenkaserne als Notunterkunft für Flüchtlinge will sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker in Berlin einsetzen. Dies versprach er Bürgermeister Dr. Alexander Berger, der den Abgeordneten bei einem Besuch durch die Einrichtung an der Hammer Straße führte. Nach bisherigen Planungen der Bundeswehr müssen die beiden vom Arbeiter-Samariter-Bund als Unterkünfte betriebenen Wohnblöcke spätestens Ende März 2017 an den Bund zurückgegeben werden, um Teile des in die Kaserne einziehenden Aufklärerverbandes aufzunehmen. Davon betroffen wäre auch ein dritter Wohnblock, den die Bundeswehr kürzlich zur Unterbringung geflohener Menschen freigegeben hat, der jedoch noch nicht umgebaut und in Betrieb genommen ist. „Ich werde mich massiv dafür einsetzen, die jetzige Lösung dauerhaft fortsetzen zu können“, sagte Sendker nach dem Rundgang durch die Notunterkunft. Er erinnerte in dem Zusammenhang an das erfolgreiche Werben bei der Bundeswehr, das während der letzten Strukturreform entscheidend dazu beigetragen habe, den Kasernenstandort Ahlen zu sichern und auszubauen. ASB-Leiter René Kloppenburg versicherte dem heimischen Abgeordneten, „dass die Wohnbedingungen in den Kasernengebäuden sehr gut sind.“ Für Ahlen sei es „von erheblicher Bedeutung“, die Kaserne dauerhaft als Flüchtlingseinrichtung zu nutzen, verdeutlichte Bürgermeister Berger. Weil die in der Landes-Notunterkunft untergebrachten Menschen auf die kommunale Quote angerechnet werden, würde dies die Stadt unmittelbar entlasten. Sendker und Berger stimmten überein, dass die Finanzierung der Flüchtlingsunterbringung verbessert werden müsse. Ahlens Bürgermeister mahnte die dringend erforderliche Reform der Auszahlungsmodalitäten an: „Die Kommunen sollen nicht auf ihr Geld warten müssen“, lautet Bergers Forderung. Die Mittel müssten zur Verfügung stehen, wenn sie tatsächlich gebraucht werden. Der haupt- und ehrenamtliche Einsatz in der Flüchtlingsarbeit sei in Ahlen „in einer Manier, die bravorös ist“, zollte Sendker dem bürgerschaftlichen Engagement hohen Respekt. Um dieses nicht zu gefährden, sieht er das Land in der Pflicht, für eine gerechtere Zuweisung an die Kommunen zu sorgen. „Die Hauptlast wird vom ländlichen Raum geschultert“, stellte Sendker fest. Im Kreis Warendorf übererfüllten die Städte und Gemeinden ihre Quoten, wohingegen die Großstädte häufig weit darunter blieben.

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